CH103573A - Sicherheitseinrichtung gegen Zusammenstoss an Strassenfahrzeugen. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung gegen Zusammenstoss an Strassenfahrzeugen.

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CH103573A
CH103573A CH103573DA CH103573A CH 103573 A CH103573 A CH 103573A CH 103573D A CH103573D A CH 103573DA CH 103573 A CH103573 A CH 103573A
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CH
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Osten Schauman Karl
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Osten Schauman Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/24Arrangements for mounting bumpers on vehicles
    • B60R19/26Arrangements for mounting bumpers on vehicles comprising yieldable mounting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description


  Sicherheitseinrichtung gegen Zusammenstoss an Strassenfahrzeugen.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Sicherheitseinrichtung an Strassenfahrzeugen  und bezweckt ein Anziehen der Fahrzeug  bremse bei einem Zusammenstoss des Fahr  zeuges mit einem Widerstand. Vorzugsweise  wird die Einrichtung ergänzt durch Mittel,  die im Fall eines Motorfahrzeuges den Motor  zum Stillstand bringen und ein hörbares  Signal geben.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines  Automobils mit einem neuen     Stossauffaug-          organ,     Fig. 2 einen Querschnitt durch die Brems  anziehvorrichtung,  Fig. 3 einen Grundriss eines Wagens mit  einer vordern und hintern Stossauffangvor  richtung und mit einer schematischen Dar  stellung einer elektrischen Schalteinrichtung,  Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3, und  Fig. 5 eine Einzelheit im grösseren     Mass-          stabe;     Fig. 6 und 7 zeigen die Art der Isolierung  der einzelnen Teile der Stossauffangvorrich  tung voneinander, und    Fig. 8 bis 13 Einzelheiten des Schalters.

    Die Stossauffangvorrichtung besteht aus  biegsamen und elastisch nachgiebigen Kabeln  und den Kontaktteilen 2 und 3, die den elek  trischen Stromkreis 4, 5 bezw. 6, 7 schliessen,  wenn das Kontaktglied 2 einwärts gebogen  wird, sobald ein Hindernis die Kabeln be  rührt. Hierdurch wird ein Solenoid 8, das  sich in einem beweglichen und im Brems  gestänge eingeschalteten Gehäuse 9 befindet,  erregt und der Kolben 10 entgegen der Kraft  einer im Innern desselben angeordneten Fe  der in das Solenoid gezogen, bis sein Ende 11  gegen die Rückwand der Büchse 12 an  schlägt und diese in die gestrichelte Lage  13 kommt, ebenso entgegen der Kraft einer  in ihrem Innern angeordneten Fader.

   Hier  bei fallen die Klinken 14, 15 zusammen und  geben den Kopf 16 frei, der mitsamt dem  Gehäuse 9 unter Einwirkung einer Druck  feder 17 in die Stellung 18 gedrückt wird,  wodurch die Enden 19 und 20 gegeneinander  zusammengezogen werden. Eines dieser  Enden ist mit einem Gelenk 21 verbunden  und das andere mit Teilen 22, 23 des Brems  gestänges. Infolgedessen wird durch die Be  wegung der zwei     aus    den mit .dem Gehäuse 9      bezw. mit dem Kopf 16 zusammenhängenden  Organe gebildeten Teile das Bremsgestänge  22, 23 unter der Wirkung der Feder 17, in  welcher die Bremskraft aufgespeichert ist,  angezogen und das Fahrzeug zum Halten  gebracht.  



  Am Gehäuse 9 ist ein Arm 24 befestigt,  der durch die oben erwähnte Bewegung den  Kontakt 25 unterbricht, mit dem er sonst in  Berührung ist. Hierdurch wird der Strom  kreis des Solenoids 8 und ebenso der der Zün  dung des Motors 27 unterbrochen, während  unmittelbar darauf der Arm 24 auf einen  Kontakt zu liegen kommt, so dass das Horn  28 ertönt. Dies geschieht praktisch in dem  selben Augenblick wie der Zusammenstoss des  Teils 1 mit dem Hindernis.  



  Der Führer kann die Einrichtung wie  der in die alte Lage zurückbringen, indem  er den Bremshebel 29 in der Richtung des  Pfeils 30 (Fig. 4) zieht, der den Kopf 16  wieder zur Anlage gegen die Klinken 15, 14  und die andern Teile in ihre in Fig. 2 ge  zeigte Lage zurückbringen.  



  Die Stossauffangvorrichtung gemäss Fig.  1, 5, 6 und 7 besteht aus einem Teil 1,  das an dem gebogenen Ende des federnden  Teils 2 bezw. 31 befestigt ist, durch den es  in Spannung gehalten wird. Der Teil 3 ist  durch eine Isolierung 32 vom Glied 2 bezw. 31  getrennt.  



  Da es wünschenswert ist, dass die Sicher  heitsvorrichtung in einem bestimmten Augen  blick nur an einem Ende des Fahrzeuges in  Wirkung tritt, ist ein selbsttätiger Schalter,  der in Fig. 8 bis 13 und schematisch in  Fig. 3 gezeigt ist, vorgesehen, um je nach der  Bewegungsrichtung des Wagens den Strom  nach vorne oder hinten zu leiten. Der Schal  ter kann mit einem beweglichen Teil des  Wagens verbunden werden. In der Zeichnung  ist gezeigt, wie er von einer Vorderradnabe 40  durch ein Getriebe 41 eingestellt wird.  



  Der Schalter besteht aus einer Welle 42  mit der Reibungsscheibe 43, die gewöhnlich  gegen eine zweite Reibungsscheibe 44 an  liegt. Diese sitzt auf der freien grelle 45  mit einer isolierten Scheibe 46, deren Dre-    hung durch eine vorspringende, in dem Kreis  ausschnitt 47 sich bewegende Zunge 48 be  grenzt wird. Auf der Scheibe 46 sitzen  Kontaktstreifen 49, 50, von denen 49 mit den  Kontakten 51, 52 an einem festen Teil 54  zusammenarbeiten kann, wenn der Wagen  vorwärtsfährt, wodurch der Teil 1 vorne am  Wagen in den Arbeitsstromkreis eingeschal  tet wird. Fährt dagegen der Wagen rück  wärts, so dreht sich auch die Welle 42 in  entgegengesetzter Richtung und bringt die  Teile aus der Stellung der Fig. 12 in die  der Fig. 13. Der Stromkreis wird dabei zwi  schen 51 und 52 unterbrochen und der Strom  kreis zwischen 52 und 53 durch die Platte 50  hergestellt.

   Hierdurch wird die Stossauffang  vorrichtung 1 am Ende des Wagens in den  Stromkreis eingeschaltet und der Stromkreis  nach der vorn am Wagen befindlichen Stoss  auffangvorrichtung unterbrochen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitseinrichtung, welche mindestens eine Vorrichtung aufweist, die dazu dient, den durch Zusammenstoss eines Strassenfahr zeuges mit einem Widerstand entstehenden Anprall in sich aufzunehmen, wobei ein elek trischer Stromkreis geschlossen und dadurch die Fahrzeugbremse in Tätigkeit gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in einandergehende Teile vorhanden sind, die unter dem Einfluss einer Feder stehen, die bestrebt ist, diese Teile ineinanderzu schieben, wobei aber diese Teile vermittelst einer Sperrvorrichtung auseinandergehalten werden, welche Sperrvorrichtung durch die Anziehungskraft eines Solenoides gelöst wird beim Anprall des Fahrzeuges auf ein Hin dernis. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Sicherheitseinrichtung bei Strassenfahr zeugen, die mit einem Explosionsmotor versehen sind, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine der in einandergehenden Teile einen Arm auf weist, der den Zünderstromkreis bei in Fahrt befindlichem Fahrzeug schliesst und beim Anziehen der Bremse diesen Strom- kreis öffnet und den Stromkreis einer akustischen Signalvorrichtung schliesst. 2. Sicherheitseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung, die den Anprall aufnimmt, ge spannte, biegsame Kabel aufweist, deren Enden mit den gebogenen Enden eines elektrisch isolierten, am Fahrzeug be festigten federnden Teils angelenkt sind, wobei dieser Teil beim Anprallen des Fahrzeuges den Stromkreis des Solenoides schliesst. 3.
    Sicherheitseinrichtung nach Unteranspruch 1, mit je einer Anprallvorrichtung vorne und hinten am Fahrzeug zur Aufnahme des Anpralles, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um je nach Be- wegungsrichtung des Fahrzeuges die eine oder die andere der Stossauffangvorrich tungen in den Stromkreis des Solenoides einzuschalten. 4. Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, um die eine oder die andere Anprallvor richtung auszuschalten, Kontaktstreifen aufweisen, die an einer isolierten Scheibe (46) befestigt sind und die durch einen beweglichen Teil des Fahrzeuges vermit telst Getriebe und Reibungsscheibe bewegt werden.
CH103573D 1922-11-24 1922-11-24 Sicherheitseinrichtung gegen Zusammenstoss an Strassenfahrzeugen. CH103573A (de)

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