CH104714A - Verfahren zur Entsäuerung von fetten Ölen. - Google Patents

Verfahren zur Entsäuerung von fetten Ölen.

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CH104714A
CH104714A CH104714DA CH104714A CH 104714 A CH104714 A CH 104714A CH 104714D A CH104714D A CH 104714DA CH 104714 A CH104714 A CH 104714A
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sep
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deacidification
fatty oils
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Inventor
Nicolaas Dr Goslings
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Nicolaas Dr Goslings
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  Verfahren zur     Entsäuerung    von fetten Ölen.    In dem Hauptpatent .ist ein Verfahren zur       Entsäuerung    von     Fetten    durch Neutralisa  tion der freien Säuren mit wässerigen Lösun  gen oder Suspensionen derartiger     Basen    be  schrieben,     welehe        zeit    den Fettsäuren eine  wasserunlösliche Seife bilden, dadurch ge  kennzeichnet, dass man ,der Lösung oder Sus  pension dieser Basen eine derartige Menge  eines wasserlöslichen Salzes zusetzt, dass das  Wasser, worin die Base sich befindet, damit  wenigstens nahezu     gesättigt    ist, und sich eine  grobkörnige, wasserunlösliche, fettarme .Seife  abscheidet,

   woraus das     Neutralfett    bis auf  geringe     Spuren    entfernt werden kann. Es hat  sich herausgestellt,     da.ss    dieses Verfahren sich  mit Erfolg nur auf Fette, deren beigemischte  Fettsäuren ohne weiteres eine harte Kalk  seife bilden, jedoch nicht ,auf flüssige     Öle,     wie zum Beisspiel Leinöl,     Rüböl,        Baumwoll-          samenöl,    Sesamöl und dergleichen, anwenden       lä.sst.    Diese Öle erzeugen     bei,der        Entsäuerung     Erdalkali- oder     sonstige        Metallseifen,

      welche  je nachdem     ziemlich    weich, zäh oder flüssig  sind, wodurch sie nur schwer durch Abpres  sen entfernt werden können. Es wurde nun  gefunden, dass beim Zusatz höherer Fett-         säuren    zu den flüssigen Ölen sich bei der  Neutralisation     miit    Kalk oder anderen     D4rd-          ,alkalien        Verbindungen    bilden, welche genü  gend leicht durch Abpressen entfernt werden  können. Dieser Zusatz höherer     Fettsäuren     war bis jetzt unbekannt. Trotz .aller Ver  suche, welche man bis jetzt in der Praxis an  gestellt hat, waren ohne diesen Zusatz gute  Erfolge nicht zu erreichen.  



  Die Neutralisation des Gemisches der  flüssigen Öle und Fettsäuren mit den     Basen          -unter    Zusatz der wasserlöslichen Salze und  der höheren Fettsäuren wird vorzugsweise.  im     Vakuumausgeführt,    um zu verhüten,     d.ass     die Masse eine Temperatur von über<B>90'</B> C       annimmt.    Dabei wird das Ganze :gleichzeitig  entwässert.

   Man erhält zum Beispiel eine       g        ro;        'bkörnige,        nicht        zusammeng-eschmolzene,     leicht     filtrierbare        Kalkseife.    Bei Apparaten,       yvorin    eine Evakuierung nicht möglich ist,  wird die Wasserentziehung .am besten durch  Zusatz von     Chlorcalcium    oder gleichartiger  Stoffe     bewerkstelligt.     



  <I>Beispiel I:</I>  10,000 kg     Baumwollsamenöl    mit 5  freien Fettsäuren werden mit 50 kg Talgfett-           >:äugen,    160<B>kg</B>     Kallimilcll    mit 67     %        Ca0        unrl     20 kg Kochsalz     gemischt.    Die Mischung wird       fortwährend        berfihrt,    bis .alle freien Fett  säuren durch den Kalk neutralisiert worden  sind.

   Die Temperatur wird in     übereinstim-          munb    mit. dem Vakuum     gerebelt    und bis auf  81 bis<B>90'</B> C     gesteigert;    daraufhin wird die       ?,lasse    filtriert,     zentrifugiert,    oder auf eine         andere    Art     getrennt     
EMI0002.0017     
  
    <I>Beispiel <SEP> 11:

  </I>
<tb>  10,000 <SEP> <B>kg</B> <SEP> Sesamöl <SEP> mit <SEP> d <SEP> %a <SEP> freien <SEP> Fett  säuren <SEP> werden <SEP> mit <SEP> <B>50 <SEP> kg</B> <SEP> Palmöl-, <SEP> Tal,--, <SEP> oder
<tb>  Stearinfettsäuren <SEP> gemischt. <SEP> Diese <SEP> llisehun@o  wird <SEP> unter <SEP> fortwährendem <SEP> Rühren <SEP> mit <SEP> 150
<tb>  <B>kg,</B> <SEP> Kalkmilch <SEP> mit <SEP> 60 <SEP> % <SEP> Ca0 <SEP> und <SEP> 50 <SEP> <B>kg</B> <SEP> Ko'ch  salz <SEP> behandelt.

       
EMI0002.0018     
  
    <I>Beispiel <SEP> III:</I>     
EMI0002.0019     
  
    10,000 <SEP> kg <SEP> Sojabohnenöl <SEP> mit <SEP> 3 <SEP> %9 <SEP> freien
<tb>  Fettsäuren <SEP> und <SEP> 50 <SEP> kg <SEP> Talgfettsäuren <SEP> werden
<tb>  mit <SEP> 118 <SEP> kb <SEP> tltzbaryt <SEP> (Ba(OH)2) <SEP> und <SEP> unter     
EMI0002.0020     
  
    gleichmässigem <SEP> Führen <SEP> mit <SEP> 1?0 <SEP> lib <SEP> warmem
<tb>  Wasser <SEP> gemischt <SEP> unter <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> 1.5 <SEP> <B>kg</B> <SEP> Ka  liurnchlori:l <SEP> oder <SEP> Ka <SEP> liumsulfat, <SEP> bis <SEP> alle <SEP> freien
<tb>  Fettsä <SEP> .uren <SEP> vom <SEP> Barvi <SEP> @-ebunden <SEP> worden <SEP> sind.
<tb>  Die <SEP> Temperatur <SEP> wird <SEP> auf <SEP> 80 <SEP> bis <SEP> 130 <SEP>   <SEP> C <SEP> ge  steibert.
<tb>  



  Die <SEP> gemäss <SEP> vorliegendem <SEP> Verfahren <SEP> ent  sä.n.erten, <SEP> fetten <SEP> C)le <SEP> werden <SEP> zu <SEP> technischen
<tb>  Zwecken <SEP> verwendet.

Claims (1)

  1. EMI0002.0021 <B>PATENTANSPRUCH:</B> EMI0002.0022 Verfahren. <SEP> znr <SEP> Entsäuerun; <SEP> von <SEP> fetten <tb> Olen <SEP> durch <SEP> Neut_ra.lisa.tion <SEP> der <SEP> freien <SEP> Fett. <tb> sii,uren <SEP> mit <SEP> derartigen <SEP> Basen, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> den <tb> Fettsäuren <SEP> ivaserunlösliche <SEP> Seifen <SEP> bilden <tb> unter <SEP> Zusatz <SEP> eines <SEP> zvaserlöslichenalzes, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> da.ss <SEP> eine <SEP> höhere <SEP> Fett säure <SEP> zugesetzt <SEP> wird.
CH104714D 1920-08-03 1921-06-22 Verfahren zur Entsäuerung von fetten Ölen. CH104714A (de)

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