CH103013A - Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von isolierten Leitungen. - Google Patents
Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von isolierten Leitungen.Info
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Description
Einrichtung zuri Fehlerortsbestimmung von isolierten Leitungen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von isolierten Leitungen.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungs beispiel ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht; Fig. 2 ist ein Querschnitt, Fig. 3 ein Längsschnitt, Fig. 4 eine Ansicht des Apparates von rechts g eim äss Fig. 3.
Eine feststehende Trommel 1 aus Isolier- rnaterial ist mittelst Speichen 117 mit der Nabe 77 verbunden. Diese Nabe ist auf den Enden zweier feststehender Schraubenspin deln 64, 78 fest aufgeschraubt, die von Trä gern 76, 82 gehalten werden. Diese Träger sind in geeigneter Weise mit dem Gehäuse 58 fest verbunden. 75, 116 sind besondere Endtücke, fest aufgeschraubt an den Enden der Spindeln 64, 78. Um jede der Spindeln 64, 78 ist je eine Hülse 79, 63 drehbar an geordnet und umfasst mit einer Nabe 150, 151 je ein abgedrehtes Stück der Schrauben spindeln 64, 78. Jede der Hülsen 79, 63 trägt ferner ein Schneckenrad 62, 80, in das je eine Schnecke 61, 81 eingreift.
Durch Drehen dieser Schnecken in der einen oder andern Richtung werden daher die Hülsen in der einen oder andern Richtung um die Spin deln 64 bezw. 78 gedreht, ohne sich hierbei irgendwie achsial verschieben zu können.
Jede der Hülsen 68, 79 besitzt je einen Schlitz 88 und lässt einen ringförmigen Zwi schenraum um die Spindeln 64 bezw. 78 frei. In diesem Zwischenraum ist je eine Nabe 65 bezw. 83 eines Trägers 66 bezw. 84 angeord net. Diese Naben greifen mit Muttergewincle in die Spindeln 64 bezw. 78 ein. Der Trä ger 66 bezw. 84 ist durch den achsialen Schlitz 88, 88 der zugehörigen Hülse heraus geführt.
Der Träger 84 ist an seinem obern, ab gebogenen Ende mit einem Querstück, 115 versehen, welches einen Stromabnehmer trägt. Dieser Stromabnehmer besteht aus einem lei tenden, federartig ausgebildeten Stück 85, welches mit breiter Anliegefläche 86 an einem Kreisring 87 aus leitendem Material, z. B. Kupfer, anliegt, und ist isoliert vom Stück <B>115</B> mit einem hakenförmig gekrümmten Stromabnehmer 5 gutleitend verbunden.
Der Endhaken des Stromabnehmers 5 umfasst von unten, wie aus Fig. 2 ersichtlich, den in spiraligen Gruben mit entsprechender Span nung gelegten Widerstandsdraht 2, hebt diesen also etwas vom Boden der Gruben ab, und infolge der mechanischen Spannung des Widerstandsdrahtes wird dieser fest an den Haken angepresst, so dass ein vernachlässig- barer Übergangswiderstand entsteht für den elektrischen Strom. Auf diese Weise ist der geringste elektrische Widerstand für die Zu leitung des elektrischen Stromes zum Wider standsdraht 2 von dem Ring 87 aus gesichert.
Der Ring 87 ist mit einer Klemme für Kabelende verbunden. Der Kontakt 20 der Fig. 2, 3 ist über einen Schalter mit einem Pol einer Batterie verbunden, und zwar in folgender Weise: Der Träger 66 ist an seinem obern abgebogenen Ende mit einem Zwischenstück 74 verbunden. das an seinem Ende einen hakenartig den Widerstands draht 2 umfassenden Stromabnehmer 20 trägt, der den Widerstandsdraht 2 von unten umfasst und aus den Gruben an der Trommel 1 heraushebt, zwecks Erzielung eines mög lichst geringen Übergangswiderstandes.
Die Stromzuführung zu dem Stromabnehmer 20 erfolgt durch das Stück 74 , das isoliert am abgebogenen Ende des Trägers 66 befestigt ist, mittelst einer isolierten Leitung 73; am andern Ende ist die Leitung 73 verzweigt in zwei parallel geschaltete Leitungen 89 (Fig. 3), welche mit bestem Kontakt mit einem geschlitzten federnden Stromnabnehmer- ring 69 verbunden sind, der wiederum auf einem Schleifring 68 anfliegt.
Die Stromzuführung zu dem Schleifring 68 erfolgt durch das Kabel 6 (Fig. 2, 3). Der federnde geschlitzte Stromabnehmer ring 69 (Fig. 2, 3) wird bei Drehung des Trägers 66 um den feststehenden Schleif ring 68 gedreht, indem auf demn federnden Ring 69 ein Isolierstück 70 befestigt ist, wel ches einen Mitnehmer 71 trägt, der in einem Loch 72 des Trägers 66 eingreift und bei Drehung des letzteren mitgedreht wird und den Schleifring 68 verdreht. 152 ist ein Füh rungsstück aus Isoliermaterial für das Stück 70 und den geschlitzten Ring 69. Der feste Schleifring 68 (Fig. 2, 3) sitzt fest auf einem Isolierstück 153. welch letz teres wiederum fest auf der Nabe 7 7 aufge steckt ist.
Die isolierte Stromzuf ührungs- leitung 6 zum feststehenden Schleifring 68 ist durch eine Bohrung der Spindel 64 nach aussen geführt.
Das eine Ende des Widerstandsdrahtes 2 ist mit einer isolierten Leitung 90 (Fig. 2, 3) verbunden, welche durch die Bohrung der Nabe 77 gleichfalls nach aussen geführt ist.
Der bewegliche Kontakt 20 ist über das Stück 74, Leitung 73, Verzweigung 89, ge schlitzten Ring 69, Schleifring 68, Leitung 6, Klemme 98 (Fig. 3), Leitung 99, Klemme 100, Leitung 154 mit einer Klemme eines Schalters 96 verbunden, dessen anderer Kon takt in nicht gezeichneter Weise mit einer Klemme der Batterie 97 verbunden ist. Die andere Klemme bezw. der andere Pol 106 der Batterie 97 ist mit der Klemme 104 (Fig. 4) verbunden, welch letztere mit Erde verbun den wird.
Der gutleitende Ring 87 (Fig. 2, 3), wel cher zum Stromabnehmer 5 führt, ist auf r_icht gezeichnete Art mif der Klemme 108 an der Aussenwand des Gehäuses 58 (Fig. 4) verbunden, welche Klemme dem Kabelende entspricht.
Ferner ist derselbe gutleitende Ring 87 im Innern des Gehäuses in nicht gezeichneter Weise zu einer Klemme geführt, von der die Leitung 103 (Fig. 3) zu der einen Klemme eines Null:
strom-Anzeigeinstrumen- tes 94 führt, während dessen andere Klemme über eine Leitung 102 zu einem Kontakt eines Unterbrechungsschalters 95 führt, des sen beweglicher Schalterteil über eine andere Klemme mit der Leitung 101 und über diese mit einer dritten Klemme verbunden ist, welche einerseits über die Leitung 90 mit dem Anfang des Widerstandsdrahtes 2 ver bunden ist und anderseits zu der aussen am Gehäuse 58 angeordneten Klemme 109 führt, welch letztere zur Verbindung mit dem Ka- bela.nfang bestimmt ist.
Die Batterie 9 7 ist in einem besonderen Gehäuseteil 112 angeordnet, vor dem ein ab- klappbarer Deckel 160 liegt (Fig. 3), so dass sie leicht ausgewechselt werden kann.
Das Nullstrom-Anzeigeinstrument 94 ist in einem besonderen Gehäuseteil 113 ange ordnet, vor dem der abklappbare Deckel 161 liegt (Fig. 3), so dass auch das Instrument bei etwaiger Beschädigung leicht auswechsel bar ist.
Die Klemmen für die Erde 104, für Ka belende 108, für Kabelanfang 109 sind gleichfalls an einem abnehmbaren Deckel 110 (F ig. 4) angeordnet.
Die Schnecke 61 (Fig. 2, 3) sitzt auf einer Welle 60, die im Gehäuse 58 gelagert ist und ausserhalb dessen eine Kurbel 22 trägt.
Dieselbe Kurbelwelle 60 treibt über Zahnräder 92 das Springzählwerk 93 an. In gleicher Weise wird die Schnecke 81 durch eine Kurbelwelle bewegt, die zu einer ausserhalb des Gehäuses 58 liegenden Kurbel 14 führt (Fig. 4), deren Kurbelwelle über die zwischengeschalteten Zahnräder 91 ein zweites Springzählwerk antreibt. Die einge stellten Zahlen können an Schauöffnungen des Gehäuses 52, 53 (Fig. 1) abgelesen wer den. Ebenso ist eine Schauöffnung 51 für das Nullstrom-Anzeigeinstrument vorgesehen.
Diese Ausführung wird in folgender Weise benutzt: Nachdem die Erdverbindung durch An schluss einer Erdleitung an die Klemme 104 (Fig. 4) hergestellt ist, wird die Klemme 108 mit dem Ende des Kabels oder der isolierten Leitung, die zu untersuchen ist, und die Klemme 109 mit dem Anfang des Kabels bezw. die Leitung verbunden. Hierauf wird die Kurbel 14 so lange gedreht, bis das zu gehörige Zählwerk eine Grösse anzeigt, die der bekannten Länge des Kabels bezw. der Leitung entspricht. Hierauf wird der Schal ter 96 zur Verbindung des Widerstandes mit der Batterie, dessen Betätigungsorgan gleich falls aussen am Cxehä use 58 angebracht ist, eingelegt und die Kurbel 22 gedreht.
Gleich zeitig mit dem Drehen dieser Kurbel wird der Druckknopf 95 dauernd oder vorüber gehend eingeschaltet, so dass auch das Null- strominstrument 94 eingeschaltet wird. Die Kurbel 22 wird so lange in der einen oder andern Richtung gedreht, bis der Nullstrom messer auf Null einspielt, und es wird dann sofort an der mit der Kurbelwelle 22 ver bundenen Zählvorrichtung die Entfernung des Fehlerortes vom Kabel- bezw. Leitungs anfang in Metern oder Bruchteilen von sol chen abgelesen werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von isolierten elektrischen Leitungen bekann ter Länge, mit einem Widerstandsdraht, des sen Anfang mit dem Leitungsanfang zu ver binden ist, und der anderseits mit einem verschiebbaren Kontakt für Leitungsende in Berührung ist, wobei ein Nullstrom-Anzeige- instrument und eine Stromquelle vorgesehen sind, von welchen Teilen der eine einerseits mit dem Anfang des Widerstandsdrahtes und anderseits mit einer Klemme für Lei tungsende verbunden ist, während der andere Teil einerseits mit einem zweiten, auf dem Widerstandsdraht verschiebbaren,zwischen den Anfang des Widerstandsdrahtes und dem erstgenannten Kontakt liegenden Kon takt und anderseits mit einer Erdklemme verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstandsdraht in Schraubenwindun gen angeordnet ist, während die beiden Kon takte durch je einen Kurbelantrieb auf dem Widerstandsdraht verschiebbar sind und der eine Kurbelantrieb, der dem erstgenannten Kontakt zugeordnet ist, ein Zählwerk be wegt, welches zwecks Fehlerortsbestimmun gen auf eine Grösse einzustellen ist, die der bekannten Leitungslänge entspricht, wäh rend der dem zweiten Kontakt zugeordnete Kurbelantrieb ein anderes zur direkten Ab lesung der Entfernung des Fehlerortes vom Anfang der Leitung dienendes Zählwerk bewegt.' UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Träger für die beweglichen Kontakte mit je einer Nabe auf je einer feststehenden Schrau- benspindel sitzen, und diese Naben durch je eine durch einen Kurbelantrieb dreh bare, die Schraubenspindel unter Frei lassung eines Zwischenraumes für die Naben umfassenden Hülse dadurch dreh bar sind, dass die mit den Naben verbun denen Träger durch einen Führungs schlitz in den Hülsen hindurchtreten und bei Drehung der Hülsen mitgedreht und hierbei gleichzeitig auf den Schrauben spindeln achsial verschoben werden. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Widerstandsdraht um eine ruhende Trommel gewickelt ist und einer der beweglichen Kontakte von dem ent sprechenden Kurbelantrieb um die zuge hörige Schraubenspindel so drehbar an geordnet ist, dass der Kontakt bei einer vollen Drehung um die Trommel gleich zeitig um eine Ganghöhe der Schrauben windung des Widerstandsdrahtes achsial verschoben wird. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt für Leitungsende mit einer Klemme am Ap parat durch einen mit der Trommel kon zentrischen, feststehenden Schleifring unter Zwischenschaltung eines federnden Stromabnehmers von grosser Berührungs fläche, welcher auf dem Träger des Kon taktes isoliert befestigt ist, leitend ver bunden ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Nullstrom-An zeigeinstrument einerseits mit dem An fang des Widerstandsdrahtes und ander seits mit der Klemme für Leitungsende verbunden ist, während die Stromquelle einerseits mit dem zweiten Kontakt und anderseits mit der Erdklemme verbun den ist. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Strom quelle verbundene Kontakt mit einer in dem zugehörigen Träger angeordneten Leitung verbunden ist, welche zu einer von diesem Träger mitgedrehten Strom abnehmervorrichtung führt, die mit einer feststehenden Stromzuführung in gut leitender Verbindung steht, zu welcher die Leitung von der Stromquelle ge führt ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die feststehende Strom zuführungsvorrichtung einen Schleifring darstellt, um den die vom drehbaren Träger mitgenommene bewegliche Strom zuführungseinrichtung in Form eines federnden, geschlitzten Ringes gelegt ist. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitung zu dem fest stehenden Stromzuführungsstück durch eine Bohrung der feststehenden Spindel geführt ist, auf welcher der drehbare Träger für den Stromabnehmer angeorcd- net ist. B.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeiclhnet, dass die Stromquelle einerseits mit dem Anfang des Wider standsdrahtes und anderseits mit der Klemme für Leitungsende verbunden ist, während daasNullstrom-Anzeigeinstru- ment einerseits mit dem zweiten Kontakt und anderseits reit der Erdklemme ver bunden ist. 9.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wider standsdraht mit den Kontakten und deren Antrieben, sowie die Stromquelle und clas Nulla.rom-Anzei";einstrument in ein Ge häuse eingebaut sind, ans dem Klemmen für Anfang und Ende der isolierten Lei tung, sowie für den Erdanschluss, als auch zwei Antriehsv orrIehtungen für die beweglichen Kontakte herausgeführt sind, und dass das Gehäuse ferner Schau öffnungen für Anzeigevorrichtun-en der Zählwerke und des Nullstromanzeibers besitzt. 10.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gelkennzeich net, dass aussen am Gehäuse Betätigungs vorrichtungen für einen Schalter der Stromquelle und einen Schalter des Null strom-Anzeigeinstrumentes angeordnet sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass die Nullstrom-Anzeigevorrich- tung in einem besonderen, von aussen leicht zugänglichen Teil des Gehäuses angeordnet ist. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, .dadurch gekennzeich net, dass die Stromquelle in einem beson deren, von aussen leicht zugänglichen Teil des Gehäuses angeordnet ist.
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