CH105262A - Dispositif facilitant à un aveugle l'écriture manuelle. - Google Patents

Dispositif facilitant à un aveugle l'écriture manuelle.

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CH105262A
CH105262A CH105262DA CH105262A CH 105262 A CH105262 A CH 105262A CH 105262D A CH105262D A CH 105262DA CH 105262 A CH105262 A CH 105262A
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B21/00Teaching, or communicating with, the blind, deaf or mute
    • G09B21/001Teaching or communicating with blind persons
    • G09B21/002Writing aids for blind persons

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Description


  Verfahren zum Färben     und    Bedrucken von       Estergruppen    enthaltenden Textilmateria  lien mit     Dispereionsfarbstoffen.       Gegenstand der     Erfindung    ist ein Verfahren zum       Färben    und Bedrucken von     Estergruppen    enthaltenden Textilmate  rialien, wie lose Fasern oder Geweben aus     z.B.        Celluloseestern,     insbesondere     Celluloseacetat,    und Polyestern, insbesondere sol  chen auf Basis von     Terephthalsäure    und     Aethylenglykol,    mit       Dispersionsfarbstoffen,

      welches dadurch     gekennzeichnet    ist,     dass     <U>man</U> als     Dispersionsfarbstoffe        wasserunlösliche    oder schwer in           Wasser    lösliche Mono- oder     Dinitroarylhydrazone    bzw.

       -osazone          aliphatischer,        cycloaliphatischer,    aromatischer,     araliphati-          scher    oder     heterocyclischer    Aldehyde oder     Ketone    oder     Phthala-          zone,    wie sie durch Kondensation unter     Wasseraustritt    aus  Mono- oder     Dinitroarylhydrazonen    aromatischer     Carbonylverbin-          dungen,

      die in     o-Stellung    zur     Carbonylgruppe    eine     Carboxyl-          gruppe    tragen, erhältlich sind, verendet.  



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren werden gelbe  und     orange    Färbungen     und    Drucke erhalten, die sich durch gute  bis sehr gute Echtheitseigenschaften, insbesondere Licht-,  Wasch-, Schweiss-, Sublimier- und     Thermofixierechtheit,    aus  zeichnen. Besonders hervorzuheben ist noch, dass die erfindungs  gemäss verwendbaren Farbstoffe Baumwolle     praktisch    nicht an  schmutzen und     daher    auch mit Vorteil     für    das Färben und Be  drucken von Mischgeweben, die nur teilweise aus     Estergruppen     enthaltenden Materialien bestehen, eingesetzt werden     können.     



  Die für das     erfindungsgemässe    Verfahren verwendba  ren Farbstoffe können in bekannter Weise hergestellt werden       Umsetzung    von     Nitroarylhydrazinen    mit den genannten     Carbonyl-          verbindungen,    vorzugsweise im sauren     pR-Bereich,    und gegebenen  falls unter nachträglicher Kondensation     unter    Wasserabspaltung  zu den entsprechenden     Phthalazonen.     



  In der nachfolgenden Tabelle ist eine Reihe von     ge-          eigneten        Dispersionsfarbstoffen    und die damit erhältlichen Farb-      töne genannt. Aus der Tabelle ist weiterhin ersichtlich, wel  che breiten Variationsmöglichkeiten     bezüglich    des Aufbaus der  Farbstoffe bestehen.

   Darin bedeuten:  
EMI0003.0002     
    
EMI0004.0001     
    
EMI0005.0001     
    Die     Ueberführung    der     Farbstoffe    in die     für    ihre       Anwendung    erforderliche feine     Dispereität,        beispielsweise    eine  solche     mit    mittlerer     Korngrösse    von etwa     1t1.,    kann     dadurch    er-      folgen,

       dass    man sie in     bekannter    Meise in einem mit Wasser  mischbaren     Lösungsmittel        oder    in     konz.        Schwefelsäure    löst, die  Lösung anschliessend in Wasser einträgt, das wieder abgeschie  dene     Produkt    erbfiltriert, wäscht und unter Zusatz von üblichen       Dispergier-        und    Mahlhilfsmitteln auf die     gewünschte        Korngrösse     durch Mahlen und/oder Kneten zerkleinert.  



  Das Färben kann in an sich bekannter Weise     erfolgen,          z.B.    bei     Polyestermaterialien    in Gegenwart von     Carriern    bei  80-125o oder in Abwesenheit von     Carriern,    gegebenenfalls unter       Dispergiermittelzusatz,    bei 100-140o. Beim     Bedrucken        und        Klotzen     wird in Gegenwart eines     Verdickungsmittels    gearbeitet und bei  erhöhter Temperatur mit oder ohne     Dampf    fixiert.

   Das     Bedrucken     von Polyesterfasern kann auch nach dem     bekannten        Hitzefixierungs-          verfahren    in Gegenwart oder Abwesenheit von Netzmitteln     durchge-          führt    werden.  



       Beisuiel   <U>1</U>       Vorgereinigtes    Polyestergewebe wird auf dem     Foulard     mit folgender Flotte     geklotzt    (Flottenaufnahme 60     yb):     
EMI0006.0034     
  
    75 <SEP> g <SEP> eines <SEP> wässrigen <SEP> Färbepräparates, <SEP> dessen <SEP> Her  stellung <SEP> weiter <SEP> unten <SEP> beschrieben <SEP> wird,
<tb>  4 <SEP> g <SEP> eines <SEP> handelsüblichen <SEP> Dispergiermittels <SEP> auf
<tb>  Aethylenoxydbasis,
<tb>  50 <SEP> g <SEP> klginatverdickung <SEP> (454ig)
<tb>  Wasser
<tb>  1 <SEP> Liter              Anschliessend    wird bei<B>1000</B>     getrocknet    und 50 Se  kunden bei 2100 nacherhitzt.

   Hierauf erfolgt eine     reduktive     Nachbehandlung mit einer wässrigen Flotte, enthaltend 6     ccm/1     Natronlauge (38o     B6)    und .3 g/1     Hydrosulfit,        während    20 Minuten  bei 50-600. Es wird     gespült    und     getrocknet.     



  Man erhält eine     grünstichig    gelbe     Färbung    von sehr  guter Licht- und vorzüglicher Sublimier- und     Thermofixierecht-          heit.        Mitbehandelte    Baumwolle wird praktisch nicht     angeschmutzt.     



  Das     verwendete    Färbepräparat wird hergestellt, in  dem     man    1 Teil     3,3',4,4'-Tetrachlorbenzophenon-dinitrophenyl-          hydrazon    und 1 Teil des     Natriumsalzes    der     Dinaphthylmethandi-          sulfonsäure    mit 8 Teilen     dest.    Wasser in einer     Kugelmühle    auf  eine     Korngrösse    von etwa<I>1</I>     fc        vermahlt.     



  <U>Beispiel 2</U>       Vorgereinigtes        Polyestergarn    wird 10 Minuten lang       in    einer Flotte, enthaltend 4 g/1     Terephthalsäuredimethylester          als        Carrier,    bei 800     vorbehandelt.    Dann werden 50 g/1 eines wie  oben aus     Be.zalacetophenon-dinitrophenylhydrazon    hergestellten  Färbepräparates und 1,5 g/1 eines handelsüblichen     Dispergier-          mittels    auf     Aethylenoxydbasis    der Flotte zugesetzt und eine Stun  de bei 1250 gefärbt.

   (Flottenverhältnis     1s20.)     Man     erhält    nach dem     Spülen,        reduktiver    Nachbehand  lung, wie in Beispiel 1 angegeben, und erneutem     Spülen    eine gold  gelbe     Färbung    mit guten Echtheitseigenschaften.

        <U>Beispiel 3</U>  16 Teile eines wie in Beispiel 1 hergestellten Fär  bepräparates aus     Acetaldehyd-dinitrophenylhydrazon    werden     in    ein  Färbebad aus 1000 Teilen Wasser     und    2 Teilen     Marseiller    Seife       eingetragen.@Anschliessend    werden 30 Teile eines Gewebes aus       Acetatkunstseide        eingeführt.    Man färbt bei einer     Färbebadtempe-          ratur,    die innerhalb von 30 Minuten auf<B>800</B> gebracht und     an-          schliessend    eine Stunde bei dieser Temperatur gehalten wird.

         Hierauf    wird mit weichem Wasser gespült und getrocknet. Man er  hält eine gelbe Färbung mit     guten    Echtheitseigenschaften.       Beispiel   <U>4</U>  Polyestergewebe wird mit folgender     Druckpaste    be  druckt  
EMI0008.0016     
  
    190 <SEP> g <SEP> eines <SEP> Färbepräparates, <SEP> hergestellt <SEP> durch <SEP> Vermahlen
<tb>  von <SEP> 30 <SEP> g <SEP> p-(2'-Nitrophenyl)-benzophenon-dinitro  phenylhydrazon,
<tb>  30 <SEP> g <SEP> Natriumsalz <SEP> der <SEP> Dinaphthylmethandisulfon  säure,
<tb>  130 <SEP> g <SEP> Best. <SEP> Wasser,
<tb>  600 <SEP> g <SEP> einer <SEP> Stammverdickung, <SEP> bestehend <SEP> aus
<tb>  480 <SEP> g <SEP> Kristallgummiverdickung <SEP> (1:

  3)
<tb>  96 <SEP> g <SEP> Wasser
<tb>  18 <SEP> g <SEP> Drucköl
<tb>  6 <SEP> g <SEP> Entschäumer,
<tb>  210 <SEP> g <SEP> weichem <SEP> Wasser.         Das bedruckte Gewebe wird nach dem Trocknen 50 Se  kunden bei 210o     behandelt,    anschliessend kalt     gespült,        reduktiv     nachbehandelt, wie in Beispiel 1 beschrieben, erneut     gespült     und getrocknet. Man erhält einen     grünstichig    gelben Druck von  sehr guten Echtheitseigenschaften.

Claims (1)

  1. EMI0010.0001 PAT <SEP> LN'1. <SEP> ANSPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zum <SEP> Färben <SEP> und <SEP> Bedrucken <SEP> von <SEP> Estergrup ier;@,@ <SEP> :,i@ < @? <SEP> \enden <SEP> Textilmaterialien <SEP> mit <SEP> Dispersionsfarbstoffen, <tb> fä?lllii'f:: <SEP> F";ktr--n-.eichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> als <SEP> Dispersionsfarbstoffe <SEP> was oder <SEP> schwer <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> lösliche <SEP> Mono- <SEP> oder <SEP> Dinitro ar@r.ti:@:?arons <SEP> bzw. <SEP> -osazone <SEP> aliphatischer, <SEP> cycloaliphatischer, <tb> a:rc:@raa <SEP> 4i:
    .=cher, <SEP> araliphatischer <SEP> oder <SEP> heterocyclischer <SEP> Aldehyde <tb> oder <SEP> ketone <SEP> oder <SEP> Plahalazone, <SEP> wie <SEP> sie <SEP> durch <SEP> Kondensation <SEP> unter <tb> Wasuerk--ustritu> <SEP> aus <SEP> Mono- <SEP> oder <SEP> Dinitroarylhydrazonen <SEP> aromatischer <tb> Carbonylverbindungen, <SEP> die <SEP> in <SEP> o-Stellung <SEP> zur <SEP> Carbonylgruppe <SEP> eine <tb> Carboxylgruppe <SEP> tragen, <SEP> erhältlich <SEP> sind, <SEP> verwendet.
CH105262D 1923-12-07 1923-12-07 Dispositif facilitant à un aveugle l'écriture manuelle. CH105262A (fr)

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