CH103107A - Verfahren zum Signalisieren durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen mittelst niederfrequentem Signalstrom. - Google Patents
Verfahren zum Signalisieren durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen mittelst niederfrequentem Signalstrom.Info
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Description
Yerfaliren zum Sigualisieren durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen mittelst niederfrequentem Signalstrom. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Signalisieren über eine mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitung.
Zum Durchrufen durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen kann man bekanntlich niederfrequenten .Strom, z. B. 16-periodigen Rufstrom, nicht benutzen, weil dieser Signalstrom zu stark in der Verstär- kerschaltung gedämpft wird. Man verwendet daher zweekmässi,g Rufstrom von einer in das Gebiet der Sprachfrequenzen fallenden Fre-. quenz, wenn man die Verstärker nicht durch besondere Rufübertrager umgehen will.
Die ses bietet aber ziemliche Schwierigkeiten., weil es @zu komplizierten Schaltungsanord nungen an der Empfangs- und Sendestelle führt, damit,di.e Rufeinrichtungen nicht auch auf die .Sprachströme ansprechen.
Mit der Erfinclung wird nun bezweckt, diese wenig zuverlässigen und komplizierten Schaltungsa.nordnun,gen zu vermeiden und die bekannten und zuverlässigen Niederfre- quenzempf.angsschaltungen benutzen zu kön- nen, ohne aber Iden V urteilen, welche das Durchlaufen mittelst Rufströmen von Spra,ehfrequenz bietet, verlustig zu gehen.
Erfindungagemäss wird dies dadurch erreicht, dass die niederfraquenten Rufströme einer Trägerfrequenz aufgedrückt werden, welche eine Mittelfrequenz besitzt, die in das Gebiet der ,Sprachfrequenzen fällt, so dass sie ohne grosse Energieverluste durch die Verstärker gehen kann, worauf nach RückmoJulierung in Niederfrequenz an der Empfangsstation ein niederfrequenter S bgvolempfänger betä tigt wird.
Das Verfahren lässt sich in einfaeh#--r Weise .durch Anordnung eines S@chwingungs.. erzeugers an. jeder Sendestelle durchführen, .der Wechselstrom von einer Frequenz liefert, die durch die in der Leitung liegenden Ver stärker gut verstärkt wird. Dieser Wechsel strom, dessen Frequenz also vorzugsweise im Gebiete Kler Sprechfrequenzen liegt, wird mittelst einer niederperio.digen Stromquelle, z.
B. der vorhandenen Rufstromquelle, mo- duliert. Der modulierte Trägerfrequenzstrom wird als Rufstrom in d@i.e Fernleitung ge schickt. An der Empfangsstelle erfolgt die Rückmodulierung. Der Ja,durch erhaltene niederfrequente Strom wird einem niederfre- quenten Rufempfänger zugeführt.
Damit eine anrufende Stelle sich nicht selbst anruft, können die .an den bciden Sta tionen benutzten Trägerfrequenzen verschie den sein. Man kann aber auch die Einrich tung wie üblich so treffen, .d.ass bei Rufen von einer Station der dieser zugeordnete Rufe.,mp- fänger abgeschaltet wird. In diesem Falle können beide Stationen mit :derselben Träger frequenz rufen.
Bei Anlagen, in welchen Signaleinrich tungen nicht dauernd benutzt werden, kann die Anordnung so getroffen werden, dass die Erzeuger der Träger- und Niederfrequenz erst bei Betätigung ,des Signalschlüssels ein- greschaltet werden.
Selbstverständlich kann mahn dieses für das Durchrufen beschriebene Verfahren ohne weiteres auch für andere Signalisierungs- zwecke, z. B. das Zünden und Löschheu der Verstärkerröhren -auf den verschiedenen Ver- stä.rkerämtern, das Anrufen von V erstärker- ämtern usw., benutzen.
Hierin liegt ein be- scn:derer Vorteil des erfindungsgemässen Ver fahrens, weil für die einzelnen Signalisie- rungszwecke nicht grundsätzlich verschiedene Einrichtungen, sondern nur verschiedene Trä gerfrequenzen oder Modulierfrequenzen not wendig sind.
Es sei noch darauf hingewiesen, d.ass beim Signalisieren der verschiedenen Arten über eine grössere Anzahl von Leitun gen entweder für jede Signalisierungsart (Trägerfrequenz) ein Schwingungserzeuger vorhanden sein kann, der für sämtliche Lei tungen verwendet wird, oder aber für jede Leitung ein Schwingungserzeuger, der durch geeignete Schaltmittel für die verschiedenen Signalisierungsa,rten nutzbar gemacht wer- kn den kann.
Die Erfindung lässt sich ohne Schwierig keit selialtungstecliniscli - durchführen auf Grund der ,aus der Nochfrequenztelephonie und Telegraphie bekannten Anordnungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum gib iali>ieren über mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitun gen, dadurch gekennzeichnet, dass um nieder frequente Signalempfänger an der Empfangs station benutzen zu können, niederfrequenter Signalstrom einer Trägerfrequenz überlagert wird, deren Frequenz, um sie ohne grosse Energieverluste über die Leitung, schicken zu können,in das Gebiet der Sprachfrequenz fällt und die an der Empfangsstation zur Be- tä tigaing des niederfrequenten Signalemp fängers in Niederfrequenz rückmoduliei¯t wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE103107X | 1921-09-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103107A true CH103107A (de) | 1924-01-16 |
Family
ID=5649580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103107D CH103107A (de) | 1921-09-05 | 1922-08-24 | Verfahren zum Signalisieren durch mit Verstärkern ausgerüstete Fernsprechleitungen mittelst niederfrequentem Signalstrom. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103107A (de) |
-
1922
- 1922-08-24 CH CH103107D patent/CH103107A/de unknown
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