CH103807A - Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz. - Google Patents

Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz.

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CH103807A
CH103807A CH103807DA CH103807A CH 103807 A CH103807 A CH 103807A CH 103807D A CH103807D A CH 103807DA CH 103807 A CH103807 A CH 103807A
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CH
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hollow shaft
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vehicles
wheelset
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Inventor
Werz Jacob
Ste Ame Des Ateliers Secheron
Original Assignee
Werz Jacob
Ame Des Ateliers De Secheron S
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/44Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with hollow transmission shaft concentric with wheel axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description


  



  Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Fahrzeugen, zur Übertragung der Drehbewegung eines im Fahrzeugrahmen   festgelagerten Motors    auf einen dem Fahr   zeugrahmen gegenfiber seitlieh verschiebbaren    Radsatz.



   Bekannte Einrichtungen dieser Art weisen eine durch den Motor mittelst Zahnräder angetriebene Hohlwelle auf, durch die die Achse des Radsatzes hindurchgeht und deren Drehmoment auf den   Radsatz durch Mit-    nehmer übertragen wird, derart, daB die Hohlwelle und die Radsatzachse sich vertikal 1 zueinander bewegen können. Dank der seitlichen Verschiebbarkeit des Radsatzes gegen über dem Fahrzeugrahmen kann der Lauf der Fahrzeuge in den Kurven verbessert werden, sei es dadurch, dass zum Beispiel einzelnen   Rads#tzen    ein gewisses Seitenspiel eingeräumt wird, sei es, dass ein mit Seitenspiel versehener Radsatz mit einem andern Radsatze zu einem Drehgestell vereinigt ist, wie dies bei den KrauB-Helmholtz-Drehgestel  len der Fall    ist.



   Es hat sich nun gezeigt,   da#    gewisse Schwierigkeiten in der Ausbildung der Mitnehmer entstehen, welche gleichzeitig eine vertikale und eine seitliche Verschiebung des Radsatzes gegenüber der Hohlwelle gestatten sollen ; wenn die seitliche   Versehiebbarkeit    eine ausreichende ist,   SO    beeinflusst sie in ungünstiger Weise die   verticale      Verschieb-      barkeit.   



   Der Erfindung gemäss wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Hdhlwelle gegenüber dem Fahrzeugrahmen und dem Motor seitlich verschiebbar angeordnet ist.



   Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung dargestellt.



   Fig.   1    ist ein lotrechter Längsschnitt durch diese Ausführungsform ;
Fig. 2 zeigt eine   Ab#nderung.   



   Die Hohlachse a, welche mittelst eines auf dieser Achse sitzenden Zahnrades   b    und eines auf der Motorwelle befestigten Kolbens   c    motorisch angetrieben wird,   umse, hlieBt    die Triebachse d, auf der die Rader e sitzen, während f irgend einen   Gelenkmitnehmer    zwischen Hohlwelle und   Triebrad bedeutet    ; dieser   Gelenkmitnehmer    ist so ausgebildet,   da#    die Triebachse sich der Hohlwelle   gegen-    über vertikal bewegen kann.



   Die Hohlwelle ist in einem   Gehäuse.'/    geführt, welches seinerseits bei   lz am Trieb-    motor i seitlich verschiebbar gelagert ist.



   In die Naben der Triebräder sind eine Anzahl mit Stahlköpfen   k    bewehrte Federn I eingelegt. Diese Federn dienen einerseits dazu, die vom Triebrad auf die Hohlwelle übertragenen   Seitenstösse    aufzufangen, und anderseits, ein Schrägstellen der Triebachse   cl    gegenüber der Hohlwelle a zu gestatten.



  Letzteres   w#re    sonst nur möglich, wenn Seitenspiel zwischen Hohlwelle und Triebradnaben gelassen würde, was jedoch wegen den auftretenden   Seitenst##en m#glichst    vermieden werden sollte. Anderseits muss immer mit ungenauer Montage oder Verstellen im Betrieb oder mit einseitigem Springen des Triebradsatzes gerechnet werden.



   Der betreffende Radsatz bildet mit einem andern, nicht dargestellten   Radsatze ein      KrauB-Helmholtz-Drehgestell.    Der Hebel, der seine seitliche Verschiebung bewirkt, greift am Gehäuse g an, so dass dieser Hebel   Geh#use,    Hohlwelle und Radsatz seitlich verschiebt.



   Beim Einlauf eines solchen Radsatzes in eine   Kurde    verschiebt sich gleichzeitig das   Gehäuse y,    die Hohlwelle a, sowie der ganze Radsatz. Da der Triebmotor i mit dem Kolben   c    im Fahrzeugrahmen   festgelagert    ist, findet eine Relativverschiebung zwischen Zahnrad   b und Kolben c statt.    Der Kolben c wird deshalb   zweckm##ig    breiter als das Zahnrad   b    ausgeführt, damit immer die ganze Breite des letzteren in Eingriff bleibt.



   Nach Fig. 2 ist die Hohlwelle a nicht in einem seitlich versehiebbaren Gehäuse gelagert, sondern direkt am Motor i. Bei Verwendung dieser Anordnung in Verbindung mit einem Krauss-Helmholtz-Drehgestell greift das eine Ende des die   Seitenversehiebung    ausführenden Hebels direkt an der Hohlwelle an, mittelst eines zwischen   zwei Anp#ssen m      laufenden Ringes M.   



   Der Hebel kann auch auf andere Weise an der Hohlwelle angreifen.



   Handelt es sich um einen   Triebradsatz,    welcher nicht mit einem andern Radsatz zu einem Drehgestell vereinigt ist, sondern nur freies Seitenspiel erhält, wie dies oft bei Lokomotiven mit mehreren Triebradsätzen   f#r    die mittleren Radachsen vorgesehen wird, so kann die   Lagerang    der   Hohlwelle zweck-    mässig nach Fig. 2 erfolgen, in welchem Falle die   Anp#sse m weggelassen    werden, da die Seitenverschiebung der Hohlwelle durch den Radsatz geschieht.



   Die Mitnehmer   zur #bertragung    der Drehbewegung der Hohlwelle auf den Radsatz können auch aus Federn bestehen oder Federn aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Fahrzeugen, zur Übertragung der Drehbewegung eines auf dem Fahrzeug- rahmen festgelagerten Motors auf einen dem Fahrzeugrahmen gegenüber seitlich verschieb- baren Radsatz, welche Einrichtung eine durch den Motor mittelst Zahnradern angetriebene Hohlwelle aufweist, durch die die Achse des Radsatzes hindurchgeht und deren Drehmoment auf den Radsatz durch Mitneh- mer übertragen wird, derart, dass die Hohl- welle und die Radsatzachse sich vertikal zu einander bewegen Lönnen, dadurch gekenn- zeichnet,
    da# die Hohlwelle gegenüber dem Fahrzeugralimen und dem Motor seitlich ver sehiebbar angeordnet ist, zum Zweeke, der Seitenverschiebung des Radsatzes beim Einlauf in Kurven folgen zu können.
    UNTERANSPR@CHE: 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da- durch bekennzeichnet, dass die Hohlwelle in einem Gehäuse gelagert ist, mittelst welchem die seitliche Versehiebung der Hohlwelle stattfindet.
    2. Einrichtung gem## Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass ein die seitliche Versehiebung der Hohlwelle bewerkstelli gender Hebel mittelst Ringes und Anpäs sen an der Hohlwelle gelagert ist.
    3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Hohlwelle und den Naben der Räder des Radsatzes Federn angeordnet sind, zum Zweeke, Seitenst##e aufzunehmen. 4. Einrichtung gem## Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnräder, welche die Drehbewegung des Motors auf die Hohlwelle übertragen, verschieden breit sind.
CH103807D 1923-03-17 1923-03-17 Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz. CH103807A (de)

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