CH103386A - Kulturenspritze. - Google Patents
Kulturenspritze.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B9/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
- B05B9/03—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
- B05B9/04—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
- B05B9/047—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump supply being effected by follower in container, e.g. membrane or floating piston, or by deformation of container
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Description
Nulturenspritze. Man benützt zur Bespritzung von Kul turen, wie zum Beispiel Reben, Kartoffeln, Obstbäumen ete., Spritzen, ,die einen Behälter aufweisen, in den eine Flüssigkeit einge bracht wird, um dann mittelst einer Pumpe, die gewöhnlich mit dem Behälter zusammen hängt, auf die Pflanzengeworfen zu werden. Die zum Beispiel durch Handhebel betätigte Pumpe fördert Luft in Aden Behälter. Dadurch wird die Flüssigkeit in einen Schlauch, der zur Ausgangsdüse führt, gefördert.
Die Lö cher dieser letzteren müssen dem Drucke der Förderpumpe entsprechend gewählt werden, so d.ass die Flüssigkeit nicht wie es sein sollte, nebelartig zerstäubt wird, sondern in Form von feinen Tropfen, die naturgemäss durch die eigene Schwere herabfallend nur die ge gen oben gekehrte Fläche der Blätter und Pflanzen trifft.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Kulturenspritze, mit welcher ein hoher Druck erzeugt werden kann, so dass die Düsenlöcher bedeutend kleiner gehalten werden können. Die Flüssigkeit kommt dann in Form eines Nebels aus der Düse heraus und dieser, durch die Luft getragen, schafft eine durch. die Flüssigkeit gesättigte Atmo sphäre, so dass auch die untere Fläche der Blätter und Pflanzen befeuchtet wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist im Auf riss und im Schnitt .die Kulturenspritze bei spielsweise dargestellt.
Der obere Boden<I>b</I> des Behälters<I>a</I> ist durchloicht und trägt einen Zylinder c aus widerstandsfähigem Material, der mit diesem Boden samt einem Deckel d .durch Bolzen und Muttern verbunden ist.
In einem Auge des Deckels d kann eine durch das Handrad e bewegbare Spindel f gleiten. Das untere Ende dieser Spindel ist mit einem Kolben p verbunden, der im Zy linder c hinauf- und hinuntergleiten kann. Am untern Ende des Zylinders c ist eine Rohrmuffe g befestigt, an welche einerseits ein Ventil lt und anderseits ein Rohrstück<I>i,</I> das ausserhalb des Behälters cc führt, ange schlossen sind. Das Rohr i endet mit einem Saugventil 1c. Der Behälter a weist in<I>l</I> einen Rohrstutzen .auf, woran der zur Düse füh rende Schlauch angeschlossen ist.
Der Behälter a ist mit einem Manometer :# versehen. An ihm sind nicht dargestellte Tragriemen befestigt, -die zum Anhängen des Apparates an den Rücken tierarbeitenden Person dienen. Der Apparat wird folgender massen benützt: Durch Drehen des Handrades e wird der Kolben p von der in der Figur dargestellten Stellung aufwärts bewegt. Die dadurch her vorgerufene Saugwirkung schliesst das Ventil La und öffnet das Ventil k, wodurch die zu spritzende Flüssigkeit in den Zylinder c ge fördert wird.
Ist der Zylinder c gefüllt, also der Kolben p oben im Zylinder, so wird durch Drehen des Handrades in entgegengesetztem Sinne die Flüssigkeit bei geschlossenem Ven til k durch das Ventil h in den Behälter hin eingedrückt. Man erzielt so durch Kompri mieren der sich im Behälter befindenden. Luft einen sehr frohen Druck, der, je nach der Apparatengrösse, von 5 bis 30 Atmosphären betragen kann. Der Apparat ist dann ge brauchsfertig. Sobald vorne die mit kleinen Löchern versehene Düse geöffnet wird, wird die Flüssigkeit nebelartig herausgespritzt.
Versuche haben gezeigt, dass diese Art des Bespritzens nicht nur viel wirksamer ist, als das mit den bis jetzt üblichen Apparaten der Fall war, sondern d.ass durch die Möglichkeit der Verwendung von feineren Düsen der Ap parat bedeutend wirtschaftlicher arbeitet als derjenige mit kleinem Drucke.
Der Zylinder könnte sich auch ausserhalb des Behälters befinden und abnehmbar an geordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Iiulturensl.-ritze, dadurch gekennzeichnet, da <B>ss</B> ein Flüssigkeitsbehälter mit eine Zy linder kommuniziert, worin mittelst einer Spindel ein Kolben bewegt werden kann, zum Zwecke, einen hohen Druck im Innern des Behälters zu erzeugen. UNTERANSPRüCHE 1. Kulturenspritze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinder sich im Innern des Behälters befindet. 2. Kulturenspritze nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass .der Zylinder durch ein Rohr mit der Aussenluft und mit dem Innern des Behälters kommuni ziert.3. Kulturenspritze nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Zy linder nach aussen und nach dem Behälter innern führende Rohr Ventile aufweist, die derart. beschaffen sind, da.ss bei He ben des Kolbens Flüssigkeit von aussen ,angesogen wird und bei Senken des Kol bens dieselbe ins Zylinderinnere gefördert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103386T | 1923-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103386A true CH103386A (de) | 1924-02-01 |
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ID=4362128
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|---|---|---|---|
| CH103386D CH103386A (de) | 1923-03-26 | 1923-03-26 | Kulturenspritze. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH103386A (de) |
-
1923
- 1923-03-26 CH CH103386D patent/CH103386A/de unknown
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