CH102847A - Isolationsanordnung bei Hochspannungsleitern. - Google Patents

Isolationsanordnung bei Hochspannungsleitern.

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CH102847A
CH102847A CH102847DA CH102847A CH 102847 A CH102847 A CH 102847A CH 102847D A CH102847D A CH 102847DA CH 102847 A CH102847 A CH 102847A
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Company The Ohio Brass
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Ohio Brass Co
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/20Spatial arrangements or dispositions of lines or cables on poles, posts or towers

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  • Insulators (AREA)

Description


  Isolationsanordnung bei Hochspannungsleitern.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Iso    .       lationsanordnung    bei Hochspannungsleitern  und zeichnet sich dadurch aus, dass zur     Ver-          gleichmässigung    des elektrischen Feldes in  der Nähe .der Unterstützungsstelle für den  Leiter der letztere mit metallischen Vor  sprüngen (Hörnern) ausgerüstet ist, welche  in das Feld hineinragen und an den -Leiter  selbst befestigt sind. Diese metallischen       Vorprünge    können mit Isolatoren ausgerüstet  sein.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt in     Fig.     1, 2, 3 und 4 Ausführungsbeispiele der Er  findung dar.  



       Fig.    1 zeigt eine Ausführungsform der  Erfindung in Seitenansicht;  Füg. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der       Fig.    1;       Fig.    3 zeigt, teilweise im Aufriss und  teilweise im Schnitt metallische Vorsprünge  oder Hörner, .die am Leiter befestigt sind;       Fig.    4 zeigt, ähnlich der     Fig.    1, eine an  dere Ausführungsform;

         Fig.    5 ist ein Schaubild der Verteilung  des ganzen Spannungsgefälles auf die Ele  mente eines     Kettenisolators,    bei dem in     Fig.       6, 7 und 8 dargestellten drei Isolationsanord  nungen der     Aufhängnug    -eines Leiters     mit-          telst    eines     I%'-ettenisolators.     



  Das Schaubild nach     Fig.      5 zeigt drei  Kurven A, B, G, welche den Anordnungen  nach     Fig.    6, 7 und 8 beziehungsweise ent  sprechen. Die Kurve A zeigt die Verteilung  des Spannungsgefälles eines     Kettenisolators     einer Aufhängung; bei welcher weder der  Leiter, noch der Kettenisolator mit metalli  schen Vorsprüngen (Hörnern) ausgerüstet ist,  wie     Fig.    6 zeigt.     Die    Abszissen zeigen die  Anzahl der Elemente des     Kettenisolators     und ihre Abstände vom Leiter. Man sieht,  dass ein -Kettenisolator mit 14 Elementen. in  Betracht gezogen wurde.

   Auf das dem Lei  ter nächst gelegene     Isolatorenelement    fällt  ein Spannungsgefälle von über 23,000 Volt,  während, beispielsweise, dem Element 10 ein  Spannungsgefälle von etwas über 5000 Volt  und dem höchst gelegenen Element Nr. 14  der ganzen     Kette    ein solches von ungefähr  7000 Volt zukommt. Die Spannungsgefälle  (23,000 und 5000) der verschiedenen Ele  mente     .der    Kette sind also sehr verschieden,  wenn,     wie    in     Fig.    6 gezeigt, keine metal-           lischen    Vorsprünge an der Kette oder am  Leiter selbst angeordnet sind.  



  Viel günstiger wird schon die Verteilung  des elektrischen Feldes um die Aufhängung  des Leiters herum und somit die Verteilung  des Spannungsgefälles auf die Elemente  des Kettenisolators, wenn, wie in     Fig.    7 dar  gestellt, am Fussende der Kette ganz in der  Nähe des Leiters     selbsüi    metallische Vor  sprünge     (Hörner)    angeordnet sind. Man sieht  aus der Kurve B, die sich auf eine     derartigü     Aufhängung eines Leiters bezieht, dass von  einem Spannungsgefälle von etwas über       14,000    Volt beim Element in der Nähe des  Leiters des Spannungsgefälles beim 10. Ele  ment auf etwas über 7000 Volt sinkt, um  nachher wieder beim 14. Element auf über  8000 Volt anzuwachsen.

   Hier ist also schon  der Unterschied zwischen dem grössten Span  nungsgefälle (14,000) und dem. geringsten  (8000) bedeutend kleiner (6000) als bei einer  Aufhängung, in welcher Metallvorsprünge  überhaupt nicht vorhanden sind.  



  Die Kurve C bezieht sieh auf die in       Fig.    8 dargestellte Isolationsanordnung der  Aufhängung des Leiters, welche ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung bildet. In  ihr ist das Maximalgefälle der     Spannung          beim    ersten Element auf etwas über 12,000  Volt gesunken, während das Minimalgefälle  bei dem 10. Element, vom Leiter aus ge  rechnet, auf 7000 gestiegen ist. Beim 14.  Element steigt das Spannungsgefälle wieder  über 9000 Volt. Bei dieser Anordnung hat  also eine weitere     Vergleichmässigung    der  Verteilung des ganzen Spannungsgefälles  von zirka 126,000 Volt stattgefunden (Unter  schied 5000).

   Diese zunehmende Vergleich  mässigung des Spannungsabfalles in den  Elementen des Kettenisolators ist der An  ordnung der metallischen Vorsprünge am  Leiter zuzuschreiben.  



  Die Einzelausbildung der metallischen       'Torsprünge    geht aus den     Fig.    1 bis 4 her  vor. Nach     Fig.    1 wird der Leiter 1 von  Kettenisolatoren 2 getragen. Jeder Ketten  isolator hält am untern Ende den Sattel 3,  in welchem der Leiter 1 ruht. Das unterste    Kettenelement des Isolators ist in der Nähe  des Leiters mit Hörnern 5 ausgerüstet, wel  che in Haubenisolatoren 6 bekannter Art  auslaufen, um dadurch eine übermässige  Schwächung des elektrischen Feldes in der  Nähe des Leiters zu verhindern.  



  Es ist nun auch der Leiter in der Nähe  seiner Aufhängung mit metallischen Vor  sprüngen 4 versehen. Nach     Fig.        \?    und 3  bestehen diese Vorsprünge aus metallischen  Klemmstücken 7, die miteinander durch  Schrauben 8 verbunden und dadurch am  Leiter befestigt sind. Von einem dieser  Klemmstücke ragt ein metallischer Stift 9       (Fig.    3, oben) nach aussen. Der Stift 9 trägt  einen Mantel 10 aus Isolationsmaterial, und  dieser Mantel kann durch eine isolierende  Haube abgedeckt sein. Diese Anordnung       kann    für die     obern    und untern metallischen  Vorsprünge gewählt werden.  



  Statt     dieses    gewöhnlichen     GloGkenisola-          tors,    der in     Fig.    3, oben, gezeigt ist, kann  auch die in derselben Abbildung unten dar  gestellte Form gewählt werden. Das metal  lische Stück 7 trägt bei dieser Form einen  Ansatz 11, der bei 12 hülsenartig ausgebildet  und hier von einem bei 14 durch eine Ein  lage aus Grips oder Zement gehaltenen Iso  lator 13 umgeben ist.  



  Bei der in     Fig.    4 gezeigten Ausführungs  form wird eine weitere     Vergleichmässigung     des Spannungsabfalles in dem den Leiter 1  umgebenden Felde dadurch erzeugt, dass  nicht nur metallische Vorsprünge durch  Schellen 16- an dem Leiter befestigt sind,  sondern indem diese Schellen 16 auch dazu  benützt werden, eine Schiene 17 zu tragen,  von welcher ein Schutzglied für den Leiter  unterstützt wird. Dieses Schutzglied erstreckt  sich von der Aufhängestelle längs des Lei  ters bis zu einem beträchtlichen Abstand  von der Aufhängestelle, und es besteht in  der in     Fig.    4 gezeigten Form aus einer An  zahl schraubenförmig gewundener Drähte,  die in einem Abstand von dem Leiter um  den Leiter herumgelegt sind.

   Die metallischen  Vorsprünge können wiederum mit Isolatoren  18     ausgerüstet.    sein.      Nachstehendes Beispiel zeigt in Zahlen  die Vorteile der neuen Anordnung. Ein Lei  ter, der eine Spannung gegen. Erde von  490 Kilovolt führte, entlud gegen den Unter  stützungsturm, wenn     die,    Wechselzahl auf  35,000 gestiegen war. Diese Entladung tritt  bei der Wechselzahl 35,000 ein, wenn keine  metallischen     Vorsprünge    vorhanden waren.  Wurde nun der Leiter mit der in     Fig.1        bis    8  gezeigten Anordnung von metallischen Vor  sprüngen versehen, so konnte er eine Span-  nung gegen Erde von 580 Kilovolt führen,  ehe bei derselben Wechselzahl eine Entladung  nach dem Unterstützungsturm hervorgerufen  wurde.

   Dadurch wird also der Sicherheits  faktor der ganzen Anlage erhöht, denn die  schädliche Entladungsspannung ist erhöht  worden. Ausserdem     -,verden    die Elemente des  Kettenisolators gleichmässiger beansprucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isolationsanordnung bei Hochspannungs leitern, dadurch gekennzeichnet, .dass zur Vergleichmässigung des elektrischen Feldes in der Nähe der Unterstützungsstelle für den Leiter letzterer mit metallischen Vor sprüngen (Hörnern) ausgestattet ist, welche an ihm befestigt sind und in das Feld hinein ragen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Isolationsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diej metal lischen Vorsprünge des- Leiters mit Iso latoren ausgerüstet sind. 2.
    Isolationsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch das dem Leiter zunächst liegende Element des Isolators, durch welchen der Leiter an seiner Unterstützungsstelle aufgehängt ist, metallische Vorsprünge (Hörner) aufweist, die mit Isolatoren ausgerüstet sind und in der Nähe des Leiters in das elektrische Feld hineinragen. 3. Isolationsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter in der Nähe der Unterstützungsstelle auch mit Schienen ausgerüstet ist, die sich längs des Leiters erstrecken und schrauben förmig gewundene Drähte tragen, die den Leiter in einem gewissen Abstand um geben.
CH102847D 1922-04-20 1922-04-20 Isolationsanordnung bei Hochspannungsleitern. CH102847A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2432231A1 (fr) * 1978-07-28 1980-02-22 Alsthom Cgee Connexion electrique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2432231A1 (fr) * 1978-07-28 1980-02-22 Alsthom Cgee Connexion electrique

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