CH103543A - Elektrischer Strahlungsofen. - Google Patents

Elektrischer Strahlungsofen.

Info

Publication number
CH103543A
CH103543A CH103543DA CH103543A CH 103543 A CH103543 A CH 103543A CH 103543D A CH103543D A CH 103543DA CH 103543 A CH103543 A CH 103543A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
furnace
electrode
crucible
oven according
charge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rennerfelt Ivar
Original Assignee
Rennerfelt Ivar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rennerfelt Ivar filed Critical Rennerfelt Ivar
Publication of CH103543A publication Critical patent/CH103543A/de

Links

Landscapes

  • Furnace Details (AREA)

Description


  Elektrischer Strahlungsofen.    Gegenstand der Erfindung ist ein     elek-          irischer    Strahlungsofen, bei welchem die       -\Värme    im Zentrum des     Chargenraumes     durch     Lichtbogenkontakt    erzeugt wird, der  in verschiedenen Höhenlagen, oberhalb und  unterhalb der Bodenebene des Chargen  raumes, sowie in seiner Bodenebene, herge  stellt werden kann.  



  In der Zeichnung ist als     Ausführungsbei-          spiel    ein Vakuumofen mit einer     elektro-          magnetisch    verstellbaren Elektrode gezeigt,  die mit einem Widerstandspulver zusammen  lvirkt.  



  Der Ofenmantel ist aus zwei Teilen 1, 4  zusammengesetzt, die miteinander     mittelst          Flanschen    2, 3, zwischen     welchen    eine     Pak-          kung    5 aus Gummi oder dergleichen ange  bracht ist, gasdicht verbunden sind. Der eine  Flansch, 2, ist mit einem Kühlkanal 6 ver  sehen. Im Unterteil 1 des Ofens ist. ein  Schmelztiegel 7 angebracht, der ringförmig  ausgebildet und am Umfange und unten mit  einem geeigneten Isolierstoff, z. B. Holz  kohlenpulver 8, isoliert ist. Der Schmelz  raum des Ofens ist mit einem Gewölbe 14    versehen, welches einen     abhebbaren    Deckel  15 trägt.

   Der Tiegel wird von innen, im Zen  trum mittelst einer Elektrode 10 erhitzt, die  mit einem pulverförmigen Widerstand 9  einen     Lichtbogenkontakt    herstellen kann.  Um die Wärmeerzeugung zu regeln, ist die  Elektrode 10 gegenüber dem Kontaktpulver  so verstellbar eingerichtet,     d.ass    sie mehr  oder weniger in das Widerstandspulver hin  eingeschoben oder aus dem Widerstands  pulver ausgehoben werden kann, so dass der       Lichtbogenkontakt    in beliebiger Höhenlage  oberhalb und unterhalb dem     Tiegelboden,    so  wie auch in seiner Bodenebene hergestellt  werden und die Erhitzung entweder durch       Widerstandswärme    oder durch Lichtbögen  hervorgerufen     werden    kann.

   Die Elektrode  ist zu diesem Zwecke innerhalb dem von  einer Kappe 4 gebildeten Oberteil des Ofens  mittelst einer Klemme 16 an einem     Quer-          stücl@    17 befestigt, welches auf Führungs  stangen 18 verschiebbar gelagert ist und       mittelst    einer Schraube 19 und Zahnrädern  20, 21 gehoben     und    gesenkt werden kann.  Auf der Welle des Zahnrades 21 ist inner-      halb der Kappe 4 ein     Anker    ?? aus Eisen       aufgekeilt,    der von einem magnetischen  Kraftfeld beeinflusst wird, welches von einem  ausserhalb der Kappe drehbar gelagerten  Elektromagneten     \?03    erzeugt wird.

   Der Elek  tromagnet 23 ist mit einem Handgriff 24  versehen, mittelst welchem er in Drehung  versetzt werden kann. Durch Drehung des  Elektromagnetes 23 kann daher die Elek  trode 10 gehoben oder gesenkt werden.  Wird die Elektrode aus dem Widerstand  genügend angehoben, so kann die     Wärme     auch mittelst Lichtbogen erzeugt     werden.     Zur Stromzuführung dient einerseits ein am  Ofenunterteil 1 angebrachter Kontakt 25,  welcher mit dem mit der Elektrode 10     zu-          sammeng-irkenden    Widerstand 9 in leitender  Verbindung steht und anderseits ein Kon  takt 26 an der vom Ofenunterteil isolierten  Kappe 4, von welcher der Strom durch ein  biegsames Kabel 27,

   welches an der Innen  seite der Kappe an einem Kontakt 28 be  festigt     ist,    der Elektrode 10 zugeführt wird.  Der Tiegel 7 ist mit einer Schnauze 11 ver  sehen, über welche die geschmolzene Charge  in eine Kokille 12 entleert werden kann, die       am    Ofen     mittelst    einer durch Packung gas  dicht     abgedichteten        Flanschverbindung    13  befestigt ist.

   Der Ofen ist in bekannter       \Veise    mit Tragzapfen in Lagern kippbar  gelagert, um die Entleerung des Tiegels zu  erleichtern.     LTm    das Ofeninnere während der  Erhitzung überwachen zu können, ist in der  Kappe in der     Verlängerung    eines in dem  Deckel 15     angebrachten    Loches 30 ein     Fen-          sIer    29 Barlicht angebracht.

   Ein zum     Bi-          spiel    von einem Mundstück 31     und        cine,n     darin angebrachten, gasdicht schliessenden  Absperrventil gebildeter     Ofenanschluss    er  möglicht die Verbindung mit einer Luft  pumpe oder     dergleichen    behufs     Arbeitens     unter Vakuum.  



  Es können auch zwei oder mehrere Elek  troden verwendet werden, die entweder     sämt-          liche    innerhalb einer einzigen zentralen, run  den oder     langgestreckten    Zelle oder     inner-          Inlb    voneinander     getrennten,    geeigneten zy  lindrischen     Zellen    angeordnet werden,    Der Tiegel kann verschieden gestaltet  sein. Man kann zum Beispiel nur ein Rohr  als Scheidewand zwischen dem Widerstand  und der Charge     verwenden    und dieses Rohr  in direktem Kontakt mit dem Ofenfutter  bringen.  



  Der Ofen kann mit einem Bodenkontakt       versehen    werden, um zu ermöglichen, dass  der     elektrische    Strom durch den Boden des  Ofenraumes durchgeht, zum Beispiel bei       Verwendung    von Einphasenstrom oder  Gleichstrom mit nur einer Elektrode.  



  Die Einrichtung zur Verstellung     der     Elektrode kann auch auf andere Weise be  tätigt werden. Es kann zum Beispiel in der  Kappe des Ofens ein Druckzylinder für Luft  oder Wasser angebracht werden und durch  die Bewegung des Kolbens die Elektrode  verstellt     werden;    oder die Elektrode ist un  ter den Einfluss eines Elektromotors gesetzt,  der durch in der Kappe angebrachte Kon  takte Strom erhält.  



  Der dargestellte Ofen ist zur Schmelzung  von     Stahl    und andern Metallen in Vakuum  besonders geeignet.. Er kann auch mit Vor  teil für wissenschaftliche Untersuchungen  von     verschiedenen    Stoffen auf deren Fähig  keit, bei hohen Temperaturen verschiedene  Gase aufzunehmen, und für andere Zwecke       verwendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCFI <B>EI</B> leldriseher Strahlungsofen, dadurch ge kennzeichnet. dass die Wärme im Zentrum des Chargenraumes durch Lichtbogenkontakt erzeugt wird, der in verschiedenen Höhen lagen, oberhalb und unterhalb der Boden ebene des Ch.argenraumes, sowie in seiner Bodenebene, hergestellt werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, class der Lichtbogenkontakt mittelst einer verstellbar gelagerten Elek trode hergestellt wird.
    \_?. Ofen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektrode mittelst einer elektromagnetisch betätigten Ein- riclitung lieb- und senkbar ist, von wel cher der eine Teil innerhalb des Ofen- iiiantels und der andere Teil ausserhalb des Ofenmantels angeordnet ist.
    .'3 Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der innerhalb des Ofen inantels angeordnete Teil der zur Ver stellung der Elektrode dienenden elektro- ma--netischen Einrichtung aus einem magnetischen Anker und einem Schrau bentrieb und der ausserhalb des Ofen- niantels angeordnete Teil aus einem dreh bar gelagerten Magneten besteht.
    Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass derselbe kippbar ist und dass der Chargenraum als Tiegel aus gebildet ist und mit einer seitlich an dem Ofenmantel abnehmbar befestigten Giessform in offener Verbindung steht, in welche der Tiegel durch Kippung des Ofens entleert werden kann.
CH103543D 1921-11-02 1922-10-30 Elektrischer Strahlungsofen. CH103543A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE103543X 1921-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH103543A true CH103543A (de) 1924-02-16

Family

ID=20292176

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH103543D CH103543A (de) 1921-11-02 1922-10-30 Elektrischer Strahlungsofen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH103543A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205610B (de) * 1960-05-05 1965-11-25 Gen Electric Gleichspannungsuntersetzer mit durch Regelung stabilisierter Ausgangsspannung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205610B (de) * 1960-05-05 1965-11-25 Gen Electric Gleichspannungsuntersetzer mit durch Regelung stabilisierter Ausgangsspannung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2412887B2 (de) Lichtbogenofen zur Schmelzreduktion
DE3643586C2 (de)
CH254393A (de) Geschlossener elektrischer Schmelzofen.
DE2333956B2 (de) Ofen zum Schmelzen oder Warmhalten von Metallen
CH103543A (de) Elektrischer Strahlungsofen.
DE2045531C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Entfernen flüchtiger Bestandteile aus einem kohlenstoff- oder kohlenwasserstoffhaltigen Material
DE937481C (de) Trommelfoermiger Niederfrequenz-Induktionsofen
DE3134429C2 (de)
DE392899C (de) Elektrischer Strahlungsofen fuer metallurgische Zwecke
EP0001832A1 (de) Vorrichtung zur Übertragung von elektrischem Strom
DE2610592A1 (de) Lichtbogenofen zur schmelzreduktion von feinkoernigem, eisenoxidhaltigem material und verfahren zum betrieb des ofens
AT96797B (de) Elektrischer Strahlungsofen.
US3393266A (en) Electric arc furnace
DE726445C (de) Elektrisch beheizter Herdschmelzofen zum Schmelzen von Leichtmetallen oder deren Legierungen
DE973079C (de) Elektrischer Hochvakuum-Lichtbogenofen fuer schwer schmelzbare Metalle
DE129779C (de)
AT129718B (de) Elektrischer Lichtbogenschmelzofen.
DE3817381C2 (de)
US1150021A (en) Molding electrodes.
DE34730C (de) Ofen zum Schmelzen von Erzen mittelst Elektricität
DE342636C (de) Elektrischer Ofen in Gestalt einer senkrechten schachtartigen Kammer, durch die das zu erhitzende Material niedergeht
DE490025C (de) Lichtbogenwiderstandsofen
CH106027A (de) Elektrischer Widerstandsofen.
DE148129C (de)
US625252A (en) Electrical furnace