CH104866A - Elektrische Licht- und Anlassmaschine für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Elektrische Licht- und Anlassmaschine für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH104866A
CH104866A CH104866DA CH104866A CH 104866 A CH104866 A CH 104866A CH 104866D A CH104866D A CH 104866DA CH 104866 A CH104866 A CH 104866A
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Maschinen G M B H Tria
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Maschinen G M B H Tria
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P1/00Installations having electric ignition energy generated by magneto- or dynamo- electric generators without subsequent storage

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Dc Machiner (AREA)
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Description


  Elektrische Licht- und Anlassmaschine für Verbrennungskraftmaschinen.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Licht-          und        Anla.ssmaschine    für Verbrennungskraft  maschinen auf Fahrzeugen, die während des  Betriebes der Kraftmaschine von dieser an  getrieben wird und den zur Beleuchtung,  zum Aufladen der Batterie und zu ändern       Zweckem        bestimmten    elektrischen Strom       liefert,    zugleich aber so ausgebildet ist, dass  sie bei der Speisung mit Batteriestrom als  Motor läuft und zum Anlassen der Kraft  maschine dient.

   Von den bekannten Motor  dynamos dieser     Art    unterscheidet sich die  nach der Erfindung ausgebildete elektrische  Maschine dadurch, dass die nur mit einem  Kollektor verbundene Ankerwicklung in  einzelne Wicklungsteile zerlegt ist, die     mit-          telst    des Kollektors und eines mit diesem zu  sammenwirkenden Schalters so geschaltet  werden können, dass der Widerstand der  Ankerwicklung für die Stromerzeugung  höher, für den Motorbetrieb beim Anlassen  niedriger eingestellt wird. Hieraus ergibt  sich eine Motordynamo von geringen Ab  messungen mit hohen Leistungen bei beiden  Betriebsarten.

      Die Ankerwicklung kann in verschiedener       Weise    unterteilt und mit dem Kollektor ver  bunden sein, woraus sich verschiedene Schal  tungen ergeben, denen aber allen das Merk  mal gemeinsam ist, dass die Wicklung durch  einen mit dem Kollektor zusammenwirken  den Schalter auf verschiedenen Widerstand  geschaltet werden kann. Se kann die An  ordnung derart getroffen werden, dass die  für die Stromerzeugung hintereinander ge  schalteten Wicklungsteile oder Spulen des  Ankers für den Motorbetrieb gruppenweise  parallel geschaltet werden. Im ersten Falle  zeigt die Ankerwicklung den bei der Strom  erzeugung für das Aufladen der Sammler  batterie erforderlichen höheren     Widerstand,     im zweiten Falle einen geringeren, verbun  den mit einer für den Betrieb als Motor er  forderlichen hohen Stromaufnahmefähigkeit.

    Nach einer andern Ausführungsform kann  die Ankerwicklung aus einer für die Strom  erzeugung bemessenen Hauptwicklung und  einer Zusatzwicklung bestehen, die an dem  Kollektor der     Hauptwicklung    liegt und für  den Motorbetrieb beim Anlassen parallel zur      Hauptwicklung geschaltet wird, bei der  Stromerzeugung aber in Reihe oder abge  schaltet ist. Oder die Ankerwicklung wird  schon für sich in Teilspulen von verschiede  nem Widerstande zerlegt, die durch den mit  dem Kollektor verbundenen Schalter zweck  entsprechend eingestellt werden.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele der Erfindung dargestellt.  Fig. 1 zeigt ein Wicklungsschema des  Ankers;  Fig. 2 zeigt eine Schaltung für die Strom  erzeugung,  Fig. 3 eine Schaltung für das Anlassen;  Fig. 4 zeigt das Schaltungsschema der  Gesamtlage beim Ladebetrieb,  Fig. 5 das Schaltungsschema für den  Motorbetrieb,  Fig. 6 einen Kollektor im Längsschnitt,  Fig. 7 in der Stirnansicht,  Fig. 8 einen mit dem Kollektor ver  bundenen Umschalter für die Ankerwick  lungen;  Fig. 9 zeigt ein anderes     Wieklungs-          sehema    des Ankers mit in den Nuten der  Hauptwicklung liegender Zusatzwicklung,  Fig.10 das Schema mit neben der     Haupt-          wieklung    in besonderen Nuten liegender  Zusatzwicklung;

    Fig. 11 bis 13 zeigen drei weitere Schalt  bilder.  



  Gemäss dem Wicklungsschema nach Fig.  1. sind zwölf Ankerspulen 1 bis 12 ange  nommen. Diese haben sämtlich gleichen       Querschnitt    und sind in üblicher Weise auf  lie zugehörigen Kollektorlamellen verteilt.  Abweichend von der sonstigen Verbindung  mit den Kollektorlamellen ist aber immer  nur das eine Ende einer Spule mit dem     zu-          gelörigen    Kollektor verbunden, während das       andere    Ende zu einem Schaltglied geführt  ist, das das Ende der Spule entweder mit  der nächstfolgenden oder einer weiter darauf  folgenden Kollelkorlamelle verbindet.

   Im  prsten Falle verläuft der Stromkreis im An  ker in üblicher Weise durch die hinterein  ander liebenden Wieklungen, also von der  Kollektorlamelle 1 über die Spule 1 zur La-         melle    2, von diesem durch die Spule 2 zur  Lamelle 3 usw. Dies ist die Stromerzeugungs  schaltung. Im andern Falle wird das Ende  der Spule 1 beispielsweise an die Lamelle 3,  das Ende der Spule 2 an die Lamelle 4, das  Ende der Spule 3 an die Lamelle 5 usw. ge  schaltet. Werden dann je zwei nebenein  ander liegende Lamellen durch entsprechend  verbreiterte Bürsten leitend miteinander ver  bunden, so sind je zwei nebeneinander lie  gende Spulen parallel geschaltet, und der  durch die Bürste zugeführte Strom verteilt  sich dann auf je zwei Spulen.

   Diese wirken  dann wie eine einzelne Spule mit doppeltem  Querschnitt und entsprechend geringerem  Widerstand, da durch jede einzelne Spule  nur die halbe Strommenge fliesst. Im dar  gestellten Schema sind die umschaltbaren  Enden der Spulen mit 1', 2', 3' usw. be  zeichnet. Die Verbindungen dieser Enden  mit den Lamellen sind für die     vollständige     Reihenschaltung aller Spulen durch ge  strichelte Linien, die Verbindungen für die  teilweise Parallelschaltung beim Motor  betrieb durch volle Linien angedeutet. Die  Schleifbürsten     bi,        b2    für den Generator  betrieb und die     doppeltbreiten    Bürsten     b,s,        b4     für den Motorbetrieb sind unterhalb des Kol  lektors dargestellt.

   In der geschilderten Weise  können auch drei und mehr Spulen parallel  zueinander geschaltet werden, wenn ein grö  sserer     Querschnitt    des     Wicklungsdrahtes    und  ein geringerer     ZViderstand    erforderlich ist.  



  Wenn nie beiden verschiedenen Betriebs  phasen der Maschine auch entsprechende  Änderung     imWiderstande    der Feldwicklung  erfordern, so kann diese ebenfalls in zwei  oder mehr Einzelspulen zerlegt werden, die  entsprechend der     Ankerwicklung    in ihren  einzelnen Teilen und im ganzen hinterein  ander oder parallel geschaltet werden kön  nen.     Fig.    2 zeigt das Schema einer solchen       Sehaltunrn    für den     Stromerzeugungsbetrieb.     Für letzteren ist ein Bürstenpaar     b1,        b2    vor  gesehen:

   die Feldwicklungen sind in je zwei  Spulen     fl,        f.2    und     f:1,        f4    zerlegt. Diese Spulen  und die Bürsten sind mit einer Sammler  batterie s über einen Schalter in folgender      Weise verbunden: Der Kreis des im Anker  erzeugten Stromes verläuft über die Bürste b1  und die Kontakte 13, 14, 15 zur Feldwick  lung f l: von dieser über die Kontakte 16, 17,  18 zur Feldwicklung f 2 durch die Leitung 19  über die Kontakte 20, 21, 22 zur Feldwick  lung f4; von dieser über die Kontakte 23, 24,  25 zur Feldwicklung     f3    und über die Kon  takte 26, 27, 28 zur Bürste b2.

   An die Kon  takte 14 und 27 sind mit der Batterie s ver  bundene Kontakte 29, 30 gelegt, und durch  diese Verbindung ist die Batterid parallel  zur Feldwicklung und in Reihe mit der An  kerwicklung geschaltet. Es ergibt sich dann  das in Fig. 4 dargestellte Schaltungsbild:  Das Feld f1 ist mit dem Feld f2 und das  Feld f3 mit dem Feld     f4    in Reihe geschaltet,  und ferner sind die beiden Gesamtfelder f1, f2  und f3, f4 hintereinander geschaltet. Beide  Felder liegen parallel zum Anker a, in des  sen Stromkreis die Batterie s in Reihenschal  tung liegt.  



  Für den Anlassvorgang, während dessen  die Maschine als Motor dient, wird die  Schaltung so umgestellt, wie in Fig. 3 an  gegeben ist. Statt der schmalen Bürsten b1, b2  werden die breiten Bürsten     b3,        b4    mit dem  Kollektor in Berührung gebracht, die je zwei  nebeneinander liegende Kollektorlamellen er  fassen. Der Stromkreis verläuft dann vom  Pol der Batterie s über die Kontakte 29, 31,  32 zur Bürste b3, durch den Anker a zur  Bürste b4. Von den Wicklungen des Ankers  sind je zwei zueinander parallel geschaltet,  wie bei der Erläuterung der Fig. 1 angegeben  ist. Von der Bürste b4 verläuft der Strom  kreis weiter über den Kontakt 33 und die  Kontaktschiene 34. Mit dieser stehen in Be  rührung die Kontakte 15, 18 der Feldwick  lungen f1, f2 und die Kontakte 25, 28 der  Feldwicklungen f l, f4.

   Die andern Enden  der Feldwicklungen sind durch die Kontakte  35 und 22, 26 mit einer Kontaktschiene 36  verbunden, die auch mit dem Kontakt 30 in  Berührung steht, von dem aus der     Strom-          lkreis    zum Pol der Batterie verläuft. Es  ergibt sich dann das in Fig. 5 dargestellte  Sehaltungsbild: Feld f1 ist mit dem Feld f2    und ebenso Feld f 3 mit Feld f 4 parallel ge  schaltet. Die Felder f1, f2 und f3, f4 liegen  ebenfalls parallel zueinander. Beide Gesamt  felder liegen in Reihe mit dem Anker a.  In der     Leitung    zwischen dem -Pol der Bat  terie und dem Kontakt 30 sind die üblichen  Regler eingeschaltet.  



  In     Fig.    6 bis 8 ist eine     Einrichtung     zur Verlegung des Anschlusses der freien  Enden der Ankerspulen an die Kollektor  lamellen dargestellt. Die Lamellen c sind  in üblicher Weise isoliert auf einer Nabe d  angebracht. Diese sitzt auf einem Ring e,  der     mit    so vielen     achsialen    Durchbohrungen  g versehen ist, als Lamellen vorhanden sind.  Durch diese Kanäle sind die Enden h der       Ankerspulen    hindurchgeführt, die mittelst  nachgiebiger     Litzen    i .durch Klemmschrau  ben     k    an Kontaktfedern<I>m</I> angeschlossen  sind.

   Diese sind in gleicher Anzahl wie die  Lamellen c an einem Ring n aus isolierendem  Stoffe in einer     gegenüber    dem Kollektor     ver-          drehbaren    Kapsel o so gelagert, dass sie sich       gegen    die freie Stirnfläche der Lamellen  legen.     Zur        Verdrehung    der Kapsel dient     eine     in -der hohlen Welle<I>p</I> gelagerte Welle<I>q,</I>  mit der die Kapsel durch     einen    Querbolzen r  verbunden ist. Letzterer kann sich in     pe-          ripherischen    Schlitzen t der Welle     p    be  wegen.  



  Bei .der Stromerzeugung liegt jede Fe  der m gegen die Stirnfläche der Lamelle,  die der mit dem andern Spulende verbunde  nen Lamelle unmittelbar folgt.. Für das  Anlassen werden die Federn durch Drehen  .der Kapsel noch um eine weitere Lamelle  verlegt, gleichzeitig aber die breiteren Bür  sten auf den Kollektor gesetzt. Durch ein  faches Zurückziehen der Kapsel mit den  Federn wird die     Stromerzeugerschaltung     wieder hergestellt.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.    9 hat der  Anker die übliche Wicklung, deren Spulen       s,,        s',        s3    usw. 'durch     Kollektorlamellen          a,,        a2,        a3    usw. fortlaufend miteinander ver  bunden sind. Diese Wicklung ist so bemes  sen, dass sie die zur Stromerzeugung erfor  derliche Spannung ergibt. In den Nuten      dieser Wicklung liegt eine zweite Wicklung,  deren Windungen iz2, z1, z,3 USW. mit dem  einen Ende an die Kollektorlamellen der  Hauptwicklung, mit dem andern Ende an  besondere Lamellen cl, c2, c3 usw., die zwi  schen den Lamellen a1, a2, a3 usw. liegen,  angeschlosen sind.

   Durch einen Drehschal  ter oder durch eine andere geeignete Schalt  vorrichtung mit Kontakten     d    können die  benachbarten Lamellen a1, ei und a2 c2 und  a3, c3 usw. miteinander verbunden werden,  wodurch die betreffenden Lamellen kurz  geschlossen und die Wicklungen s1, z1 und  s2, z2 usw. einander parallel geschaltet wer  den. Haupt- und Zusatzwicklung haben also  einen gemeinsamen Kollektor mit nur einem  Bürstenpaar b1, b2.  



  Beim Anlassen der Verbrennungskraft  maschine sind zunächst die     Lamellenkon-          takte    d offen, und der Strom geht durch die  Hauptwicklung s1 usw., wodurch der An  ker in Umlauf gesetzt wird. Diese Bewegung  wird dazu benutzt, die Kontakte d an die  Zusatzlamellen cl, e2 usw. zu legen und da  durch die Zusatzwicklung z1, z2 usw. in den  einzelnen Spulen parallel zur Hauptwicklung  zu schalten. Dadurch wird der Gesamtquer  schnitt der Ankerwicklung derart erhöht  und infolge der entsprechend erhöhten Strom  aufnahmefähigkeit das zum Anlassen er  forderliche Drehmoment erhalten.

   Ist die  Verbrennungskraftmaschine angesprungen,  so wird die Zusatzwicklung z1 usw. durch  Öffnen der Kontakte d abgeschaltet, und es  bleibt für die nun einsetzende     Stromerzen-          gung    nur die Hauptwicklung s1 USW. in Tä  tigkeit.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 10  sind die Spulen der Haupt- und Zusatz:  wicklung in getrennten, abwechselnd auf  einander folgenden Ankernuten gelagert,  wobei jede Spule nur an einem Ende fest  mit einer Kollektorlamelle verbunden ist,  also die Spulen s1, s2 usw. mit den Lamellen  a1, a2 usw., die dazwischen liegenden Zusatz  spulen z1, z2 usw. mit den zwischen den La  mellen a liegenden Lamellen e1, c2 usw.  Die freien Enden aller Spulen sind an Kon-    takte d angeschlossen, die die freien Enden  der Hauptspulen s1 und der Zusatzspulen z1  usw. entweder mit den benachbarten Lamellen  ei usw. der Zusatzspulen oder, wie in Fig.10  gestrichelt dargestellt ist, mit den darauf  folgenden Lamellen a der Hauptspulen ver  binden. Die beiden Kohlenbürsten b1, b2  sind so breit gehalten, dass sie stets über  zwei benachbarten Kollektorlamellen schlei  fen.  



  Beim Anlassen     werden    die Lamellen  kontakte so verstellt, dass sie die gestrichelte  Verbinclung zwischen den     Hlauptwicklungs-          lamellen    a herstellen. Dann schliessen die  Bürsten b1, b2 die Zusatzlamellen e1 usw.  mit den Hauptlamellen ac, usw. kurz und  schalten die Zusatzwicklungen mit den  Hauptwicklungen parallel. Hieraus     ergibt     sich ein grosser Gesamtquerschnitt von ent  sprechend hoher Stromaufnahmefähigkeit  und ein hohes Drehmoment. Für die Strom  erzeugung werden die     Kontakte    d in die  voll gezeichnete Stellung gebracht, also an  die benachbarten Lamellen gelegt, wodurch  sämtliche Spulen, das heisst die Haupt- und  Zusatzspulen, in abwechselnder Reihenfolge  hintereinander geschaltet werden.

    



  Während also bei der Ausführungsform  nach     Fig.    9 die Zusatzwicklung     während     der Stromerzeugung abgeschaltet ist,     werden     bei der Anordnung nach     Fig.    10 sämtliche  Spulen für beide     Betriebsarten    benutzt, und  zwar beim Anlassen in     Parallelschaltung,     bei der     Stromerzeugung    in Reihenschaltung;

    in beiden Fällen bietet die Erfindung den  Vorteil, durch geeignete     Walil    des Quer  seehnittes der     Zusatzwicklung    die Maschine  den aus .dem Doppelbetrieb sich ergebenden  elektrischen Bedingungen so anzupassen,  dass die     Lamellenkontakte    nur zwischen     be-          nachliarten    Lamellen spielen und die     Kol-          lektorbürsten    eine über zwei benachbarte  Lamellen sich erstreckende Breite zu haben  brauchen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fia.    11  bestehen die Ankerspulen aus je zwei Teil  spulen<I>A A',</I>     B        B",   <I>C C'</I> usw., von denen  <I>A,</I>     B    ,C usw. einen geringeren, A',     B',   <I>C'</I>      usw. einen höheren Widerstand haben. Die  zusammengehörigen Teilspulen liegen mit  ihren gemeinschaftlichen Anfängen a, b, c  usw an Kontaktfedern oder ähnlichen  Schaltgliedern k1 k2, 1c3 usw., die sich gegen  die Kollektorlamellen legen und so verstell  bar sind, dass sie nach Wahl auf zwei ver  schieden benachbarten Lamellen liegen kön  nen, wie durch volle und gestrichelte Linien  dargestellt ist.

   Demgemäss kann Kontakt  feder kl mit Lamelle 12 oder Lamelle i,  Kontaktfeder k2 mit Lamelle 2 oder 3, Kon  taktfeder k 3 mit Lamelle 4 oder Lamelle 5  usw. elektrisch verbunden werden. Die En  den der     Teilspulen    liegen abwechselnd an  benachbarten Lamellen, und zwar die Enden  der Teilspule F an Lamelle l, der Teilspule  A an Lamelle 2, der Teilspule A' an La  melle 3, der Teilspule B an Lamelle 4, der  Teilspule b' an Lamelle 5, der Teilspule C  an Lamelle 6, der Teilspule C an Lamelle 7  USW.

      Beim Generatorbetrieb nehmen die Kon  taktfedern k1, k2, k3 usw. die mit gestrichel  ten Linien dargestellte Lage ein, das heisst       sie        verbinden        die        gemeinsamen     änge a, b, c usw. mit den Kollektor  lamellen 1, 3, 5, 7 usw. Dann sind die  Teilspulen A' B', C usw. zu einer in sich  geschlossenen Wicklung verbunden, der die  Bürsten<I>G, H</I> den Strom entnehmen. Soll  der Anker auf     Motorbetrieb    umgeschaltet  werden, so werden die Kontaktfedern k1, k2  k3 usw. auf die benachbarten Lamellen 12,  2, 4 usw. umgelegt, an denen die Enden der  Teilspulen F, A, B, C liegen.

   Dadurch sind  die Teilspulen A', B', C usw. ausgeschaltet,  weil ihre Lamellen 1, 3, 5 usw. freiliegen,  und nun bilden die Teilspulen A, B, C usw.  eine geschlossene Wicklung, der die Bürsten  G, H aus der Batterie Strom zuführen.  



  Ist der die Kontaktfedern k1, k2, k 3 usw.  tragende Schaltkörper in oben angedeuteter  Weise selbsttätig umstellbar, so     befindet    sich  beim Anlassen die Motordynamo zunächst  in Generatorschaltung, bei der die Kontakt  federn die gestrichelte Verbindung zwischen    den Spulenanfängen und den Kollektor  lamellen herstellen. Der zugeführte Strom  veranlasst eine Drehung des     Ankers,    die  ein Übergleiten der Kontaktfedern auf die  benachbarten, in der     Drehrichtung    folgen  den Lamellen zur Folge hat, so dass die Kon  taktfedern die mit vollen Linien dargestellte  Verbindung bewirken. Dadurch wird der  Strom selbsttätig von den     Teilspulen    A',       B',   <B><I>C</I></B> usw. auf die Teilspulen<I>A, B,</I> C usw.

    von höherer     Stromaufnahmefähigkeit    über  geleitet und dem Anker ein höheres, zum       Anlassen    der     Verbrennungsmaschine    geeig  netes Drehmoment erteilt.     Ist    die Verbren  nungskraftmaschine     angesprungen,    so wird  nun der Anker der     Motordynamo    von jener  Maschine angetrieben, und wenn     diese    eine  gewisse Umlaufzahl erreicht hat, eilt der  Anker dem mit der Verbrennungskraft  maschine verbundenen Schaltkörper um so  viel nach, dass die Kontaktfedern wieder auf  die benachbarten     gollektorlamellen    zurück  gleiten, wodurch die     Generatorschaltung     wieder hergestellt ist.

   Für beide Betriebs  arten dient .das gleiche Bürstenpaar G, H  sowohl zum     Zuführen    des Batteriestromes  in dem     einen,        als    auch zum Ableitendes er  zeugten Stromes im andern Falle.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    12       sind        die        Teilspulen    dadurch gebildet, dass  einheitliche     Spulen    verwendet werden, von  denen die eine     mit    dem     einen    Ende an eine       Kollektorlamelle,    zum     Beispiel    2, mit dem  andern an die nächstfolgende Kollektor  lamelle 3, die nächste Spule mit dem einen       Ende    an die folgende Lamelle 4, mit dem  andern Ende an die folgende Lamelle 5 an  geschlossen ist usw.

   Die     Spulenanfänge     <I>a, b,</I> c usw. sind derart an die Spulen gelegt,  dass diese in je zwei     Abschnitten   <I>A A, B B'</I>       usw.    von verschiedenem     Widerstande    unter  teilt ..sind. Bei der Motorschaltung, bei der  die Kontaktfedern     kl,        k2,        k3    usw. die mit  vollen Linien gezeichnete Stellung einneh  men, durchfliesst der zugeführte Strom die  Teilspulen<I>A, B,</I> C usw., während beim     Ge-          neratorbetrieb,    bei dem die Kontaktfedern  die gestrichelte Lage einnehmen, die Teil-      spulen A', B', C usw. von höherem Wider  stande durchflossen werden.  



  Die Schaltung kann auch, wie Fig. 13  zeigt, so ausgeführt werden, dass beim Mo  torbetrieb die Wicklungsspulen nur zu  einem Teil, dagegen beim Generatorbetrieb  gänzlich eingeschaltet sind. Zu diesem Zweck  sind die Wicklungsspulen mit dem Anfang  an eine Kollektorlamelle 1, 3, 5 usw. an  geschlossen, während mit den dazwischen  liegenden Lamellen 2, 4, 6 usw. nur ein Teil  der Spulen verbunden ist. Dadurch werden  je nach der Lage der Kontaktfedern k1, k2  usw. die Spulen entweder nur in ihren Tei  len A, , B, C usw. durchflossen, wobei sie  nur einen geringeren Widerstand bieten,  oder auch in ihren beiden Abschnitten l  und A', B und B', C und C' usw. zugleich,  wobei ihr Widerstand ein grösserer ist.  



  Bei den drei Ausführungsformen nach  Fig. 11 bis 13 wird von jeder Ankerspule  durch den Kollektor hindurch eine Abzwei  gung herausgeführt, die jede Spule in einen  niedrig- und einen hochohmigen Teil zer  legt, je nach der Anzahl der Windungen,  an welche die Abzweigung gelegt ist. Auf  diese Weise erhält jede Ankerspule drei En  den oder, genauer ausgedrückt, einen An  fang und zwei Enden. Die beiden Enden  jeder Ankerspule werden getrennt an be  nachbarte Kollektorlamellen angeschlossen,  während der gemeinsame Spulenanfang,     be-          zieähungsweise    die gemeinsame Abzweigung  mittelst einer Schaltvorrichtung entweder  an das eine oder andere Ende der     vorher-          gelienden    Ankerspule gelegt wird.

   Dadurch  wird trotz dauernder organischer Verbindung  aller Windungsteile eine beliebige Auswahl  der Teile verschiedenen Widerstandes für  die beiden Betriebsarten ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Licht- und Anlassmasehine für Verbrennungskraftmaschinen, deren An kerwicklung mit nur einem Kollektor ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwicklung in einzelne, an dem gemein samen Kollektor angeschlossene Wicklungs- teile zerlegt ist, die mittelst des Kollektors und eines mit diesem zusammenwirkenden Schalters so geschaltet werden, dass der Wi derstand der Ankerwicklung für die Strom- erzeugung höher, für den Motorbetrieb beim Anlasen niedriger eingestellt ist. UNTER AN-SPRüCHE 1.
    Elektrische Licht- und Anlassmaschine n ac 'h Patentanspruch, dadurch gekenn- t> zeichnet, .dass für die Stromerzeugung die Wicklungsteile (Spulen) des Ankers hintereinander, für den Motorbetrieb gruppenweise parallel geschaltet werden. 2.
    Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einanderfolgenden Spulen des Ankers durch Veränderung ihres Anschlusses an aufeinanderfolgende Kollektorlamel- len und durch elektrische Verbindung der bei dieser Veränderung übersprun genen Lamellen gruppenweise parallel geschaltet werden. 3. Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung der über sprungenen Kollektorlamellen durch die Schleifbürstenf hergestellt wird. 4.
    Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wicklung des Ankers aus einer für die Stromerzeugung be messenen Hauptwicklung und Zusatz wicklung besteht, die an .dem Kollektor der Hauptwicklung liegt und für den Motorbetrieb beim Anlassen parallel zur Hauptwicklung geschaltet ist. 5.
    Elektrische Licht- und Anlassmasehine nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spu len der Zusatzwicklung mit dem einen Ende an die K ollektorlamellen der Hauptwicklung, mit dem andern Ende an zwischen den Lamellen der Haupt wicklungsspulen liegende besondere Kollektorlamellen angeschlossen sind, und dass die Zusatzwicklung bei der Stromerzeugung abgeschaltet ist. 6.
    Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spu len der Zusatzwicklung in besonderen, zwischen den Spulen der Hauptwicklung vorgesehenen Ankernuten liegen und durch die Kollektorbürsten zusammen mit verstellbaren Kontakten innerhalb des Ankers so umgeschaltet werden, dass bei Generatorbetrieb die beiden Wick lungen hintereinander, bei Motorbetrieb parallel geschaltet sind. 7.
    Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ankerwicklung aus Spulen gebildet ist, die aus je zwei Tei len von verschiedenem Widerstand be stehen, wobei diese Teile an einem ihrer Enden innerhalb des Ankers miteinander verbunden und zu Schaltgliedern des Kollektors geführt sind, die andern Enden aber je an benachbarte Lamellen des gemeinsamen Kollektors angeschlos sen sind. 8. Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ankerspulen mit dem Anfang an zugehörige Kontaktfedern, mit dem Ende an eine Kollektorlamelle angeschlossen sind, während mit den dazwischen liegenden Lamellen nur ein Teil der Spulen verbunden ist. 9.
    Elektrische Licht- und Anlassmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die umschaltbaren Enden der Ankerspulen mit einem gegenüber dem Kollektor verdrehbaren Kranz von einander isolierter Kontaktfedern ver bunden sind, deren jede an, einer Kol- lektorlamelle anliegt. 10. Elektrische Licht- und Anlassmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die freien Spulenenden durch Bohrungen der Kollektornabe hindurchgeführt und durch nachgiebige Litzen mit den Kontaktfedern verbun den sind.
CH104866D 1923-02-02 1923-02-02 Elektrische Licht- und Anlassmaschine für Verbrennungskraftmaschinen. CH104866A (de)

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CH104866D CH104866A (de) 1923-02-02 1923-02-02 Elektrische Licht- und Anlassmaschine für Verbrennungskraftmaschinen.

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