CH103084A - Einrichtung für die Einführung der Elektroden bei elektrischen Öfen. - Google Patents
Einrichtung für die Einführung der Elektroden bei elektrischen Öfen.Info
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Description
Einrichtung für die Einführung der Elektroden bei elektrischen Öfen. Bei vielen elektrothermischen Prozessen ist es wichtig, dass der Ofenraum ganz dicht gehalten wird zur Vermeidung von Oxyda tionswirkungen. In solchen Fällen bilden die Öffnungen, durch welche die Elektroden durch Gewölbe oder Wände des Ofens hin durchgeführt werden, einen schwachen Punkt, weil durch die Spielraum für die Elektrode gewährende Durchführungsöffnung Luft ein dringen kann. Man sucht die Luftströmung an dieser Stelle dadurch möglichst zu ver meiden, dass man die Einführungsöffnung eng macht.
Dies hat indessen den Nachteil, dass die Elektroden sich während der Vorwärts bewegung leicht festklemmen, wodurch seit liche Beanspruchungen, entstehen die leicht Elektrodenbrüche zur Folge haben. Es ist auch vorgeschlagen worden, die Einführungs öffnung mit einem Trichter zu umgeben und diesen mit körnigem Material zu füllen. Eine derartige Anordnung reicht indessen nicht aus, um gleichzeitig eine bequeme Weite der Einführungsöffnung und eine gute Abdichtung um die Elektroden herum zu erreichen. Wenn die Einführungsöffnung geräumig sein soll, muss das Füllmaterial ziemlich grobkörnig sein, damit es nicht längs der Elektrode hin durchfällt. Solch grobes und stückiges Mate rial gibt aber keine befriedigende Abdichtung.
Umgekehrt wird man bei feinkörnigem Ma terial, das in zufriedenstellender Weise dich ten V erschlul3 bewirkt, den Zwischenraum um die Elektrode sehr eng machen müssen, und ist man dann dem oben erwähnten Übel stand der engen Einführungsöffnungen ausge setzt.
Bei der vorliegenden Einrichtung, bei der die Elektroden vor der Einführungsöffnung ebenfalls von körnigem, in einem Trichter be findlichen Material umgeben sind, wird eine geräumige und bequeme Einführung der Elek trode und gleichzeitig eine gute Abdichtung der Einführungsöffnung erreicht.
Gemäss der Erfindung wird nun das körnige Dichtungsmaterial von einem elas tischen Körper getragen, der in einer für den betreffenden Zweck ausreichenden Weise die durch das körnige Material abzudichtende Öffnung ausfüllt. Die Einrichtung kann beispielsweise in mindestens einem im untern Teil des Trichter kegels angebrachten wellenförmig gebogenen Ring aus elastischem Material wie zum Bei spiel Eisendraht bestehen.
Der bezw. die Ringe erhalten einen solchen Durchmesser, dass sie nicht durch den Zwischenraum z i- sehen Elektrode und Trichter hindurchfallen können, während sie anderseits durch ihre NVellenbiegungen etwaigen Seitenbewegungen der Elektrode bei deren Vorwärtsbewegung elastisch nachgeben.
Dieser elastische Trichterverschluss kann natürlich auch auf andere Art ausgeführt werden. So kann man beispielsweise einen Streifen feinmaschigen Drahtnetzes zu einer Rolle zusammenrollen und diese Rolle rings um die Elektrode im Trichter legen. Diese Rolle ist wegen der federnden Eigenschaft des aufgerollten Drahtnetzes ebenfalls elas tisch und wird etwaigen Seitenbewegungen der Elektrode federnd nachgeben.
Auf den in der einen oder andern Weise hergestellten elastischen Träger kann das feinkörnige Dichtungsmaterial aufgebracht werden, ohne dass man Grefahr läuft, daP> das selbe durch die Einführungsöffnung hindurch fällt.
Das körnige Material kann in vielen Fällen zweckmässig aiis Kohle oder kohlen haltigen Stoffen bestehen. Kohlehaltiges Ma terial wird die Elektrode sowohl dadurch schützen, dass es wegen seines pulverigen Zri- standes die Luft hindert, zur Elektrode zu gelangen, als auch dadurch, dass es den Sauerstoff der Luft verbraucht, so dass kein Sauerstoff zur Elektrode gelangt. In ver schiedenen Fällen können jedoch andere körnige Materialien Verwendung finden.
Be sonders einfach ist es, das körnige Dich tungsmaterial aus denselben Stoffen herzu- ,;tellen, welche die Beschickung bilden. In diesem Fall erweist es sich als zweckmässig, das körnige Dichtungsmaterial so um die Elektrode zu schichten, dass dessen kohle haltige Bestandteile die Elektrode direkt be rühren. Die schützende Wirkung auf letztere ist darin am grössten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung für die Einführung der Elek troden bei elektrischen Öfen, wobei die Elek troden vor der Einführungsöffnung von körni gem, in einem Trichter befindlichen Material umgeben sind, gekennzeichnet durch einen elastischen Körper zum Tragen des Materials, weloher Körper in einer für den betreffenden Zweck ausreichenden Weise die durch das körnige Material abzudichtende Öffnung aus füllt. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Körper aus mindestens einem wellenförmig gebogenen, die Elektrode umgebenden Ring aus Metall besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO103084X | 1921-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103084A true CH103084A (de) | 1924-01-16 |
Family
ID=19904276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103084D CH103084A (de) | 1921-09-23 | 1922-08-16 | Einrichtung für die Einführung der Elektroden bei elektrischen Öfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103084A (de) |
-
1922
- 1922-08-16 CH CH103084D patent/CH103084A/de unknown
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