CH104937A - Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen.

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CH104937A
CH104937A CH104937DA CH104937A CH 104937 A CH104937 A CH 104937A CH 104937D A CH104937D A CH 104937DA CH 104937 A CH104937 A CH 104937A
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sep
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hydrogen
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Classen Alexander Prof Dr Phil
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Classen Alexander Prof Dr Ing
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  Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen.    Durch das Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge  auf     metallischen    Unterlagen bekannt gewor  den, dadurch gekennzeichnet,     @dass    man dem  elektrolytischen Bade Kolloide     bezw.    Kolloide       bildende    Stoffe zusetzt und ausserdem für .die  Anwesenheit von     Körpern    Sorge trägt, wel  che unter den gegebenen Bedingungen     uner-          wüns:chte    Wasserstoffbildung an der Kathode  zu verhindern vermögen, ohne zerstörend auf  die Kolloide einzuwirken.  



  Weitere Untersuchungen haben ergeben,  d ass man .ganz besondere Erfolge erzielt, wenn  man an Stelle der :getrennten Anwendung von       Kolloiden    .einerseits     und    wasserstoffbinden  den Stoffen ,anderseits dem elektrolytischen  Bade solche Stoffe zusetzt, welche zugleich  kolloidalen Charakter und die Eigenschaft  haben, wasserstoffbindend zu wirken.  



  Derartige Kolloide kann man, wie gefun  den wurde, auf     verschiedenem    Wege erhalten.  Man kann     .zun < i!chst    so verfahren,     da.ss    in-,in  dem elektrolytischen Bade wasserstoffbin  dende     Kolloide    zusetzt, welche .aus     Kolloiden     und wasserstoffbindenden Stoffen entstan  den sind. Derartige wasserstoffbindende Kol-         loide    können zum Beispiel durch     Aufein-          a:nderwirken    von Kolloiden und Oxydations  mitteln, z. B. von Wasserstoffsuperoxyd, ent  standen sein.

   An Stelle     ,Ton    Wasserstoff  superoxyd können     .auch    andere sauerstoff  haltige Stoffe als Oxydationsmittel Verwen  dung finden,     insbesondere    solche, welche     ge-          netis,ch    mit Wasserstoffsuperoxyd zusammen  hängen, wie zum Beispiel     P.ersulfate,    Per  borate,     Percarbonate,        Persilikate,        Ortho-Per-          phosphate,        Pyroperph-osphate,    Überschwefel  säure, Sulfomonopersäure usw.

   Diese Ver  bindungen werden zweckmässig unter solchen  Bedingungen zur     Einwirkung    auf die 1'o1  loide gebracht, bei welchen sie Wasserstoff  superoxyd abgeben. So kann man zum Bei  spiel aus Lösungen von     Perboraten,        Persul-          faten    usw. durch Zusatz von Katalysatoren,  wie zum Beispiel Schwefelsäure oder derglei  chen, das Wasserstoffsuperoxyd frei machen  und an das Kolloid binden.  



  Vorzüglich brauchbare wasserstoffbin  dende Kolloide erhält man zum Beispiel durch       Einwirkung    von Wasserstoffsuperoxyd auf  Gelatine. Dabei kann     idie    Entstehung der       wasserstoffbindenden    Kolloide durch die Ge-           crenwart    von Katalysatoren     begünstigt        wer-          den.     



  Praktisch kann man zum     Beispiel    so ver  fahren,     da.ss    man nie Gelatine mit Wasserstoff  superoxyd     überschi,chtet.    Löst man beispiels  weise Gelatine in warmem Wasser in einer       -Menge    auf, dass die     Lösung,    beim Erkalten     zti     einer festen Gallerte erstarrt und     übersellich-          let    man diese Masse mit Wasserstoffsuper  oxyd, so     .geht        ,die    Gallerte allmählich in flüs  sigen     filtrierbaren    Zustand     über    unter Bil  dung einer Lösung,

   welche auch bei     langem          Stehen    Sauerstoff nicht     abgibt.    Die     Wirkung     des     Perhvdrols    auf die Gallerte kann durch  Katalysatoren unterstützt werden. Als sol  che kommen unter anderem Salze, zum Bei  spiel Sulfate des Aluminiums, in Frage.  



  Durch     Ilinzufii-en    eines derartigen was  serstoffbindenden Kolloids, welches     aalschei-          nend    das     V@'asserstoffsuperoxy    d .chemisch ge  bunden oder in sehr fester     Anla-ertinb    ent  hält, zu einem galvanischen Bade kann man  bisher     unerreichbare        teehnische    Erfolge er  zielen.

   Bei der elektrolytischen     VerzinlLunb     von Eisen erhält man zum Beispiel weisse,       -lä.nzende    silberähnliche Überzüge von ganz       besonderer    Dichte und hohem Glanz; beim  1     aehpolieren    nimmt das Metall auffallend  schönen Hochglanz an.

       Aueliandere        orba-          nisehe    oder     anorganische    Kolloide, zum Bei  spiel Gummi,     Eiweiss,    Stärke,     Dextrin,    Al  bumin     etc.,    können in ähnlicher Weise in     was-          serstoffbindende    Produkte     übergeführt    wer  den.  



  Zur Ausübung des Verfahrens     verfährt     man zum Beispiel derart, dass man zum Bei  spiel einem     Bade    für die     Verz.inkung    von  Eisen, welches in 100 Litern, z. B. 10     kg,     Zinksulfat, 2,5     kg,        Ammoniumsulfat    und  120     ein'        Schwefelsäure    (1,8       Be)    enthält, ge  ringe     Mengen    des zum Beispiel aus Gelatine  und     Wasserstoffsuperoxyd    herbestellten Pro  duktes zusetzt und die     Verzinkung    in übli  cher     )Veise    ausführt.

Claims (1)

  1. EMI0002.0056 PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung glänzender rMe- tallüberzüge auf metallischen Unterlaben, EMI0002.0060 z. <SEP> B. <SEP> voll <SEP> Zink <SEP> auf <SEP> dadurch <SEP> @.:
    @@henn zeiehnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> elektrolytiscllc-n <SEP> Bade <tb> wasserstoffbindende <SEP> Kolloide <SEP> zusetzt. <tb> UNTERAN <SEP> SPRirCIIE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> dem <SEP> elektroly <SEP> ti schen <SEP> Bade <SEP> wasserstoffbindende <SEP> Kolloide <tb> zusetzt, <SEP> welche <SEP> aus <SEP> Kolloiden <SEP> und <SEP> -vasser stoffbindenden <SEP> Stoffen <SEP> entstanden <SEP> sind. <tb> ?.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet. <tb> alass <SEP> man <SEP> dein <SEP> elektrolytischen <SEP> Bade <SEP> was Kolloide <SEP> zusetzt, <SEP> wel-clie <tb> durch <SEP> Aufcinanderwirken <SEP> von <SEP> Kollokleii <tb> und <SEP> Ox@-da,tionsmittelii <SEP> entstanden <SEP> sind. <tb> r3. <SEP> Verfahren <SEP> nasch <SEP> Pafcntanspruch <SEP> und <SEP> Iln teranspriIcben <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ?, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> inan <SEP> dem <SEP> elehtrolvtiseh(sn <tb> Bade <SEP> wasserstoffbindende <SEP> Kolloide <SEP> znsetzf-, <tb> welche <SEP> durch <SEP> _#ufehianderwlrhen <SEP> von <SEP> Kol loiden <SEP> und <SEP> Wassersfoffstiperoxvd <SEP> enistan den <SEP> sind. <tb> -1.
    <SEP> Verfahren <SEP> navli <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teransprüelleil <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3, <SEP> dadurch <SEP> behenn zeichnet. <SEP> dass <SEP> die <SEP> n-asserstoffbindenden <tb> Kolloide <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> voll <SEP> Katalysatoren <tb> herbestellt <SEP> sind. <tb> 5. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Pritentansliruch <SEP> und <SEP> Un tera.nsprüchen <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3, <SEP> daclurcli <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> plan <SEP> K <SEP> .olloidc= <SEP> zusetzt, <SEP> welche <tb> durch <SEP> Einwirkung <SEP> von <SEP> Wasserstoffsuper oxy <SEP> d <SEP> auf <SEP> Gelatine <SEP> entstanden <SEP> sind. <tb> (i. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> En teranspruch <SEP> 5.
    <SEP> cla,rlureh <SEP> -ehennzeichnet, <tb> dass <SEP> man <SEP> Kolloide <SEP> zusetzt, <SEP> welche <SEP> durch <tb> Einwirkung <SEP> von <SEP> ZNTasserstoffsuperoxvd <tb> auf <SEP> Gelatine <SEP> in <SEP> Geben <SEP> wart <SEP> von <SEP> Katalysa toren <SEP> entstanden <SEP> sind. <tb> 7. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Pateittan.#pi@ueh <SEP> und <SEP> Uil teranspruch <SEP> a, <SEP> dadurch <SEP> belzennze#iehiiet, <tb> dass <SEP> man <SEP> lsolloicln <SEP> zusetzt, <SEP> welche <SEP> durch <tb> Überschichten <SEP> voll <SEP> Gelatine <SEP> mit <SEP> Wasser stoffsulieroxvcl <SEP> entstanden <SEP> sind. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 5, G und 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass ,man Kolloide zusetzt, welche durch Überschichten von Gelatine mit Wasserstoffsuperoxyd in Gegenwart von Katalysatoren entstanden sind.
CH104937D 1922-11-06 1922-11-06 Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen. CH104937A (de)

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