CH104640A - Wasserrückkühlanlage für mit Kondensation arbeitende Dampflokomotiven. - Google Patents

Wasserrückkühlanlage für mit Kondensation arbeitende Dampflokomotiven.

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CH104640A
CH104640A CH104640DA CH104640A CH 104640 A CH104640 A CH 104640A CH 104640D A CH104640D A CH 104640DA CH 104640 A CH104640 A CH 104640A
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CH
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Boltshauser Heinrich
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Boltshauser Heinrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  



     Wasserr#ckk#hlanlage f#r    mit Kondensation arbeitende Dampflokomotiven.



   Bekanntlich ist es bei mit Kondensation arbeitenden Daml) flokomotiven von grosser Bedeutung,   da#    das im Kondensator benötigte   Eühlwasser    tief   rüclçgekühlt    wird, da von diesem Umstand die Güte des Vakuums und somit die   Wirtsehaftlichkeit    des    ganzen Betriebes abhängt. Eine solche Rück-      ltühlung    bereitet aber namentlich in Ver   bindung mit Lokomotiven grosser Leistungs-    fähigkeit besondere Schwierigkeiten, da bei diesen im Rüekkühler ganz gewaltige Wärmemengen abzuführen sind.



     Zweek    der Erfindung ist,   eine Wasser-      r#ckk#hlanlage f#r    mit Kondensation arbeitende Dampflokomotiven zu   seliaffen,    die auch noch bei grossen Lokomotiven eine Rückkühlwirkung in dem unbedingt erforderlichen Grade zu erreiehen gestattet.

   Bei der neuen   R#ckk#hlanlage wird das dadurch    erreicht, dass Teilluftströme beim   Durch-      str#men    von Durchlässen durch Verteilungseinbauten eine Ablenkung erfahren und dass   dis    in den   Ablenksehenkeln    angeordneten Verteilungseinbauten den   Teilluftströmen    einen bezüglich dem Eintritts-und   Austritts-    querschnitt des betreffenden Durchlasses vergröBerten Durchgangsquerschnitt zuordnen, wobei die Summe der grössten   Durch-      gangsquerschnitte f#r    alle Teilluftströme eine Fläche ergibt, die mindestens gleich dem doppelten Inhalt des zulässigen   Eisen-    bahnprofils ist.



   Auf der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Er   findnngsgegenstandes veranschaulicht, und    es ist :
Fig. 1 eine Seitenansicht einer als   Fahr-    zeug ausgebildeten   Wasserr#ckk#hlanlage    mit seitlichem Lufteintritt, und
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II--II der Fig. 1. wobei in Fig. 1 und 3   g, ezeigte    Horden der Deutlichkeit halber weggelassen sind ;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig.   1    ;
Fi. 4 und 5 zeigen in   sehematiseher    Weise in einem senkrechten   bezw.    wagrechten Querschnitt zwei weitere   Ausführungs-    formen.



   In den Fig.   I    bis 3 bezeichnet   1    einen   Lokomotivbeiwagen, welcher    die dureh Pfeil A angedeutete Fahrrichtung hat. Auf die   sein      Beiwagen    ist ein länglicher, an beiden Enden geschlossener Kasten 2 angeordnet,   dessen Querschnitt    im wesentlichen dem   Eisenbahnprofil    angepasst ist.

   Der Kasten 2 weist eine grössere Anzahl von Luftdurch  lässen    3 auf, deren   Eintrittsoffnungen    4 in den seitlichen   Begrenzungswandungen    des Kastens liegen, während   deren Austritts-    öffnungen 5 in einen gemeinsamen   Iianal      G    münden, der sich in der Längsmittelebene des Kastens zu beiden Seiten einer als Ventilator 7 ausgebildeten Luftfördervorrichtung erstreckt und nach beiden Enden   Ilin    sieh verengt.

   Der Ventilator   7      f ; 5rdert    in einen nach oben offenen Schacht   8    und   erhält-seinen Antrieb über    eine Welle 91 beispielsweise von einem elelitrischen Motor   9.    Die Durchlässe 3 sind durch Wandungen    10 (Fig. 3) vollst#ndig voneinander getrennt,    so dass sie je vion einem Teilluftstrom   durchquerteAbteilungenbilden.    11 (Fig.

   3) bezeichnen in den letzteren angeordnete Ver  teilungseinbauten,      di     im vorliegenden Falle eine obere und eine untere   siebformige Wan-       dung und eine zwischen diese Wandungen unregelmässig aufgeschichtete Masse, die    beispielsweise aus Raschigringen bestehen   Lann aufrveisen, so dass    sie Horden bilden.



  Diese sind in den Durchlässen 3 im   wesent-    lichen diagonal angeordnet, und zwar so, dass jede von einem Teilluftstrom durchquert wird. Die   K#hlluftstr#me    erfahren durch cliese Horden 11 ein Ablenkung. Im vorliegenden Falle ist es infolge der   schr#gen      Anordnung der    Horden 11 in den Abteilungen eine zweimalige Ablenkung, wie in Fig. 3 durch Pfeil B angedeutet ist, wobei    jedemTeilluftstromImAblenkungsschenkel      f ein bezüglich dem Eintritts-und    Austrittsquerschnitt des betreffenden Durchlasses 3   vergr##erter Querschnitt zugeordnet    ist.

   was eine   Verminderung der Geschwindig-      keit    der Kühlluft zum mindesten   unmittel-    bar vor der Horde 11 bedingt. Die Horden 1   1 sind so bemessen, da#    die Summe der    gr##ten Durchgangsquerschnitte a (Fig. 3)    fiir alle   Teilluftstrome eine Fläche ergibt,    die mindestens gleich dem doppelten Inhalt des   zulässigen Eisenbahnprofils ist. Jeder       Abteilung 3 wird ein eigener r#ckzuk#hlen-    der Wasserstrom   zugef#hrt.

   Da solche Ein-    richtungen zur Wasserverteilung allgemein bekannt sind, so sind in den Figure der Deutlichkeit halber von all den zu diesem Zwecke   vorhandenen Rohrleitungen einzig    in   Fig. 3 einige R#hren 12 gezeigt, um zu    veranschaulichen, wie das zu   k#hleude    Wasser   unmittelbar oberhalb der Masse der    Horden 11.   spr#hregenartig verteilt wird.   



  13 ist ein   Sammelbeh#lter f#r das r#ck-    gekühlte   gek#hlte W@   isser, aus dem es durch eine Rohrleitung vermittelst nicht gezeigter Mittel in den Kondensator der   Locomotive      gefordert wird.   



   Im   Betriebszustande    tritt die   Kühlluft    von der Seite her in die Abteilungen 3 ein und wird vom Ventilator 7 durch   diese. so-    wie den Kanal   o gesaugt und dann    in den Schacht 8 geblasen aus dem sie unmittelbar ins Freie austritt. Es braucht also hier kein besonderer   Austrittskanal f#r die erw#rmte       Luftvorgesehenzuw'-rdenwasbeikleinem Wasserbedarf die gr##tm#gliche Ausnutzung    des   verf#gbaren Raumes f#r R#ckk#hl-       zwecke erm#glicht.

   Dabei kommt die K#hl-    luft teils im Querstrom und teils im   Gegen-    strom (letzteres in den Horden 11) in innige Berührung mit dem   #ber    die Masse d r Horden fei. n verteilten Wasser. so dass letzteres tief   r#ckgek#hlt wird.    Die   R#ckk#hl-    wirkung ist hier um so starter und die   fiir    den Betrieb   des Ventilators 7 aufzuwen-    dende Leistung um so kleiner. als in jeden Durchlass ein besonderer Luftstrom tiefer Temperatur eintritt und für den   Luftein-       und -durchtritt gro#e Querschnitte zur Verfügung stehen, also mit. grossen Luftmengen    und kleinen Luftgeschwindigkeiten.

   sowie    verh#ltnism##ig kleinen Hordenwiderst#nden      gearbeitet Werden kann.    Die Horden 11 l) ewirken im. Ablenkschenkel eine weitgehende Verteilung der   Luft. wie auch    des Wasser. s. tragen also wesentlich zur Erzielung einer starlien    Als Verteilungseinbauten f#r das Ab-      lenlen    der Luft können an Stelle der   ge-    zeigten Hozden 11 auch Siebe,   durchlochte    Platten und dergleichen zur Verwendung    kommen.

   Eine Anordnung mit durchloch-    ten Platten als Verteilungseinbauten ist schematisch in Fig. 4 gezeigt, wo in der   Iiiihlzone    eine Anzahl übereinander angeordnete   durchlochte    Platten   14    und Wandungen
15 vorgesehen sind, die zusammen   Durch-    lasse für bei 16 eintretende und bei 17 ausretende   Teilluftstrome    bilden. Die ver   schiedenen, iibereinander angeordneten\Durch-    lasse werden von einem gemeinsamen Wasserstrom   durehquert,    der von Verteilungs  r#hren    18 (in Fig.   4    ist nur eine gezeigt) über die Kühlzone verteilt wird.



     Die, durchlqchten Platten    14 bewirken  (wie durch Pfeile D angedeutet ist) eine   AblenkungderTeilluftstrome    zwischen Teilluftstrome Eintritten 16 und den Austritten 17, und sie orclnen in den   Ablenkschenkeln      E    den   Teilluftströmen    einen bezüglich der   Ein-    tritts-und Austrittsquerschnitte der   Durch-       l#sse vergr##erten Durchgangsquerschnitt f    zu. Auch hier ist die Summe aller   Quer-    sehnitte f mindestens gleich dem doppelten Inhalt des zulassigen Eisenbahnprofils.

   Die Platten 14 können in einem   beliebigen Win-    kel zueinander angeordnet sein und die   Durchlasse    können für einen Lufteintritt von der Seite oder von vorne angeordnet sein.



   Um einen   m#glichst gro#en Gesamt-Ein-      trittsquerschnit    zu erhalten, kann ein Teil der Eintrittsoffnungen der Durchlässe 3 auch in die vordere und hintere   Begrenzungs-       fl#che    des Kastens 2 verlegt sein, so dass die Luft sowohl auf der Seite, als auch an beiden Enden eingesaugt wird. Der Ventilator 7 braucht nicht in der   Langenmitte    des Kanals 6 gelegen zu sein, und an Stelle eines einzigen Ventilators können auch zwei Ventilatoren vorgesehen sein, die   zweck-    mässig an beiden Enden des Kanals 6 angebracht werden.



   Bei der Anordnung nach Fig. 5, welche einen   wagrechten    Schnitt zeigt, bezeichnet 19 den   Luftein-und    20 den Luftaustritt eines Durchlasses 21. In diesem ist eine mit   Trennungswänden      23    versehene Verteilungseinbaute 22 angeordnet.   F gibt    die   Fahr-    riehtung an. Es sind mehrere solche Durch  l#sse    21 nebeneinander und unter Umständen auch noch einander gegenüber angeordnet. Die Austritte 20 stehen auch hier mit einem gemeinsamen, nicht gezeigten Kanal in Verbinclung, der an einen Ventilator oder dergleichen angeschlossen ist.

   Wie durch Pfeile G angedeutet, bewirkt die   Verteilungseinbaute    22 eine   Ab-    lenkung des bei 19 eintretenden   Teilluft-    stromes, und sie ordnet letzterem im Ab  lenkschenkel    einen bezüglich dem   Eintritts-    und Austrittsquerschnitt des Durchlasses vergrösserten Durchgangsquerschnitt   g    zu.



     Das rückzukühlende Wasser fällt    in den Räumen   2.    4 frei herunter, so dass es dort im   Querstrom    mit der   Eühlluft    in Berührung kommt. In Verbindung mit jeder   Vertei-    lungseinbaute   22    kann noch eine Horde, ein   Drahtsieb    oder eine andere   Vorriehtung    vorgesehen sein, welche die durchströmende Luft noch weiter verteilt und ihr eine   gro#e    Oberfläche aber nur geringen Widerstand bietet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Wasserrüekkühlanlage für mit Iionden- sation arbeitende Dampflokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dass Teilluftströme beim Durehströmen von Durchlässen durch Verteilungseinbauten eine Ablenkung erfahren und dass die in den Ablenksehenkeln angeordneten Verteilungseinbauten den Teil luftströmen einen bezüglich dem Eintritts- und Austrittsquerschnitt des betreffenden Durchlasses vergrösserten Durchgangsquer- schnitt zuordnen, wobei die Summe der grössten Durchgangsquersohnitte für alle Teilluftstrome eine Fl#che ergibt, die min destens gleich dem doppelten Inhalt des zu lässigen Eisenbahnprofils ist.
    UNTERANSPR#CHE: 1. Wasserrückkühlanlage naehPatentanspruch. cladureh gekennzeichnet, dass die Ein trittsenden der Durchlässe f#r die Teil luftströme in den Begrenzungsflächen des f#r die R#ckk#hlung verwendeten Ra. u mes liegen und die Austrittsenden dieser Durchlässe in einen gemeinsamen Kanal m#nden, der an eine Luftfördervorrich- tung angesehlossen ist.
    2. Wasserr#ckk#hlanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eintrittsenden in den seitlichen Begrenzungsflächen liegen und ein die Luft durch die Durehlässe und den gemeinsamen Kanal hindurchsaugender Ventilator nach oben ausbläst, was die grösstmögliche Ausnützung des Raumes f#r R#ckk#hlzwecke erm#glicht.
    3. Wasserr#ckk#hlanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Durchlässe übereinander gelegen und von einem gemeinsamen Wasserstrom durehquert sind.
    4. Wasserr#ckk#hlanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertei lungseinbauten Mittel aufweisen, welche die Lfuftstrome im Ablenkungsschenkel noch weiter verteilen.
CH104640D 1923-03-29 1923-03-29 Wasserrückkühlanlage für mit Kondensation arbeitende Dampflokomotiven. CH104640A (de)

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