CH103807A - Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz. - Google Patents
Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
- B61C9/44—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with hollow transmission shaft concentric with wheel axis
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Description
Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Fahrzeugen, zur Übertragung der Drehbewegung eines im Fahrzeugrahmen festgelagerten Motors auf einen dem Fahr zeugrahmen gegenfiber seitlieh verschiebbaren Radsatz. Bekannte Einrichtungen dieser Art weisen eine durch den Motor mittelst Zahnräder angetriebene Hohlwelle auf, durch die die Achse des Radsatzes hindurchgeht und deren Drehmoment auf den Radsatz durch Mit- nehmer übertragen wird, derart, daB die Hohlwelle und die Radsatzachse sich vertikal 1 zueinander bewegen können. Dank der seitlichen Verschiebbarkeit des Radsatzes gegen über dem Fahrzeugrahmen kann der Lauf der Fahrzeuge in den Kurven verbessert werden, sei es dadurch, dass zum Beispiel einzelnen Rads#tzen ein gewisses Seitenspiel eingeräumt wird, sei es, dass ein mit Seitenspiel versehener Radsatz mit einem andern Radsatze zu einem Drehgestell vereinigt ist, wie dies bei den KrauB-Helmholtz-Drehgestel len der Fall ist. Es hat sich nun gezeigt, da# gewisse Schwierigkeiten in der Ausbildung der Mitnehmer entstehen, welche gleichzeitig eine vertikale und eine seitliche Verschiebung des Radsatzes gegenüber der Hohlwelle gestatten sollen ; wenn die seitliche Versehiebbarkeit eine ausreichende ist, SO beeinflusst sie in ungünstiger Weise die verticale Verschieb- barkeit. Der Erfindung gemäss wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Hdhlwelle gegenüber dem Fahrzeugrahmen und dem Motor seitlich verschiebbar angeordnet ist. Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung dargestellt. Fig. 1 ist ein lotrechter Längsschnitt durch diese Ausführungsform ; Fig. 2 zeigt eine Ab#nderung. Die Hohlachse a, welche mittelst eines auf dieser Achse sitzenden Zahnrades b und eines auf der Motorwelle befestigten Kolbens c motorisch angetrieben wird, umse, hlieBt die Triebachse d, auf der die Rader e sitzen, während f irgend einen Gelenkmitnehmer zwischen Hohlwelle und Triebrad bedeutet ; dieser Gelenkmitnehmer ist so ausgebildet, da# die Triebachse sich der Hohlwelle gegen- über vertikal bewegen kann. Die Hohlwelle ist in einem Gehäuse.'/ geführt, welches seinerseits bei lz am Trieb- motor i seitlich verschiebbar gelagert ist. In die Naben der Triebräder sind eine Anzahl mit Stahlköpfen k bewehrte Federn I eingelegt. Diese Federn dienen einerseits dazu, die vom Triebrad auf die Hohlwelle übertragenen Seitenstösse aufzufangen, und anderseits, ein Schrägstellen der Triebachse cl gegenüber der Hohlwelle a zu gestatten. Letzteres w#re sonst nur möglich, wenn Seitenspiel zwischen Hohlwelle und Triebradnaben gelassen würde, was jedoch wegen den auftretenden Seitenst##en m#glichst vermieden werden sollte. Anderseits muss immer mit ungenauer Montage oder Verstellen im Betrieb oder mit einseitigem Springen des Triebradsatzes gerechnet werden. Der betreffende Radsatz bildet mit einem andern, nicht dargestellten Radsatze ein KrauB-Helmholtz-Drehgestell. Der Hebel, der seine seitliche Verschiebung bewirkt, greift am Gehäuse g an, so dass dieser Hebel Geh#use, Hohlwelle und Radsatz seitlich verschiebt. Beim Einlauf eines solchen Radsatzes in eine Kurde verschiebt sich gleichzeitig das Gehäuse y, die Hohlwelle a, sowie der ganze Radsatz. Da der Triebmotor i mit dem Kolben c im Fahrzeugrahmen festgelagert ist, findet eine Relativverschiebung zwischen Zahnrad b und Kolben c statt. Der Kolben c wird deshalb zweckm##ig breiter als das Zahnrad b ausgeführt, damit immer die ganze Breite des letzteren in Eingriff bleibt. Nach Fig. 2 ist die Hohlwelle a nicht in einem seitlich versehiebbaren Gehäuse gelagert, sondern direkt am Motor i. Bei Verwendung dieser Anordnung in Verbindung mit einem Krauss-Helmholtz-Drehgestell greift das eine Ende des die Seitenversehiebung ausführenden Hebels direkt an der Hohlwelle an, mittelst eines zwischen zwei Anp#ssen m laufenden Ringes M. Der Hebel kann auch auf andere Weise an der Hohlwelle angreifen. Handelt es sich um einen Triebradsatz, welcher nicht mit einem andern Radsatz zu einem Drehgestell vereinigt ist, sondern nur freies Seitenspiel erhält, wie dies oft bei Lokomotiven mit mehreren Triebradsätzen f#r die mittleren Radachsen vorgesehen wird, so kann die Lagerang der Hohlwelle zweck- mässig nach Fig. 2 erfolgen, in welchem Falle die Anp#sse m weggelassen werden, da die Seitenverschiebung der Hohlwelle durch den Radsatz geschieht. Die Mitnehmer zur #bertragung der Drehbewegung der Hohlwelle auf den Radsatz können auch aus Federn bestehen oder Federn aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Fahrzeugen, zur Übertragung der Drehbewegung eines auf dem Fahrzeug- rahmen festgelagerten Motors auf einen dem Fahrzeugrahmen gegenüber seitlich verschieb- baren Radsatz, welche Einrichtung eine durch den Motor mittelst Zahnradern angetriebene Hohlwelle aufweist, durch die die Achse des Radsatzes hindurchgeht und deren Drehmoment auf den Radsatz durch Mitneh- mer übertragen wird, derart, dass die Hohl- welle und die Radsatzachse sich vertikal zu einander bewegen Lönnen, dadurch gekenn- zeichnet,da# die Hohlwelle gegenüber dem Fahrzeugralimen und dem Motor seitlich ver sehiebbar angeordnet ist, zum Zweeke, der Seitenverschiebung des Radsatzes beim Einlauf in Kurven folgen zu können.UNTERANSPR@CHE: 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da- durch bekennzeichnet, dass die Hohlwelle in einem Gehäuse gelagert ist, mittelst welchem die seitliche Versehiebung der Hohlwelle stattfindet.2. Einrichtung gem## Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass ein die seitliche Versehiebung der Hohlwelle bewerkstelli gender Hebel mittelst Ringes und Anpäs sen an der Hohlwelle gelagert ist.3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Hohlwelle und den Naben der Räder des Radsatzes Federn angeordnet sind, zum Zweeke, Seitenst##e aufzunehmen. 4. Einrichtung gem## Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnräder, welche die Drehbewegung des Motors auf die Hohlwelle übertragen, verschieden breit sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103807T | 1923-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103807A true CH103807A (de) | 1924-04-16 |
Family
ID=4362609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103807D CH103807A (de) | 1923-03-17 | 1923-03-17 | Einrichtung an Fahrzeugen zur Übertragung der Drehbewegung eines Motors auf einen Radsatz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103807A (de) |
-
1923
- 1923-03-17 CH CH103807D patent/CH103807A/de unknown
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