CH103589A - Verfahren zur Herstellung eines Dichloräthylen, Trichloräthylen und Tetrachloräthan enthaltenden Gemisches. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Dichloräthylen, Trichloräthylen und Tetrachloräthan enthaltenden Gemisches.

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CH103589A
CH103589A CH103589DA CH103589A CH 103589 A CH103589 A CH 103589A CH 103589D A CH103589D A CH 103589DA CH 103589 A CH103589 A CH 103589A
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trichlorethylene
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tetrachloroethane
dichloroethylene
acetylene
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Acti Holzverkohlungs-Industrie
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Holzverkohlungs Ind Actien Ges
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  Verfahren zur Herstellung eines     Dichloräthylen,        Trichloräthylen    und     Tetrachloräthan     enthaltenden Gemisches.    Durch     ,das    Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Herstellung eines     Dichloräthylen,        Tri-          chloräthylen    und     Tetra;chloräth-an    enthalten  den     Gemisches    geschützt, welches dadurch       bekennzeichnet    ist, dass Chlor auf Azetylen  in Gegenwart     ausreichender    Mengen von       Wasserdampf    bei hoher Temperatur zur Ein  wirkung gebracht wird.  



  Nach vorliegender Erfindung erhält man  ein v     orwiegend    aus     Trichloräthylen    bestehen  des Gemisch von     Chlorierungsprodukten    des       Azetylens    dadurch,     @dass    auf 1     Raumteil    Aze  tylen     mindestens    1,8 Raumteile Chlor in Ge  genwart von mindestens 1 Raumteil Wasser  <B>3</B> bei hoher     Temperatur    zur     Einwirkung     gebracht werden.

   Bei     Einhaltung    :dieser     Be-          Jingungen    erhält man etwa 50 % der gesam  ten Ausbeute .an     Chlorierungsprodukten    in  Form des wertvollen     Trichloräthylens.    Bei  Anwendung von mehr     als    1,8     Raumteilen     Chlor auf 1     Raumteil    Azetylen bleibt     die     Ausbeute an     Trichloräthylen    übernaschender  weise     praktisch    konstant, während die Aus-    beute an     Tetrachloräthan    auf Kosten der  Ausbeute an     Dichloräthylen    steigt.

   Die  Menge des anzuwendenden Wasserdampfes  ist natürlich so zu wählen,     d.ass    auf alle Fälle       Explosionen    verhütet werden. Im     praktischen     Betrieb wird man zum     Beispiel    4 bis 9 Raum  teile Wasserdampf auf 1 Raumteil Chlor an  wenden. Mit Vorteil wird der Wasserdampf  ganz oder zum     Teil    überhitzt angewendet.  Als Arbeitstemperaturen kommen im allge  meinen     solche    von 400     bis   <B>600'</B> in Betracht.

    Bei Gegenwart von Katalysatoren,     ,als    wel  che     Cu        C12,        Fe    C13,     Ca        C12    usw. in Betracht  kommen, kann auch bei niedrigeren Tempera  turen, zum Beispiel solchen zwischen 400  und 200', gearbeitet werden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Durch ein auf 580   erhitztes Schmelzrohr  von 35 mm     Durchmesser        wind        .ein        Gasgemisch     von     folgender.        Zusammensetzung    geleitet:  1 Raumteil Azetylen, 1,8     Raumteile    Chlor,  9 Raumteile     Wasserdampf.    Das Reaktions-           produkt        enthält    33 %     Dichloräthylen,    48     %          Trichloräthylen,    8 %     Tetraühloräthan    und  11 % höher chlorierte Produkte.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Durch das gleiche Rohr     wird    bei der Blei  chen Temperatur folgendes     Gasgemisch    ge  leitet: 1 Raumteil Azetylen, 2,2 Raumteile  Chlor und 6 Raumteile Wasserdampf. Das       Pbe-aktionsprodukt    enthält: 16      'o        Dichlor-          äthylen,    51 %     Trichloräthylen,    20 %     Tetra-          chloräthan    und 13 % höher chlorierte Pro  dukte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Verfahren zur Herstellung eines Diehlor- äthylen, Trichloräthylen und Tetraehlor- äthan enthaltenden, vorwiegend aus Trichlor- äthylen bestehenden Gemisches von Chlomie- rungsprodukten des Azetylens, dadurch ge kennzeichnet, dass auf 1 Raumteil Azetylen mindestens 1,
    8 Raumteile Chlor in Gegen wart von mindestens 1 Raumteil W"ser- damp bei hoher Temperatur zur Einwirkung gebracht wenden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chlorierung bei 400 bis <B>600'</B> durchgeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von Katalysatoren be arbeitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch -gekennzeichnet, dass bei Gegenwart von Katalysatoren und Temperaturen, welche unterhalb 400' lie gen, gearbeitet wird. 4. Verfahren nach Patentanspru.cb, dadurch gekennzeichnet, dass ;der Wasserdampf überhitzt ist.
CH103589D 1921-01-29 1922-01-16 Verfahren zur Herstellung eines Dichloräthylen, Trichloräthylen und Tetrachloräthan enthaltenden Gemisches. CH103589A (de)

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