CH103789A - Läutemaschine für Kirchenglocken. - Google Patents

Läutemaschine für Kirchenglocken.

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CH103789A
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bell
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Knell Hans
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Knell Hans
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/34Operating mechanisms
    • G10K1/347Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven twice per cycle
    • G10K1/348Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven twice per cycle electrically operated
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/08Sounding bodies; Whistles; Musical apparatus

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Description


  Läutemaschine für Kirchenglocken.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine Maschine zum Läuten von Kirchen  glocken mit einer von einem Motor an  getriebenen Welle, auf welcher zwei zum  Antrieb des Glockenseils bestimmt     eAntriebs-          r    ä i der vorgeselien t sind, die zeitweilig und  abwechselnd mittelst je einer elektromagne  tischen Kupplung mit der Antriebswelle ge  kuppelt werden, wobei ein vom Glockenseil  besteuerter Schalter die Kupplungen zeit  weilig unter Strom setzt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch dargestellt, und zwar  zeigt:  Fig. 1 eine Antriebseinrichtung für eine  Glocke in Seitenansicht, zum Teil im  Schnitt;  Fig. 2 ist eine Stirnansicht, und  Fig. 3 zeigt die Führung des Glocken  seils;  Fig. 4 zeigt einen selbsttätigen Strom  unterbrecher.  



  Eine von einem Motor     angetriebene    Welle  1 trägt lose zwei Kettenräder 2, 3, über  welche das Glockenseil 5 geführt ist. Letz-         teres    ist zwischen den Rädern 2, 3 über eine  Führungsrolle 4 geführt. Die Räder 2, 3 be  sitzen Scheiben 6, welche den mit     Spulen          versehenen    und auf der Welle 1 befestigten  Kupplungsscheiben 7, 8 gegenüber stehen  und mit denen sie elektromagnetisch gekup  pelt werden können. Jede Scheibe 7, 8 be  sitzt einen Schleifring 9 bezw. 10. Mit den  Schleifringen 9, 10 arbeitet ein Kontakt  bügel 11 zusammen. Der Kontaktbügel 11  ist elektrisch leitend und sitzt fest und elek  trisch isoliert auf einer Mutter einer links  gängigen Schraubenspindel 12.

   Der Kon  taktbügel besitzt zwei Kontaktarme, von  denen der eine mit Schleifring 9, der andere  mit Schleifring 10 zusammenarbeitet. Von  den beiden in     Fig.    1 gezeichneten Kontakt  armen des Bügels liegt der eine auf der einen  Seite und der andere auf der andern Seite  von der durch die Spindel 12 und die Welle  1 gelegten Ebene; ferner sind die Kontakt  arme in der Richtung der     Schraubenspindel     12 versetzt zueinander. Die Spindel liegt  drehbar in -einem Lager     13-,    ist aber gegen  axiales Verschieben gesichert. Auf der Spin  del 12     sitzt_fest    ein Kettenrad 14, in welches      das Glockenseil 5 eingreift.

   Auf der Spindel  12 sitzt ausserdem noch ein Ring 16 und  zwischen diesem und dem Kontaktbügel ist  eine gespannte Schraubenfeder 17 vor  gesehen, welche in axialer Richtung auf den  Kontaktbügel 11 drückt. Der Ring 16 ist  fest auf der Spindel 12 und dreht sich mit  dieser; die Feder 17 ist weder mit Ring 16,  noch mit dem Bügel 11 verbunden. Die  Feder 17 dient nur dazu, Reibung zwischen  der Spindel 12 und Bügel 11 zu erzeugen,  die gross genug ist, dass der Bügel 11 zeit  weise mit der     Spindel    12, zum Beispiel je  weils bei einer Drehungsrichtungsänderung  der Spindel 12, sich dreht, bis der Bügel 11  auf dem einen oder andern Ring 9 bezw. 10  aufliegt.

   Die Kontaktarme des Bügels 11  sind in bezug aufeinander und in     bezug    auf  dlie Ringe 9, 10 so gestellt, dass bei einer       Drehrichtungsänderung    der Spindel 12 der  eine, zum Beispiel der rechte, Kontaktarm  des Bügels vom zugehörigen Ring 10 ab  gehoben und der andere Kontaktarm auf  den Ring 9 aufgelegt wird, worauf bei wei  terem Drehen der Spindel 12 der     anfliegende     Kontaktarm auf dem Ring unter einem ge  wissen Druck verschoben wird, unter Span  nung der Feder 17. Neben der Spindel 12  ist eine Welle 19 gelagert, auf welcher eine  aus isolierendem Material, zum Beispiel Fi  ber, bestehende Büchse 20 gleitbar angeord  net ist. Die Büchse 20 besitzt beiderends  Flanschen 21, zwischen denen ein Stift 22  des Kontaktbügels 11 ragt.

   In der Mitte der  Büchse 20 sitzt ein stromleitender Ring 24,  mnit welchem ein Schleifkontakt 25 und  ausserdem der Kontaktbügel 11 in leitender  Verbindung steht.  



  Die Arbeitsweise ist folgende:  Beim Drehen der Welle 1 wird zum Bei  spiel durch die Kupplung 6, 8 das Ketten  rad 2 mitgenommen. Das 6rloclenseil be  wegt sich im Sinne des Pfeils, Fig. 2, und  die 'Glocke wird ausgeschwungen. Gleich  zeitig wird aber auch die Spindel 12 gedreht  und damit der Kontaktbügel 11 in der Rich  tung der Achse der Spindel 12 nach links,  Fig. 1, verstellt. Ehe der eine Arm des    Kontaktbügels 11 ausser Dingriff mit dem  Schleifring 10 kommt, findet eine Änderung  der Schwingrichtung der Glocke und damit  eine Drehrichtungsänderung der Spindel 13  statt. Der auf 10 ruhende Arm des Bügels 11  wird dadurch abgehoben und der Stromkreis  und mit diesem die Kupplung zwischen den  Teilen 6, 8 unterbrochen. Das Rad 2 läuft  lose auf der Welle 1.

   Die Spindel 12, die  ihre Drehrichtung     geändert    hat, nimmt in  folge der durch die Feder 17 verursachten  Reibung den Bügel 11 mit, bis der Arm des  Kontaktbügels 11 auf den Schleifring 9 zu  liegen kommt. Erst wenn die Glocke und  damit die Spindel 12 ihre Bewegungsrich  tung ändert, schlägt also der über den  Schleifring 9 liegende Kontaktarm des Kon  taktbügels 11 auf den Schleifring 9. Der  Stromkreis durch die Kupplung 7 wird ge  schlossen und das Kettenrad 3 mit der Welle  1 gekuppelt. Es wird nun der zweite Strang  des Glockenseils 5 angezogen. Der Anzug  durch die Kettenräder 2, 3 erfolgt stets un  mittelbar, nachdem die schwingende Glocke  den Richtungswechsel vollzogen hat.

   Die  Spindel 12 dreht sich nun, wie schon gesagt,  im andern Sinne entsprechend der Glocken  bewegung und führt dabei den Kontakt  bügel 11 wieder in seine Ausgangslage zu  rück. Rad 3 wird ausgekuppelt und Rad 2  wieder eingekuppelt usw. Wenn die Glocke  eino bestimmte Schwingweite überschreitet  und dabei der Kontaktbügel 11 einen ent  sprechend grossen Weg zurichlegt, so schlägt  Stift 22 gegen     einen    Flansch 21 der Büchse  20 an und verschiebt letztere auf der Welle  19 so weit, dass der Schleifkontakt 25 ausser  Berührung mit dem Ring 24 kommt.

   Der  Stromkreis durch die magnetische Kupplung       wird        unterbrochen,-    es findet kein Kuppeln  der Räder 2, 3 statt, bis     .wieder    die Büchse  20 nach mehrfachem Hin- und     Flerschwingen     ihre Mittellage     erreicht    hat und vom     Kon-          taldbügel        11    nicht mehr verstellt wird.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCFI Läutemaschine für Kirchenglocken, mit einer motorisch angetriebenen )gelle. auf welcher zwei zum Antrieb des Glockenseils bestimmte Antriebsräder vorgesehen sind, die zeitweilig und abwechselnd mittelst je einer elektromagnetischen Kupplung mit der Antriebswelle gekuppelt werden, wobei ein vom Glockenseil gesteuerter Schalter die Kupplungen zeitweilig unter Strom setzt, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter zwei mit je einer der elektromagnetischen Kupp lungen in Verbindung stehende Schleifringe, eine vom Glockenseil angetriebene Schrau benspindel und eineu als Mutter ausgebil deten, auf der Spindel sitzenden Kontakt bügel mit zwei Kontakten aufweist,
    von wel chen abwechselnd einer beim Drehen der Spindel über einen der Schleifringe gestellt und beim Richtungswechsel der Spindel auf diesen Schleifring gepresst wird, derart, dass bei jeder halben Schwingung der Glocke der Kontaktbügel einmal mit einem der Schleifringe in und ausser Berührung kommt. UNTERANSPRÜCHE : Läutemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beide Antriebs räder im gleichen Drehsinne angetrieben werden, und dass das Glockenseil über dieselben und über ein auf der Schrau benspindel des Schaltrades sitzendes Kettenrad geführt ist, derart, dass das Glockenseil die Schraubenspindel dreht, entsprechend der Grösse und der Schwin gungsrichtung der Glocke.
    Läutemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenDzeich- net, dass der auf der Spindel hin- und hergehende Kontaktbügel einen in den Stromkreis der Spule eingebauten Strom unterbrecher beherrscht, derart, dass bei zu grossem Ausschwingen der Glocke der Stromkreis durch die Kupplungsspulen selbsttätig und zeitweilig unterbrochen wird.
CH103789D 1922-07-10 1922-07-10 Läutemaschine für Kirchenglocken. CH103789A (de)

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