CH103789A - Läutemaschine für Kirchenglocken. - Google Patents
Läutemaschine für Kirchenglocken.Info
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- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Läutemaschine für Kirchenglocken. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Läuten von Kirchen glocken mit einer von einem Motor an getriebenen Welle, auf welcher zwei zum Antrieb des Glockenseils bestimmt eAntriebs- r ä i der vorgeselien t sind, die zeitweilig und abwechselnd mittelst je einer elektromagne tischen Kupplung mit der Antriebswelle ge kuppelt werden, wobei ein vom Glockenseil besteuerter Schalter die Kupplungen zeit weilig unter Strom setzt. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Antriebseinrichtung für eine Glocke in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt; Fig. 2 ist eine Stirnansicht, und Fig. 3 zeigt die Führung des Glocken seils; Fig. 4 zeigt einen selbsttätigen Strom unterbrecher. Eine von einem Motor angetriebene Welle 1 trägt lose zwei Kettenräder 2, 3, über welche das Glockenseil 5 geführt ist. Letz- teres ist zwischen den Rädern 2, 3 über eine Führungsrolle 4 geführt. Die Räder 2, 3 be sitzen Scheiben 6, welche den mit Spulen versehenen und auf der Welle 1 befestigten Kupplungsscheiben 7, 8 gegenüber stehen und mit denen sie elektromagnetisch gekup pelt werden können. Jede Scheibe 7, 8 be sitzt einen Schleifring 9 bezw. 10. Mit den Schleifringen 9, 10 arbeitet ein Kontakt bügel 11 zusammen. Der Kontaktbügel 11 ist elektrisch leitend und sitzt fest und elek trisch isoliert auf einer Mutter einer links gängigen Schraubenspindel 12. Der Kon taktbügel besitzt zwei Kontaktarme, von denen der eine mit Schleifring 9, der andere mit Schleifring 10 zusammenarbeitet. Von den beiden in Fig. 1 gezeichneten Kontakt armen des Bügels liegt der eine auf der einen Seite und der andere auf der andern Seite von der durch die Spindel 12 und die Welle 1 gelegten Ebene; ferner sind die Kontakt arme in der Richtung der Schraubenspindel 12 versetzt zueinander. Die Spindel liegt drehbar in -einem Lager 13-, ist aber gegen axiales Verschieben gesichert. Auf der Spin del 12 sitzt_fest ein Kettenrad 14, in welches das Glockenseil 5 eingreift. Auf der Spindel 12 sitzt ausserdem noch ein Ring 16 und zwischen diesem und dem Kontaktbügel ist eine gespannte Schraubenfeder 17 vor gesehen, welche in axialer Richtung auf den Kontaktbügel 11 drückt. Der Ring 16 ist fest auf der Spindel 12 und dreht sich mit dieser; die Feder 17 ist weder mit Ring 16, noch mit dem Bügel 11 verbunden. Die Feder 17 dient nur dazu, Reibung zwischen der Spindel 12 und Bügel 11 zu erzeugen, die gross genug ist, dass der Bügel 11 zeit weise mit der Spindel 12, zum Beispiel je weils bei einer Drehungsrichtungsänderung der Spindel 12, sich dreht, bis der Bügel 11 auf dem einen oder andern Ring 9 bezw. 10 aufliegt. Die Kontaktarme des Bügels 11 sind in bezug aufeinander und in bezug auf dlie Ringe 9, 10 so gestellt, dass bei einer Drehrichtungsänderung der Spindel 12 der eine, zum Beispiel der rechte, Kontaktarm des Bügels vom zugehörigen Ring 10 ab gehoben und der andere Kontaktarm auf den Ring 9 aufgelegt wird, worauf bei wei terem Drehen der Spindel 12 der anfliegende Kontaktarm auf dem Ring unter einem ge wissen Druck verschoben wird, unter Span nung der Feder 17. Neben der Spindel 12 ist eine Welle 19 gelagert, auf welcher eine aus isolierendem Material, zum Beispiel Fi ber, bestehende Büchse 20 gleitbar angeord net ist. Die Büchse 20 besitzt beiderends Flanschen 21, zwischen denen ein Stift 22 des Kontaktbügels 11 ragt. In der Mitte der Büchse 20 sitzt ein stromleitender Ring 24, mnit welchem ein Schleifkontakt 25 und ausserdem der Kontaktbügel 11 in leitender Verbindung steht. Die Arbeitsweise ist folgende: Beim Drehen der Welle 1 wird zum Bei spiel durch die Kupplung 6, 8 das Ketten rad 2 mitgenommen. Das 6rloclenseil be wegt sich im Sinne des Pfeils, Fig. 2, und die 'Glocke wird ausgeschwungen. Gleich zeitig wird aber auch die Spindel 12 gedreht und damit der Kontaktbügel 11 in der Rich tung der Achse der Spindel 12 nach links, Fig. 1, verstellt. Ehe der eine Arm des Kontaktbügels 11 ausser Dingriff mit dem Schleifring 10 kommt, findet eine Änderung der Schwingrichtung der Glocke und damit eine Drehrichtungsänderung der Spindel 13 statt. Der auf 10 ruhende Arm des Bügels 11 wird dadurch abgehoben und der Stromkreis und mit diesem die Kupplung zwischen den Teilen 6, 8 unterbrochen. Das Rad 2 läuft lose auf der Welle 1. Die Spindel 12, die ihre Drehrichtung geändert hat, nimmt in folge der durch die Feder 17 verursachten Reibung den Bügel 11 mit, bis der Arm des Kontaktbügels 11 auf den Schleifring 9 zu liegen kommt. Erst wenn die Glocke und damit die Spindel 12 ihre Bewegungsrich tung ändert, schlägt also der über den Schleifring 9 liegende Kontaktarm des Kon taktbügels 11 auf den Schleifring 9. Der Stromkreis durch die Kupplung 7 wird ge schlossen und das Kettenrad 3 mit der Welle 1 gekuppelt. Es wird nun der zweite Strang des Glockenseils 5 angezogen. Der Anzug durch die Kettenräder 2, 3 erfolgt stets un mittelbar, nachdem die schwingende Glocke den Richtungswechsel vollzogen hat. Die Spindel 12 dreht sich nun, wie schon gesagt, im andern Sinne entsprechend der Glocken bewegung und führt dabei den Kontakt bügel 11 wieder in seine Ausgangslage zu rück. Rad 3 wird ausgekuppelt und Rad 2 wieder eingekuppelt usw. Wenn die Glocke eino bestimmte Schwingweite überschreitet und dabei der Kontaktbügel 11 einen ent sprechend grossen Weg zurichlegt, so schlägt Stift 22 gegen einen Flansch 21 der Büchse 20 an und verschiebt letztere auf der Welle 19 so weit, dass der Schleifkontakt 25 ausser Berührung mit dem Ring 24 kommt. Der Stromkreis durch die magnetische Kupplung wird unterbrochen,- es findet kein Kuppeln der Räder 2, 3 statt, bis .wieder die Büchse 20 nach mehrfachem Hin- und Flerschwingen ihre Mittellage erreicht hat und vom Kon- taldbügel 11 nicht mehr verstellt wird.
Claims (1)
- PATEN TANSPRUCFI Läutemaschine für Kirchenglocken, mit einer motorisch angetriebenen )gelle. auf welcher zwei zum Antrieb des Glockenseils bestimmte Antriebsräder vorgesehen sind, die zeitweilig und abwechselnd mittelst je einer elektromagnetischen Kupplung mit der Antriebswelle gekuppelt werden, wobei ein vom Glockenseil gesteuerter Schalter die Kupplungen zeitweilig unter Strom setzt, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter zwei mit je einer der elektromagnetischen Kupp lungen in Verbindung stehende Schleifringe, eine vom Glockenseil angetriebene Schrau benspindel und eineu als Mutter ausgebil deten, auf der Spindel sitzenden Kontakt bügel mit zwei Kontakten aufweist,von wel chen abwechselnd einer beim Drehen der Spindel über einen der Schleifringe gestellt und beim Richtungswechsel der Spindel auf diesen Schleifring gepresst wird, derart, dass bei jeder halben Schwingung der Glocke der Kontaktbügel einmal mit einem der Schleifringe in und ausser Berührung kommt. UNTERANSPRÜCHE : Läutemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beide Antriebs räder im gleichen Drehsinne angetrieben werden, und dass das Glockenseil über dieselben und über ein auf der Schrau benspindel des Schaltrades sitzendes Kettenrad geführt ist, derart, dass das Glockenseil die Schraubenspindel dreht, entsprechend der Grösse und der Schwin gungsrichtung der Glocke.Läutemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenDzeich- net, dass der auf der Spindel hin- und hergehende Kontaktbügel einen in den Stromkreis der Spule eingebauten Strom unterbrecher beherrscht, derart, dass bei zu grossem Ausschwingen der Glocke der Stromkreis durch die Kupplungsspulen selbsttätig und zeitweilig unterbrochen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103789T | 1922-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103789A true CH103789A (de) | 1924-03-01 |
Family
ID=4362592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103789D CH103789A (de) | 1922-07-10 | 1922-07-10 | Läutemaschine für Kirchenglocken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103789A (de) |
-
1922
- 1922-07-10 CH CH103789D patent/CH103789A/de unknown
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