CH105456A - Vorrichtung an Behältern für gärfähige Flüssigkeiten zum sterilen Füllen und Entleeren derselben. - Google Patents

Vorrichtung an Behältern für gärfähige Flüssigkeiten zum sterilen Füllen und Entleeren derselben.

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CH105456A
CH105456A CH105456DA CH105456A CH 105456 A CH105456 A CH 105456A CH 105456D A CH105456D A CH 105456DA CH 105456 A CH105456 A CH 105456A
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CH
Switzerland
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container
sleeve
attached
fitting
filling
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Inventor
Georg Dr Trier
Alkoholfreie Weine Kons Meilen
Original Assignee
Georg Dr Trier
Alkoholfreie Weine & Konserven
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  Vorrichtung an Behältern für gärfähige Flüssigkeiten zum sterilen Füllen  und Entleeren derselben.-    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung an Behältern für gär  fähige Flüssigkeiten     rum        sterilen    Füllen und  Entleeren dieser Behälter. Gemäss der Erfin  dung'     ist    an zwei Stellen der     Behälterwan-          dung    je eine Armatur     angebracht,    deren jede       eine    in eine Bohrung der Behälterwandung  keimdicht eingesetzte Hülse aufweist, durch  die ein     -Schlauchstück    gezogen ist, dessen- in  neres Ende mittelst eines eingeführten Roh  res aus gegen den.

   Behälterinhalt indifferen  tem     Material    keimdicht gegen die Hülse     ge-          presst    wird,     während        nn    dem äussern Ende des       S,chlaucbstücl,#es    ein V     erschlussorgan        abnebm-          bar    angebracht ist, welches dazu dient, das  äussere Ende     dr@s        Schlauchstückes    keimdicht       verschlossen    zu     hallten,

      solange die     #Torriclc-          tung    nicht in Funktion     gesetzt    wird.  



  Ein     Ausfiihrungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht     schematisch    die  beiliegende:     Zeichnung,    wobei als Behälter ein  Fass angenommen ist.  



       Fig.    1 ist ein Teilschnitt durch das     Fa.ss     und eine der Armaturen;         Fig.    2 veranschaulicht in kleinerem Mass  stab die die beiden     Armaturen    zeigende Stirn  ansicht des Fasses.  



  Im Boden des Fasses ist .an zwei einander  diametral     gegenüberliegenden    Stellen 1 und 2       (Fig.    2) je eine Armatur angebracht. Jede  Armatur besitzt eine Hülse 4, die in eine  Bohrung 3 des     Fassbodens    keimdicht einge  setzt ist. Die Hülse 4 besteht aus Metall,  zweckmässig     ,aus    verzinntem Messing; ihre       Enden    ragen über die     Aussen-        bezw.    Innen  seite des     Fassbodens    hinaus. Durch die Hülse  4 ist ein zum Beispiel ans Gummi bestehen  des     Schlauchstück    5 gezogen, dessen Enden  aus der Hülse herausragen.

   In das innere  Ende der     Schlauehstücke    ist ein     gekrümmtes     Glasrohr 6 gesteckt, -     dessen        Durchmesser    so  gewählt ist, dass es den Schlauch gegen die  Hülse 4 dicht     anpresst.    Das äussere Ende des       Schlauchstückes    5 ist durch einen abnehm  baren     Verschlusszapfen    7 .aus einen Material,       (las    gegen den     Fassinhalt    indifferent ist, also  zum Beispiel aus     Glas,    Steingut, Ton, Por  zellan, Holz, keimdicht .abgeschlossen.

   Zum      Festhalten der Hülse d in dem     Fassboden    dient  einerseits eine auf das innere Hülsenende ge  schraubte Mutter 8 aus indifferentem Ma  terial, z. B. Holz, und eine auf das äussere  Hülsenende auf     "ewindete        Gegenmutter    9     aus          Metall.     



  Die Mutter 8 ist so ausgedreht, dass sie  nur das innere Ende des     Schla.uchstüches    5  und das Glasrohr 6 austreten     lä.sst,    während  das innere Ende der Hülse     .1    überdeckt ist.       Zwischen    Hülsenende und Mutter 8 ist noch  ein     Dichtungsring    1.1     eingelebt.    Das Glas  rohr 6 ist so bemessen, dass dessen freies Ende  ganz nahe an die     Fasswandung    zu liegen  kommt,

   so dass eine sozusagen     vollkommene          Abfüllung    auch der letzten Reste des     Fass-          inhaltes        ermöglicht        wird.    Die beiden an den  Stellen 1 und ? des     Fassbodens        Tig.    ?) an  gebrachten Armaturen sind bei     Nichtge-          brauch    der     Vorrichtung    durch eine     bemein-          same,

      am     Fa.ssb.oden        befestigte        Verschalung     10 nach aussen     abgedeckt.     



  Statt dieser     gemeinsamen        Verschalunb     könnte für ,jede Armatur eine Überwurf  mutter     aus    Holz oder Metall     vorgesehen    sein,  die an Stelle der     CTegenmutter        auf    die Hülse       geschraubt    wird und das     äussere        Sehlaueh-          ende    samt dem     Versehlussorgan        überdeckt.          Statt    des Zapfens kann auch irgend ein an  deres     Verschlussorgan        angebracht    sein, z. B.

    ein einseitig geschlossenes     Grlasrohr,    eine       Klemmschraube,    ein     Quetschhahn.     



  Das Füllen des Fasses kann beispielsweise  so erfolgen, dass man das     gereinigte    und steril  gemachte Fass in die in     Fig.    2 gezeichnete       Stellung        bringt,    das     @'ei.srhlussorgan    7 der       Armatur        \?        abnimmt    und den Schlauch 5 steril  mit der Fülleitung verbindet. Ebenso wird  das     Verschlussorgan    der Armatur 1 entfernt  und     gewünsehtenfalls    ein     Luftfilter    an den       Schlauch    angesetzt.

   Dann lässt man den Saft  durch die Armatur ? in das Fass einlaufen;  die     verdrängte    Luft entweicht durch Arma  tur 1. Das an letztere     angeschlossene    Luft  filter hat den Zweck, bei etwaigen     Stochun-          gen    der Saftzufuhr den Eintritt nicht sterili  sierter Luft in das Fass zu verhindern.     Ist     die Füllung beendet, so werden zunächst die         Schlauv-henden    der     beiden    Armaturen, z. B.

    mittels     4uetschlialines,        abgeklemmt    und die       Verbindung    mit Luftfilter     bez,w.    Fülleitung       aufbelioben,    worauf man die     Sclilauchendzn     mittelst der Zapfen     abschliessen    und dann die       Quetschhähne    entfernen kann. Man kann  aber auch die     Schlauelienden    durch die       Quetsc#hhiihne        beschlossen    halten.  



  Das     Abfüllen    erfolgt in der Weise, dass  man das     Fa.ss    in die     Stellung    nach     Fig-.          bringt    und die     Armatur    1 nach     Abnahme        des          Verschlussorganes    an ein Luftfilter oder     ein     eine     Kohlensä.urepressionsleitung    steril an  schliesst.     Ist.    der     Sclil.aucli    der Armatur  durch einen Zapfen     abgeschlossen,    so wird er       zuniiebst    hinter dem Zapfen, z.

   B. mittels:       Quetschhahnes,        abgeklemmt    und dann nach       Abnahme    des Zapfens steril mit einem     Ab-          laufrohr        verbunden.    Das     Abfüllen    erfolgt  dann durch     öffnen    oder     Abnehmen    de.,       Quetschhahnes.     



  Wie sich aus     di#r        Zeichnun-    und     Be-          schreibung        ergibt,    sind die beiden     Armaturen     so     angeordnct        und        aus-elrildet,    dass sie je nach       der        Lage    des     Fa.s@es    beim Füllen und Abfül  len     ohne        weiteres    ihre Rolle     vertauschen          können.     



  Ist: der     Beh:@li@@r    ein Fass mit     einer     zum Schutz der     Artnaturen        dienenden    Ver  schalung und     1-re.@itzen    die Armaturen     als          Verschluss        organc        ffir    die     äussern        Schlussenden          Klemm-vorriclitunr,en,    so kann man für den  Transport     de,#        gefüllten        Behälters    zum Kon  sumenten an     ilas    eine     Schlau,

  #hende    ein Luft  filter und an     das        andere    ein     Abfüllrohr    an  setzen und     die@@-        biid.en    Hilfsmittel unter der       Verschalung        :,r@sclüitzt,    angebracht dem Be  hälter     mit;"ebc#n.     



  Die     beschrielicnfVorriclhtunb    hat     -egen-          über    den     bisherebr:iuchlichen        Hähnen    und  sonstigen     Armaturen    den Vorteil,     dass    sie mit       geringeren        Kosten    und     ausserdrin    so herge  stellt werden kann, dass die     gärfähi@.;

  e        Flii#4-          sigkeitnirgends    mit metallenen     Flricli.en    in       Berührung        kommt.        Ferner    können zum  Abfüllen noch     erforderlichen        Hilfsmittel    ent  weder dem Behälter für den Transport zum  Konsumenten     ,geschützt        mitgegeben    oder vom      Konsumenten leicht angesetzt werden.

   Die  Vorrichtung kann bei Vierwendung von Fäs  sern als Behälter an einem Boden derselben  ohne Schwierigkeit angebracht werden und  überragt dann den Baden nicht mehr, als  dies     bei    den     bisher    gebräuchlichen     Q,uer-          bölzern    und Schrauben der     Fasstüren    der  Fall ist. Die Fässer können daher ohne Ge  fahr für die Armaturen und daher auch ohne  Gefahr einer Infektion des     Fassinhaltes    ge  rollt werden, was die     Verwendung    grosser  Transportfässer ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Behältern für gärfähige Flüssigkeiten zum sterilen Füllen und Ent leeren derselben, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei Stellen der Behälterwandung je eine Armatur angebracht ist, deren jede eine in eine Bohrung der Behälterwandung keim dicht eingesetzte Hülse .aufweist, durch die ein Schlauchstück gezogen ist, dessen inneres Ende mittelst eines eingeführten Rohres aus gegen den Behälterinhalt indifferentem Ma terial keimidicht gegen die Hülse gepresst wird, während an dem äussern Ende des Schlauchstückes ein Verschlussorgan abnehm bar angebracht ist, welches dazu dient, das äussere Ende des Schlauchstückes keimdicht verschlossen zu halten,
    solange die Vorrich tung nicht in Funktion gesetzt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zu jeder Ar matur eine LTberwurfmutter gehört, dazu bestimmt, bei Nichtgebrauch der Vorrich tung auf die Hülse geschraubt zu werden und die an der Aussenseite des Behälters vorstehenden Teile .der Armatur zu schüt zen. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch eine bei Nichtge brauch der Vorrichtung am Behälter an gebrachte Verschalung, welche beide Ar maturen nach .aussen abdeckt. S.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d@ass die Armaturen als Verschlussorgan je eine Klemmvorrichtung besitzen, und dass an das äussere Ende des Schlauchstückes der einen Armatur ein Luftfilter und an das der andern Armatur ein Abfüllrohr angesetzt ist, wobei Luftfilter und Ab füllrohr bei Nichtgebrauch ,der Vorrich tung unter der Verschalung geschützt untergebracht sind. .l.
    Vorrichtung nach Patentansprach, la- durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Behälters auf die Hülse eine Mutter aus ,gegen den Behältexzzihalt indi.ffcrentem Material .aufgeschraubt ist, die so ange bohrt ist, dass sie das innere Hülsenende verdeckt und nur das innere Erde des Schlauchstückes und das Rohr austreten lässt. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rohr so nahe an die Innenwandung des Behälters heranreicht, dass der Behälter sozusagen bis auf den letzten Rest entleert werden kann.
CH105456D 1923-04-23 1923-04-23 Vorrichtung an Behältern für gärfähige Flüssigkeiten zum sterilen Füllen und Entleeren derselben. CH105456A (de)

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