CH104361A - Trockener Gasmesser. - Google Patents
Trockener Gasmesser.Info
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-
- G—PHYSICS
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- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/20—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows
- G01F3/22—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases
- G01F3/226—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases characterised by features of meter body or housing
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Description
Trockener Gasmesser. Die hohen Verpackungs- und Transport kosten veranlassen viele Gaswerke, eigene Re paraturwerkstätten für Gasmesser einzurich ten, jedoch stösst diese eigene Reparatur in folge der Bauart der üblichen Gasmesser auf grosse Schwierigkeiten, da sie nur von geüb tem Personal :ausgeführt werden kann.
Es gibt allerdings schon :Gasmesser, bei denen man die einzelnen Teile durch Auseinander schrauben voneinander trennen kann, aber es müssen dabei .eine ganze Anzahl von Schrau- benverbindungen gelöst und später auch wie der beim Zusammensetzen dicht geschlossen werden, was umständlich ist und für den un geübten Arbeiter schwer ausführbar.
Auoh ist es bei diesen Gasmessern nicht möglich, gleichzeitig mit den Balgkammern die Steuer einrichtung herauszunehmen.
Um dies zu ermöglichen und dadurch die Reparaturdes Gasmessers zu erleichtern, sind gemäss .der vorliegenden Erfindung die Gas messerrohre an ein einziges gemeinschaft- liches Ausgangsrohr angeschlossen, das nur mit einer einzigen leicht lösbaren Verbindung mit dem Ausgangskanal, der aussen am Ge häuse liegt, verbunden wird. Zu diesem Zweck kann das Ausgangsrohr nach dem untern Ende der Balgkamm.ern hin verlängert und hier mittelst eines besondern Schraubver schlusses an den Kanal angeschlossen sein.
Dieser Schraubenvers@chluss wird also sofort zugänglich, wenn man den Gehäuseboden ab lötet. Als Schraubverschluss kann' dabei ein Rohrschuh benutzt werden, der durch einen Schraubbügel oder dergleichen an den Stutzen des Kanals unter Einschaltung einer Dich tung angedrückt wird.
Bei einer zweiten Ausführungsform Siegt beispielsweise die leicht lösbare Verbindung im obern Teil des Gasmessers, und sie wird zugänglich dadurch, dass man eine Seitenwand des Gehäuses ablötet. Irgend welche weitere Lötarbeiten sind nicht vorzunehmen, so dass man das Auseinandernehmen :auch ungeübten Leuten übertragen kann, denn das Ab- und Wiederanlöten des Gehäusebodens bezw. eines Seitenteils ist eine verhältnismässig einfache Arbeit.
Zwei beispielsweise Ausführungsformen eines derartigen Gasmessers sind in den 'bei liegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 und 2 eine Innenansicht und die dazugehörige Ansicht von oben einer ersten Ausführungsform, während die Fig. 3 und 4 ähnliche Ansichten einer zweiten Ausfüh rungsform darstellen.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 1 sind die Balgka.mmern 1 in gewöhnlicher Weise mit den Ein- und Austrittsrohren 2 versehen, auf die die Schieberspiegelplatte 3 durch Aufschrauben befestigt wird. Auf die ser Schieberspiegelplatte laufen die beiden Schieber 4 und 5, die in bekannter Weise durch die Schieberstangen 6 und 7 von Schwinghebeln 8 und 9 betätigt werden, die auf den Balgstangen 10 und 11 sitzen. Die Schwinghebel 8 und 9 stehen durch die Schub stangen 12 und 13 mit den Kurbeln 1.4 und 15 der Welle 16 in Verbindung, die zum Zählwerk führt.
Das Ausgangsrohr für das gemessene Gas ist nach unten hin durch das Rohr 17 ver längert und trägt an seinem untern Ende einen Rohrschuh 18, der sich mit entspre chender Dichtung an einen in den Kanal 19 mündenden Rohrstutzen 20 anlegen kann. Ein überzuschraubender Bügel 21 dient dazu, den Rohrschuh fest an den Stutzen 20 anzupres sen, ihn aber auch anderseits wieder leicht entfernen zu können.
Um die Balgkammern samt der Steuerung aus dem Ga.smessergehäuse 22 herausziehen zu können, ist es nur erforderlich, den Boden 23 dieses Gehäuses am Rande abzulöten, was eine verhältnismässig einfache Arbeit ist und ohne grosse Übung vorgenommen werden kann. Man löst dann den Bügel 21 und kann dann den ganzen innern Teil aus dem Gehäuse herausziehen.
Um nun den Schieberspiegel und die Schieber zugänglich zu machen bezw. neue Balgkammern an die Schieberanordnung an bringen zu können, ist folgende Einrichtung* getroffen. Die Balgstangen 10 und 1.1, die die Bewegung der Bälge auf die Steuerung über tragen, sind oben, wie in der vergrösserten herausgezeichneten Nebenfigur der Fig. 1 er sichtlich ist, mit konischen Zapfen 24 ver sehen, auf die die Schwinghebel 8 bezw. 9 mit entsprechenden konischen Naben 25 aufge- setzt werden.
Die auf das Ende des zy lindri- schen Zapfens 26 a.ufgesehraubte Mutter 27, die gegebenenfalls noch durch eine Gegen mutter oder sonstwie gesichert sein kann, drückt dabei den Schwinghebel fest :auf den konischen Zapfen und stellt .die Verbindung zwischen beiden her. Diese Einrichtung ge stattet ausserdem noch eine genaue Wiederein stellung beim Zusammensetzen des Gasmes- sers.
Die Kurbeln 14 bezw. 15 sind auf die Kurbelwelle 16 nicht wie bisher aufgelötet, sondern wie aus der herausgezeichneten Ne benfigur der Fig. 2 ersichtlich ist, durch ein Loch .der Kurbelwelle 16 gesteckt. Das Ende der Welle ist mit Gewinde versehen und auf diesem sitzt eine, gegebenenfalls wiederum gesicherte Mutter 28, die die Kurbel in ihrer Lage festhält. Auch hier ist eine genaue Ein stellung der Kurbellänge möglich.
Man hat also nur die Muttern 27 und 28 zu lösen, um Schieber und Schieberspiegel sofort zugängig zu machen, wobei .dann Schieberspiegel nach in bekannter Weise von den Ba.lgka,mmern nach Lösen der Schrauben 20 .abgenommen werden kann.
Diese neue Bauart gestattet daher eine sehr bequeme Auseinandernahme und ein ebenso leichtes Wiedereinsetzen der einzelnen Teile des Gasmessers.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist das Ausgangsrohr 17 nicht bis nach unten geführt, sondern es verläuft annähernd wagrecht und mündet bei 30 in den Ausgangs kanal 19 des Gasmessergehäuses. Die Verbin dung mit dem Kanal geschieht durch einen Schraubverschluss 31, der von innenher sehr leicht gelöst werden kann.
Um ihn zugänglich zu machen und die Balgkammern nebst Steue rung aus dem Gehäuse herausnehmen zu kön nen, ist die Vorderwand 32 des Gasmesserge- häuses abnehmbar. Sie wird als aufzulötender Deckel ausgeführt, der noe-h bequemer als der mit umgebördelten Rändern versehene Boden abgelötet werden kann. Die Balgka,mmer wird auf der andern Seite noch durch einen mit- telst Schraube 33 einstellbaren Haken 34 ge halten, und ruht auf einer Auflage 35 auf.
Die Befestigung der Schwinghebel an den Balgstangen und .der Kurbeln auf der Kur belwelle ist hier die gleiche, wie bei der Aus führungsform nach den Fig. 1 und 2.
Natürlich können die verschiedenen Ver bindungen, insbesondere :auch die Verbin dung des Ausgangsrohres mit dem Ausgangs kanal .auch in anderer Weise als hier angege ben, ausgeführt sein. Es können beispiels- weise Konusverbindungen, Keilverschlüsse oder dergleichen Verwendung finden, und ebenso- kann man etwa die Kurbeln mit Schlitzen versehen und auf entsprechenden Zapfen der Kurbelwelle mit Muttern oder dergleichen befestigen. Wichtig ist nur, dass sie gelöst werden können, ohne die Teile aus einanderlöten zu müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trockener Gasmesser mit mitsamt Steue rungseinrichtung aus dem Gehäuse heraus nehmbaren Balgkammern, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschluss eines vier Mess- kammerrohre verbindenden gemeinschaft lichen Ausgangsrohres an den aussenliegenden Ausgangskanal des Gehäuses. ohne Lötung lediglich durch eine leicht lösbare Verbindung erfolgt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasmesser nach Patentanspruch, dadurch <B><I>g</I></B> kennzeichnet, dass das Ausgangsrühr <B><I>e</I></B> zn nach dem untern Ende der Balgk.ammern hin verlängert ist und hier an den Kanal angeschlossen ist, um die leicht lösbare Verbindung nach Ablöten des Gehäuse bodens sofort zugänglich zu machen. 2.Gasmesser nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsrohr einen Rohrschuh trägt, der durch einen Schraubbügel oder dergleichen unter Ein schaltung einer Dichtung an einen entspre chenden Stutzen des Kanals angedrückt wird. 3. Gasmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die leicht lösbare Ver bindung im obern Teil ,des Gasmessers liegt und durch die eine abzulötende Seitenwand des Gasmessergehäuses zugänglich wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH104361T | 1923-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH104361A true CH104361A (de) | 1924-04-16 |
Family
ID=4363202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH104361D CH104361A (de) | 1923-03-24 | 1923-03-24 | Trockener Gasmesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH104361A (de) |
-
1923
- 1923-03-24 CH CH104361D patent/CH104361A/de unknown
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