Einrichtung zuri Fehlerortsbestimmung von isolierten Leitungen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von isolierten Leitungen.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungs beispiel ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht; Fig. 2 ist ein Querschnitt, Fig. 3 ein Längsschnitt, Fig. 4 eine Ansicht des Apparates von rechts g eim äss Fig. 3.
Eine feststehende Trommel 1 aus Isolier- rnaterial ist mittelst Speichen 117 mit der Nabe 77 verbunden. Diese Nabe ist auf den Enden zweier feststehender Schraubenspin deln 64, 78 fest aufgeschraubt, die von Trä gern 76, 82 gehalten werden. Diese Träger sind in geeigneter Weise mit dem Gehäuse 58 fest verbunden. 75, 116 sind besondere Endtücke, fest aufgeschraubt an den Enden der Spindeln 64, 78. Um jede der Spindeln 64, 78 ist je eine Hülse 79, 63 drehbar an geordnet und umfasst mit einer Nabe 150, 151 je ein abgedrehtes Stück der Schrauben spindeln 64, 78. Jede der Hülsen 79, 63 trägt ferner ein Schneckenrad 62, 80, in das je eine Schnecke 61, 81 eingreift.
Durch Drehen dieser Schnecken in der einen oder andern Richtung werden daher die Hülsen in der einen oder andern Richtung um die Spin deln 64 bezw. 78 gedreht, ohne sich hierbei irgendwie achsial verschieben zu können.
Jede der Hülsen 68, 79 besitzt je einen Schlitz 88 und lässt einen ringförmigen Zwi schenraum um die Spindeln 64 bezw. 78 frei. In diesem Zwischenraum ist je eine Nabe 65 bezw. 83 eines Trägers 66 bezw. 84 angeord net. Diese Naben greifen mit Muttergewincle in die Spindeln 64 bezw. 78 ein. Der Trä ger 66 bezw. 84 ist durch den achsialen Schlitz 88, 88 der zugehörigen Hülse heraus geführt.
Der Träger 84 ist an seinem obern, ab gebogenen Ende mit einem Querstück, 115 versehen, welches einen Stromabnehmer trägt. Dieser Stromabnehmer besteht aus einem lei tenden, federartig ausgebildeten Stück 85, welches mit breiter Anliegefläche 86 an einem Kreisring 87 aus leitendem Material, z. B. Kupfer, anliegt, und ist isoliert vom Stück <B>115</B> mit einem hakenförmig gekrümmten Stromabnehmer 5 gutleitend verbunden.
Der Endhaken des Stromabnehmers 5 umfasst von unten, wie aus Fig. 2 ersichtlich, den in spiraligen Gruben mit entsprechender Span nung gelegten Widerstandsdraht 2, hebt diesen also etwas vom Boden der Gruben ab, und infolge der mechanischen Spannung des Widerstandsdrahtes wird dieser fest an den Haken angepresst, so dass ein vernachlässig- barer Übergangswiderstand entsteht für den elektrischen Strom. Auf diese Weise ist der geringste elektrische Widerstand für die Zu leitung des elektrischen Stromes zum Wider standsdraht 2 von dem Ring 87 aus gesichert.
Der Ring 87 ist mit einer Klemme für Kabelende verbunden. Der Kontakt 20 der Fig. 2, 3 ist über einen Schalter mit einem Pol einer Batterie verbunden, und zwar in folgender Weise: Der Träger 66 ist an seinem obern abgebogenen Ende mit einem Zwischenstück 74 verbunden. das an seinem Ende einen hakenartig den Widerstands draht 2 umfassenden Stromabnehmer 20 trägt, der den Widerstandsdraht 2 von unten umfasst und aus den Gruben an der Trommel 1 heraushebt, zwecks Erzielung eines mög lichst geringen Übergangswiderstandes.
Die Stromzuführung zu dem Stromabnehmer 20 erfolgt durch das Stück 74 , das isoliert am abgebogenen Ende des Trägers 66 befestigt ist, mittelst einer isolierten Leitung 73; am andern Ende ist die Leitung 73 verzweigt in zwei parallel geschaltete Leitungen 89 (Fig. 3), welche mit bestem Kontakt mit einem geschlitzten federnden Stromnabnehmer- ring 69 verbunden sind, der wiederum auf einem Schleifring 68 anfliegt.
Die Stromzuführung zu dem Schleifring 68 erfolgt durch das Kabel 6 (Fig. 2, 3). Der federnde geschlitzte Stromabnehmer ring 69 (Fig. 2, 3) wird bei Drehung des Trägers 66 um den feststehenden Schleif ring 68 gedreht, indem auf demn federnden Ring 69 ein Isolierstück 70 befestigt ist, wel ches einen Mitnehmer 71 trägt, der in einem Loch 72 des Trägers 66 eingreift und bei Drehung des letzteren mitgedreht wird und den Schleifring 68 verdreht. 152 ist ein Füh rungsstück aus Isoliermaterial für das Stück 70 und den geschlitzten Ring 69. Der feste Schleifring 68 (Fig. 2, 3) sitzt fest auf einem Isolierstück 153. welch letz teres wiederum fest auf der Nabe 7 7 aufge steckt ist.
Die isolierte Stromzuf ührungs- leitung 6 zum feststehenden Schleifring 68 ist durch eine Bohrung der Spindel 64 nach aussen geführt.
Das eine Ende des Widerstandsdrahtes 2 ist mit einer isolierten Leitung 90 (Fig. 2, 3) verbunden, welche durch die Bohrung der Nabe 77 gleichfalls nach aussen geführt ist.
Der bewegliche Kontakt 20 ist über das Stück 74, Leitung 73, Verzweigung 89, ge schlitzten Ring 69, Schleifring 68, Leitung 6, Klemme 98 (Fig. 3), Leitung 99, Klemme 100, Leitung 154 mit einer Klemme eines Schalters 96 verbunden, dessen anderer Kon takt in nicht gezeichneter Weise mit einer Klemme der Batterie 97 verbunden ist. Die andere Klemme bezw. der andere Pol 106 der Batterie 97 ist mit der Klemme 104 (Fig. 4) verbunden, welch letztere mit Erde verbun den wird.
Der gutleitende Ring 87 (Fig. 2, 3), wel cher zum Stromabnehmer 5 führt, ist auf r_icht gezeichnete Art mif der Klemme 108 an der Aussenwand des Gehäuses 58 (Fig. 4) verbunden, welche Klemme dem Kabelende entspricht.
Ferner ist derselbe gutleitende Ring 87 im Innern des Gehäuses in nicht gezeichneter Weise zu einer Klemme geführt, von der die Leitung 103 (Fig. 3) zu der einen Klemme eines Null:
strom-Anzeigeinstrumen- tes 94 führt, während dessen andere Klemme über eine Leitung 102 zu einem Kontakt eines Unterbrechungsschalters 95 führt, des sen beweglicher Schalterteil über eine andere Klemme mit der Leitung 101 und über diese mit einer dritten Klemme verbunden ist, welche einerseits über die Leitung 90 mit dem Anfang des Widerstandsdrahtes 2 ver bunden ist und anderseits zu der aussen am Gehäuse 58 angeordneten Klemme 109 führt, welch letztere zur Verbindung mit dem Ka- bela.nfang bestimmt ist.
Die Batterie 9 7 ist in einem besonderen Gehäuseteil 112 angeordnet, vor dem ein ab- klappbarer Deckel 160 liegt (Fig. 3), so dass sie leicht ausgewechselt werden kann.
Das Nullstrom-Anzeigeinstrument 94 ist in einem besonderen Gehäuseteil 113 ange ordnet, vor dem der abklappbare Deckel 161 liegt (Fig. 3), so dass auch das Instrument bei etwaiger Beschädigung leicht auswechsel bar ist.
Die Klemmen für die Erde 104, für Ka belende 108, für Kabelanfang 109 sind gleichfalls an einem abnehmbaren Deckel 110 (F ig. 4) angeordnet.
Die Schnecke 61 (Fig. 2, 3) sitzt auf einer Welle 60, die im Gehäuse 58 gelagert ist und ausserhalb dessen eine Kurbel 22 trägt.
Dieselbe Kurbelwelle 60 treibt über Zahnräder 92 das Springzählwerk 93 an. In gleicher Weise wird die Schnecke 81 durch eine Kurbelwelle bewegt, die zu einer ausserhalb des Gehäuses 58 liegenden Kurbel 14 führt (Fig. 4), deren Kurbelwelle über die zwischengeschalteten Zahnräder 91 ein zweites Springzählwerk antreibt. Die einge stellten Zahlen können an Schauöffnungen des Gehäuses 52, 53 (Fig. 1) abgelesen wer den. Ebenso ist eine Schauöffnung 51 für das Nullstrom-Anzeigeinstrument vorgesehen.
Diese Ausführung wird in folgender Weise benutzt: Nachdem die Erdverbindung durch An schluss einer Erdleitung an die Klemme 104 (Fig. 4) hergestellt ist, wird die Klemme 108 mit dem Ende des Kabels oder der isolierten Leitung, die zu untersuchen ist, und die Klemme 109 mit dem Anfang des Kabels bezw. die Leitung verbunden. Hierauf wird die Kurbel 14 so lange gedreht, bis das zu gehörige Zählwerk eine Grösse anzeigt, die der bekannten Länge des Kabels bezw. der Leitung entspricht. Hierauf wird der Schal ter 96 zur Verbindung des Widerstandes mit der Batterie, dessen Betätigungsorgan gleich falls aussen am Cxehä use 58 angebracht ist, eingelegt und die Kurbel 22 gedreht.
Gleich zeitig mit dem Drehen dieser Kurbel wird der Druckknopf 95 dauernd oder vorüber gehend eingeschaltet, so dass auch das Null- strominstrument 94 eingeschaltet wird. Die Kurbel 22 wird so lange in der einen oder andern Richtung gedreht, bis der Nullstrom messer auf Null einspielt, und es wird dann sofort an der mit der Kurbelwelle 22 ver bundenen Zählvorrichtung die Entfernung des Fehlerortes vom Kabel- bezw. Leitungs anfang in Metern oder Bruchteilen von sol chen abgelesen werden können.
Device for locating faults in isolated lines. The invention relates to a device for determining the location of faults in isolated lines.
A particularly advantageous embodiment example is shown in FIGS. Fig. 1 is a perspective view; FIG. 2 is a cross section, FIG. 3 is a longitudinal section, FIG. 4 is a view of the apparatus from the right according to FIG. 3.
A stationary drum 1 made of insulating material is connected to the hub 77 by means of spokes 117. This hub is on the ends of two fixed screw spins 64, 78 firmly screwed, which 76, 82 like Trä are held. These carriers are fixedly connected to the housing 58 in a suitable manner. 75, 116 are special end pieces, firmly screwed onto the ends of the spindles 64, 78. A sleeve 79, 63 is rotatably arranged around each of the spindles 64, 78 and includes a hub 150, 151 each with a turned piece of the screw spindles 64, 78. Each of the sleeves 79, 63 also carries a worm wheel 62, 80, in each of which a worm 61, 81 engages.
By rotating these screws in one direction or the other, the sleeves are therefore in one direction or the other around the spin deln 64 respectively. 78 rotated without being able to move axially in any way.
Each of the sleeves 68, 79 each has a slot 88 and leaves an annular inter mediate space around the spindles 64 respectively. 78 free. In this space there is a hub 65 respectively. 83 of a carrier 66 respectively. 84 arranged. These hubs engage with nut threads in the spindles 64 respectively. 78 a. The Trä ger 66 respectively. 84 is led out through the axial slot 88, 88 of the associated sleeve.
The carrier 84 is provided at its upper, from bent end with a cross piece 115 which carries a current collector. This current collector consists of a lei border, spring-like piece 85, which with a wide contact surface 86 on a circular ring 87 made of conductive material, for. B. copper, and is insulated from the piece <B> 115 </B> connected to a hook-shaped curved current collector 5 with good conductivity.
The end hook of the current collector 5 comprises from below, as can be seen from Fig. 2, the resistance wire 2 laid in spiral pits with appropriate tension, so it lifts this slightly from the bottom of the pits, and as a result of the mechanical tension of the resistance wire it is firmly attached to the Hook pressed on so that there is negligible contact resistance for the electrical current. In this way, the lowest electrical resistance for the line to the electrical current to the resistance wire 2 from the ring 87 is secured.
The ring 87 is connected to a cable end clamp. The contact 20 of FIGS. 2, 3 is connected to one pole of a battery via a switch, specifically in the following way: The carrier 66 is connected to an intermediate piece 74 at its upper bent end. which carries at its end a hook-like resistance wire 2 comprising current collector 20, which includes the resistance wire 2 from below and lifts out of the pits on the drum 1, in order to achieve the lowest possible contact resistance.
The current is supplied to the current collector 20 through the piece 74, which is insulated and fastened to the bent end of the support 66, by means of an insulated line 73; At the other end, the line 73 branches into two parallel lines 89 (FIG. 3), which are connected with the best possible contact to a slotted, resilient current collector ring 69, which in turn flies on a slip ring 68.
Power is supplied to the slip ring 68 through the cable 6 (FIGS. 2, 3). The resilient slotted current collector ring 69 (Fig. 2, 3) is rotated upon rotation of the carrier 66 around the stationary slip ring 68 by an insulating piece 70 is attached to demn resilient ring 69, wel Ches carries a driver 71 which is in a hole 72 of the carrier 66 engages and is rotated with the rotation of the latter and rotates the slip ring 68. 152 is a guide piece made of insulating material for the piece 70 and the slotted ring 69. The fixed slip ring 68 (Fig. 2, 3) sits firmly on an insulating piece 153. Which last teres in turn is firmly attached to the hub 7 7.
The insulated power supply line 6 to the stationary slip ring 68 is guided to the outside through a bore in the spindle 64.
One end of the resistance wire 2 is connected to an insulated line 90 (FIGS. 2, 3), which is also led to the outside through the bore of the hub 77.
The movable contact 20 is connected to a terminal of a switch 96 via the piece 74, line 73, junction 89, ge slotted ring 69, slip ring 68, line 6, terminal 98 (FIG. 3), line 99, terminal 100, line 154 , whose other contact is connected to a terminal of the battery 97 in a manner not shown. The other clamp respectively. the other pole 106 of the battery 97 is connected to the terminal 104 (Fig. 4), which latter is verbun to earth.
The conductive ring 87 (Fig. 2, 3), which leads to the current collector 5, is connected in the manner shown with the terminal 108 on the outer wall of the housing 58 (Fig. 4), which terminal corresponds to the cable end.
Furthermore, the same highly conductive ring 87 in the interior of the housing is led in a manner not shown to a terminal, from which the line 103 (FIG. 3) to the one terminal of a zero:
current display instruments 94 leads, while the other terminal leads via a line 102 to a contact of an interrupt switch 95, whose movable switch part is connected via another terminal to the line 101 and via this to a third terminal, which on the one hand via the Line 90 is connected to the beginning of the resistance wire 2 and on the other hand leads to the terminal 109 arranged on the outside of the housing 58, the latter being intended for connection to the cable starter.
The battery 9 7 is arranged in a special housing part 112, in front of which there is a hinged cover 160 (FIG. 3) so that it can easily be replaced.
The zero-current display instrument 94 is arranged in a special housing part 113, in front of which the hinged cover 161 is located (FIG. 3), so that the instrument can easily be replaced if damaged.
The terminals for the earth 104, for cable ends 108, for cable beginning 109 are also arranged on a removable cover 110 (Fig. 4).
The worm 61 (FIGS. 2, 3) sits on a shaft 60 which is mounted in the housing 58 and outside of which carries a crank 22.
The same crankshaft 60 drives the jumping counter 93 via gears 92. In the same way, the worm 81 is moved by a crankshaft which leads to a crank 14 located outside the housing 58 (FIG. 4), the crankshaft of which drives a second jumping counter via the interposed gear wheels 91. The numbers set can be read from the openings in the housing 52, 53 (FIG. 1). An inspection opening 51 is also provided for the zero-current display instrument.
This embodiment is used in the following way: After the earth connection is made by connecting an earth wire to terminal 104 (FIG. 4), terminal 108 is connected to the end of the cable or insulated wire to be examined and the terminal 109 with the beginning of the cable respectively. connected the line. Then the crank 14 is rotated until the associated counter shows a size that corresponds to the known length of the cable BEZW. corresponds to the line. Then the scarf ter 96 for connecting the resistor to the battery, the actuator of which is also attached to the outside of the Cxehä use 58, inserted and the crank 22 rotated.
Simultaneously with the turning of this crank, the push button 95 is switched on permanently or temporarily, so that the zero current instrument 94 is also switched on. The crank 22 is rotated in one direction or the other until the zero current meter plays to zero, and it is then immediately on the ver connected to the crankshaft 22 counting device the distance of the fault location from the cable respectively. The beginning of the line can be read in meters or fractions of such.