CH103990A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit in einem Mittelamte angeordneten Zwischenröhrenverstärkern. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit in einem Mittelamte angeordneten Zwischenröhrenverstärkern.

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CH103990A
CH103990A CH103990DA CH103990A CH 103990 A CH103990 A CH 103990A CH 103990D A CH103990D A CH 103990DA CH 103990 A CH103990 A CH 103990A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit in einem Mittelamte  angeordneten     Zwischenröhr        enverstärkern.            Verstärkerzwischenämter    dienen zur Auf  nahme der     Verstärkereinrichtungen    für lange  Fernleitungen und sind meist in solchen  Orten aufgestellt, welche möglichst in der  Mitte zwischen den beiden Endämtern einer  langen Fernleitung liegen. Aus diesem Grunde  wird man in der Praxis genötigt sein, der  artige V     erstärkerzwischenämter    in kleinen  Orten aufzustellen.  



  Man will nun einerseits in solchen Äm  tern besonderes Bedienungspersonal zum  Weiterruf     vermeiden    und anderseits mit  Rücksicht auf die Lebensdauer und den  Stromverbrauch der     Verstärkerlampen    diese  nicht länger brennen lassen, als unbedingt  erforderlich ist,    Gemäss der Erfindung sind in einem  Mittelamt Schaltanordnungen getroffen wor  den, die in Abhängigkeit von den Schalt  massnahmen in den Endämtern gesteuert  werden mindestens zum Durchrufen, sowie  Zünden und Löschen der     Verstärker.       Auf den Zeichnungen sind mehrere Aus  führungsbeispiele der Erfindung veranschau  licht, und zwar zeigen die     Fig.    1-3 eine  Schaltungsanordnung,

   gemäss der im     Fern-          sprechverstärkerzwischenamtfür    jeden     Sprech-          leitungsabschnitt    Wähler oder Schrittschalt  werke oder elektromagnetische Schaltwerke  beliebiger Konstruktion verwendet werden,  die von dem rufenden Endamt durch Wähler  stromstösse gesteuert werden.  



  In     Fig.    4-11 sind weitere Ausführungs  formen der Erfindung veranschaulicht, die  im Verlauf der Beschreibung noch näher  erläutert werden.    Jedem in der im Mittelamte     11(    angeord  neten     Verstärkereinrichtung    endenden     Sprech-          leitungsabschnitt    sind im Mittelamte zwei  Wähler     97i    und     W2        (Fig.    1)     bezw.        W',    und     W'2          (Fig.    2) zugeordnet,

   von denen der erste Wäh  ler     H'i        bezw.        W'i    durch von den zugehörigen  Endämtern A     bezw.    B ausgesandte Strom  stösse auf den entsprechenden Kontakt 1-11      eingestellt wird.

   Die einzelnen Wählerkon  takte der ersten Wähler     Wi    oder     W'i    ent  sprechen folgenden Schaltoperationen  0) Ruhe,  1) Verstärker einschalten,  2) Verstärker ausschalten,  3) Durchrufen     bezw.        Schlusszeichen,     4)     Verstärkeramt    anrufen (Mittelamt),  5) Direkte     Durchschaltung,     6) Direkte     Durchschaltung    aufheben,  7)     a/b-Vertauschung,     8)     a/b    -Vertauschung aufheben,  9) Verstärkung erniedrigen,  10) Verstärkung erhöhen,  11) Telegraphieren.  



  Damit durch die während eines Fern  gespräches eventuell notwendig werdenden  Schaltmassnahmen (Verstärker einschalten     etc.)     dieses nicht störend beeinflusst wird, so wer  den die hierfür erforderlichen Stromstösse über  die für diesen Zweck simultan geschalteten       Sprechleitungsabschnitte    gesandt. Mit dem  Anlaufen der Wähler     Wi        bezw.        -'i    läuft  ein zweiter Wähler W2 und     11's    an, der  durch einen im Mittelamte     M    untergebrachten,  vom ersten Wähler eingeschalteten Unter  brecher Ü angetrieben wird. Ist dieser Wäh  ler Ws     (11T2)    auf seinem 15.

   Kontakt ange  kommen, wozu er längere Zeit braucht als  der Wähler     Wi        (W1)    für den längsten Weg,  also bis zu seinem 11. Kontakt, so wird der  vom Wähler     Wi    eingestellte Stromweg durch  geschaltet und die Relais betätigt, welche  der gewünschten Operation entsprechen. Läuft  nun ein Wähler Wz auf den nächsten 16.  Kontakt, so wird die     Durchschaltung    wieder  aufgehoben; gelangt er endlich in seine     End-          stellung    (17. Kontakt), so löst er beide Wähler  aus. Selbstverständlich ist auch eine andere  verzögerte     Durchschaltung    und Auslösung, zum  Beispiel durch eine Relaiskette, möglich.

   Nur  bei den Operationen 9-11, welche eine  längere Zeit beanspruchen, muss die Durch  schaltung bestehen bleiben, bis das Endamt  <I>(A</I> und<I>B)</I> selbst die Auslösung veranlasst.  Diese geschieht dann durch einen negativen  Stromstoss vom Endamt A oder B aus. So  lange     Wi    und     y1'2    durch Manipulationen vom    Endamt A aus ihre Ruhestellung verlassen  haben, ist     lY'i    und     1Y'2    für das Endamt B  gesperrt und umgekehrt, um ein     Gegenein-          anderarbeiten    beider Endämter zu verhüten.  



  Die Stromläufe sind im einzelnen folgende:  Die Beamtin im Fernamt A stellt eine  bestimmte Operation im     Verstärkeramt        1'1I     ein, indem sie zum Beispiel eine Nummern  scheibe von der entsprechenden Ziffer an  dreht oder die entsprechende Taste eines  Zahlengebers drückt. Dadurch wird zunächst  die Fernleitung am Kontakt 1 von Erde  (über     Auslösetaste        J1,   <I>T,</I>     Telegraphiertaste          TT    und Telegraphenrelais     TR)    abgetrennt  und an den Impulskontakt 2 gelegt, welche  Umlegung dauert, bis die Nummernscheibe  oder der Zahlengeber wieder in die Ruhelage  zurückgekehrt ist.

   Nach der Umlegung von  1 sendet die Nummernscheibe die eingestellte  Anzahl positiver Stromstösse zum Verstärker  aint     lTI    Sie fliessen über Erde, Batterie,  Impulskontakt 2; umgelegten Kontakt 1,       Galvanometer    G, Übertrager in A, Fern  leitung, Übertrager in<B>11,</B> Kontakt 3 eines  Relais<I>T,</I> Wicklung eines Relais     JR,    Wick  lung eines Relais     SR,    Kontakt 4 eines Re  lais     S,    Erde.

   Nur das auf positive Strom  stösse ansprechende polarisierte Impulsrelais       JR    spricht bei jedem Stromstoss an und er  regt den Drehmagneten     Di    des Wählers     Wi     über Erde, Batterie, Pluspol, Kontakt 5 von       JR,    Endkontakt 6 von     1V1,    Kontakt 7 eines  Relais     Me,    Kontakt 8 eines Relais     lVe,     Wicklung des Drehmagnetes     Di,    Minuspol,  Batterie; Wähler     -ff,    macht so viel Schritte,  als positive Stromstösse vom Endamt A aus  gesandt wurden.

   Hat der Wähler     TFi    seine  Ruhestellung verlassen, so schliesst er über  einen Anfangskontakt 9 den Unterbrecher  stromkreis für den Drehmagneten D2 des  Wählers     j1'2:    Pluspol, Unterbrecher     1T,    An  fangskontakt 9, Endkontakt 10 von     1Y2,     Kontakt 11 eines Relais     Fi,    Kontakt 12  eines Relais     .±'2,    Drehmagnet D2, Minuspol.

    Verlässt der Wähler 117.2 seine Ruhelage       (Fig.    1), so schliesst der Anfangskontakt 13  einen Stromkreis über das Sperrelais     8,    des  vom Fernamt B erreichbaren Wählers     11''i              (Fig.        '2):    Pluspol, Kontakt 13, Wicklung des  Relais     Si,    Minuspol. Der Kontakt 19 von     IS',     trennt die Erde von den beiden     hinterein-          andergeschalteten    polarisierten Relais     JRi     und     SR,    am Ende der vom Endamt B  kommenden     Fernleitung    ab.

   Will die Beam  tin vom Fernamt     B    jetzt positive Fernstrom  stösse senden, so finden diese keine Erdrück  leitung. Das Galvanometer     Gi    im Endamt B       (la'ig.    3) schlägt nicht aus und zeigt der  Beamtin an, dass die Wähler des Verstärker  amtes vom Endamt A aus gesperrt sind.  Die Stromstösse des Unterbrechers U erfolgen  ungefähr in demselben Takt wie die Strom  stösse vom Fernamt A. Die Wähler     W;    und       b12    bewegen sich also ziemlich gleichschnittig.  Wähler     Wi    hat seine Endstellung sicher  beendet, bevor Wähler<B>117</B>9 auf seinem 15.

    Kontakt ankommt, so dass beim Erreichen  dieses Kontaktes die     Durchschaltung        für    den  durch Wähler     Wi    eingestellten Stromkreis  erfolgt. Es spricht das     Durchschalterelais   <I>Du</I>       (Fig.    1) an über: Pluspol, Kontaktarm des  Wählers     W2,    Wählerkontakt 15, Wicklung  des     Durchschalterrelais    Du, Minuspol.

   Relais  <I>Du</I> zieht seinen Anker an und legt den  Pluspol an dem vom Wähler     Vi    einge  stellten Kontakt: Pluspol, Kontakt 15 des  nur auf negative Stromstösse ansprechenden  polarisierten Relais     Ä9R,    Kontakt 16 des Re  lais Du, Kontaktarm von     W;    und weiter zu  den Relais, welche der gewünschten Ope  ration entsprechen. Im nächsten Augenblick  geht der Wähler     y1"2    auf seinen vorletzten  16. Kontakt weiter.     Durchschalterelais   <I>Du</I>  fällt ab, die     Durchschaltung    ist beendet.  Gelangt nun Wähler W in seine Endstellung  (auf den 17.

   Kontakt), so trennt der dadurch  umgelegte Endkontakt 10 den Unterbrecher  stromkreis für den Drehmagneten     D2    auf und  Endkontakt 17 schaltet den     Auslösemagneten          11l1    des Wählers TV, ein: Pluspol,     Endkon-          takt    17,     Auslösemagnet        Mi,    Minuspol. Wähler       Wi    läuft in seine Ruhelage zurück. Der vor  letzte 16.

   Kontakt im Wähler     y6        z    ist vorge  sehen, damit die Auslösung des Wählers 1171  über den Endkontakt vom Wähler     y172    nicht  zu früh erfolgen kann, wenn das Durch-         schalterelais   <I>Du</I> noch nicht abgefallen ist.  In diesem Fall werden nämlich die Relais,  welche hinter dem Kontakt vom Wähler     Vi     liegen, auf den der Kontaktarm bei seiner  Rückwärtsbewegung zunächst gelangt, unter  Umständen noch ansprechen und eine falsche  Operation bewirken können. Man könnte sich  eventuell auch, mit einem verzögerten Aus  lösemagneten     Xi    begnügen.

   In der Ruhelage  angekommen, schliesst Wähler     Wi    über den  Anfangskontakt 18 den     Auslösestromkreis     für Wähler     W,>:    Pluspol, Anfangskontakt .18  von.     11i,    Anfangskontakt 20 von     W2,    (Wäh  ler     W2    ist noch in der Ruhestellung),     Aus-          lösernagnet        111,Q,    Minuspol. Wähler TV?, läuft  in seine Ruhelage zurück.

   Beim Beginn der  Rückwärtsbewegung unterbricht er an seinem  Endkontakt 17 den Stromkreis für den Aus  lösemagneten     gli    des Wählers     yyi,    in der  Ruhelage angekommen; an dem Anfangs  kontakt 20 den Stromkreis für den eigenen       Auslösemagneten        11I2.    Ausserdem wird jetzt  durch Offnen des Anfangskontaktes 13 die  Sperrung des vom     Endamt    B erreichbaren  Wählers     -'i    aufgehoben. Beim     Vorübergleiten     des Kontaktarmes von Wähler     14T2    über den  15.

   Kontakt wird das     Durchschalterelais   <I>Du</I>  noch einmal erregt; da aber der Kontaktarm  vom Wähler     Wi    bereits in seiner Ruhestel  lung angekommen ist, hat dies keine schäd  lichen Folgen.  



  Für die Operationen 9-11, welche längere  Zeit beanspruchen, darf die     Aufhebung    der       Durchschaltung    und die Auslösung der Wähler  nicht gleich erfolgen, sondern muss von der  Endbeamtin abhängig gemacht werden. Dies  wird in der Weise erreicht, dass bei der  Stellung 9-11 der Kontaktarme des Wählers       Wi    der     Durchschaltemagnet   <I>Du</I> das Relais     Fi          bezw.        1,'2    betätigt, welches den Drehmagneten  stromkreis für den Wähler     W2    auftrennt, so dass  dieser Wähler auf seinem 15. Kontakt stehen  bleibt und die     Durchschaltung    vom Wähleruri  aufrecht erhält.

   Die genauen Stromläufe für  die Relais     Fi        bezw.        F2    sind in dem Absatz der  Beschreibung, welcher die Operationen 9-11  behandelt, erläutert. Hat die Beamtin im     End-          amt    A ihre Operationen beendet, so betätigt      sie die     Auslösetaste        JIT    und sendet dadurch  einen negativen Stromstoss in den Leitungs  abschnitt zum Mittelamt     (Verstärkeramt):

       Erde, Batterie, Kontakt 21     vors        IIT,    Kon  takt 1 der Nummernscheibe     bezw.    des Zahlen  gebers, Galvanometer G, Übertrager in A,       Fernleitungsabschnitt,    Übertrager in     111,    Kon  takt 3 von<I>T,</I> Wicklung des Relais     JR,          Wicklung    des Relais<I>SR,</I>     Kontakt    4 von     S,     Erde.

   Nur das auf negative Stromstösse an  sprechende polarisierte Relais SR spricht an  und trennt durch Öffnen des     Kontaktids    15  den Stromkreis für die Relais     I"i        bezw.        h'2     auf. Der     Unterbrecherstromkreis    für den  Drehmagneten     D2    des Wählers     W2    wird da  durch wieder geschlossen, Wähler     lY2    läuft  weiter (die     Durchschaltung    ist durch Weiter  laufen des Wählers     l19    aufgehoben) und löst  in der Endstellung beider Wähler<B>TV,</B> und     h4'2     aus.

   Der negative Stromstoss vom Amt A       muss    mindestens so lange dauern, bis der  Kontaktarm des Wählers     I1'2    den 15. Kontakt  verlassen hat und das Relais<I>Du</I>     aberregt,     und auf diese Weise die     Durchschaltung    und  Erregung des Relais     .F,        bezw.        F2    endgültig  aufgehoben ist.     Ungünstigenfalls    kann dies  bis über eine volle Impulsgabe des Unter  brechers<I>U</I> beanspruchen. Der Unterbrecher<I>U</I>  läuft zirka ebenso schnell wie die Nummern  scheibe     bezw.    der Zahlengeber im     Endamt    A.

    Endamt A darf nur langsam Zeichen geben,  damit sie sauber durch die Fernleitung durch  kommen. Man ersieht daraus, dass der nega  tive Stromstoss vom     Endamt    her eine ziem  liche, vom     Tastendruck    der Beamtin unab  hängige Dauer haben muss, uni die Auslösung  sicherzustellen. Aus diesem Grunde ist im  Endamt     A.    eine Kette von zwei Verzögerungs  relais     Vi    und     V2    vorgesehen, welche diese  erforderliche Dauer des Stromstosses garan  tieren.

   Beim Betätigen der     Auslösetaste        JIT     spricht das Relais     Vi    an: Pluspol, Kontakt  23 der Taste     JIT,    Wicklung von     1 < i,    Minus  pol.

   Relais     1'i    schaltet am Kontakt 24 Re  lais     I'2    ein: Pluspol, Kontakt 24 von     Vi,     Wicklung von     n,    Minuspol; und     V2    schliesst  seinen Kontakt 22, der parallel zur Auslöse  taste     1'11T    liegt.     Vi    fällt nach Loslassen der    Taste     HT    verzögert ab und bringt dadurch     F2     zum verzögerten Abfall. Jetzt hört erst die  negative Stromgabe in die Fernleitung auf.  



  Bei den einzelnen Schaltoperationen kom  men folgende Stromläufe zustande:  <I>1)</I>     Verstärker        einschalten:    Der Kontaktarm  vorn Wähler     IV,    wurde auf Kontakt 1 einge  stellt. Sobald der Wähler     11's    seinen 15.

    Kontakt erreicht, spricht das Durchschalte  relais<I>Du</I> an und schliesst an seinem Kon  takt 16 einen Stromkreis für- das Einschalte  relais     E.    Relais     E        (Fig.    2) spricht an über:  Pluspol, Kontakt 15 des polarisierten Relais       SR,    Kontakt 16, Kontaktarm von     Wi,    Kon  takt 1 von     Tli,        Wieldung    von     E,    Minuspol.

    Relais     E    schaltet am Kontakt 25 die beiden       Lampen    der     Verstärkereinrichtung    für die       betreifende    Fernverbindung ein und lebt sich  über Kontakt 26 in einen Haltestromkreis,  so dass die Lampen auch nach aufgehobener       Durchschaltung        bezw.    nach Auslösung der  Wähler weiter brennen.    <I>2)</I>     Zerstärherlampen        ausschalten:    Kontakt  arm von TV i steht auf Kontakt 2.

   Durch  Erregung des     Durchschalterelais   <I>Du</I> wird das       Ausschalterelais    A     (Fig.    2) zum Ansprechen  gebracht: Pluspol, Kontakt 15 von     SR,    Kon  takt 16.     Wählerarm    von     Wi,    Wählerkontakt 2,  Wicklung von A,     3Tinuspol.    Relais     r1        öffnet     seinen Kontakt 27 und     trennt    dadurch den  Haltestromkreis für L' auf, die Lampen er  löschen.     Waren    sie vorher nicht eingeschaltet,  so hat diese     Manipulation    natürlich keine  Wirkung.  



  <I>3) Durchrufen,</I>     Schlusszeichen.    Kontaktarm  von     Tli    auf Wählerkontakt 3. Bei Durch  schaltung von Relais     PL,        (Fig.    1) über: Plus  pol, Kontakt 15, Kontakt 16, Wählerarm  und Kontakt 3 von     lVi,    Wicklung von     Ri,          hIinuspol.    Relais     Ri    legt an den Kontakten  28 und 29 eine     Rufstromquelle    an den Über  trager     (Ue   <I>4</I>     Fig.    2), welcher den nach dem  Amt B gehenden Leitungsabschnitt abschliesst.

    Die Kondensatoren     Cs    und     Ci    vor dein Ruf  stromeintritt bieten dem     niederperiodigen    Ruf  strom einen viel grösseren Widerstand als der  Übertrager     Uei,    so dass nur ein Teil     der              Energie    in der künstlichen Leitung     g'    und  dem Ausgleichsübertrager     Uec    verloren geht.

    Ein dritter Kontakt 30 von     R1        (Fig.    1)  schliesst die Primärwicklung des Vorüber  tragers     l'Ue2        (Fig.    2) kurz, damit der Bruch  teil des Rufstromes, welcher über die vor  erwähnten Kondensatoren     Cs,    C4 und den  Ausgleichsübertrager     Ues    in den Vorüber  trager     VUe2    gelangen kann; dessen Sekundär  wicklung nicht durchschlägt (verhältnismässig  hohe Rufspannung, Übersetzung ins Hohe).

    Der Rufstrom. geht über Übertrager     Ue4          (Fig.    2) und den     Fernleitungsabschnitt    zum  Fernamt B, den dortigen Übertrager     Ues          (Fig.    3)     und    betätigt mittelst     Wicklung    I  das Anrufrelais AR'. Dieses schaltet in be  kannter Weise eine Anruflampe ein. Eine  weitere     Beschreibung    des     Endamtes    B ist  nicht erforderlich, da derartige Ämter ja  genügend bekannt sind.  



  Die     Schlusszeichengabe    erfolgt in der  selben Weise wie der Anruf. Es spricht  jedoch jetzt nicht im Amt B das Anruf  relais AR' an, sondern das im Schwurpaar  liegende     Schlusszeichenrelais,    welches die       Schlusslampe        SL'    zum Aufleuchten bringt.  Auch diese Schaltungen sind     zur    Genüge  bekannt, so dass sich eine     Beschreibung    er  übrigt.  



  <I>4)</I>     Verstärkeramt   <I>anrufen:</I> Um bei even  tuell eintretenden Störungen an der     Ver-          stärkereinrichtung    den im Mittelamt anwesen  den Störungsbeamten dies anzuzeigen, sind  im Mittelamte Anrufvorrichtungen angeordnet,  welche von den Endämtern A und B aus  beeinflusst werden.    Vom Amt A aus soll das     Vergtärkeramt          1f1    angerufen werden. Wähler     W;        .(Fig.    1)  wird wie beschrieben auf den 4.

   Kontakt       dingestellt.    Relais     R2    wird auf folgende  Weise zum Ansprechen gebracht: Pluspol,  Kontakt 15, Kontakt 16, Wählerarm und  Kontakt 4 des Wählers     Wi,    Wicklung von       R2,    Minuspol. Relais     R2    schliesst die Kon  takte 31 und 32 und sendet damit Ruf  wechselstrom in die Leitung zum Über  wachungsplatz des     Verstärkeramtes    im be-         nachbarten    Fernamt oder zum Störungsplatz  und betätigt das Anrufrelais     R   <B>f,</B> welches der  Verbindung nach A entspricht.  



  <I>5) Direkte</I>     Durchschaddung    von einem     End-          amt    zum andern Endamt: Soll     unverstärkt     gesprochen werden, zum Beispiel wenn die       Verstärkereinrichtung    gestört ist, so wird der  Kontaktarm von     Wi    auf Kontakt 5 einge  stellt.

   Die     Durchschaltung    erregt das Relais       Di        (Fig,    2) über: Pluspol, Kontakt 15, Kon  takt 16, Wählerarm und Kontakt 5 von     W1,     Wicklung von     Di,    Minuspol.     Di    schaltet an  den Kontakten 33/34 und 35/36 die beiden       Fernleitungsabschnitte    von den Verstärkern  ab und schaltet dieselben an den Kontakten  37/38 -und 39/40 direkt durch und legt sich  über den Kontakt 41 in einen Haltestrom  kreis: Pluspol, Kontakt 41 von     Di,    Kontakt  42 von     Zi,    Wicklung von     Di,    Minuspol.  



  <I>6) Direkte</I>     Durchschaltung   <I>aufheben:</I> Soll  die Fernverbindung wieder über die     Ver-          stärkereinrichtung    geführt werden, so wird       Wi    auf den 6. Kontakt     (Fig.    1) eingestellt.  Dadurch wird Relais     Zi        (Fig.    2) zum An  sprechen gebracht: Pluspol, Kontakt 15, Kon  takt 16, Wählerarm und Kontakt 6 von     Wi,     Wicklung     Zi,    Minuspol. Relais     Zi    trennt den  Haltestromkreis für     Di    auf, letzteres legt  seine Kontakte zurück.

   Diese Operation ist  nur wirksam, wenn die Leitung vorher direkt  durchgeschaltet war.    <I>7)</I>     a/b-Yeriauschung:    Bei beginnendem  Pfeifen (hallender Sprache) versucht man zu  nächst durch Vertauschen der a- und     b-Ader     in einem Zweige die Symmetrie "zu verbessern,  bevor man die Verstärkung herabsetzt. Hierzu  wird     Wi    auf den Kontakt 7 eingestellt.

   Re  lais U     (Fig.    2) spricht an: Pluspol, Kontakt  15, Kontakt 16, Wählerarm und Kontakt 7  von     Wi,    Wicklung von<I>U,</I> Minuspol.<I>U ver-</I>  tauscht an den     Kontakten    43/44 und 45/46  die a- und     b-Adern    in dem Leitungszweig  hinter Verstärker     Vi    und hält sieh über den  eigenen Kontakt 47: Pluspol, Kontakt 47  von<I>U,</I> Kontakt 48 von     Z2,    Wicklung<I>U,</I>       M-inuspol.         <I>8)</I>     a/b-Vertauschung   <I>aufheben:</I>     Wi    auf  Kontakt 8, dadurch Z2 erregt über:

   Pluspol,       SR-Kontakt    15, Kontakt 16, Wählerarm 1V1  und Kontakt 8, Wicklung von Z2, Minuspol.  Z2 trennt den     Haltestromkreis    für U     auf;     U wird     aberregt    und legt den Leitungszweig  hinter Verstärker     Vi    wieder normal an den  Verstärker. Nur wirksam, wenn vorher     a/b-          Vertauschung    stattgefunden hat.  



  <I>9)</I>     Verstärkung        erniedrigen:    Falls die     a/b-          Verstauschung    nicht genügte, um das Pfeifen  wegzubringen, so muss der Verstärkungsgrad  der     Verstärkereinrichtung    herabgesetzt werden,  indem regulierbare     Nebenschlusswiderstände     zu den beiden     Vorübertragern        VUei,        VUe2     verkleinert werden. Ihre Regulierkontaktarme  sitzen auf gemeinsamer Welle mit einem  Schneckenrad, dessen Welle von einem vom       fernen    Amte aus einzuschaltenden Motor an  getrieben wird.

   Der Drehsinn des Motors  kann ausserdem vom Fernamte aus umge  steuert werden, - so dass er einmal die Neben  schlüsse verkleinert, ein anderes Mal ver  grössert.  



  Zunächst ist     IYi    auf den 9. Kontakt       (Fig.    1) einzustellen. Bei der     Durchschaltung          sprieht    das Relais F, an- Pluspol, Kontakt  15, Kontakt 16, Wählerarm und Kontakt 9  von     IYi,    Relais     Fi,    Minuspol. Relais F,  unterbricht am Kontakt 11 den     Drehmagne-          tenstromkreis    für W2, so dass dieser Wähler  auf seinem 15. Kontakt stillgesetzt wird und  die     Durchschaltung    aufrecht erhalten bleibt.

    Parallel zu     Fi    spricht     @1Ve    an: Pluspol,  Kontakt 15, Kontakt 16, Wählerarm und  Wählerkontakt 9 von     Vi,    Wicklung     llre,     Minuspol. Relais     yVe    schaltet die Umsteuer  kontakte 49/50, 51/52 des Motors so um,  dass er später in dem Sinne umläuft, welcher  Verkleinerung der     Nebenschlusswiderstände     bewirkt und schaltet am Kontakt 8 die vom  Pluspol kommende Leitung vom Drehmagneten       D,    ab und legt über Kontakt 53 den Plus  pol an den Motor an, so dass weitere positive       Stromgabe    vom Endamte aus nicht den  Wähler     W1    weiter bewegt, sondern den  Motor laufen lässt.

   Man gibt jetzt nämlich    vom Endamt     A.    aus positiven Dauerstrom in  die Fernleitung, zum Beispiel durch dauern  des Drücken der     Telegraphiertaste        TT,    so  lange man den Motor laufen lassen will  (Erde, Batterie,     Telegraphiertaste        TT,    Kon  takt 56 von     1lIT,        Nummernschalterkontakt    1,       Galvanoskop    G, Übertrager     Uei,    Fernleitung,  Übertrager     Ue2,    Kontakt 3,     JR,        SR,    Kon  takt 4, Erde). Ebenso lange setzt der Pluspol  den Motor unter Strom-.

   Pluspol,     JR-Kon-          takt    5,     Endkontakt    6 von Wi,     Kontakt    7  von     He,    Kontakt 8 von     jlre,    Kontakt 53  und 51, Motor, Kontakt 52, beide     Motorend-          ausschalterkontakte    54 und 55, Minuspol.  Sind die Regulierkontakte der     Nebenschluss-          widerstände    in einer Endstellung angelangt,  so öffnet der an der     Schneckenradwelle     befestigte Hebelarm     lt,    einen der Endkon  takte und schaltet den Motor aus.

   Weiteres  Betätigen der     Telegraphiertaste        TT    ist dann  ohne Einfluss. Ist die Einstellung der Regt.>       liernebenschlüsse    beendet, so löst die Beamtin  in 4 die Wähler     Ti    und     II'2    durch Drücken  der     Auslösetaste        HT,    wie bereits beschrieben,  aus.  



  10)     Verstärkung        erhöhen:    Vor Inbetrieb  nahme des     Verstärkeraggregates    wird man  jeden Morgen die     Nebenschlusswiderstände     so weit vergrössern, dass die     grösstinöglichste     Verstärkung ohne     Pfeifneigung    erzielt wird.  Man stellt zunächst     IV,    auf den 10. Kontakt.       F2    spricht an über: Pluspol,     SR-Kontakt    15,  Kontakt 16, Wählerarm und 10.

   Kontakt von       jYi,    Wicklung F2,     Minuspol    und trennt den       Unterbrecherstromkreis    für     D:    auf. Parallel  zu F2 wird     J?e    erregt.     111e    schaltet die vom  Pluspol kommende Leitung vom Drehmagneten       Di    ab und legt dieselbe über Kontakt 57 an  den Motor an, seine     Umsteuerkontakte    bleiben  diesmal liegen, so dass er in dem Sinne um  läuft, welcher die     Nebenschlusswiderstände     vergrössert, sobald die Beamtin in A nachher       positiven    Dauerstrom in die Fernleitung sen  det.

   Stromabgabe und Auslösung erfolgt, wie  im vorhergehenden Absatz beschrieben.  



  11)     Telegraphierere:    Zur     Vorbereitung    fol  gender Ferngespräche während eines bestehen  den ist Simultantelegraphie zwischen den      Beamtinnen der     Endämter    vorgesehen. Will  zum Beispiel die Beamtin in A den     Tele-          graphierbetrieb    einleiten, so stellt sie den  Wähler     Wi    in die Endstellung 11 ein. Ein  Endkontakt 57 erregt bei der     Durchschaltung,     welche vom Wähler W2 beim Auflaufen auf  seinen 15. Kontakt erfolgt, wieder das Re  lais F2 über: Pluspol, Kontakt 15, Kontakt  58, Endkontakt 57 von     Ui,    Kontakt 10 von  <B>Uli,</B> Wicklung F2, Minuspol.

   F2 spricht an  und bewirkt Stehenbleiben des Wählers     T1'2     auf seinem 15. Kontakt und Aufrechterhal  tung der     Durchschaltung.    Auch das parallel  geschaltete Relais     111e    spricht wirkungslos  an über Kontakt 10,     Xe,    Minuspol. Will man  dies vermeiden, so muss für Operation 11  ein besonderes, drittes     F-Relais    vorgesehen  werden.

   Gleichzeitig schaltet der     End.wechsel-          kontakt    6-59 von     Wi    am Kontakt 6 die  über Kontakt 5 geführte     Pluspolleitung    vom  Drehmagneten     Di    des Wählers     Wi    ab und  am Kontakt 59 an den Symmetriepunkt des  Übertragers     Ue4        (Fig.    2) (über Kontakt 61  von     Ti)    an, welche den nach B führenden  Leitungsabschnitt abschliesst:

   Weitere von A  gesandte positive Stromstösse     (Telegraphier-          zeichen    durch Drücken der     Telegraphiertaste)     beeinflussen also nicht den Drehmagneten     Di     von     1F1        (Fig.    1), sondern schicken entspre  chende positive Stromstösse nach B     (Fig.    1-3)  über:

   Erde, Batterie, Kontakt 5, Endkontakt  59, Kontakt 61 von     Ti,    Übertrager     Ue4,     Fernleitung, Übertrager     Ues    im Amt<I>B,</I>  Galvanometer G', Kontakt 1' der Nummern  scheibe, Kontakt 62 von     MT',        TI',    Tele  graphenrelais     TR',    Erde. Die Beamtin in B  erhält     Telegraphierzeichen.    Da die dem     End-          amt   <I>B</I> zugeordneten polarisierten Relais     JR'     und     ,SR'    im Mittelamt durch das Relais     S"     von Erde abgetrennt sind, fliesst kein Ver  luststrom über sie ab.

   Drückt die Beamtin  im Endamt<I>B</I> die     Telegraphiertaste        TT,    so  erhält Endamt A entsprechende     Telegraphier-          zeichen.    Das     Telegraphierrelais    T im Mittel  amt spricht im Takte an (über Erde, Batterie,       Telegraphiertaste    TI", Kontakt 62, Kontakt 1'  der Nummernscheibe, Galvanometer G', Über  trager     Ues    im Endamt<I>B,</I> Fernleitung, Über-         trager        Uei    in     31,    Kontakt 61,     Endkontakt    59  von     Wi,        Kontakt    63,

       -'Wicklung    T,     Erdd)     und schickt positive Stromstösse nach A       (Fig.    1) : Erde, Batterie,     T-Kontakt    64, Über  trager     Ue2    in     1l1,    Fernleitung, Übertrager     Uei     in A, Galvanometer G, Kontakt 1 der Num  mernscheibe, Kontakt 56 von<I>MT,</I>     Telegra-          phiertaste        TT,    Telegraphenrelais-     TR,    Erde.  Auslösen der Verbindung ist nur vom Amt A  aus in der beschriebenen Weise möglich.  



  Zum Telegraphieren und zum Verändern  der     Verstärkung    darf nur positive Stromgabe  von den Endämtern aus benutzt werden, da  ein negativer. Stromstoss die Wähler auslösen  würde.  



  Die einzelnen Operationen werden vom  Amte B aus mittelst der Wähler     1V'i    und       W'2        (Fig.    2) ausgeführt. Die Relais für die  Operationen 1, 2, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 liegen  zwecks Ersparnis von Relais einfach parallel  an beiden Wählern     Wi        bezw.        Wi.    Für die  Operationen 4     (Verstärkeramt    anrufen) sieht  man zweckmässig, wie gezeichnet, zwei Re  lais R2-     bezw.    R'2 vor, damit im Mittelamt  sofort erkannt werden kann, von welcher  Seite der Anruf kommt.  



  Ausser den vorstehend beschriebenen Ope  rationen lässt sich selbstverständlich auch jede  andere gewünschte Schaltmassnahme über  tragen. Die Anzahl der zu übertragenden  Operationen ist auch in keiner Weise be  schränkt, so dass für jede beliebige Anzahl  Operationen eine Übertragung möglich ist.  



  In     Fig.    4 ist eine Schaltungsanordnung.  veranschaulicht, bei der die     Verstärkerein-          richtung    mittelst über die Sprechleitung ge  sandte Ströme verschiedener Art, z. B. Wech  selstrom und Gleichstrom, oder Wechselstrom  verschiedener Frequenz ein- und ausgeschaltet  wird.  



       La    ist eine vom Fernamt A im Mittel  amt     M    über eine     Verstärkereinrichtung    ge  führte Fernleitung, die als L2 nach dem  Amt B weiterläuft. In den vom Amt A  kommenden Leitungszweig     Li    sind die     Re-          lais'-Hl    und     I'i    in Brücke gelegt, während  an die nach Amt B weiterführende Leitung..  L2 die Relais<B>R2</B> Lind     V2    parallel angeschaltet      sind.

   Die Relais     Bi        und-R2    sind nur auf  Wechselstrom (Rufstrom) und die Relais     Vi     und     V2    nur auf Gleichstrom ansprechende  Relais. Wünscht zum Beispiel Amt A mit  Amt B zu sprechen, so legt die Beamtin in  A eine     Rufstromquelle    an     Li,    dadurch wird  im Mittelamt M das Relais     Bi    erregt.     Ri     schliesst seinen Kontakt 1 und bringt Relais       Rfi    zum Ansprechen.

   Relais     Rfi    legt mit  den Kontakten 2 und 3 eine     Rufstromquelle     an die nach Amt<I>B</I> führende Leitung     L-,     so dass Amt B ein Anrufzeichen erhält.  Gleichzeitig schliesst     Rfi    seinen Kontakt 4  und bringt Relais     E    zum Ansprechen.     E    legt  sich über den eigenen Kontakt 5 in einen  Haltestromkreis und schaltet mit den Kon  takten 6 und 7 die     Verstärkerlampen        VIa     und     I'LZ    ein. Amt B hat sich gemeldet,  und das Gespräch kann unter Benutzung  der     Verstärkereinrichtung    geführt werden.

    Nach     Gesprächsschluss    legt- die Beamtin in  Amt A für einen Augenblick eine Gleich  stromquelle an die Leitung     Li,    dadurch wird  im Mittelamt das Relais     T        ?'l    erregt.     Vi     schliesst seinen Kontakt 8 und bringt Re  lais A zum Ansprechen. A öffnet seinen  Kontakt 9. Relais     E    wird dadurch stromlos  und öffnet seine Kontakte 5, 6 und 7. Die       Verstärkerlampen    sind ausgeschaltet. Findet  zwischen den einzelnen Gesprächen keine  längere     Gesprächspause    statt, so können die       Verstärkereinrichtungen    eingeschaltet bleiben.

    Ein     öfteres    Rufen von einem Amt zum an  dern beeinflusst die     Verstärkerapparatur    nicht.  Die Ausschaltung der     Verstärkereinrichtung     kann auch durch einen     andersperiodischen     Wechselstrom als die Einschaltung erfolgen.  Die auf Gleichstrom ansprechenden Relais       Ti    und     V2    werden in diesem Falle dusch  Relais, die auf die entsprechende     Frequenz     ansprechen, ersetzt.

   Wünscht Amt B mit  Amt A zu sprechen, so werden die Relais     E     und A von den der Leitung     L2    zugeordneten  Relais     Rz    und     T    T2 in der gleichen Weise be  einflusst, wie beschrieben beim Ruf von A  nach B. Die Sprechströme werden in be  kannter Weise durch die     Verstärkereinrich-          tung    verstärkt.    Diese Anordnung kann natürlich auch  ohne Änderung in     Nebenstellenzentralen    oder  sonstigen Fernsprechanlagen Anwendung fin  den.  



  In den     Fig.    5, 6 und 7 sind     Schaltungs-          anordnungen    veranschaulicht, bei denen die  Verwendung von Strömen verschiedener Art  dadurch beseitigt wird; dass die Fernzündung  der     Verstärkerlampett    durch den durchgehen  den Rufstrom erfolgt, die Löschung aber  durch in     besondern    Zeitabständen     aufein-          anderfolgende    mehrere     Rufstromimpulse.     



  Die in     Fig.    5 veranschaulichte Schaltung  arbeitet folgendermassen  Beim ersten von Osten nach Westen  durchgehenden Ruf spricht das Wechsel  stromrelais     Rfi    im Zwischenamt an und  betätigt das Ortsrelais     Ri.    Dieses legt die       Rufstromquelle    des Zwischenamtes an die  nach Westen weitergehende Fernleitung W,  schliesst den östlichen     Verstärkereingang    kurz  und betätigt das Zündrelais Z, welches den  Heizkreis des Verstärkers V schliesst und  sich über seinen eigenen Haltekontakt bindet.  



  Weitere Rufe von Osten nach Westen  oder umgekehrt beeinflussen Z nicht mehr,  da es über seinen Haltekontakt dauernd an  Erde liegt.  



  Zum Löschen ist pro verstärkte Verbin  dung ein auf die Periode der Impulsreihen  eingestelltes Resonanzrelais     RR    vorgesehen,  dessen Anker sich unter dem Einfluss der  Impulsreihen nur allmählich in die Lage       aufschwingt,    in welcher der Kontakt, welcher  die Löschung der Lampe kontrolliert, ge  schlossen wird. Um bei einem derartigen  Resonanzrelais die Schliessung des Kontaktes  durch Störungsströme, insbesondere den Ruf  strom mit Sicherheit zu vermeiden, kann eine  durch das D. R. P.

   Nr. 306372 für drahtlose  Telegraphie bekannt gewordene Einrichtung  verwendet werden, die im Prinzip darin be  steht, dass die Impulsreihen ein     aperiodisches          Drehspulenrelais    betätigen, dass als Energie  begrenzer geschaltet ist und in dessen Lokal  stromkreis zweckmässig unter     Vorschaltung     eines Widerstandes das Resonanzrelais liegt.      Bei dieser Anordnung erhält das Resonanz  relais unabhängig von der Stärke der an  kommenden Impulse stets Impulse gleicher  Stärke und kann daher so eingestellt werden,  dass es nur nach Empfang einer vorher be  stimmten Anzahl     von    in bestimmter Reihen  folge ankommenden Impulsen seinen Anker  in die Kontaktlage bringt.

   Für die Periode  der Eigenschwingung des Resonanzrelais  kommt zum Beispiel eine Dauer von einer  Sekunde in Frage. Vom Endamt werden  Stromstösse gewöhnlichen Rufwechselstromes  im Zeitmass der Eigenschwingung von<I>RR</I>  gesandt, mittelst einer geeigneten Unter  brechungsvorrichtung, die zwischen     Bearntin-          nenschnur    und Fernklinke     FKa        eingesehaltet     ist (F     ig.    7). Im selben Takt arbeiten<I>R f</I>     i     und<I>R2</I> im Zwischenamt, und<I>RR</I> erhält  Strom über den Kontakt 3 von     Ra        (Fig.    5).

    Nach einer Anzahl dieser rhythmischen Ströme  ist der Anker<I>von RR</I> so weit aufgeschwungen,  dass er seinen Kontakt schliesst, während  dies für einmalige oder unregelmässig ein  treffende Ströme infolge des     Durchrufvor-          ganges    nie gelingen wird.  



  Hat RR seinen     Kontakt    das erste Mal  geschlossen, so spricht das Löschrelais L an  und trennt den Haltestromkreis für das Zünd  relais Z auf, der Verstärker     V    wird ausge  löscht. L arbeitet mit genügender     Abfall-          verzögerung,    um seinen Ruhekontakt während  des weiteren Arbeitens     vors    RR und noch  etwas darüber hinaus dauernd zu     öffnen,    so  dass das weitere rhythmische Ansprechen von  R2 bis zum Aufhören der Rufstromstösse  vom Endamt den Verstärker nicht unbe  absichtigt neu zünden kann.  



  Da das Resonanzrelais ein verhältnismässig  teurer Apparat ist, ist es von Interesse, mög  lichst wenig derartiger Relais zu benutzen.       Fig.    6 zeigt eine Schaltung, welche es er  möglicht, für das ganze Zwischenamt,     bezw.     eine Gruppe von verstärkten Verbindungen,  ein gemeinsames Resonanzrelais vorzusehen,  wobei der     Zeitunterbrecher    im Endamt ein  malig     Lind    tragbar vorgesehen sein kann.  



       Durchruf    und Zündung erfolgen genau  wie bei der Schaltung nach     Fig.    5. Soll    zum Beispiel der Verstärker     V:    von- der  Fernleitung 01 aus gelöscht werden, so wer  den wie oben vom Endamt aus die Relais       Rfii    und     R2,    rhythmisch betätigt,     Lind    ein  Kontakt von     R2,    sendet im selben Zeitmass  Stromstösse durch das gemeinsame Resonanz  relais<I>RR,</I> dessen Anker schliesslich so weit  ausschwingt, dass er seinen Kontakt schliesst.

    Ein weiterer Kontakt von     R2I    hat bereits  das Hilfsrelais     Hl    erregt, welches mit ge  nügender Abfallverzögerung gebaut ist, um  während der rhythmischen Rufstromstösse  aus<B>01</B> seinen Arbeitskontakt dauernd ge  schlossen zu halten; damit wird durch den       Kontaktschluss    von RR nur das zum Ver  stärker     Vi    gehörende Löschrelais In erregt,  welches den Haltestromkreis des Zündrelais       Zi    abtrennt und den Verstärker     Vi    löscht.

    Auch     Li    arbeitet mit     genügender    Abfall  Verzögerung wie bei der Schaltung nach       Fig.    5, so dass der Verstärker     Vi    durch das  weitere rhythmische Ansprechen von     R2,    nicht  unbeabsichtigt neu gezündet werden kann.  



  Ein Nachteil dieser Schaltung besteht  darin, dass ein gleichzeitiger     Durchruf    inner  halb derselben     Leitungsgruppe.einen    zusätz  lichen Impuls durch das Resonanzrelais be  dingt, welcher es ausser Takt bringen kann  und einen     Kontaktschluss    verzögert oder inner  halb der von der     Endbeamtin    gesandten  Reihe rhythmischer Impulse gar nicht zu  stande kommen lässt.  



  Eine Schaltungsanordnung zur Vermeidung  des Anrufes des andern     Endamtes    beim Rufen  des Zwischenamtes durch eine verlängerte  Stromgabe ist in     Fig.    8 veranschaulicht. Bei  der Schaltungsanordnung nach dieser     Fig.    8  ist die nicht dargestellte     Schaltungsanordnung     zur     Bewirkung    des     Zündens    und Löschens  des Verstärkers zuzudenken; diese Anord  nung ist identisch mit der der     Fig.    5.  



  Der von der Fernleitung 0 kommende  Rufstrom betätigt im Zwischenamt das       Wechselstromrelais    R f     i    und dieses das Orts  relais     Z1;    über dessen Kontakt 1 wird das  Verzögerungsrelais     Vi    erregt, das seine Kon  takte in der durch die Bezifferung 1, 2, 3      angegebenen Reihenfolge umlegt. Kontakt 1  hält das Relais unabhängig von     Z1    bis Kon  takt 3 nach einer ganz bestimmten Zeit,  zum Beispiel vier Sekunden, den Haltestrom  kreis unterbricht. Kontakt 2 spricht auch um  eine festgelegte Zeit vor dem Kontakt 3 an,  wenn zum Beispiel die Verzögerung für Kon  takt 3 vier Sekunden beträgt, kann sie für  Kontakt 2 drei Sekunden betragen.  



  Hat vor dem Ansprechen von     Vi-Kon-          takt    2 die     Rufstromgabe    aus 0 aufgehört,  so ist     Zi        aberregt,    und der     Z1    -Kontakt 2  nimmt die aus der Zeichnung ersichtliche  Lage ein. Durch Schliessen des Kontaktes 2  des Verzögerungsrelais     Vi    erhält somit das       Weiterrufrelais    R2 Strom und schaltet die       Rufstromquelle    des Zwischenamtes an die  weitergehende Fernleitung W.

   Dieser Weiter  ruf dauert, bis Kontakt 3 von     Vi    dessen  Haltestromkreis unterbricht, so dass     VT-Kon-          takt   <B>2</B>     sich    wieder     öffnet.    Der Weiterruf  nach W dauert somit in vorliegendem Bei  spiel stets eine Sekunde, und zwar unab  hängig von der Fernbeamtin im östlichen       Endamt.     



  Soll hingegen das Zwischenamt angerufen  werden, so muss die     Endamtsbeamtin    länger  als vier Sekunden rufen,     Zi    ist also erregt  und infolgedessen sein Wechselkontakt 2  umgelegt, wenn sich Kontakt 2 von     Vi    nach  drei Sekunden schliesst. Der Stromkreis des       Weiterrufrelais    R2 ist somit nicht geschlossen  und' es spricht nicht an, so dass auch kein  Weiterruf nach dem     Endamt    erfolgt. Dagegen  wird das     Zwischenamtsanrufrelais        Ai    be  tätigt, und die Anruflampe     Lt    leuchtet auf.

         Ai    hält sich über seinen eigenen Kontakt,  bis die Beamtin des Zwischenamtes den  Haltestromkreis zum Beispiel durch die Taste       Ti    auftrennt. Vier Sekunden nach Beginn  des Vorganges trennt Kontakt 3 von     V;     dessen Haltestromkreis auf, so dass es ab  fällt, wenn bei Aufhören der     Rufstromgabe     aus<I>0</I>     Rfi    und     Z1        aberregt    werden. Die  Kontakte von Z, sind so einzustellen, dass  1 etwas früher zurückfällt als 2.

   Es muss  nämlich     Vi    abgefallen, sein Kontakt 2 ge-         öffnet    sein, bevor Kontakt 2 von Z, in die  Ruhelage zurückkehrt, denn andernfalls würde  das     Weiterrufrelais        R2    einen unbeabsichtigten  Impuls bekommen.  



  In der     Fig.    9 ist eine Schaltungsanord  nung veranschaulicht, bei der die Fernbe  dienung des     Verstärkerzwischenamtes        mittelst     verschieden langer     Rufstromgabe    vom End  amt erfolgt. Bei Auslösung eines Rufes, zum  Beispiel durch einen Tastendruck oder der  gleichen, wird ein nach Art eines     Vorwäh-          lers    im     Zwischenverstärkeramt    angeordnetes       Schrittschaltwerk    in Bewegung gesetzt, das  in Verbindung mit der     Rufstromgabe    die  Schaltvorgänge steuert.

   Die Schaltvorgänge  werden ausgelöst zur Erfüllung folgender  Aufgaben  1) Durchrufen zum andern Endamt und  gleichzeitiges Zünden mit     Kontrollzeichen    für  die rufende Endbeamtin nach erfolgtem An  sprechen des Zündrelais im     Zwischenver-          stärkeramt,     2) Durchrufen bei gezündetem Verstärker  ohne Kontrollzeichen für die Endbeamtin,  3) Löschen des Zwischenverstärkers und  Abgabe eines Kontrollzeichens nach dein  Löschen an das Endamt im     Zwischenver-          stärkeramt,     4)     Zwischenamtsanruf    bei     gezündetem    Ver  stärker, das heisst während der Verkehrszeit,  5)

       Zwischenamtsanruf    bei gelöschtem Ver  stärker, das heisst während der Verkehrspause.  Wie schon erwähnt, beruht die Lösung  der Aufgabe in der Hauptsache in der Ver  wendung eines nach Art eines     Vorwählers     für automatische Ämter ausgebildeten Schritt  schaltwerkes im     Zwischenverstärkeramt,    das  durch den ankommenden Rufwechselstrom  eingeschaltet wird und je nachdem die     End-          beamtin    einen kurzen oder langen Ruf be  wirkt, bei seiner schrittweisen     Fortschaltung     die jeweils erforderlichen Schaltvorgänge     ver-          anlasst.     



  Das in der Schaltungsanordnung nach       Fig.    9 verwendete     Schrittschaltwerk    ist näher  in den     Fig.        11,m        11,d    veranschaulicht.

        Das     Schrittschaltwerk    besitzt vier Sterne  I,     II,        III    und IV,     Fig.        11"    die voneinander  isoliert auf einer gemeinschaftlichen Dreh  welle     iv    sitzen, von denen die Sterne I,     II     und     III    über     Schleifkontake    f an Erde  liegen, während der Stern IV über einen  Drehmagneten     D111    an Batterie liegt, wie  dies     Fig.    9 zeigt. Jeder Stern ist dreiarmig       (Fig.        11a)    ausgebildet.

   Die     Fig.    11a zeigt  das     Schrittschaltwerk    in der Ruhestellung  und<B>11,</B> in irgend einer Arbeitsstellung. Die  drei Arme des Sternes sind gegeneinander  um einen Winkel a (1200) versetzt. 1-12  sind auf einem Isoliersegment aufgebrachte  Lötkontakte.     Fig.   <B>11,</B> zeigt zum Beispiel den  einen Arm eines Sternes in der Stellung 9 oder  auf dem 9. Arbeitskontakt. f ist ein Schleif  kontakt.

   Wie     fürjeden    Stern     I-1V    ein Segment       1c    mit mit den einzelnen Kontakten 1-12 vor  handen ist, so auch ein Schleifkontakt f.     qistein     auf der Welle     ic    sitzendes Zahnrad, das beim  Einlaufen einer     Rufstromgabe    um einen Zahn  durch die Schaltklinke i     fortgeschaltet    wird.  Von der Stellung 2 an besorgt ein Langsam  unterbrecher     LU    das Weiterdrehen des Schalt  werkes bis auf Stellung 12 schrittweise, aber  ohne Unterbrechung.  



  Die verschiedenen Arbeitsvorgänge voll  ziehen sich folgendermassen  <I>1)</I>     Durchrufen   <I>und Zünden zeit Kontroll-</I>  <I>zeichen für die</I>     rufende        Endarntsbeaintin   <I>nach</I>       erfolqieiia        Ansprechen   <I>des</I>     Zündrelais   <I>ZR</I>     inz          Zwischenversiärlceramt.       <I>Rufen in</I>     Richtung        FL2   <I>nach</I>     ELi.       Läuft ein kurzer Rufwechselstrom aus  Richtung     FL2    ein, so erregt dieser das Ruf  relais R f 2, dieses das Ortsrelais R2,

   über  dessen Arbeitskontakt 8 der Drehmagnet<I>DM</I>  des     Vorwählers    über Anschluss 12 von IV,  zwei Arme IV, Anschluss 1,     D111,    Batterie  erregt wird. Die Arme des Wählers voll  ziehen ihren ersten Schritt von Stellung 1  nach Stellung 2.

   Arm IV befindet sich jetzt  auf dem durchgehenden Segment von IV,  Anschluss 2-11, was ein schrittweises Weiter  drehen der Wählerarme zur Folge hat, her  vorgerufen durch den in dem Stromkreis    Batterie,     D111;    Segment 1 von IV, Arm IV,  durchgehendes Segment 2-1l, Anschluss 2,  über Arbeitskontakt 41 von     LW    Erde, liegen  den     Langsamunterbrecher        LU.    In Stellung  12 wird dieser Stromkreis     unterhrochen,    das  heisst, der Wähler befindet sich dann in  Ruhestellung.

   Sollte nun durch Ungeduld der       Endamtsbeamtin,    sobald die Arme des Wäh  lers in Stellung 11 stehen, ein erneuter Ruf  erfolgen, dann findet der Drehmagnet     DXI     in Stellung 12 einen Dauerstromkreis vor,  welcher<I>DM,</I> der Länge des Rufes ent  sprechend, erregt hält, so dass er auf die  Impulse von     LU    nicht anspricht. Der Strom  kreis ist: Erde, Arbeitskontakt 8 von R2,  Anschluss 12 von IV, Arm- IV, Anschluss 1,  <I>D</I><B>M</B><I>,</I> Batterie. Nach Aufhören der Erregung  von R2 wird DM freigegeben.  



  Infolge der kurzen Erregung von R2  wurde auch     R5    erregt und bis zur Stellung 9  erregt gehalten. Dieses Relais     R6    stellt einen  Stromweg für das Zustandekommen des     Rück-          rufes    nach erfolgtem Zünden     bezw.    Löschen  des Zwischenverstärkers her. Durch die Er  regung von R2 wurde folgender Stromkreis  für     R5    hergestellt: Erde, Arbeitskontakt 7  von R2, Ruhekontakt 27 von<I>ZR,</I>     Ra,    Bat  terie.

   Nach dem ersten Schritt des Wählers  wird ein Parallelweg zu dem oben beschriebe  nen geschaffen, nämlich: Erde, Anschluss 1  von<B>111,</B> Arm     III,    Anschluss 2, Haltekontakt  22 von     R5,        Rä,    Batterie, und da die Seg  mente 2-9 von     III    untereinander verbunden  sind, bleibt     R5    bis zur Stellung 9 erregt.

    In Stellung 2 über<B>11</B> wird     _AR    erregt, fällt  aber in Stellung 3 wieder ab. Über Erde,  Anschluss 1 von     II,    Arm     II,    Anschluss 4,  Ruhekontakt 36 von AR, Wechselkontakt 20  von     Rs,        TRi,    Batterie läuft ein Strom zur  Erregung von     1T7Ri.        WR,    legt seine Wechsel  kontakte 3 und 4 an die Rufwechselstrom  quelle des Zwischenamtes, welches einen Ruf  in Richtung     FLi    zur rollte hat.

   In Stellung 5  tritt das Zünden des Zwischenverstärkers ein,  und zwar: Erde; Anschluss 1 von I, Arm I,  Anschluss 5., Ruhekontakt 9 von     R2,    Ruhe  kontakt 16 von     Ri,   <I>ZR,</I> Batterie. Das  Zündrelais ZR wird erregt, schliesst den      Heizstromkreis     H-R,    Kontakt 30 und schafft  sich einen Parallelweg, wie folgt:

   Erde,  Ruhekontakt 34 von     LR,    Haltekontakt 29  von<I>ZR, ZR,</I> Batterie. Über Erde, Anschluss  1 von I, Arm I, Anschluss 6, geschlossenen  Arbeitskontakt 28 von ZR, geschlossenen  Arbeitskontakt 23 von     Ra,    Ruhekontakt 11  von     R2,        TyR2,    Batterie, wird     WR2    erregt  und legt seine Wechselkontakte 1 und 2 an  die     Rufstromguelle    des Zwischenamtes und  sendet einen Rückruf in Richtung     FL2    nach  dem     Endamt,    von dem aus das Zünden des  Verstärkers geschehen ist.

   Hier leuchtet eine  Anruflampe auf zum Zeichen für die Be  amtin, dass das     Zündrelais    im     Zwischenver-          stärkeramt    angesprochen hat und somit auch  der Heizstromkreis geschlossen wurde. Die  Arme des Wählers laufen nun bis zur Ruhe  stellung 12 durch, ohne weitere Operationen  auszuführen.  



       1a)        Durchrufen        arid        Zünden   <I>aus</I>     Richtung          FL,        -nach        FL2.     



  Kommt ein kurzer Rufwechselstrom aus  Richtung     FLi,    so erregt dieser das Rufstrom  relais     Rfi,    dieses das Ortsrelais     Ri,    über  dessen Arbeitskontakt 17 der Drehmagnet  DM erregt wird. Die Arme schreiten auch  hier von 1 nach 2, wie unter 1) gezeigt.  Durch die Erregung von     Bi        wurde        Rs    erregt.

    Die Erregung von     Ra    hat das Umlegen seines  Wechselkontaktes 20 zur Folge, um in Stel  lung 4 über Erde, Anschluss 1 von     II,    Arm       II,    Anschluss 4, Ruhekontakt 36 von<I>AR,</I>  umgelegten Wechselkontakt 20 von     R3,        FR2,     Batterie,     TT7R2    zu erregen.     T'YR2    legt infolge  dessen seine Wechselkontakte 1 und 2 an  die     Rufstromquelle    und sendet einen Ruf  (Weiterruf) in Richtung     F12.        Rs    wurde von  Stellung 2-4 durch folgenden Stromweg  erregt gehalten:

   Erde, Anschluss 1 von I,  Arm I, Anschlüsse 2-4, Haltekontakt 19  von     Rs,        R3,    Batterie. Das Schliessen des  Kontaktes 19 von     Rs    erfolgte durch die  Erregung über     Ri.    Infolge der Erregung vor.       R3    wurde auch     R4    erregt, und. zwar über  Erde, Arbeitskontakt 21 von     R3,    Ruhekon  takt 26 von     ZR,        R4,    Batterie.

      Für     R4    entsteht durch Drehung des Wäh  lers ein Parallelweg über: Erde, Anschluss 1  von     III,    Arm     III,    Anschlüsse 2-9, Halte  kontakt 25 von     R.,,        R3,    Batterie, so wird       R4    bis Stellung 9 erregt gehalten.

   In Stel  lung 5 erfolgt, wie oben schon erwähnt, das  Zünden des Zwischenverstärkers. Über Erde,  Anschluss 1 von I, Arm I, Anschluss 6, Ar  beitskontakt 28 von ZR, Arbeitskontakt 24  von     R4,    Ruhekontakt 14 von     Ri,        TYRi,     Batterie kommt ein Stromkreis zustande zur  Erregung von     TYRi.        TYRi    legt seine Wechsel  kontakte 3 und 4 an die     Rufwechselstrom-          quelle    und sendet einen Ruf in Richtung     FL,     als Kontrolle für das Ansprechen von ZR  und das hiermit verbundene Schliessen des  Heizstromkreises<I>HH</I> über Kontakt 30.

   Im  übrigen läuft der     Wähler    bis Stellung 12  durch, ohne weitere Vorgänge einzuleiten.  



  <I>2) Durchrufen bei</I>     gezündetem        Zicischen-          verstärker        ohne        Kontrollricfzeichen.     



  Leitet eines der beiden Endämter einen       Durchruf    bei     ,gezündetem    Zwischenverstärker  ein, so wiederholen sich alle Operationen, wie  unter 1)     bezw.        1')    gesagt, ausgenommen die  Funktion von     R5        bezw.        R4,    denn diese Re  lais werden jetzt nicht mehr erregt, sprechen  infolgedessen .nicht an.     Wurden    z.

   B. die  Relais     Rf2        bezw.        Rfi    und die hiervon ab  hängigen Relais     R2        bezw.        Ri        eiregt,    dann  entstand, wie unter 1) gesagt, über die Kon  takte 7 und 27,     R5,    Batterie ein Stromkreis.  Dieser erregte     R5    und hielt     R5    bis Stellung 9  über Arm     III    erregt.

   Infolge der jetzt be  stehenden Erregung von ZR ist der Ruhe  kontakt 27 und, für ein Rufen aus der an  dern Richtung, der Ruhekontakt 26 von ZR       geöffnet,    das heisst, die Relais     R5        bezw.        R4     können auf einen kurzen Ruf nicht erregt  werden, daher auch nicht erregt gehalten  bleiben, so dass das bei dem Zünden erfolgte       Kontrollzeichen   <I>nicht</I>     eintritt,    welches sonst  durch die geschlossen gehaltenen Kontakte  23     bezw.    24 bewirkt wurde.  



  <I>3) Löschen des</I>     Ztcischenversteirker:s        arid   <I>Ab-</I>  <I>gabe eines</I>     .Kontrollzeichens        nach   <I>denn</I>     löschenden          Ftiddnit   <I>infolge</I>     Ansprechens   <I>des</I>     Löschrelais        LR     <I>im</I>     Zzvischenverstärkernmt.         Der im Zwischenamt ankommende Ruf  und damit die Erregung von<I>R f 2</I>     bezw.   <I>R f r</I>  und die hiervon abhängige Erregung des Re  lais     R2        bezw.        Bi    muss hier so lange 

  dauern,  bis sich der Wähler in den Stellungen 7  oder 8 befindet. In Stellung 2 wurde<I>AR</I>  erregt und bis Stellung 7 (so lange soll der  Ruf von dem Endamte dauern) erregt ge  halten. Der     Stromkreia    hierfür ist: Erde,  Anschluss 1 von     II,    Arm     II,    Anschluss 2,  <I>AR,</I>     AT,    Batterie.

   Hierzu wird ein paralleler  Weg     geschaffen    über: Erde, Arbeitskontakt 8  von R2,     bezw.    Kontakt 17 von     Ri,    Arbeits  kontakt 39 und 40,<I>AR,</I>     AT,    Batterie; so  mit wird<I>AR</I> erregt gehalten,     bis    die Er  regung von     R2        bezw.        Ri    aufhört. Infolge der  Erregung von AR wird der Ruhekontakt 36  getrennt, so dass ein Durchrufen nach der  entgegengesetzten Richtung verhindert wird.

    In Stellung     f#    kann durch die Erregung von       R2        bezw.        Ri    kein Strom über Kontakt 9 von       R2        bezw:    Kontakt 16 von     Ri        fliessen.     



  Über Erde, Anschluss 1 von     II,    Arm     II,     Anschluss 6, Arbeitskontakt 37 von<I>AR,</I>     LR,     Batterie wird     LR    erregt und schafft sich  von Stellung 7 ab einen Haltestromkreis,  welcher bis Stellung 9 bestehen bleibt, über:  Erde,     Anschluss    1 von I, Arm I, Anschluss  7-9, Haltekontakt 35 von     LR,        LR,    Batterie.  Durch die Erregung von     LR    wird auch  wieder     R5        bezw.        R4    von Stellung 6 ab er  regt und gleichfalls bis Stellung 9 gehalten.

    Es bildet sich folgender Stromkreis über:  Erde, Kontakt 7 von     R2,    Kontakt 32 von       LR,        R5,    Batterie, und Parallelweg: Erde,  Anschluss 1 von HI, Arm     III,    Anschluss  6-9, Haltekontakt 22 von     Ra,        Rs,    Batterie.  Der hierzu symmetrische Vorgang führt über:  Erde, Kontakt 21 von     R3,    Kontakt 31 von       LR,        R4,    Batterie, und Parallelweg: Erde,  Anschluss 1 von     III,    Arm     III,    Anschluss 6-9,  Haltekontakt 25 von     R4,        R4,    Batterie.

   Die  beiden Relais     R5        bezw.        R4    werden nun ab  hängig davon, aus welcher Richtung der Ruf  des     Löschens    einläuft, von Stellung 6 ab  erregt gehalten; für die Erregung des     Zünd-          relais    ZR besteht bis zum Aufhören der Er  regung von     R2        bezw.        Ri    ein Parallelweg, und         zwar:    Erde, Arbeitskontakt 12 von     R2,        bezw.     Arbeitskontakt     10'    von     Bi,    Haltekontakt 29  von<I>ZR, ZR,</I> Batterie.

   Hört nun in Stellung 7  oder 8 die Erregung von     R2        bezw.        Bi    auf,  das heisst, läuft kein Rufwechselstrom mehr  von dem einen oder andern Endamt im  Zwischenamt ein, so erfolgt das Löschen.  Es wird ZR stromlos durch Aufheben des  Parallelweges.     LR    und     R5        bezw.        R6    bleiben  noch bis Stellung 9 erregt, um den Vorgang  des     Rückrufes    einzuleiten.

   In Stellung 9 ent  steht folgender Stromkreis: Erde, Anschluss 1  von     II,    Arm     II,    Anschluss 9, Arbeitskontakt  33 von     LR,    von hier entweder über 24, 14  nach     yy"Ri    oder 23, 11 nach     FR2,    je nach  dem, ob     R4    oder     R5    erregt ist. Der Rückruf  kommt hier genau so zustande, wie bereits  unter 1) und la) gesagt.    <I>4)</I>     Zivischenamtsanruf   <I>bei</I>     gezündetem   <I>Ver-</I>  <I>stärker während der Verkehrszeit.</I>    Der ankommende Ruf muss bis Stellung  10 oder 11 anhalten.

   Zunächst geschieht  genau dasselbe, wie unter 3) gesagt, es tritt  kein Weiterrufen aber auch kein Löschen  ein. In Stellung 2 hat, über Arm     II,    An  schluss 2, die Erregung von AR stattgefunden  und bleibt bis zu Ende aufrecht erhalten,  wie aus 3) bekannt. Hört der Ruf angenom  men in Stellung 10 auf, dann besteht über  Erde, Anschluss 1 von I, Arm I, Anschluss  10, geschlossener Arbeitskontakt 40 von AR,  <I>AR,</I>     AT,    Batterie ein Stromkreis zur Auf  rechterhaltung der Erregung von<I>AR.

   Zu-</I>  gleich besteht über Erde, Anschluss 1 von     Il,     Arm     II,    Anschluss 10, Arbeitskontakt 38 von  <I>AR, AL,</I>     AT,    Batterie ein     Stromkreis    zur  Speisung der Anruflampe<I>AL</I> des Zwischen  amtes, diese leuchtet auf und stellt den ge  wünschten     Zwischenamtsanruf    dar. Die Ur  sache, warum ein - Löschen des Verstärkers  nicht eintritt, wurde schon unter 3) erläutert.

    Man denke an den Parallelweg: Erde, Ar  beitskontakt 12 von     R2,        bezw.    Arbeitskon  takt 13 von     Bi.    Haltekontakt 29 von ZR,  ZR, Batterie; nach Stellung 9 fällt nämlich       LR    wieder ab und stellt für ZR einen Weg  über den Ruhekontakt 34 her; so dass ZR      auch weiterhin erregt bleibt. Die Trennung  des Haltestromkreises von AR geschieht von  der Überwachungsbeamtin durch Drücken  der Taste     AT.     



  <I>5)</I>     Ztcischeizarrttsaizrttf   <I>bei</I>     gelöschten   <I>-Ver-</I>  <I>stärker, das</I>     heisst        zcährend   <I>der</I>     Verstärkerpaztsen.     Wünscht man mit dem Zwischenverstärker  amt in den Verkehrspausen, also bei ge  löschtem Verstärker, zur verkehren; dann er  folgt der Anruf ebenso, wie unter 4) ge  schildert. Hierbei wird der Verstärker nicht  gezündet, was ja vermieden werden soll.  Das Zünden wird wie folgt umgangen.

   Auf  einen Dauerruf, wie derselbe unter 4) nötig  ist, wird<I>R f</I>     z,        Bz    und     .Rä    (betrachtet man den  Ruf von     I'Lz    kommend) erregt und so lange  erregt gehalten, bis der Ruf aufhört. Durch  die Erregung von     R---    wird der Ruhekontakt 9       offen    gehalten und kann so in Stellung 5  kein Zünden erfolgen. Die Stellung 5 allein  ist     massgebend    für das Zünden.  



  In     Fig.    10 ist eine     Anordnung    im     End-          amt    veranschaulicht, welche das Löschen und  den langen Ruf automatisch vorzunehmen  gestattet, so dass die     Endbeamtin    von der  Arbeit des Einhaltens der Rufzeit entlastet ist.  



  Es wird dies zum Beispiel durch     einen     Kippschalter für jede Endbeamtin und einen  gemeinsamen langsamen Unterbrecher für  sämtliche Beamtinnen im Endamt erreicht.  



  Das Anrufen des fernen Amtes und Zün  den des Verstärkers im Zwischenamt erfolgt  durch den normalen Anruf von Seiten der       Endamtsbeamtin.     



  Löschen des Verstärkers und Anrufen des  Zwischenamts geschieht aber durch Betätigen  des erwähnten Kippschalters, indem die Be  amtin den Schalter kurz nach der gewünschten  Seite umlegt und ihn dann     loslässt,    wonach  der Schalter in seine Ruhelage     zurückkehrt,     die Apparatur dagegen leitet die gewünschte  Operation ein.  



  Die Schaltvorgänge sind folgende:  <I>1)</I>     Zünden        zind        Durchrufen        zcie        vorhin          Geschrieben.     



  <I>2) Löschen.</I> Kippschalter     a    kurz umlegen  auf Löschen. Hierbei wird ein Stromweg zur         Erregung    des Halterelais     HRi        geschaffen     über: Erde, Kontakt 1 des Kippschalters     a,          HRi,    Batterie.  



  Das Halterelais     schliert    seine     Kontakte     der     Rufstromquelle    mit der Leitung und  bindet sich, infolge der gleichzeitigen Drehung  des Wählers nach Stellung 2, über: Erde,       Anschluss    1, Arm I, Segmente 2-7, Binde  kontakt 5 von     Hli,        HRi,    Batterie. Während  dieses Vorganges wurde auch der Wähler  betätigt, und zwar: Erde, Kontakt 2 des  Kippschalters a,<B><I>DM,</I></B> Batterie. Der Wähler  schreitet nach Stellung 2 vor. Der Kipp  schalter ist in seine Ruhelage zurückgekehrt.

    Der Wähler dreht sich nun den Impulsen  von     LU    folgend: Erde,     Kontakt    7 von     -LU,     Anschluss<B>11</B> des durchgehenden Segmentes  2-11, Arm     III,    Anschluss<I>1,</I>     D111,    Batterie.       HRi    bleibt von Stellung     \?-7    über seinen  Haltekontakt 5 gebunden; hält daher die       Verbindung    der     Rufstromquelle    mit der Lei  tung geschlossen, bis in Stellung 7 jetzt das  Löschen erfolgt. Dieser Vorgang erfordert  so viel Zeit, als der Wähler des Zwischen  amtes zur Einleitung des Löschens benötigt.

      <I>3)</I>     Ztt@isclteyaanttsarzrttf.       Wird der Kippschalter     a    kurz umgelegt  auf Anruf, dann geschehen dieselben Ope  rationen, wie unter 2) geschildert, nur dass  hier nicht     HRi    erregt wird, sondern     HRz,          tind    so lange erregt bleibt, his der Wähler die  Stellung 10 der verbundenen Segmente 2-10  überschritten hat. In diesem Falle wurde so  die Zeitdauer für den     Zwischenamtsanruf     begrenzt, was dann einen Anruf des Zwischen  amtes zur Folge hat.  



  Diese Schaltung lässt sich auch bei Be  nutzung mehrerer Zwischenämter verwenden,  durch geeignete Schaltänderungen.

Claims (1)

  1. PATE<B>X</B> TANTSPRIT CI3 Schaltungsanordnung für Fernsprechan lagen mit in einem Mittelamte angeordneten Zwischenröhrenverstärkern, gekennzeichnet durch Schalteinrichtungen im Mittelamt, die in Abhängigkeit von Schaltmassnahmen in den Endämtern gesteuert werden, mindestens zun, Durchrufen, sowie Zünden und Löschen der Verstärker. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt vorgänge im Mittelamt durch vom End- amt ausgesandte Stromstösse gesteuert werden. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Mittelamt angeordnete Schalteinrichtungen zurRegulierung der Verstärkereinrichtungen vom Endamt aus gesteuert werden. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem im Mittelamt ankommenden Sprechleitungs- abschnitt auf dem Mittelamt Steuerein richtungen zugeordnet sind, welche die Schalteinrichtungen beherrschen.
    4. SrhaltungsanordnungnachUnteranspruch3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer einrichtungen als elektromagnetisch beein flusste Schaltwerke (W) ausgebildet sind 5. SchaltungsanordnungnachUnteranspruch3, dadurch gekennzeichnet, dass den Sprech- leitungsabschnitteri im Mittelamte Relais (.TR, SR) zugeordnet sind, über die Steuer einrichtungen beeinflusst werden.
    6. Schaltungsanordnung nach Unterauspruch5, dadurch gekennzeichnet, - dass die Sprech- leitungsabschnitte zum Zwecke der Beein flussung der Schalteinrichtungen auf dem Mittelamte simultan geschaltet sind.
    7. SchaltungsanordnungnachUnteranspruch4, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Sprech- leitungsabschnitt im Mittelamte 2 Schritt schaltwerke (1Vi 1Y2) zugeordnet sind, von denen das erste durch die vom Endamte bewirkten Stromstösse gesteuert wird, wäh rend sich das zweite selbsttätig einstellt.
    B. SchaltungsanordnungnachUnteranspruch7, dadurch gekennzeichnet, dass das einem Sprechleitungsabschnitt zugeordnete erste Schrittschaltwerk (Wi) die gewünschte Schaltoperation einstellt, während das zweite Schrittschaltwerk (I1'2) die Aus- führung der vom ersten vorbereiteten Schaltmassnahmen veranlasst. 9.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet,.dass das jedem Sprechleitungsabschnittzugeordnetezweite Schrittschaltwerk (Ws) nach veranlasster Durchschaltung durch Weiterlaufen bis auf seinen Endkontakt das erste (11'i) auslöst und dass das in die Ruhelage zurückgekehrte erste Schrittschaltwerk die Auslösung des zweiten bewirkt. 10.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Schalf- vorrichtungen Relais, welche an die ein zelnen Kontakte der zu einer Fernleitung gehörenden ersten Schrittschaltwerke an geschlossen sind, verwendet werden. 11.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das jedem Sprechleitungsabschnitt im Mittelamte zugeordnete zweite Scbrittschaltwerk ( W2) beim Verlassen seiner Ruhestellung mit _ telst eines Anfangskontaktes (13) einen Stromkreis für ein Sperrelais (Si); welches die von einem andern Amte erreichbaren Wähler sperrt; schliesst, so dass während der Dauer der einzelnen Schaltvorgänge ein (4egeneinanderarbeiten beider End- ämter vermieden wird. 12.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schrittschaltwerkkontakten, die für längere Zeit erfordernde Schaltoperationen vorge sehen sind, noch je ein Relais (F1 F2) angeschaltet ist, welches nach erfolgter Durchschaltung den Unterbrecherstrom- kreis für das zweite Schrittschaltwerk auftrennt, so dass dieses nicht weiter laufen und sich nichtselbsttätig auslösen kann. 13.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Sprechleitungsabschnitt im Mittelamt ein besonderes Relais (T) zugeordnet ist, welches beim Telegraphierbetrieb die Telegraphierzeichen auf den ihm zuge ordneten Leitungsabschnitt überträgt. 14. SchaltungsanordnungnachPatentanspruch, dadurchgekennzeichnet, dass dieVerstärker- einrichtungen mittelst über die Sprech leitung gesandter Ströme verschiedener Art in und ausser Betrieb gesetzt werden (Fig. 4). 15.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Sprechleitungsabschnitte (Ln bezw. L2) zwei Relais, von denen das eine (R1 bezw. R>) nur auf Wechselstrom (Ruf strom) und das zweite (TTi bezw. ITz) nur auf Gleichstrom anspricht, zugeordnet sind; welche die In- bezw. Ausserbetrieb- setzung bewirken. 16.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die In betriebsetzung der Verstärkereinrichtung beim Anruf eines Endamtes durch nor malen Rufstrom, die Ausserbetriebsetzung dagegen durch Anlegen von Gleichstrom an die Sprechleitung erfolgt. 17. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die In betriebsetzung der Verstärkereinrichtung durch den Rufstrom unter Fortfall be sonderer Schaltmassnahmen geschieht. 18.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein ge meinsames Einschalte- bezw. Ausschalte relais (L' bezw. A) für zwei Leitungs abschnitte, zwischen denen eine Ver- stärkereinrichtung liegt, vorgesehen ist, welche von den Relais (Ri, R2, I'i, TV2) der Sprechleitungsabschnitte beeinflusst werden. 19.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausser betriebsetzung der Verstärkereinrichtung durch einen andersperiodigen Wechsel strom als die Inbetriebsetzung erfolgt. 20. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zün dung durch den ersten durchgehenden Ruf strom, die Löschung durch in bestimmten Zeitabständen aufeinanderfolgende Ruf stromimpulse erfolgt (Fig. 5, 6 und 7). 21. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Rufstromimpulse ein auf die Frequenz der Impulsreihe abgestimmtes Resonanz relais beeinflusst wird, dessen Anker sich erst nach einer Reihe von Impulsen in die Kontaktlage aufschwingt. 22.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass dem Resonanzrelais ein als Energiebegrenzer wirkendes aperiodisches Relais vorge schaltet ist, in dessen Ortsstromkreis das Resonanzrelais liegt. 23. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Relais für den Weiterruf zum Endamt nur bei kurzer Rufstromgabe während einer be stimmten Zeitperiode eingeschaltet wird, bei längerer Rufstromgabe jedoch nur ein Zwischenamtsanrufsignal in Tätigkeit ge setzt wird. 24.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ver zögerungsrelais (l < i) im Schaltwege vor dem Weiterrufrelais (R2) liegt, und nach einander betätigte Kontakte (2, 3 von Vi) steuert, von denen das Ansprechen und die Aberregung des Weiterrufrelais ab hängig ist.
    <B>25.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 24, gekennzeichnet durch ein durch die Rufstromgabe betätigtes Relais (Zi), das die Erregung des Verzögerungsrelais über seinen Kontakt (1 von Vi) bewirkt und einen Wechselkontakt (2 von Zi) steuert, der entweder in dem Stromkreis zum Weiterrufrelais (R2) oder zum Anrufrelais (Aj) des Zwischenverstärkeramtes liegt. 26.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon takte des Ortsrelais (Z,) so eingestellt sind, dass Kontakt (1) bei der Aberregung des Relais früher zurückfällt als Kontakt (2), um ein unbeabsichtigtes Ansprechen des Weiterrufrelais zu verhindern.
    27. SchaltungsanordnungnachPatentanspruch, bei der die Fernbedienung des Verstärker zwischenamtes mittelst verschieden langer Rufstromgabe vom Endamt erfolgt, ge kennzeichnet durch ein Schrittschaltwerk nach Art eines Vorwählers im Zwischen verstärkeramt, das bei der Auslösung eines Rufes in Betrieb gesetzt wird und in Verbindung mit der Rufstromgabe die Schaltvorgänge steuert. 28.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einlaufen eines Rufwechselstromes ein Drehmagnet<I>(DM)</I> zum Drehen des Schritt schaltwerkes eingeschaltet wird, dessen Stromkreis nach dem ersten Schritt durch einen Kontaktarm (IV) des Schrittschalt- werkes und ein durchgehendes Kontakt segment 2-11 über einen Langsamunter- brecher LU aufrecht erhalten wird. 29.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 28, gekennzeichnet durch ein Relais (R5), das bis zur Stellung 9 des Schrittschalt- werkes erregt bleibt und einen Weg für das Zustandekommen des Rückrufes nach erfolgtem Zünden bezw. Löschen des Zwischenverstärkers herstellt. 30. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 29, gekennzeichnet durch ein Zündrelais (ZR), das in einer bestimmten Stellung des Scbrittschaltwerkes erregt wird, den Heizstromkreis (.HH) schliesst und das Schliessen eines Stromkreises für ein Re lais (WR) herbeiführt, durch welches ein Rückruf in Richtung des anrufenden Amtes bewirkt wird. 31.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass beim Durchrufen bei gezündetem Zwischenver stärker eine Erregung des Relais (Ra) und infolgedessen auch der Rückruf unter bleibt. 32. Schaltungsanordnung nach Ünteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass in einer vorbestimmten Stellung des Schrittschalt- werkes ein Löschrelais (LR) erregt wird, das erregt bleibt bis zu einer vorbe stimmten Stellung des Schrittschaltwerkes, worauf es nach Abfall des Zündrelais (ZR) den Rückruf einleitet. 33.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zwischenamtsanruf bei gezündetem Ver stärker durch längeren Ruf, als zum Löschen und zugehörigen Rückruf er forderlich ist, die Erregung eines Relais (AR) einen Weiterruf verhindert und einen Stromkreis für die Anruflampe (AL) im Zwischenamt schliesst. 34.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenamtsanruf bei gelöschtem Ver stärker durch eine noch längere Ruf stromgabe bewirkt wird, wodurch die Erregung von R2 aufrecht erhalten und demzufolge der Stromkreis für das Zünd- relais (ZR) nicht geschlossen wird. 35.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 34, gekennzeichnet durch eine aus einem Kippschalter und einem Langsamunter- brecher bestehende Apparatur am End- amt, wobei durch Umlegen des Kipp schalters in der einen oder andern Rich tung Relais (RRi bezw. HR2) erregt werden, welche die Schaltvorgänge zum Löschen bezw. zum Zwischenamtsanruf in Verbindung mit dem Schrittschaltwerk bewirken.
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