Yerfaliren zum Sigualisieren durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen mittelst niederfrequentem Signalstrom. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Signalisieren über eine mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitung.
Zum Durchrufen durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen kann man bekanntlich niederfrequenten .Strom, z. B. 16-periodigen Rufstrom, nicht benutzen, weil dieser Signalstrom zu stark in der Verstär- kerschaltung gedämpft wird. Man verwendet daher zweekmässi,g Rufstrom von einer in das Gebiet der Sprachfrequenzen fallenden Fre-. quenz, wenn man die Verstärker nicht durch besondere Rufübertrager umgehen will.
Die ses bietet aber ziemliche Schwierigkeiten., weil es @zu komplizierten Schaltungsanord nungen an der Empfangs- und Sendestelle führt, damit,di.e Rufeinrichtungen nicht auch auf die .Sprachströme ansprechen.
Mit der Erfinclung wird nun bezweckt, diese wenig zuverlässigen und komplizierten Schaltungsa.nordnun,gen zu vermeiden und die bekannten und zuverlässigen Niederfre- quenzempf.angsschaltungen benutzen zu kön- nen, ohne aber Iden V urteilen, welche das Durchlaufen mittelst Rufströmen von Spra,ehfrequenz bietet, verlustig zu gehen.
Erfindungagemäss wird dies dadurch erreicht, dass die niederfraquenten Rufströme einer Trägerfrequenz aufgedrückt werden, welche eine Mittelfrequenz besitzt, die in das Gebiet der ,Sprachfrequenzen fällt, so dass sie ohne grosse Energieverluste durch die Verstärker gehen kann, worauf nach RückmoJulierung in Niederfrequenz an der Empfangsstation ein niederfrequenter S bgvolempfänger betä tigt wird.
Das Verfahren lässt sich in einfaeh#--r Weise .durch Anordnung eines S@chwingungs.. erzeugers an. jeder Sendestelle durchführen, .der Wechselstrom von einer Frequenz liefert, die durch die in der Leitung liegenden Ver stärker gut verstärkt wird. Dieser Wechsel strom, dessen Frequenz also vorzugsweise im Gebiete Kler Sprechfrequenzen liegt, wird mittelst einer niederperio.digen Stromquelle, z.
B. der vorhandenen Rufstromquelle, mo- duliert. Der modulierte Trägerfrequenzstrom wird als Rufstrom in d@i.e Fernleitung ge schickt. An der Empfangsstelle erfolgt die Rückmodulierung. Der Ja,durch erhaltene niederfrequente Strom wird einem niederfre- quenten Rufempfänger zugeführt.
Damit eine anrufende Stelle sich nicht selbst anruft, können die .an den bciden Sta tionen benutzten Trägerfrequenzen verschie den sein. Man kann aber auch die Einrich tung wie üblich so treffen, .d.ass bei Rufen von einer Station der dieser zugeordnete Rufe.,mp- fänger abgeschaltet wird. In diesem Falle können beide Stationen mit :derselben Träger frequenz rufen.
Bei Anlagen, in welchen Signaleinrich tungen nicht dauernd benutzt werden, kann die Anordnung so getroffen werden, dass die Erzeuger der Träger- und Niederfrequenz erst bei Betätigung ,des Signalschlüssels ein- greschaltet werden.
Selbstverständlich kann mahn dieses für das Durchrufen beschriebene Verfahren ohne weiteres auch für andere Signalisierungs- zwecke, z. B. das Zünden und Löschheu der Verstärkerröhren -auf den verschiedenen Ver- stä.rkerämtern, das Anrufen von V erstärker- ämtern usw., benutzen.
Hierin liegt ein be- scn:derer Vorteil des erfindungsgemässen Ver fahrens, weil für die einzelnen Signalisie- rungszwecke nicht grundsätzlich verschiedene Einrichtungen, sondern nur verschiedene Trä gerfrequenzen oder Modulierfrequenzen not wendig sind.
Es sei noch darauf hingewiesen, d.ass beim Signalisieren der verschiedenen Arten über eine grössere Anzahl von Leitun gen entweder für jede Signalisierungsart (Trägerfrequenz) ein Schwingungserzeuger vorhanden sein kann, der für sämtliche Lei tungen verwendet wird, oder aber für jede Leitung ein Schwingungserzeuger, der durch geeignete Schaltmittel für die verschiedenen Signalisierungsa,rten nutzbar gemacht wer- kn den kann.
Die Erfindung lässt sich ohne Schwierig keit selialtungstecliniscli - durchführen auf Grund der ,aus der Nochfrequenztelephonie und Telegraphie bekannten Anordnungen.
Yerfaliren for signaling through telephone lines equipped with amplifiers using a low-frequency signal current. The invention relates to a method for signaling via a telephone line equipped with amplifiers.
To call through telephone lines equipped with amplifiers, you can known low-frequency .Strom, z. Do not use a 16-period ringing current, for example, because this signal current is attenuated too much in the amplifier circuit. For this reason, one uses, for the most part, a ringing current from a frequency falling within the range of the speech frequencies. quenzy, if you don't want to bypass the amplifiers with special call transmitters.
However, this offers quite a problem, because it leads to complicated circuit arrangements at the receiving and transmitting points so that the call facilities do not respond to the voice streams.
The aim of the invention is now to avoid these unreliable and complicated circuit arrangements and to be able to use the known and reliable low-frequency receiving circuits, without, however, judging that the passage by means of ringing currents of voice frequency offers to lose.
According to the invention, this is achieved in that the low-frequency ringing currents are impressed on a carrier frequency which has a medium frequency that falls within the range of speech frequencies, so that it can pass through the amplifier without major energy losses, which is then returned to the receiving station after re-modulating in low frequency low-frequency S bgvolempfänger is actuated.
The method can be started in a simple way by arranging a vibration generator. perform at each transmission point, .the alternating current supplies at a frequency that is amplified more well by the Ver lying in the line. This alternating current, the frequency of which is therefore preferably in the areas of Kler speech frequencies, is supplied by means of a low-period power source, e.g.
B. the existing ringing current source, modulated. The modulated carrier frequency current is sent as a ringing current in the d@i.e trunk line. The back modulation takes place at the receiving point. The low-frequency current received is fed to a low-frequency paging receiver.
So that a calling station does not call itself, the carrier frequencies used at the two stations can be different. However, you can also set up the facility as usual so that when a station is called, the call assigned to it is switched off. In this case, both stations can call with the same carrier frequency.
In systems in which signaling devices are not used continuously, the arrangement can be made so that the generator of the carrier and low frequency is only switched on when the signal key is actuated.
Of course, this method described for paging through can also be used for other signaling purposes, e.g. B. the ignition and extinguishing hay of the booster tubes - at the various booster offices, calling the booster offices, etc. use.
This is another advantage of the method according to the invention, because for the individual signaling purposes not fundamentally different devices, but only different carrier frequencies or modulating frequencies are necessary.
It should also be pointed out that when signaling the different types via a larger number of lines, either a vibration generator can be available for each type of signaling (carrier frequency), which is used for all lines, or a vibration generator for each line, which can be made usable for the various types of signaling through suitable switching means.
The invention can be used without difficulty selialtungstecliniscli - on the basis of the arrangements known from still-frequency telephony and telegraphy.