CH104574A - Tiegeldruckpresse. - Google Patents

Tiegeldruckpresse.

Info

Publication number
CH104574A
CH104574A CH104574DA CH104574A CH 104574 A CH104574 A CH 104574A CH 104574D A CH104574D A CH 104574DA CH 104574 A CH104574 A CH 104574A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
printing
press
rollers
roller
crucible
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Grosse Eduard
Original Assignee
Grosse Eduard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grosse Eduard filed Critical Grosse Eduard
Publication of CH104574A publication Critical patent/CH104574A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/10Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for multi-impression printing in one or more colours, e.g. on webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/04Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for mono-impression printing, e.g. on sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/16Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for offset printing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description


      Tiegeldruekpresse.            Vorliegende        Erfindung    betrifft eine     Tie-          geldruckpresse,    die für indirekten und direk  ten Druck verwendbar ist. Der indirekte oder       Gummidruck        war    bisher nur .an lithographi  schen     Rotationsm.asehinen    und     .Schnellpressen     bekannt. Durch vorliegende Erfindung wird  derselbe auch in     Buchdruckereien    verwende  ten     Tiegeldruckpressen    zum Druck von ge  setzten Typen und Klischees dienstbar     be-          maüht.     



  Mit den bisher bekannten     \fiegeldruel#.-          pressen    wird der Druck dadurch erzielt, dass  das     Arbeitsstück        mittelst    der harten Fläche  des Tiegels     -direkt    auf     die    harte Fläche der  meist aus Metall bestehenden     Druclzform    ge  presst wird. Dies     erfordert    einen hohen     Druck.     was den Bau stark gebauter     11la.schinen        vor-          aussetzt.     



  Nach     vorliegender    Erfindung wird die  Druckkraft     erheblich    vermindert, so dass  selbst bei grossen     Arbeitsstücken    nur ein ge  ringer Druck nötig ist. Die     Tiegeldruckpresse     vorliegender Erfindung, die für direkten und       indirekten    Druck     verwendbar    ist, .

   zeichnet  sich dadurch aus, dass für indirekten Druck  eine das     Druckbild    enthaltende Druckform    und eine glatte elastische Flachform am     Pres-          senkörper    angeordnet sind, über welche For  men mit den Farbauftragwalzen eine Über  tragungswalze geführt     wird,    von denen er  stere die Druckform einfärben und abgeho  ben über die Flachform geführt werden, wäh  rend letztere das Farbbild von der     Druckform     abnimmt und auf die     Flachform    überträgt.

    von der es vermittelst des     Tiegels    auf das     Ar-          beitsstück    gedruckt wird, und dass. ferner für  direkten Druck die Flachform nebst Über  tra.gungswatze     wegnehmbar    ist und an     Stelle     der Flachform die     Druckform    eingesetzt wer  den kann, um von dieser vermittelst des- Tie  gels direkt     auf    das     Arbeitsstück.    drucken zu  können.  



  Die beiliegenden     Zeichnungen    zeigen ver  schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt einen     Schnitt    durch die erste  Ausführungsform mit um den     Mittelkörper     der Presse bewegten     Auftraga-    und     Übertra-          gungswalzen,    ,       Fig.    2 eine     Teilansieht    der Walzenwägen  führung;

   --           Fig.    3 zeigt eine     Ausführungsform    für  Zweifarbendruck mit doppelten     I?arbwerken,          die    ausserhalb     der        liitrli@iuftra,-wiilzenli.ahn          stehen;          Fig.    4 zeigt die Druckform für     Z-veifar-          bendruck    in einer     Teilansielit;          Fig.    5 zeigt eine dritte     A.usfü        hrungsforin     mit. pendelnd bewegten     Auftrag-    und Über  tragungswalzen;

         Fig.    6 zeigt Teile einer     Knieliebeltiegel-          druckpresse;          Fi:g,    7 ist die schematische     Ansicht.    von  Teilen einer     Kniehebelpresse    mit Walzen     ge-          inäss        Fig.    1.  



       Fig.    1 zeigt eine     Tiegeldruckpresse,    bei  welcher die     Fa.rba.uftrag,#valze    und     Bildüber-          tragungswalze    ständig in einer Richtung um  den Mittelteil der Presse herumbewegt wer  den, wodurch eine gleichmässige, ruhige und  stossfreie Bewegung erzielt     wird.    Dabei     ist    1  das Gestell der Druckmaschine, 2 und 3 sind       die    Bandscheiben oder Kettenräder, die an  jeder Seite am obern und untern Teil der       Druckmaschine        gelagert    sind,

   und     tim    welche  ein endloses Metallband oder eine     Kette    1  herumläuft. Die im     Wa,lzenv"agen    18     'geht-          gerten        Farbauftragwalzen    5,     sowie    die     Über-          tragungswa.lzen    6 sind an     den    Metallbändern  oder Ketten 4 angeschlossen und werden       durch    dieselben um     den    Mittelteil der Presse.  der freischwebend zwischen den     Gestellwän-          den        hängt,    herumgeführt.

   Die     Bandscheiben          #)    werden durch die     Stirnräder    7 und 8 ange  trieben, von welchen das letztere auf der  Hauptwelle 9 der Druckmaschine gelagert  ist. Die genannte Hauptwelle trägt: an beiden  Seiten die Kurbeln 111, die vermittelst Zug  stangen mit dein Tiegel 11 verbunden sind  und eine hin- und hergehende Bewegung des  Tiegels 11 veranlassen.  



  Die Anordnung ist so getroffen, dass wäh  rend jeder Hin- und     Herbewegung    des Tie  gels 11 das Stirnrad 8 eine Umdrehung vol  lendet. Da das Stirnrad 8 in Eingriff mit  dem     Stirnrad    7 steht und dieses halb so gross  ist wie das erstgenannte und ausserdem auf  der Welle 12 der Scheibe 2 ruht, welche das  Metallband 4 trägt, so vollführen das Stirn-         rad    7 und die Scheibe 2     während        ,jeder    Um  drehung des Stirnrades 8 und jeder     Ilin-    und       Herbewegung    des Tiegels 11 zwei Umdre  hungen, so dass das endlose Metallband     -1    -,

    welches zweimal so lang     ist'wie    der Umkreis  der Scheibe 2, einmal um den Mittelkörper  der Presse bewegt wird,     während    sich     auch     der Tiegel 1.1.     einmal        -liin-    und     lierhewegt,    was  auf die     Verschiedenheit    in der Grösse der  Stirnräder 7 und 8     zurückzuführen    ist.  



  Da, die     Farbauftragwalzen    7 und die  Übertragungswalzen 6 an genanntem Metall  bande befestigt sind, so werden dieselben  ebenfalls einmal um die     1)rucli:presse        lieruin-          geführt,        während    sieh der     Tiegel    einmal hin  und herbewegt.  



  13 ist die     Satzform,    14 die     Flachform.     15 ist der     Farbzylinder,    welcher im entgegen  gesetzten Sinne rotiert wie die     Farbauftrag-          walzen,    damit letztere     reichlich    und     gilt    Ver  riebene     Farbe    aufnehmen     können,    die sie  dann zu der Satzform 13 bringen. 1     h    sind       Za.hnrä,der,    die an der     @bertra.gu        ii@:

  #walze    an  geordnet sind und die in     Eingriff    mit der       Zahnstange    1.7 stehen, die rings um den Mit  telkörper der     Druckpresse    liegt.  



  18 sind bewegliche     @@'alzenwa;t>n,    in wel  chen die     Farbauftragwalzen    5 und     die        Mer-          tragungswalzen    6     drehbar    gelagert .sind. Die  genannten     Walzen        wagen    18     werden        mittelst     einer Schiene,     aul'    welcher     dieselben        mittelst     kleiner     Röllchen    2Q und 21     (Fig.        -ll    laufen,  geführt.

   Auch können     zii    dein     Zwecke        Steine     vorgesehen werden, die in rings     urn    die     31a-          schine    eingefrästen Nuten gleiten.  



  Das     Farbwerk,    welches die     Farbauftrag-          walzen    5     niit        der    Farbe     @-orsieht,    besteht aus  dem     Farbzylinder   <B>15.</B> welcher durch da  Stirnrad 22 angetrieben     wird,    das seinen An  trieb wieder durch ein     @'erhin(lerungsrad    21  von dem     Stirnrad    8 erhält:.

   Die     -'erreibwalzen     24, 25, 26 und 2 7     erhalten    ihren     Antriel,     durch     Reibuno',        @-oin        Farbzylinder        1J,        und     verreiben mit diesem     clie    durch den pendeln  den Heber 28 vom     Duktor    29 aus     dem        Farb-          behälter        entnommene    Farbe.  



  Die     Druckmaschine    kann     mich        reit    einem  Farbwerk     versehen    werden, (las ausserhalb der      Bahn der     Farbatiftra.gwa.lzen    gelegen ist,     wie     das. zum Beispiel bei der     Ausführungsform     gemäss     Fig.    3 ersichtlich ist.  



  Die oben beschriebene     Maschine        -arbeitet     wie folgt:  Die Satzform 13 steht gemäss F     ig.    1 an  der Hinterwand .der Maschine, während die  Flachform 14 beim Tiegel sich befindet. Der  Tiegel selbst ist in     Dru:ckstelltiizg    dargestellt.  



  Der Tiegel wird derart     be-#vegt,        da,ss    er  ,sich bald in die     Diuckstellung,    bald in die  Anlagestellung bewegt. In der Druckstellung  findet die     Druckübertragung        des    Farbbildes  von der Flachform 14 auf das Werkstück  statt, in der Anlegestellung wird das Werk  stück auf die     Tiegelfhiehe    angelegt.  



  Während der     Tiagel    abwechselnd in     die:          Druck-    oder die     Anlegestellung    pendelt, be  wegen sich die Auftragwalzen 5     nebst    der  Übertragungswalze 6,     geführt    vom Stahlband  4,     ständig    um den     Mittelkörper    der Presse  herum, über den     Farbzylinder    15 hinweg, von  dem die     Auftragwalzen        finit    Farbe gespeist  werden, während .die Übertragungswalze 6  abgehoben über den Farbzylinder geführt:  wird, damit sie von diesem keine Farbe emp  fängt.  



  Bei Fortsetzung der Bewegung     laufen    die  mit Farbe versehenen Auftragwalzen 5 über  die Satzform 13     hin\veg    und     färben    diese ein.  Nach ihnen läuft die Übertragungswalze 6  gleichfalls über die eingefärbte Form 13 und  nimmt von dieser das     Farbebild    ab.  



  Hiernach werden die Walzen um     den    un  tern Teil der     Druckmaschine    herumgeführt  und laufen über die     Flachform        1.1,        während     sich der Tiegel in seiner äussern Anlegestel  lung befindet. Während dieses     Überganges     werden die     Farbauftragwalzen    5 durch hoch  stehende Laufschienen abgehoben, damit sie  die Flachform nicht berühren.

   Die     Übertra-          oZungswalze    6 dagegen wird,     geführt    durch  die Zahnstangen 17,     scharf    über die     Flach-          frm        hinweggeleitet,    wobei sie .(las     Bilc1,    wel  ches sich auf der Satzform 13 aufgenommen  hat, an die     Flachfarm    abgibt.

   Dann     bewegen     sich die Auftragwalzen 5 weiter um die Band  scheibe 3 und. über den     Farbzylinder    -     -15,       über- den die     Übertragungswalze    6     abgehoben     hinweggeführt wird, während der Tiegel 11       erneut    in seine Druckstellung -übergeht, wo  durch er     Druck    von der Flachform     14    auf  das Werkstück, welches auf der     Tiegelfläche     11 liegt, aufgedruckt wird.  



  Der Druckgang ist wie folgt:  Die Übertragungswalze 6 nimmt das Bild  von der negativen     Satzförm    13 auf,-      Kelche     vorher mit Farbe versehen worden war.       Durch    diesen Überdruck -wird das Bild um  gekehrt und erscheint demzufolge auf der  Walze 6 positiv. Hierauf überträgt die Walze  6 dieses positive Bild :auf die elastische Flach  form 14, wobei es als .ein negatives Bild er  scheint, um von der     Flaehform        1-4    auf das  Arbeitsstück, welches .auf .dem Tiegel 11  liegt, positiv     übergedruckt    zu werden.  



  Die Auftragwalzen 5, sowie die Übertra  gungswalze 6     können    auch in .doppelter- An  zahl derart     angeordnet    werden, dass sie am  Metallband genau gegenüber     angeschlossen     sind. Dann ist am Zahnrad 7 eine Überset  zung einzuhalten, welche bei jeder Umdre  hung des     Stirnrades    8 auch nur eine Umdre  hung der Bandscheiben     \2    bewirkt.

   Da,     tlie     Länge     des    Bandes 4 gleich dem doppelten  Umfang der     .Scheibe    2 ist, so bewegen     -sich     bei dieser Anordnung während jedem     Ilin-          und    Hergang des Tiegels die Walzen 5 und  6 -nur eine halbe     Bandlänge-fort,    die gegen  über angeordneten Walzen treten also     ab-          wechselnd    zwischen Tiegel und Druckform  hindurch     und    es findet bei schneller Tiegel  bewegung ein langsamer Gang der     Atiftra.g-          und        Übertragungswalzen    statt.

    



  An Stelle des Metallbandes 4 können auch       Ketten    .oder andere Transportmittel     angewen-          clet    werden, z. B. Zahnführungen, wie     Fig;    3  zeigt.  



  Der Schnitt,     Fi,g.    3,     zeigt    eine Tiegel  druckpresse,     welche    für     Zweifarbendruck    und       andere    Druckarten verwendet werden kann,  bei welchen zweierlei Farben gebraucht wer  den. Zu diesem Zweck hat die     Druckmaschin        t@     gemäss     Fig.    3 zwei Farbwerke, von welchen  ,das-eine oben, das andere unten, je in Verbin-           dung    mit den betreffenden     Farbauftragwal-          zen    angeordnet     ist.     



  Bei dieser Ausführungsform bezeichnen  die gleichen Bezugszeichen gleiche Teile. 1  ist das     Cxestell    der Maschine; 2, 3, 45 und 4G  sind die     Stirnräder,        welche    die Walzenstühle.  auf denen ,die     verschiedenen        -\Va.lzen    angeord  net sind, vermittelst Eingriff in die an den  Walzenstühlen angebrachten Zahnungen     -1.7     rund um den Mittelteil der Presse führen.  



  Wie aus den Zeichnungen     ersichtlich,    sind  zwei     Auftragwalzengruppen    5, 32 vorgesehen,  die     herumbewegt    werden, während im     Gegen.     satt zu der ersten Ausführungsform,     Fig.    1,  das obere und untere Farbwerk ausserhalb der  herumgeführten Auftragwalzen angeordnet  ist. Das obere     Farbwerk    ist. mit 34     bezeichnet,          das    untere Farbwerk mit     33.     



  32 sind Reiter, welche zwischen den     Farb-          auftra.g-,#valzen    5 und deren entsprechendem       Farbwerk        angeordnet    sind, um Farbe vom  Farbwerk zu dem     Farbauftragwalzenwagen     zu leiten. 35 sind     Massewalzen     < im untern       \Valzensystem        33.     



  Die Farbwalzen des obern und untern       #N'alzensystems    sind je mit     Zähnen    versehen  und werden durch die Stirnräder     30,        31    ange  trieben, 8 ist das Kurbelrad und 39 das An  triebsrad, welche mit den Stirnrädern 30, 31  zusammenarbeiten.  



  Die übrigen verschiedenen Walzen ma  chen die     Drehbewegung        .des        Farbwerkes          durch    Reibung mit. Die     Heberwalzen    28 er  halten eine hin- und herpendelnde Bewegung       zwischen    den     Duktorwalzen    29 und den       Verreibwalzen    26, wodurch die Walzen 28  gegen die Walzen 29 ,     gepresst    werden und  Farbe aufnehmen, die sie wieder an die Wal  zen 26 abgeben, von denen sie auf die     übrigen          Walzen    behufs der     Verreibung    gelangen.  



       Die     werden     durch        die     Zahnräder     .1.3,    44, 45 und 46 angetrieben.  Diese Zahnräder, welche mit Hilfe     entspre-          ehender    Stirnräder in     Eingriff    stehen, wer  den alle in einer Richtung bewegt. Sie grei  fen mit ihren Zähnen in die     Zahnstange    47       der    Walzenwagen ein und     bewegen    dieselben  von Zahnrad zu Zahnrad uni     den    mittleren    Teil der Presse herum. wobei die Walzen  wagen durch entsprechende Rollen in Füh  rungen gehalten werden.  



  Die     beschriebene        Druckmaschine         < irl)eitet     in folgender Weise.  



  Die Form 13     (Fig.    3 und 4) bildet     eine          Doppelform,    welche in ihrer     obern    Hälfte die       Satzform    für die eine Farbe, und in -ihrer       untern    die     Satzform    für     die    andere     ztt        be-          nutzende    Farbe aufnimmt.

   Angenommen,     dat    ,  ein Druckbild hergestellt werden soll,     von        T     welchem der eine Teil in roten, der andere in  schwarzen     Buchstaben    zu erscheinen hat, so  wird der     rote    Teil als besondere Form gesetzt:

    und der schwarze     desgleichen.    Die schwarz  zu druckenden     Buchstaben    sind zum Beispiel  in dem obern Teil der Form bei 48     (Fig.    4)       untergebracht,-    die rot zu     druckenden    im un  tern Teil bei 49.     Dementsprechend    wird     die     untere Form mit     roter    Farbe     einzufärben    sein,  die obere mit:     schwarzer    Farbe.  



       Irin    das zu     ermöglichen,    sind seitlich     a.ii          den    Formen     Führungsleisten    50, 5 1     ange-          bracht.,    auf denen     sielt    die     Laufrollen    der       Auftragwalzen    abrollen.

   Die     Führungsleisten     50 stehen in     Abmessung    der Form 49 so     liocli     über die     Ebene        hervor,    dass die mit     ihre-          Laufrollen    darauf     rollenden        Auftragwalzen     abgehoben über die Form hinweggetragen  werden, so     da.ss    sie die     Form    nicht berühren.

    also auch nicht.     einfärben        können.    In dersel  ben Art     stehen    die     Führungsleisten    51. in     Mb-          inessung    der Form -18 hervor.  



  Rollen nun die     Auftragwalzen,        welche        die     rote.     Farbe        tragen,    von oben     fier    über     die    For  nien 48, 49, so     werden    sie von den Führungs  leisten 51 von der     Form    -18 abgehoben,     färben     diese     .also        nicht    ein;

   sie     laufen    jedoch, sobald  sie in     die    Abmessungen der Form 49 gelangen,  von den Leisten 51 ab, senken     sich    auf     die     Form 49 nieder und färben     diesemit        roterFarbe     ein. Die     :Auftragiva:lzen    hingegen,     welche    die  schwarze Farbe tragen, senken sich     atif    die  Form 48 nieder,     färben    diese schwarz ein und  werden     dann        clurah    die     Führungsleisten    50  von der roten Form     49    abgehoben.

   Derart  wird die     Teilform    48 mit     schwarzer,    die Teil  form 49 mit: roter     F;ii#lie        oin_gefä.rbt.         Die mit     Gummituch    überzogene Übertra  gungswalze 6 wird mit ihren Zahnrädern 16       in,den        Zahnstangen    52 geführt. Der Umfang  der Übertragungswalze     entspricht    genau der       flöhe    je einer Formhälfte 48 oder 49, so dass  sie sich auf der Formhälfte 48     einanal    abrollt,       und        ebenso    :auf der Formhälfte 49 ein zweites  mal.

   Wird sie über die Form 48 geführt, so  nimmt sie bei ihrem ersten Abrollen das       @chwa.rze    Farbenbild der Formhälfte 48 auf       eire    Oberfläche auf, dann rollt sie über die       Vorm    49 und nimmt bei ihrer zweiten Um  drehung das rote Farbenbild auf dieselbe  Oberfläche auf. Beide     Teilfarbenbilder    grup  pieren sich auf der     Übertragungswalze    zu  einem zweifarbigen Gesamtbild ineinander:  Dieses zweifarbige Bild wird von der Über  tragungswalze 6 auf die elastische     Flachform     14 übertragen und dann vermittelst des Tie  gels 11 auf das Arbeitsstück gedruckt, so dass  also zweifarbige Drucksachen in einem Ar  beitsgang ausgeführt werden.

      Im Falle die soeben beschriebene Tiegel  druckpresse zur Herstellung von Drucksachen       in    nur einer Farbe gebraucht werden soll,  kann man sie unter gleichzeitiger Benutzung       .wider        Farbwerlie    verwenden. Uni zu verhü  ten, dass     man    im letzteren Falle beide Farb  kästen     anzufüllen    hat, kann folgende Anord  nung vorgesehen werden. An den Walzen 28  ist mittelst eines Doppelarmes eine zweite  Walze 55 vorgesehen, welche letztere mit der  Walze 28 abwechselnd um den zwischen bei  den liegenden Dreh     .punkt    schwingt.

   Wenn die  Walze 28 von der Walze 29 Farbe aufgenom  men hat und in Berührung mit der Walze 26  tritt, gelangt die kleine Farbwalze 55. in Kon  takt mit der     Duktorwalze    29 und     nimmt     Farbe von derselben auf. Die ganze Anord  nung steht unter     Faderwirkung.     



  An dem Walzenwagen 56 ist ein unter  Federwirkung stehender     Farbtisch    36 ange  ordnet. Dieser ist so breit, dass die     kleine     Walze 55 einmal über denselben hinweg  rollen kann. Der Farbtisch 36 wird mit dem  Walzenwagen zusammen unter der Walze 55  fortbewegt und nimmt dabei Farbe von der-    selben auf, die er zudem     untern    Farbwerk  leitet und dort an die     Verreibwalzen    abgibt.  Diese verteilen die Farbe und versehen die       Farbauftragwalzen    5 und Walze 32 mit  Farbe, so dass auf     .diese    .Weise beide Farb  werke von dem obern Farbbehälter aus ge  speist werden.  



  Sowohl die Maschine gemäss     Fig.    1, :als       auch,die    .gemäss     Fig.    3 kann auch für direk  ten Druckbenutzt werden. Zu diesem Zwecke       muss    die elastische     Flachform    14 entfernt  und durch eine Satzform 13 ersetzt werden,  so dass der Druck des Tiegels<B>11</B> dann direkt  auf die     .Satzform    wirkt.

   Es ist deshalb selbst  verständlich,     da.ss    in     diesem.        Fälle    die Über  tragungswalze 6     fortfällt        und    durch -eine  Farbauftragwalze ersetzt     werden        kann.    In  dieser Weise wirkt die Druckpresse mit drei       Farbauftragwalzen,    welche dauernd um den  mittleren Teil der Druckmaschine, herum  rotieren, wobei die     Druckplatte    nur einmal  mit frischer Farbe versehen wird.. Dies .ge  schieht durch Glas Überrollen der     Farbauf-          tragwalzen    über die Satzform 13, die an der  Stelle der Form 14 angebracht ist.

   Nach dem       Einfärben    wird der Tiegel 11 gegen die Satz  form 13 gepresst, so     da.ss    der ganze Druck in  derselben Weise stattfindet, wie in den bis  herigen     Tiegeldruckpressen.       Bei der Presse     (Fig.    5) ist die Satzform  13 oberhalb des     Tiegelweges    angeordnet;

   die       elastische    Form 14 befindet sich in der Druck  ebene des Tiegels 11, so dass letzterer, wenn  er in die     Diuickstellung    tritt, gegen sie an  drückt.     Eingefärbt    wird die     .Satzfoim    13  durch die hin- und herpendelnden Auftrag  walzen 5,     welche    durch     die    :pendelnde Hebel  anordnung 60, 61, 62 bewegt werden.

   Die  Übertragung des Farbbildes von der Satz  form 13 auf die Flachform 14     erfolgt    durch  die     Übertragungswalze    6, welche     durüh    die       Hebelanordnung    63, 64, 65 über beide     Formen     hin- und hergeführt wird.

   Walze 6 ist ebenso  wie die Flachform 14 mit elastischem     Stoff     überzogen, am     zweckmässigsten    mit      < Gummi,     und     besitzt    bei 66 einen halbrunden     vertieften     Ausschnitt, der beim Hin- und     Herrollen    die      Farbenwalze 67     überspannt,    ohne dieselbe     zii     berühren.  



  In der Anlegestellung, in welcher     Fig.    5  die Presse zeit, befindet sich die Walze 6  unterhalb der     Fla.cliform    14,     clie    Auftrag  walzen 5 liegen auf der Farbenwalze<B>67.</B> So  bald der Tiegel 11 in Druckstellung     übergeht,     rollen die Walzen     über    die Formen hinweg  in-die punktierte Stellung 6A, 5A. Die Auf  tragwalzen 5 liegen nun auf den Farbwalzen  33 des Farbwerkes und werden .mit Farbe ge  speist.

     Hat der Tiegel den     Druch    beendet, so rollt  Walze 6 aus     -der    Stellung gemäss 6A     naüli     unten über die Satzform 13 hinweg und  nimmt von dieser die vorher von den Auf  tragwalzen aufgetragene Farbe in     Form        des          Satzbildes    ab,     überdrücli:t    mit ihrem Aus  schnitt 66 die Farbwalze 67, tritt dann auf  die elastische Form 14 und gibt, ihr Farben  bild an diese ab, bis sie in die Stellung     ge-          inäss    6 anlangt, wo sie     zuni    entgegengesetz  ten Weg umkehrt.  



  Durch diesen Umdruck erscheint das     8atv-          bild    auf der Flachfarin 11 genau wie auf der       Satzform    im Spiegelbild, ergibt, also beim  nochmaligen Druck auf     dein    Arbeitsstück das  richtige Bild.  



       Gleichzeitig    mit der Walze 6 rollen auch  die Auftragwalzen 5 aus ihrer Stellung     5A     über die Form 13 hinweg.     färben    diese ein  und laufen dann auf die Farbwalze 6 7 auf.  Hier bleiben sie kurze Zeit liegen, drehen sich  durch Reibung mit der Farbwalze 67 und       werden    von dieser mit neuer Farbe gespeist.       Mit,der    neu aufgenommenen Farbe färben sie  auf ihrem Rückweg nach     de.ni        Farbwerk    33,  34 die Form 13 abermals ein.

   Der Umfang  der Auftragwalze ist so gross, dass er der  vollen Breite der Form 13     entspricht.        wodurch     die Einfärbung     gleichmässig    und ohne Strei  fenbildung erfolgt.  



  Behufs     Fa.rbeaufnahine    stehen die Auf  tragwalzen 5     über    den Farbwalzen 38, 3-1  und 67 je eine kurze Zeit still. Die Pendel  bewegung der Hebelanordnung 60, 61, 62       rerliarrt    bei der Kurbelumkehr ebenso lange  in Ruhe. Dies wird bewirkt durch das Stirn-         rad    8, welche; nur teilweise mit Zähnen ver  sehen ist und dessen zahnlose Stellen beim  Umlauf stets einen kurzen Stillstand des von  ihm angetriebenen Zahnrades 63 bewirken.

    Stirnrad 8 sitzt Leineinsam mit Stirnrad 38  auf der     Hauptwelle    9, an deren     beiderseitigen     Enden Kurbeln aufgezogen sind, die mittelst  der     Pleuelstangen    10 die     Bewegung    des Tie  gels 11- bewirken. Beide Stirnräder 8 und 38  machen also dieselbe Umdrehung wie die       Pleuelst.aiigerikurbeln    10.

   Stirnrad 8 greift in  das Kurbelrad (38 ein, dessen Kurbel 69 die  Schabstange<B>60</B>     liebst    Hebelarm 61 und     Füh.-          runsstange        (>?,    sowie den     angelenkten        Ma-          gen    70 der     Auftragwalzen    5 betätigt.  



  Da das Stirnrad 8 zwei     geoeniiberliegende     zahnfreie Stellen hat, so     treibt.    es das     Kurbel-          raid    68 nur an den     gezalinten    Stellen an.

   Beine       Vorübergang    der     ungezahnten    Stellen     steht     das     Kurbelrad    68 still, damit auch die Hebel  ordnung 60, 61, 62, sowie der     .angelenkte    Wa  gen 70 der     Auftragwalzen    5. die im     Augen-          bliek    des     Stillsi-andes        sl.ets    die Stellung auf  den     Farbwalzen        3-1-        oder    der     Farbwalze    (i 7       einnehmen.     



  Das     Stirnrad    38 greift in das gleich grosse  Kurbelrad 71 ein und betätigt vermittelst  Kurbel 79 ,die     Hebelanordnung    63, 64, 65.  sowie den     angelenkten    Waben der Walze     ()     derart, dass Walze 6 bei     jeder        Radumdrehung;     einmal über die Formen 13 und 14 hin- und  zurückgeführt     wird.    Den Rückweg     muss     Wälze 6 abgehoben von den Formen     zurück-          legen,    da eine     zweim-,ilige    Farbübertragung  nicht     erwünscht.    ist.

   Als     Abliebevorrichtung     dient     ein    Keil 7 2 (Feg.<B>6),</B> der unter     deni          federnden        Gleitlager    der     Walze        (;        angeordnet     ist, und dessen     Verschieben    nach rechts oder  links ein     Hebeei        oder        Senken    der Walze be  wirkt (Feg. 5 und 6<B>)</B>.

   Das Verschieben des  Keils 72 erfolgt durch     verstellbare    Anschläge  73, 74, die sieh an     beiden    Enden der     Walzen-          hahn    befinden     und    an welche der Keil 72 bald       finit    dem rechten und bald mit dein     linken     ende     ansehlä;gt-.     



  Zur Erzielung eines     scharfen    U     nidru@ckes     läuft die Walze 6     finit    einem auf ihrer Welle       befestigten        Zahnrad    in     Zahnstangenführung.         sowie beiderseits mit Laufrollen auf     .Schmitz-          leisten,    die in     ganzer    Länge des Walzenwa  gens angeordnet sind.  



  Der     Walzenwagen    18 selbst läuft mit drei  Rollen 20, 21     (Fig.    2) auf Schienen 75, die  beiderseits am Maschinengestell angebracht  sind. Zwei Rollen laufen auf, eine läuft unter  der Schiene. Diese Anordnung ermöglicht     den     leichten Übertritt des Wagens über den Win  kel     (Fig.    2 und 5) und die Bogen der Schiene       75,An    Stelle der Rollenführung kann auch  eine Führung, vermittelst     Steinen    gewählt  werden, die in vertieften Nuten beiderseits  am Gestell .gleiten.  



       Fig.    6 zeigt eine     Tiegeldruckpresse    mit       wagrecht    angeordnetem Druckkopf und Tie  gel; eine     sogen:annte        1inieliebel-Tiegeldruck-          presse    mit Einrichtung zum indirekten Druck.  Die     Satzform    13 ist hier zwischen Tisch 11  und Farbwerk 34     eingesetzt,    die     Flachform     14 ist an dem Druckkopf 77 angehängt.

   Der  aus- und einfahrbare     Tisch    11 befindet sich  in Anlegestellung.     Ifinter    ihm liegt der  gleichfalls ausgefahrene Walzenwagen 78. in  welchem die     -[Tbertragungsvv.alze    6 und die  Auftragwalzen 5 gemeinsam     angeordnet    sind.  



  Fährt der Tisch 11 zum Druck unter den       Presskopf    77, so rollen     auch    die Walzen 5 und  6 nach rechts in die Stellung 6A und<B>5A.</B> Die  Auftragwalzen entnehmen hier vom     Farb-          werk,    34 Farbe und geben dieselbe bei     ihrem     Rin- und Hergang an die Satzform 13 ab.

   Die       Übertragungswalze    6,     welche    in     Zahnstam-          genführung    läuft, wurde bei ihrem Rechts  gang durch Ausstoss des Keils 72 an den An  schlag 74     gesenkt,    sie rollt bei ihrem Links  gang auf die     Satzform    13 auf, entnimmt von  dieser das Farbenbild, rollt in     ihre    äusserste       Linksstellung    und wird dort durch Anstoss  des Keils 72 an den Anschlag 73 soweit ge  hoben, dass sie fest an der Flachform     1.1    an  liegt und ihr Farbenbild beim Rückweg an  diese .abgibt.

   Damit das Reben und Senken  der Walze 6 der     Formenhöhe        angep.asst.    wer  den kann, sind die Anschläge 73, 74 mit     Stel-          lenschrauben    versehen, deren tieferes Ein  schrauben je ein reichlicheres Heben und Sen  ken der Walze bewirkt..    Die Auftragwalzen     ä    entnehmen ihre  Farbe vom Farbwerk 34, geben sie an die  Satzform 13 ab, treten dann mit ihren Lauf  rollen von den hohen Laufschienen 78 ab,  senken sich und rollen abgehoben über die  Flachform hinweg, ohne diese zu berühren.

    Die Übertragungswalze 6 nimmt das Farben  bild von der Satzform 13 ab, überträgt es  <B>,</B>     a        uf        die        F]        aühf        orm        14        und        legt        ihren        Rückweg        n     vermöge der Keilstellung 72 abgehoben über  die Formen 13 und 14 zurück.  



  Die Presse nasch     Fig.    6 kann ebenfalls zu  direktem     Dru.ch    verwendet     werden.    Dann  wird die Übertragungswalze 6 aus dein Lager       genommen    und dafür eine Auftragwalze ein  gesetzt. Die Flachform 13 wird vom     Press-          kopf    entfernt und dafür die Satzform ange  bracht. Nun arbeitet die Presse genau wie die  bekannten -     Eniehebelpressen    mit drei Farb  walzen. Die     Keilanordnung    an Walze 6 kann  benutzt werden, um die Auftragwalze wäh  rend des Rückganges von der Form abzuhe  ben; was die Einfärbung verbessert.  



  Bei der Ausführung gemäss     Fig,    7 ist der       Presskopf    in     Rechteckform        ausgebildet,    die  Satzform 13 oben, die Flachform 14 unten  eingesetzt und das     Kettenrad    30 rechts, das       Kettenrad    31 links     .angeordnet.        Das        Farb-          @verk    34 erhält seinen Platz     rechts    vom Ket  tenrad 30.     Im    übrigen ist Einrichtung und  Arbeitsvorgang wie bei     Fig.    1.  



  Die Presse .gemäss     Fig.    1 kann auch zu       Steindruck    eingerichtet werden. Dann wird  an Stelle der Satzform 13 ein (Lithographi  scher)     Lithographiestein    eingesetzt. Die Auf  tragwalzen 5 müssen durch Lederwalzen er  setzt werden und neben den     Auftragwalzen    5  ist noch eine mit Flanell überzogene     Feucht-          walze    anzuordnen, die den -     Auftragw        alzeii          voranläuft    und ihre     Feuchtung    von einem     ini     Unterteil der - Maschine anzuordnendem       Feuehtwerk    erhält.

   Die     Feuehtwalzen    feuch  ten den bei 13     eingesetzten        Lithographiestein,     dann färben ihn die Auftragwalzen 5 mit  Farbe ein, hierauf nimmt die Übertragungs  walze 6 das Farbenbild vom Lithographie  stein ab und     überträgt    .es auf die Flachform      1.4,     con    der es     vermittelst    des Tiegels 11 auf  das     Arbeitsstück    gedruckt. wird.

Claims (1)

1'ATENTANSPRUCII Tiegeldruckpresse für direkten und indi-. ruhten Drirck, dadurch gekennzeichnet, dass für indirekten Druck eine das Druckbild ent haltende Druckform und eine glatte elastische Flacliforin am Pressenkörper angeordnet sind, über welche Formen mit den Farbauftrag walzen eine Übei¯tragungswa.lze geführt wird.
von denen erstere die Druckforen einfärben und abgehoben über die Flachform geführt werden, während letztere das Farbbild vorn der Druckform abnimmt und auf die Flach form überträgt, von der es vermittelst des Tiegels auf das Arbeitsstück gedruckt wird, und dass ferner für direkten Druck die Flach ford nebst Übertragungswalze wegnnehmbar ist und an Stelle der Fla@eliforin die Druck form eingesetzt werden kann,
uni von dieser vermittelst des Tiegels direkt rauf das Arbeitc- stüch drucken zu können. - UNTERANSPRüCHE 1.
Tiegeldruckpresse, dadurch gekennzeich- net, dass die das Druckbild enthaltende Druckform an der Rückseite der Presse und die glatte elastische Flaehforin an der Tiegelseite der Presse angeordnet sind, wo bei die Auftragwalzen mit der Ü bertra- gtingswalze ständig in einer Richtung um den Mittelteil der Presse herumgeführt wird.
?. Tiegeldruel#-presse nach Patentanspru(-h. dadurch gekennzeichnet, da-ss die Druck form und die Flacliforni an der Tiegelseite der Presse angeordnet sind, wobei die Druckform durch hin- und herbewegte Farl)a.uftragwalzeit cingefiirbt und das Farbbild von der Druckform durch die ebenfalls hin- und herbewegte, auf ihrem Rücl@gang abgehobene Vbertragungswalze abgenommen und aus' die Fla:
eliform über tragen wird. 3. Tiegeldruckpresse nach Patenta-nsprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Drttek- form aus zwei Einzelformen besteht, die zusammen eiere Doppelform bilden, wobei sieh die T;bertragungswalze auf jeder Teil form einmal abrollt, das vorher eingefiirbte Teilbild abnimmt und beide Teilbilder auf seiner 0lnerflii:
che zu einem zweifarbigen Gesamtbild vereinigt. und dieses dann auf die Flachform unidrurkt. 1. Tieg elcli,uekpressfe nach P.tt;
eiitanspruch, mit auf- und niederbewegtem Tiegel, da- durch gekennzeichnet, da.ss die Fla@cliforirt arn Druckkopf und die Satzform in rück- seitiger Lage zwischen Druckkopf und Farbwerk angeordnet ist..
CH104574D 1921-04-16 1921-04-16 Tiegeldruckpresse. CH104574A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH104574T 1921-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH104574A true CH104574A (de) 1924-05-01

Family

ID=4363426

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH104574D CH104574A (de) 1921-04-16 1921-04-16 Tiegeldruckpresse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH104574A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3102139C2 (de) Farbwerk für eine Rotationsdruckmaschine
DE444503C (de) Mehrfarben-Rotationsgummidruckmaschine, insbesondere fuer Banknotendruck
DE2458772B2 (de) Rollen-Rotations-Druckmaschine mit einem Farbwerk, das zwei voneinander trennbare Antriebe aufweist
CH104574A (de) Tiegeldruckpresse.
AT97937B (de) Tiegeldruckpresse.
DE1107248B (de) Rakel fuer eine Sieb- oder Schablonendruckmaschine
DE605581C (de) Druckmaschine fuer Papierbahnen o. dgl.
DE363586C (de) Flachsatzdruckmaschine fuer mittelbaren Druck
DE377595C (de) Tiegeldruckpresse fuer mittelbaren und unmittelbaren Druck
DE861097C (de) Flachoffsetpresse
DE913056C (de) Zweizylinder-Bogendruckmaschine zur wahlweisen Benutzung fuer Offset- und direkten Druck
AT102966B (de) Papierführung für Rotationsdruckpressen für Mehrfarbendruck.
DE443744C (de) Gummidruckmaschine
AT30426B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Papierbahnen mittels ebener, hin und her bewegter Druckformen.
DE706017C (de) Farbwerk fuer Zylinderschnellpressen
AT141897B (de) Maschine zum Bedrucken einer ununterbrochen zugeführten Papier- bzw. Gewebebahn od. dgl.
DE473760C (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Karton- oder Papierbahnen zur Herstellung von Schachtelzuschnitten
DE454117C (de) Pruefdruckpresse
AT156534B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drucken aller Art.
DE376781C (de) Tiegeldruckpresse fuer mittelbaren und unmittelbaren Druck
DE374031C (de) Farbwerk mit abwechselnd hin und her gehendem Farbwagen und zwei nebeneinanderliegenden Einfaerbewalzen fuer Druckmaschinen mit auf und ab bewegter flacher Druckform
DE958292C (de) Mit Einfaerbebaendern ausgeruestetes Farbwerk fuer Zylinderschnellpressen
DE440444C (de) Farbwerk fuer Typenflachdrucker
DE656150C (de) Mehrfarbendruckpresse mit einem hin und her gehenden, die Druckstoecke, Satzformen o.dgl. tragenden Karren
DE391303C (de) Tiegeldruckpresse mit um den Mittelkoerper der Presse herumgefuehrten Auftragwalzen