CH102992A - Vorrichtung zum Ausscheiden von in Flüssigkeit enthaltenen festen Stoffen aus der Flüssigkeit. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von in Flüssigkeit enthaltenen festen Stoffen aus der Flüssigkeit.

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CH102992A
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Inventor
Verkstad Aktiebolage Mekaniska
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Karlstad Mekaniska Ab
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/04Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type
    • D21F9/046Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type with non-immersed cylinder

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Description


  Vorrichtung zum Ausscheiden von in Flüssigkeit enthaltenen festen Stoffen  aus der Flüssigkeit.    In der Holz-     und        Zellstoffindustrie    ver  wendet man bekanntlich Entwässerungsma  schinen, um aus der mit Wasser verrührten  mehr oder weniger flüssigen Masse eine Stoff  schicht oder     Stoffbahn    herauszuholen und zu  formen, welche Stoffbahn :dann zwecks wei  terer Verarbeitung in die Trockenmaschine  weiter geführt wird.

   Solche Entwässerungs  maschinen, welche somit .denselben Zweck  haben, wie eine gewöhnliche     Siebtuchpartie,          bestanden    bisher .aus einem     Zylinder    aus  Siebtuch, welcher sich in einem Stoffkasten  (mehr oder weniger     hineintauchend)    dreht,  und auf welchen     :der-Stoff    sich durch Seihen,  gegebenenfalls durch Saugen unterstützt, ab  setzt, so     idass.    auf dem     Zylinder    eine Schicht  gebildet wird, die dann von ihm abgenommen  wird.  



  Gemäss .der vorliegenden     Erfindung    da  gegen wird ein endloses Siebtuch verwendet,  welches durch einen Stoffkasten oder Flüs  sigkeitsbehälter hindurchläuft, eine Wand  dieses     -Kastens    bildend, und welches dabei  von einer Walze getragen wird, die mit Ver-         tiefungen    versehen ist, welche die     Saugwir-          kung    eines oder mehrerer an einem grösseren  oder kleineren Teil     .der        freien    Walzenober  fläche angeschlossenen Saugkästen auf den  vom     Siebtweh    bedeckten Teil der     Walzen-          oberfläche    ausdehnen können.

   - Auf diese  Weise erhält man eine sehr haltbare und  wirksame     Entwässerungsmaschine,    welche au  sserdem noch :den Vorteil .aufweisen kann, dass  das Siebtuch erforderlichenfalls leicht ausge  wechselt werden kann.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist als  Beispiel -eine zum Ausscheiden von     Holz-          und    Zellstoffasern dienende Ausführungs  <B>f</B>orm der     D4    Hindung -     s:chem,ati.sch    dargestellt.  



  Am Stoffkasten 1 ist eine Walze 2 dreh  bar gelagert. Um diese Walze 2, die bei der  dargestellten     -Ausführungsform    mit Vertie  fungen in Form von ringsum verlaufenden  Rillen 3 versehen ist, ist ein Siebtuch 4 ge  legt, welches also die eine Wand des Stoff  kastens- 1 bildet. Das     Siebtuch    4 läuft über       geeignete        Führungs-    und Spannwalzen 5, 6.  An die Unterseite der Walze 2,     welehe    nicht      vom Siebtuch 4     bedeckt    ist, ist ein Saug  kasten 7 angeschlossen. Die Walze 2 dreht       s        i    h in der durch den Pfeil angedeuteten  Richtung.

   Das Siebtuch 4 bewegt sich also  in der Richtung nach oben in dem Stoff  kasten, an dessen Boden geeignete Dichtun  gen 8 angeordnet sind. Während .der     A.u('-          wärtsbewegung    des Siebtuches durch den  Stoffkasten wird der Stoff sich allmählich  auf das     .Siebtuch    absetzen, und zwar beson  ders auf denjenigen Teil des letzteren, der  an der Walze anliegt, weil die von dem Saug  kasten 7 sich durch die Rillen 3 ausdehnende       Saugung    mitwirkt und das durch das Sieb  tuch hindurchgehende Wasser schnell weg  führt und es an den Saugkasten ableitet,     au.     dem es in geeigneter     Weise    weggeleitet wer  den kann.

   Auf diese Weise bildet sich auf  dem     Siebtuche    eine Stoffschicht 9,     welche,     nachdem sie an .der Oberseite der Walze aus  dem Stoffkasten herausgehoben worden     iat,     immerfort der     Saugung    ausgesetzt bleibt     unn     dadurch noch mehr entwässert wird, bis das       Siebtuch    die     Walze    verlässt, worauf die Stoff  schicht in geeigneter Weise von dem     Sieb-          tuche    abgenommen und beispielsweise auf  einen Filz 10     überführt    werden kann, der  die Stoffbahn an die Pressen der Trocken  maschine bewegt.  



  Der Saugkasten kann, wie mit     striehpunk-          tiprten    Linien dargestellt ist, mit einer     Zwi-          szchenwand    15 versehen sein, welche sich von  dem Boden des Kastens an die Oberfläche  der Walze 2     erstreckt    und den Saugkasten  in zwei Kammern 16 und 17 teilt, welche je  mit einer Saugleitung verbunden sind. Die  jenige Flüssigkeit, welche sich in der Kam  mer 16 ansammelt, enthält eine gewisse  Menge von Fasern, welche durch das Sieb  tuch hindurchgehen, bevor der Stoff sich auf  dem     Siebtuche    in genügender Stärke ange  sammelt hat.

   Diese Flüssigkeit kann daher  zweckmässig wieder verwendet werden, um  neue Stoffmengen zuzubereiten und zu ver  dünnen, welche dann dem     Stoffkasten    1     zu-          "eführt    werden. Diejenige Flüssigkeit     da"(,-          welche    sich in der Kammer 17     ansam-          melt,    wird aus der bereits gebildeten Stoff-    bahn 9     abgesaugt    und ist daher verhältnis  mässig frei von Fasern, so dass sie weggeleitet  werden kann.

   Wenn erwünscht, kann man  auf die Stoffbahn 9 Wasser spritzen, um sie  zu     waschen,    und in diesem Falle wird dann  auch dieses Wasser in die     Kammer    17 ge  saugt.  



  Klar ist,     d.ass    die Erfindung nicht auf  die Verwendung einer Walze 2 mit rings  um verlaufenden Rillen     beschränkt    ist, son  dern     @dass    die Walze mit beliebig gestalteten  solchen Vertiefungen versehen sein kann,  welche die     Saugung    von dem Saugkasten an  den das Siebtuch tragenden Teil .der Walze  vermitteln und übertragen können.

   Es ist  auch klar,     da.ss    der Saugkasten nicht     notwen-          cligerweise    den ganzen freibleibenden Teil  der Walze umfassen muss, sondern man kann  auch beispielsweise einen Saugkasten in je  dem Winkel zwischen dem Siebtuch und der       Walzenoberfläühe    oder sogar nur einen Saug  kasten in dem     einenWinkel        zwischen.derWal-          zenoberflä.che    und dem     Siebtuche    verwenden,  wo dieses in den Stoffkasten einkommt. Auch  andere ,derartige Abänderungen können na  türlich innerhalb des Rahmens der Erfin  dung vorgenommen werden.  



  Ferner kann man auch in der bei Stoff  entwässerungsmaschinen bereits bekannten  Weise eine Walze anordnen, welche gegen  die Walze 2 an deren obern freien Seite       presst,        d.    h. an der     obern    linken Seite auf der       Zeichnung,        wie    auf dieser mit strichpunk  tierten Linien .dargestellt ist.

   Diese Walze 11       -wird    dann gegen die .auf dem     Siebtuche    4       resp.    4' gebildete     Stoffschicht    9     resp.    9' pres  sen, wodurch also eine stärkere     Auspressung     von Wasser erreicht     wind.    Man kann auch  diese zweite Walze mit einem Filz 12 um  geben und zwischen dem Filz und der Walze  11, und zwar besonders, wenn .diese ebenfalls  mit Rillen 13 oder     .dergleichen    versehen     ist.     einen Saugkasten     1.1    zum Wegsaugen des       Wassers    .anordnen,

   welches durch den Filz       hindurchgepresst    wird. Bei dieser Anordnung  kann man     mittelst    des Filzes die Stoffschicht  91 von dem Siebtuch abnehmen. Durch diese       zuletzt        beschriebene    Anordnung erhält man      eine kombinierte     Stoffentwässerungsmaschine          und        Nasspresse.     



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  kann natürlich verwendet werden, um auch  andere Stoffe     als    Holz- und Zellstoffasern  aus der     Flüssigeit    auszuscheiden,     beispiels-          weise    um Ablaugen der     Zellulosefabrikation     von     Kalkschlamm        und    anderen festen Teil  chen zu reinigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausscheiden von in Flüssigkeit enthaltenen festen Stoffen aus der Flüssigkeit, gekennzeichnet durch ein endloses Siebtuch, welches .durch einen Stoff kasten oder Flüssigkeitsbehälter hindurch läuft und die eine Wand dieses Behälters bildet, und welches von einer Walze getra- gen wird, die mit Vertiefungen versehen ist, welche die Saugwirkung eines oder mehrerer an einem grösseren oder kleineren Teil der freien Walzenoberfläjche angeschlossenen Saugkästen auf .den vom Siebtuch bedeckten Teil der Walzenoberfläche ausdehnen können.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine gegen die ausserhalb des Stoffkastens oder Flüssigkeitsbehälters liegende Seite .der Walze anliegende zweite Walze, welche zweckmässig ebenfalls mit Vertiefungen versehen ist.
CH102992D 1922-12-27 1922-12-27 Vorrichtung zum Ausscheiden von in Flüssigkeit enthaltenen festen Stoffen aus der Flüssigkeit. CH102992A (de)

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