CH105362A - Chemischer Feuerlöscher mit Ausdehnungskammer. - Google Patents

Chemischer Feuerlöscher mit Ausdehnungskammer.

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CH105362A
CH105362A CH105362DA CH105362A CH 105362 A CH105362 A CH 105362A CH 105362D A CH105362D A CH 105362DA CH 105362 A CH105362 A CH 105362A
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sep
fire extinguisher
expansion chamber
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extinguisher
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Emil Krauss Friedrich
Graaff Clemens
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Emil Krauss Friedrich
Graaff Clemens
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  Chemischer Feuerlöscher mit     Ausdehnungskammer.       Gegenstand der Erfindung ist ein Feuer  löscher mit einer Ausdehnungskammer am  Steigrohr, welche das sogenannte     "Treiben"     verhindern soll, das heisst das Austreten  einer geringen Flüssigkeitsmenge aus der  Spritzdüse während der Dauer der Auf  bewahrung des Apparates.

   Dieses Austreten  der geringen Flüssigkeitsmenge kann seinen  Grund darin haben, dass die im obern Teil  des Löschers eingeschlossene, den     obgenann-          ten    Windkessel beim Spritzen bildende Luft  menge, zum Beispiel durch Sonnenbestrah  lung oder von . einer Heizung ausgehende       Wirmestrahlen,    erwärmt wird, sich dadurch  ausdehnt und eine entsprechende Flüssigkeits  menge aus der Düse heraustreibt, so     dass     diese am Apparat     herunterrinnt    und diesen  unansehnlich macht, möglicherweise aber  auch unter dem Löscher befindliche     Gegen-          stande    geringfügig verunreinigt.

   Eine zweite  Ursache für dieses     sogenannte    Treiben be  steht     darin,    dass sich aus der Flüssigkeit,  die meistens     Natriumbikarbonat    gelöst ent  hält, ein Teil der nur lose gebundenen Koh-         lensäure    aus irgend einer Ursache abspaltet  und so den     luft-        bezw.    gasförmigen Inhalt  des Löschers vergrössert. Auch hierdurch  werden geringe     Flüssigkeitsmengen    aus der  Düse des Apparates herausgetrieben.

   Man  hat eine Ausdehnungskammer bisher im In  nern von Feuerlöschern an der Aussenseite  des Steigrohres angeordnet und durch in der       Steigrohrwand    vorgesehene Öffnungen eine       Verbindung    zwischen dem     Steigrohrinnern     und dem Innern der Kammer hergestellt.  Bei dieser bekannten Anordnung bestanden  gewisse Schwierigkeiten bei der Herstellung  der Kammer selbst und bei deren Verbindung  mit dem Steigrohr. Diese Schwierigkeiten  sind beim Gegenstande der vorliegenden Er  findung vermieden, und es werden zugleich  technische Vorteile erreicht dadurch, dass die  Kammer, die zweckmässig eine einfach zy  lindrische Gestalt erhält, auf das     Auslass-          ende    des Steigrohres aufgesetzt ist.

   Sie  durchsetzt zweckmässig den Oberboden des  Löschers und gibt so zugleich Gelegenheit  zu einer einfachen und kräftigen Befestigung    
EMI0002.0001     
  
    des <SEP> Stei-rolires, <SEP> das <SEP> nicht <SEP> mehr, <SEP> -wie <SEP> frülici-,
<tb>  in <SEP> dem <SEP> im <SEP> allgemeinen <SEP> schwer <SEP> zugä.ngliclien
<tb>  obern. <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Feuerlöschers <SEP> voll <SEP> innen <SEP> hur
<tb>  befestigt <SEP> zu <SEP> -werden <SEP> braucht. <SEP> L\itsserdeni <SEP> wird
<tb>  die <SEP> Spritzdüse <SEP> des <SEP> Löschers <SEP> z-vecl@niässi"
<tb>  unmittelbar <SEP> an <SEP> der <SEP> Atisdehnungshaninier
<tb>  angeordnet.
<tb>  



  Die <SEP> Zeichnung <SEP> veranschaulicht <SEP> ein <SEP> Aus  führungsbeispiel <SEP> des <SEP> Erfindungsgegenstan  des.
<tb>  



  In <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> a <SEP> ein <SEP> Feuerlöscher
<tb>  beliebiger <SEP> Gestalt, <SEP> der <SEP> eine <SEP> Säureflasche <SEP> b
<tb>  oder <SEP> eine <SEP> sonstige, <SEP> der <SEP> Druckbaserzeugun  dienende, <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Stossstift <SEP> c <SEP> zti <SEP> be  lätigende <SEP> Einrichtung <SEP> enthält. <SEP> Im <SEP> Innern
<tb>  des <SEP> Löschers <SEP> ist <SEP> das <SEP> Steigrohr <SEP> d <SEP> angeordnet,
<tb>  auf <SEP> dessen <SEP> oberem <SEP> Ende <SEP> die <SEP> Atiscleliiiungs  ka.mmer <SEP> c <SEP> angeordnet <SEP> ist. <SEP> An <SEP> letzterer <SEP> ist
<tb>  die <SEP> Spritzdüse <SEP> f, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> seitlich, <SEP> be  festigt.

   <SEP> Die <SEP> Kammer <SEP> e <SEP> ist <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Deckel <SEP> ff
<tb>  des <SEP> Löschers <SEP> verbunden <SEP> und <SEP> kann <SEP> aus <SEP> lel <SEP> z  terem <SEP> hervorragen.
<tb>  



  Bei <SEP> dem <SEP> dargestellten <SEP> Ausfiilirungsbei  spiel <SEP> ist <SEP> die <SEP> Kammer <SEP> im <SEP> Boden <SEP> g <SEP> verlütel,
<tb>  und <SEP> es <SEP> ist <SEP> auf <SEP> ihr <SEP> zugleich <SEP> der <SEP> Hauchriff <SEP> 1z
<tb>  mit <SEP> seinem <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> befestigt. <SEP> Die <SEP> Mand  griffsanordntin" <SEP> ; <SEP> kann <SEP> indessen <SEP> auch <SEP> anders
<tb>  #rewählt <SEP> -werden, <SEP> bei <SEP> l@egelförmigen <SEP> liezw.            sl.umpfkegelfürinigen        Apparaten        zum    Bei  spiel seitlich.

   Anstatt die     Kammer    e in Zen  Boden     g        einzulöten,    kann man sie in den  selben unter     Hinzufügung    einer entsprechen  den     Dichtung        mich        einschrauben,    so dass die  Kammer mit dem Steigrohr herausnehmbar  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chemischer Feuerlöscher mit Ausdehnungs- kammer a.m Steigrohr, dadurch gekenn7eich- net:, dass die Ausdehnungskammer dem Aus trittsende des Steigrohres vorgelagert ist.
    UNTERANSPRüCHE EMI0002.0023 1. <SEP> Feuerlöscher <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> gel#ennzei(#litiet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> #.us clehnungshaninier <SEP> im <SEP> obern <SEP> Deckel <SEP> des <tb> Feuerlöschers <SEP> bcfestibt <SEP> ist <SEP> und <SEP> zugleich <tb> als <SEP> Befestigung <SEP> sitiittel <SEP> für <SEP> das <SEP> Steigrohr <tb> dient. <tb> ?. <SEP> Fetterlöseher <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 1. <SEP> dadurch <SEP> gekenn7eicli tiet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> 3usdehnungsk"inimer <SEP> die <tb> Spritzdüse <SEP> tragt.
CH105362D 1922-09-16 1923-06-26 Chemischer Feuerlöscher mit Ausdehnungskammer. CH105362A (de)

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