CH104310A - Sengmaschine für Textilstoffe. - Google Patents
Sengmaschine für Textilstoffe.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C9/00—Singeing
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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Description
Sengmaschine für Textilstoffe, Die Erfindung bezieht sich auf eine Seng- maschine für Textilstoffe derjenigen Art, bei welcher die Stoffbahn quer zur Flammen richtung über dem Brenner und dem ge gebenenfalls vorhandenen, durch den Bren ner beheizten Sengkörper hergeführt wird. Das Wesen der Erfindung besteht in einer neuartigen Ausbildung der Führungsvorrich tung für die zu sengende Stoffbahn.
Die Zeichnung veranschaulicht in ein fachen Strichen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Ansichten von der Stirnseite der Maschine her. Dabei befindet sich in Fig. 1 die bewegliche Walze in ihrer Arbeitsstellung, während sie in Fig. 2 die zur Einführung der Stoffbahn erforder liche Stellung einnimmt.
a ist ein Gasbrenner, aus dessen nach oben gerichteten Öffnungen in der Pfeilrichtung b eine Flamme brennt, die dazu bestimmt ist, eine quer über dem Brenner hergeführte Stoff bahn x zu sengen. Zur Führung dieser Stoff balin dienen erfindungsgemäss zwei ortsfeste Walzen c, d, welche auf der einen Seite des Brenners a, im:
Beispiel auf der linken Seite desselben, übereinander angeordnet sind und dabei in der Querrichtung des Brenners um einen gewissen Betrag gegeneinander ver setzt sind, sowie eine dritte, bewegliche Walze f. Diese lagert in zwei Schwenkarmen g, welche um eine ,auf der den festen Wal zen c, d zugekehrten Seite des Brenners a unterhalb des letzteren liegende Achse schwenkbar sind,
so dass die Walze f durch Schwenken ihrer Lagerarme g wahlweise in .die in Fig. 1 gezeichnete Arbeitsstellung oder aber in die in Fig. 2 gezeichnete un wirksame Stellung gebracht werden kann. In der Arbeitsstelfung befindet sich die Walze f auf der den festen Walzen c, d ab gekehrten Seite des Brenners a, wobei sie von diesem etwa um den gleichen Betrag entfernt ist wie die untere feste Walze d.
In der unwirksamen: Stellung befindet sich die bewegliche Walze f dagegen nicht nur auf der entgegengesetzten Seite des Bren ners, sondern zugleich auch auf der dem Brenner a abgekehrten Seite der festen Un terwalze d. Sie wird also bei ihrer Bewegung aus der einen in die andere Stellung zwi- sehen den beiden festen Walzen e, d hin durch und quer über dem Brenner a hin weggeführt.
Um die zu sengende Stoffbahn x in die Maschine einzubringen, wird die bewegliche Walze f in ihre in Fig. 2 gezeichnete un wirksame Stellung gebracht. Die Stoffbahn kann dann seitlich des Brenners a und pa rallel zur Flammenrichtung, also gänzlich ausserhalb des Bereiches der Flamme einge führt werden, wodurch ein Versengen oder Verbrennen der Stoffbahn durch die Flamme ausgeschlossen ist. Dabei besteht ausserdem noch der Vorteil, dass die Stoffbahn x zwi schen den beiden, dem Brenner a am näch sten liegenden und dadurch hocherhitzten Walzen d, f frei hindurchläuft, so dass auch ein Versengen der Stoffbahn durch Be rührung mit diesen Walzen verhütet ist.
Nach beendigter Einführung der Stoffbahn wird die bewegliche Walze f durch Schwen ken der Arme g quer zum Brenner a über diesen hinweg in die Arbeitsstellung be wegt, so dass die Stoffbahn nur in der vor geschriebenen Entfernung vom Brenner a über diesen hergeführt und dabei durch die Flamme gesengt wird.
Wie ohne weiteres ersichtlich, ist durch die neue Führungswalzenanordnung ein leichtes und gefahrloses Einführen des Stof fes in die Maschine ermöglicht. Ferner kann der Sengvorgang im Bedarfsfalle durch ein faches Ausschwenken der beweglichen Walze f unterbrochen werden, ohne dass die Flanm- menr gelöscht werden müssen oder die Stoff bahn der Gefahr des Versengens oder Ver brennens ausgesetzt ist. Daneben besteht noch der Vorteil, dass bei jedem Brenner nur eine bewegliche Walze vorhanden ist, was lbesonders unter Berücksichtigung des Um standes, dass eine Maschine mindestens zwei, meist sogar vier Brenner enthält, eine we sentliche Vereinfachung der ganzen Ma- sehine bedeutet.
Natürlich kann die Maschine, was an sich bekannt ist, mit einer beliebigen Zahl von Brennern ausgestattet sein, um die Stoff- bahn wvierderholt und abwveeliselnd auf der einen und andern Seite zu sengen. Dabei können im Bedarfsfalle zusätzliche Ftiüh- rungsrswalzen für die Stoffbahn vorgesehen sein, slic aber für die vorliegende Erfindung unwesentlich sind. Ferner könnte das Sen gen statt unmittelbar durch die Flamme t aur li durch einen von dieser beheizten plat ten- oder zyliaderförmigen Sengkörper be- wvirkt werden, der über dem Brenner an geordnet ist und über den die Stoffbahn in inniger Beriilhrung mit dem Sengkörper her geführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: S c eilgs ni aehine für Textilstoffe, bei wel- eher die Stoffbahn quer zur Flammenriclh- tung über dem Brenner oder dem von diesem beheizten Sengköirper hergeführt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs vorrichtung für die Stoffbahn in der Haupt sache aus zwei auf der einen Seite des Bren ners übereinander angeordneten festen Wal zen und einer quer zum Brenner beweglichen Walze besteht,die in ihrer Arbeitsstellung auf der den festen Walzen entgegengesetz ten Seite des Brenners und etwva in gleicher Entfernung von diesem wie die untere feste Walze sielh befindet, aber behufs Einfüh rung der Stoffbahn über dem Brenner hin weg auf die andere Seite des letzteren ge bracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Sengmaschine nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die beweg liebe Walze zwischen den beiden festen Walzen hindurch auf die dem Brenner abgekehrte Seite der festen Unterwalze gebraelit werden kann und dass dabei.die obere fest.,, Walze gegenüber der untern derart versc-tzt ist, class die Stoffbahn in der äussern Endstellung der beweglichen Walze zwischen dieser und der untern festen Walze frei l.indurchgeführt wer den kann. \?. Sengmasehine nach Patentanspruch und Unteransprueli 1, bei welcher die beweg- liehe Walze in schwenkbaren Armen lagert, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerarme der beweglichen Walze um eine unterhalb des Brenners auf der den festen Walzen zugekehrten Seite dessel ben liegende Achse schwenkbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE104310X | 1922-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH104310A true CH104310A (de) | 1924-04-16 |
Family
ID=5649964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH104310D CH104310A (de) | 1922-06-07 | 1923-06-05 | Sengmaschine für Textilstoffe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH104310A (de) |
-
1923
- 1923-06-05 CH CH104310D patent/CH104310A/de unknown
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