DE677111C - Vorrichtung zur katalytischen Behandlung, insbesondere Reinigung von Gasen bei erhoehten Temperaturen - Google Patents

Vorrichtung zur katalytischen Behandlung, insbesondere Reinigung von Gasen bei erhoehten Temperaturen

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Publication number
DE677111C
DE677111C DER94435D DER0094435D DE677111C DE 677111 C DE677111 C DE 677111C DE R94435 D DER94435 D DE R94435D DE R0094435 D DER0094435 D DE R0094435D DE 677111 C DE677111 C DE 677111C
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DE
Germany
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gases
gas
elevated temperatures
catalytic treatment
unit
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Expired
Application number
DER94435D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Leonhard Alberts
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Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE677111C publication Critical patent/DE677111C/de
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00—Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20—Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22—Apparatus, e.g. dry box purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur katalytischen Behandlung, insbesondere Reinigung von Gasen bei erhöhten Temperaturen Gegenstand der Erfindung ist eine turmartige Vorrichtung zur Behandlung von-Gasen mit katalytisch wirkenden Massen bei erhöhten Temperaturen, bei der die Kontaktmassen in übereinander angeordneten Kästen untergebracht .sind, die je zu zweien zu einer Einheit vereinigt sind. Zum Zweck des Gasabschlusses sind die oberen Kästen einer jeden Einheit mit einer tassenartigen Umrandung versehen, in welche zur Bildung eines Verschlusses der untere Rand des nächsthöheren Einsatzes gestellt wird.
  • Es ist an sich bekannt, Kolonnenapparate mit rinnenförmigen Abschlußvorrichtungen zu versehen. Ferner hat man schon vorgeschlagen, in solchen tassenförmigen Abdichtungen Sand oder andere pulverförmige Materialien als Dichtungsmittel zu verwenden; derartige Sandverschlüsse finden .z. B. besonders bei heißen Gasen Anwendung.
  • Wird ein derartiger Turm zur Reinigung von Gasen mit Hilfe von katalytischen Massen bei erhöhten Temperaturen, beispielsweise zur Entfernung von Schwefelverbindungen benutzt, so macht sich der übelstand bemerkbar, daß durch die Abdichtung mit festen Stoffen raine hinreichende Dichtigkeit erzielt wird, so daß mitunter eine Verunreinigung des gereinigten mit dein zu reinigenden Gase eintritt. Es wurde nun gefunden, daß diese Übelstände dadurch zu beseitigen sind, daß die den Gasabschluß bildende Tasse mit dem gleichen Material gefüllt wird, welches zur katalytischen Behandlung des Gases dient. Es empfiehlt sich dabei, dafür Sorge zu tragen, daß das Gas in der Tasse einen größeren Widerstand findet als bei dem Durchtritt durch den Reinigerraum. Dies kann z. B. durch Anwendung der zur Abdichtung dienenden Masse, in einem feinerkörnigen oder gar pulverförmigen Zustande erreicht werden. Dazu kommt, daß der zylinderförmige untere Rand der nächsthöheren Einheit normalerweise auf der Rinne des Tassenabschlusses aufsitzt, so daß dadurch ein großer Widerstand für den Gasdurchgang durch die Abdichtung gegeben ist. Der Vorteil der erfmdungsgemäßen Vorrichtung besteht nun darin, daß das Gas, wenn es trotzdem einen Weg durch die Abdichtungsvorrichtung finden sollte, bei seinem Durchtritt durch die Abdichtungsvorrichtung eine katalytische Umsetzung erfährt, so daß derartige Gasdurchbrüche nicht mehr zu einer Verunreinigung der schon gereinigten Gasanteile führen. Das Wesen der Erfindung ist also darin zu erblicken, daß die Dichtungsvorrichtung nicht lediglich :eine Abdichtung vermittelt, sondern das gegebenenfalls durchtretende Gas auch gleichzeitig umsetzt, z. B. reinigt.
  • Die Erfindung sei an Hand eines Beispiels und der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
  • Zur Entfernung von Schwefelverbindungen wird ein C O-H2-haltiges Gas bei Temperaturen von r5o bis 3oo° durch eine Feinreinigungsmasse geleitet, die die restlose Entfernung aller Schwefelverbindungen, d. h. sowohl des Schwefelwasserstoffs als auch der organischen Schwefelverbindungen, gestattet. Das zu reinigende Gas wird durch die Leitung A bei B in den turmförmigen Feinreiniger eingeleitet, der aus einem äußeren Mantel C besteht und mit einem Deckel D abgeschlossen ist. Am Boden des Turmes befindet sich ein Stahlring E, der an seinem oberen Rand mit einer tassenförmigen Rinne F versehen ist. In diese Rinne ist eine zylinderförmige Apparateeinheit eingesetzt, die aus zwei Reinigerräumen G und H besteht und deren oberer Teil G wiederum mit einer tassenartigen, ringförmigen Abdichtungsvorrichtung J versehen ist. Innerhalb des Feinreinigerturmes sind mehrere, z. B. drei solcher Apparateeinheiten übereinandergesetzt. In die oberste Tassenabdichtung ist eine an sich bekannte Kompensationsvorrichtung h für die thermischen Ausdehnungen eingesetzt, die mit dem Deckel D eine Einheit bildet.
  • Das bei B in den Apparat einströmende ungereinigte Gas gelangt zum Teil in den unteren, mit einer katalytischen Reinigermasse ausgefüllten Raum H, zum Teil geht es an der geschlossenen Seitenwand L der untersten Apparateeinheit aufwärts und tritt von oben in den oberen Reinigerraum G, zum Teil aber auch in den unteren ReinigerraumWl der nächsthöheren Apparateeinheit ein, während ein anderer Teil des Gases an der Seitenwand L, der nächsthöheren Apparateeinheit vorbeistreicht und von oben her in den oberen Raum G1 der zweiten Apparateeinheit eintritt. Die aus den Räumen G und H austretenden und gereinigten Gase gelangen in einen zwischen den beiden Reinigerräumen einer Apparateeinheit befindlichen ZwischenraumlYl und von hier aus in den zwischen der Reini,gervorrichtung und dem Turmmantel C befindlichen Ringraum N und verlassen diesen durch die Leitung O.
  • In den oberen Apparateeinheiten ist die Gasführung völlig die gleiche.
  • Die dem Gasabschluß dienenden tassenartigen, ringförmigen- Räume F, J, Ji und J@ sind mit der gleichen Reinigermasse ausgefüllt, die lediglich zur Erhöhung des Gaswiderstandes fein gepulvert ist, wodurch einerseits dem zu reinigenden Gas in der Abdichtungsvorrichtung ein größerer Widerstand geboten wird, während andererseits etwa durchtretende Gasmengen gleichzeitig eine Reinigung erfahren, so daß sie bei ihrem Übertritt in den Ringraum N nicht zu einer Verunreinigung des schon gereinigten Gases führen. Zur Erzielung eines hinreichenden -Gaswiderstandes werden die Abdichtungsvorrichtungen 'beispielsweise derart ausgeführt, daß die Tiefe der tassenförmigen Dichtungsvorrichtung der halben Höhe eines Reinigerraumes entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur katalytischen Behandlung, insbesondere Reinigung von Gasen bei erhöhten Temperaturen, bei welcher die festen Katalysatormassen innerhalb eines turmartigen Kolonnenapparates in übereinander angeordneten Räumen untergebracht sind, die je zu zweien zu einer Einheit vereinigt sind und bei der die oberen Reinigerräume einer jeden Einheit mit einer als Gasabschluß dienenden tassenartigen Umrandung versehen sind, welche mit einem festen Stoff als Dichtungsmasse ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdichtungsmasse aus der gleichen Masse besteht, die zur katalytischen Behandlung der Gase dient.
DER94435D 1935-10-10 1935-10-10 Vorrichtung zur katalytischen Behandlung, insbesondere Reinigung von Gasen bei erhoehten Temperaturen Expired DE677111C (de)

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