CH104797A - Verfahren zur Darstellung eines chlorierten Küpenfarbstoffes der Dibenzanthronreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines chlorierten Küpenfarbstoffes der Dibenzanthronreihe.

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CH104797A
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dibenzanthrone
chlorinated
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vat dye
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Soda-Fabrik Badische Anilin
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Basf Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines chlorierten     Küpenfarbstoffes    der     Dibenzanthronreihe.       Die in dem deutschen Patent Nr. 177574  beschriebenen     Halogendibenzanthrone    liefern  gegenüber dem     Dibenzanthron    Färbungen  von lebhafteren Nuancen. Sie bleiben je  doch in dieser Beziehung hinter den nach  dem deutschen Patent Nr. 217570 erhält  lichen     Halogendibenzanthronen    wesentlich  zurück.  



  Es wurde nun die     Beobachtung    gemacht,  dass man auch aus dem     Dibenzanthron     einen Farbstoff von ähnlich lebhaftem, un  ter Umständen noch lebhafterem Ton erhal  ten kann wie aus den     Isodibenzanthronen,     wenn man jenes in     Chlorsulfonsäure    löst  und die erhaltene Lösung, gegebenenfalls in  Gegenwart von Verdünnungsmitteln oder  Katalysatoren, mit Chlor oder Chlor ent  wickelnden Mitteln behandelt.

      <I>Beispiel 1:</I>    In eine Lösung von 10 Teilen     Dibenzan-          thron    in 100 Teilen     Chlorsulfonsäure    wird  bei 0 bis L0   C Chlor eingeleitet, bis eine  Probe nach dem Verdünnen mit Wasser und         Abfiltrieren    mit alkalischer     Hydrosulfit-          lösung    eine     grünstichigblaue        güpe    liefert.  



  Der in der üblichen Weise aufgearbeitete  Farbstoff bildet ein dunkelviolettes Pulver.  Es löst sich schwer in niedrig siedenden,  leichter in hochsiedenden Mitteln mit rot  violetter Farbe und zinnoberroter Fluores  zenz, in     Schwefelsäure        karminrot.    Baumwolle  wird aus der     grünstichigblauen        Küpe    in leb  haft rotvioletten Tönen angefärbt. Der in  der üblichen Weise in feinverteilte Form  übergeführte Farbstoff liefert Tapetenauf  striche von wesentlich grösserer Reinheit und  Ausgiebigkeit als das     Dichlorisdibenzan-          thron    des deutschen Patentes Nr. 217570.

         Beispiel   <I>2</I>  Man löst 10 Teile     Dibenzanthron    und  0,25 Teile wasserfreies Eisenchlorid in     einer          Mischung    von 50 Teilen     Chlorsulfonsäure     und 50 Teilen     Schwefelsäuremonohydrat     und leitet in diese Lösung bei etwa. 20   C  Chlor ein, bis ein blau     küpendes    Produkt  entstanden ist. Der so erhaltene Farbstoff           stimmt    mit     c1,-m    im Beispiel 1 beschriebenen  in     seinen        Eigenschaften    wesentlich überein.

           PATENTANSPRUCH:     Verfahren zur Darstellung eines chlorier  ten     hüpenfärbstoffes    der     Dibenzanthron-          reihe,    dadurch gekennzeichnet, dass man     Di-          benzanthron    in     Chlorsulfonsäure    löst und  diese Lösung mit Chlor oder Chlor ent  wickelnden Mitteln behandelt.  



  Der Farbstoff hat eine dunkelviolette  Farbe und ergibt eine     grünstichigblaue          hüpe,    die Baumwolle in lebhaft rotviolet  ten Tönen anfärbt; er löst sich schwer in  niedrig siedenden, ziemlich leicht in höher  siedenden     Mitteln,    und zwar mit rotvioletter  Farbe und zinnoberroter Fluoreszenz; in         honzentrierter        Sch-#vefel & iure    löst er sich mit       karminroter    Farbe.  



  Der in der     üblichen    Weise in feinverteilte  Form übergeführte Farbstoff liefert Tapeten  aufstriehe von     wesentlich    grösserer Feinheit  und     Ausgiebigkeit    als das     Dichlorisdibenzan-          thron    des deutschen Patentes Nr.<B>217570.</B>

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gehennzeiehnet, dass man in Gegen wart von Verdünnungsmitteln chloriert. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegen wart von Katalysatoren chloriert.
CH104797D 1922-08-16 1923-05-09 Verfahren zur Darstellung eines chlorierten Küpenfarbstoffes der Dibenzanthronreihe. CH104797A (de)

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