CH103590A - Verfahren zur Herstellung eines Dichloräthylen, Trichloräthylen und Tetrachloräthan enthaltenden Gemisches. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Dichloräthylen, Trichloräthylen und Tetrachloräthan enthaltenden Gemisches.

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CH103590A
CH103590A CH103590DA CH103590A CH 103590 A CH103590 A CH 103590A CH 103590D A CH103590D A CH 103590DA CH 103590 A CH103590 A CH 103590A
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CH
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trichlorethylene
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tetrachloroethane
dichloroethylene
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Acti Holzverkohlungs-Industrie
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Holzverkohlungs Ind Actien Ges
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  Verfahren zur Herstellung eines     Dichloräthylen,        Trichloräthylen    und     Tetrachloräthan     enthaltenden     Gemisches.       Durch das Hauptpatent     ist    ein     Verfahren     zur Herstellung eines     Dichloräthylen,        Tri-          chloräthylen    und     Tetrachloräthan    enthalten  den     Gemisches    geschützt, welches dadurch ge  kennzeichnet     ist,

          dass    Chlor auf     Azetylen    in  Gegenwart ausreichender     Mengen    von Was  serdampf bei hohen Temperatur zur Einwir  kung gebracht wird. .  



  Es wurde, nun gefunden,     dass    ein     vorwie-          gend    aus     Dichloräthylen    und     Trichloräthylen     bestehendes Reaktionsprodukt erhalten wird,  wenn man auf 1 Raumteil Azetylen weniger  als 1,8 Raumteile Chlor anwendet.  



  Nach vorliegender     Erfindung    erhält man  ein vorwiegend aus     Dichloräthylen    und     Tri-          chloräthylen        bestehendes        Rcaktionsprodukt,     dadurch, dass auf 1 Raumteil Azetylen we  niger als 1,8 Raumteile Chlor in Gegenwart  von mindestens 1     Raumteil    'Wasserdampf bei  hoher Temperatur zur     Einwirkung    gebracht  wird. Die     ,Ienge    des anzuwendenden Wasser  dampfes ist     natürlieh    so zu wählen, dass auf  alle Fälle Explosionen verhütet werden. Im         praktischen    Betrieb wird man im allgemeinen .

    zum Beispiel 4 bis 9 Raumteile Wasserdampf  auf 1 Raumteil Chlor anwenden. Mit Vorteil  wird der Wasserdampf ganz oder zum Teil  überhitzt angewendet. Als     Arbeitstempera-          turen    kommen im allgemeinen solche von 400       bis   <B>600'</B> in Betracht. Bei Gegenwart von Ka  talysatoren, als welche     Ca        C12,    Fe     Cl,    Ca       C12        usw.,    in     Betracht        kommen,    kann auch bei  niedrigeren Temperaturen, zum Beispiel sol  chen zwischen 400 und 200' gearbeitet  werden.  



  <I>Beispiel:</I>  Durch ein     mitSchamott.estückchen    beschick  tes, auf<B>500'</B> erhitztes Tonrohr von 35 mm  Durchmesser wurde bei<B>530'</B> ein Gasgemisch  von folgender     Zusammensetzung    geleitet:  1 Raumteil Azetylen, 1,3     Raumteile    Chlor  und 5 bis 6     Raumteile    Wasserdampf.  



  Das     Chlorierungsprodukt    enthält 47     Gö          Diohloräthylen,    37 %     Trichloräthylen,    6       Tetra,chloräthan,    während der Rest aus höhe  ren     Chlorierun,gsp.rodukten    besteht.

Claims (1)

  1. l ATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Dichlor- äthylen, Trichloräthylen und Tetrachlor- äthan enthaltenden, im wesentlichen aus Di- ehloräthylen .und Trichloräthylen bestehen- den Gemisches von Azetylenchlorierungspro- dukten, dadurch gekennzeichnet, dass auf 1 Raumteil Azetylen weniger .als 1,
    8 Raumteile Chlor in Gegenwart von mindestens 1 Raum teil Wasserdampf bei hoher Temperatur zur Einwirkung gebra,eht werden. UNTERANSPRVCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gel@ennzeichnet, dass die Chlorierun.g bei 400 bis 600 durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von Katalysatoren ge arbeitet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gegenwart von Katalysatoren und Temperaturen, welche unterhalb 400 lie gen, gearbeitet wird. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass überhitzter Wasser dampf zugeführt wird.
CH103590D 1921-01-29 1922-01-16 Verfahren zur Herstellung eines Dichloräthylen, Trichloräthylen und Tetrachloräthan enthaltenden Gemisches. CH103590A (de)

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