CH102530A - Verfahren zur Herstellung von Eiweissmilch. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Eiweissmilch.Info
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- A23C9/12—Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes
- A23C9/13—Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes using additives
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Description
Verfahren zur Herstellung von Eiweissmilch. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren zur Herstellung von Eiweissmilch.
Bisher wurde Eiweissmilch in kleinem Massstabe und zwar jeweils für den täglichen Bedarf hergestellt, da die bisher verwendeten Verfahren eine Herstellung von einer halt baren Eiweissmilch im lärossen nicht ermög lichten. Dieser Übelstand soll durch das vorliegende Verfahren überwunden werden.
Gemäss demselben wird aus einer Menge Vollmilch durch Zusatz von Lab das Kasein ausfällt; die Schotten werden abgeleitet. Ferner wird eine Menge Magermilch zunächst pasteurisiert, dann werden derselben Milch säurebakterien zugesetzt, um den Milchsäure gehalt auf etwa 30 Säuregrade nach Henkel- Sorhlet zu erhöhen. Die so behandelte Mager milch wird nun mit dem Kasein und einem Zusatz von Traubenzucker gemischt und die Mischung sehr fein zerrieben; worauf das Ge misch in Gefässe abgefüllt, letztere verschlossen und einem Sterilisierungsprozess unterworfen werden.
Zweckmässigerweise ist die der Vollmilch zugesetzte Menge Lab grösser als zur Aus scheidung des Kaseins nötig ist. Die zuge- setzte Menge Traubenzucker beträgt zweck mässig 1 /o der Gesamtmenge der behandelten Voll- und Magermilch. Es ist vorteilhaft, das Gemisch vor dem Abfüllen auf<B>800</B> C zu erhitzen und mit dieser Temperatur abzu füllen. Man kann die Vollmilch ebenfalls zunächst pasteurisieren.
<I>Beispiel:</I> 2"001 Vollmilch werden auf 40 C erwärmt; 70 gr Lab wird zugesetzt und die Milch ca. 40 Minuten stehen gelassen, um das Kasein auszufällen. Die entstandenen Schotten wer den abgeleitet. Ferner werden zu 150 1 Ma germilch, welche zunächst bei<B>85'</B> C pasteu risiert; und auf 20 C abgekühlt wird, Milch säurebakterien zugesetzt und die Magermilch ca. 16 Stunden stehen gelassen, wobei sich ein Milchsäuregehalt von etwa 30 Säuregrade nach Henkel-Sorhlet ergibt. Mit dieser Mager inilch werden nun das Kasein und 4 kg Traubenzucker gemischt und das Gemisch in einer Passiermaschine sehr fein zerrieben. Das Gemisch wird dann auf<B>80'</B> C erhitzt und bei dieser Temperatur in Gefässe, z. B. Büchsen, abgefüllt.
Die Büchsen werden verschlossen und in einem Sterilisator auf <B>950</B> C erhitzt zur Sterilisation des Büchsen inhaltes. -Das so gewonnene Endprodukt ent- hält weniger als 2 0% Fett, weniger als 3 % Milchzucker und etwa 5-6 % Eiweiss.
In der fertigen Eiweissmilch setzt sich das Eiweiss als zartes Gerinnsel zu Boden und kann durch Schütteln leicht in der Flüssig keit suspendiert werden. Die auf diese Art hergestellte Eiweissmilch ist beliebig lange haltbar und wird durch Mischen mit gleichen 'feilen heissen Wassers zum gebrauchsfertigen Getränk.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Eiweiss milch, dadurch gekennzeichnet, dass rnan aus einer Menge Vollmilch durch Zusatz von Lab das Kasein ausfällt und die Schotten ableitet, ferner eine Menge Magermilch zunächst pa steurisiert und ihr dann Milchsäurebakterien zusetzt, um den Milchsäuregehalt auf etwa 30 Säuregrade nach Henkel-Sorhlet zu erhö- hell, worauf man die so behandelte Mager milch mit dem Kasein und einem Zusatz von Traubenzucker mischt, sehr fein zerreibt und dann das Gemisch in Gefässe abfüllt, letztere verschliesst und einem Sterilisierungprozess unterwirft. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vollmilch zu gesetzte Menge Lab grösser ist, als zur Ausscheidung des Kaseins nötig ist, und die zugesetzte Menge Traubenzucker 111/o der Gesamtmenge von der behandelten Voll- und Magermilch beträgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch vor dem Abfüllen auf 800 (: erhitzt und mit dieser Temperatur abgefüllt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102530T | 1922-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102530A true CH102530A (de) | 1923-12-01 |
Family
ID=4361148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102530D CH102530A (de) | 1922-11-03 | 1922-11-03 | Verfahren zur Herstellung von Eiweissmilch. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH102530A (de) |
-
1922
- 1922-11-03 CH CH102530D patent/CH102530A/de unknown
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