CH105087A - Verfahren zur Herstellung verdrillter Leiterstäbe für Kurzschlussanker von Drehfeldasynchronmotoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung verdrillter Leiterstäbe für Kurzschlussanker von Drehfeldasynchronmotoren.

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CH105087A
CH105087A CH105087DA CH105087A CH 105087 A CH105087 A CH 105087A CH 105087D A CH105087D A CH 105087DA CH 105087 A CH105087 A CH 105087A
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short
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung verdrillter Leiterstäbe für     Kurzschlu13anker     von     Drehfeldasynchronmotoren.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung verdrillter  Leiterstäbe für     Kurzschlussanker    von     Dreh-          feldasynchroninotoren,    zum Beispiel solcher  Ankerstäbe, deren Widerstand infolge einer       Nutenstromverdrängung    mit der     Schlüpfung     erheblich wachsen soll.  



  Der Erfindung gemäss wird ein plattge  drücktes Rohr aus Leitermaterial auf den  Breitseiten mit schräg verlaufenden Einschnit  ten versehen, die auch über die Schmalseiten  fortgeführt werden, so dass zwischen den Ein  schnitten Teilleiter entstehen, die zueinander  verdrillt erscheinen.  



  Um bei der Herstellung der Einschnitte  an der einen Breitseite des Rohres Beschädi  gungen der andern zu vermeiden, kann man  zum Beispiel das Rohr zunächst über einer  provisorischen Einlage aus     Pressspan    von 1  bis 2 mm Stärke zusammenpressen. Nach  Herstellung der Einschnitte, die sich durch  Sägen oder Fräsen bequem herstellen lassen,  kann man die Einlage entfernen. Der nun-    mehr entstehende Hohlraum von 1-2 min  Stärke reicht aus, um den an den Einschnitt  kanten entstandenen Grat im Innern des Rohres  entfernen zu können. Hierauf kann man in das  flachgedrückte Rohr eine definitive Einlage,  die sich je nach dem Verwendungszweck des  Leiterstabes richtet, einführen, beispielsweise  eine Eiseneinlage oder eine isolierende Ein  lage aus     Glimmerplatten    von etwa 0,1 bis  0,2 mm Stärke.

   Man kann diese definitive  Einlage vorher mit einem Klebemittel be  streichen und schliesslich den Stab über dieser  Einlage völlig zusammenpressen, um die ein  zelnen Teilleiter mit der Einlage zu verkleben.  



  Ein nach diesem Verfahren hergestellter  Stab ist in der Zeichnung als Ausführungs  beispiel veranschaulicht, und zwar zeigt     Fig.    1  eine Ansicht einer Breitseite,     Fig.    2 eine An  sicht einer Schmalseite des Stabes und     Fig.    3  einen Querschnitt durch den Stab nach der  Linie     A-B    in     Fig.    1.  



  Durch die     Einschnitte    auf den vier Seiten  flächen des gezeichneten Stabes sind sechs      fortlaufende     Durchbrechungslinien        a-,    b,<I>c, d,</I>  <I>e, f</I> gebildet; um dies klar anzudeuten, sind  für Linie d die einzelnen Teile durch Indizes  unterschieden und in     Fig.    1 die unsichtbaren       Stücke        d',        d'        punktiert    angedeutet. Zwischen  den sechs Linien verbleiben sechs schrauben  artig gewundene, zueinander verdrillte Teil  leiter.

   Indem die sechs Linien nicht bis zu  den Enden des Rohres durchgeführt sind,  sondern in einiger, Entfernung s von den       Rohrenden    aufhören, so sind die sechs Teil  leiter dort parallel geschaltet; zugleich er  geben sich noch zwei Vorteile: Erstens be  hält der Leiterstab trotz seiner Unterteilung  eine genügende mechanische Festigkeit, zwei  tens braucht man keine besonderen Mittel,  um die einzelnen Teilleiter in geeignetem  Abstand voneinander zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zurHerstellung verdrillterLeiter- stäbe für Kurzschlussanker von Dreifeldasyn- chronmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass ein plattgedrücktes Rohr aus Leitermaterial auf den Breitseiten mit schräg verlaufenden Einschnitten versehen wird, die auch über die Schmalseiten des Rohres fortgeführt wer den, so dass zwischen den Einschnitten Teil- leiter entstehen, die zueinander verdrillt ei,- scheinen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rohr vor dem Einschneiden über einer provisorischen Einlage von solcher Stärke flach gedrückt wird, dass der auf der Innenseite des Rohres an den Schnittkanten entstandene Grat nach Wegnahme der Einlage entfernt wer den kann. 2. Verfahren nach dein Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Rohr nach Herstellung der Einschnitte über einer definitiven Ein lage weiter zusammengepresst und damit verklebt wird. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schräg ver laufenden Einschnitte nicht bis zu den Enden des Stabes durchgeführt werden.
CH105087D 1917-01-12 1918-02-11 Verfahren zur Herstellung verdrillter Leiterstäbe für Kurzschlussanker von Drehfeldasynchronmotoren. CH105087A (de)

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