CH105879A - Teer- und Bitumenkoch- und Sprengapparat. - Google Patents
Teer- und Bitumenkoch- und Sprengapparat.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/16—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials for applying or spreading liquid materials, e.g. bitumen slurries
- E01C19/17—Application by spraying or throwing
- E01C19/174—Apparatus with pump-discharge
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Description
Teer- und Bitumenkoch- und Sprengapparat. Die bekannten, meist fahrbaren Apparate zum Besprengen der Strassen mit heissem, flüssigem Teeroder Bitumen haben einen heizbaren Kochkessel, an dem aussen eine Pumpe .angeordnet ist, mittelst welcher das im Kessel erhitzte Material verspritzt wer den kann. Dies hat den Nachteil, dass haupt sächlich bei Beginn der Arbeit, sowie Ar beitspausen das von der kalten Pumpe ange saugte, heisse Material in der kalten Pumpe und den Röhren leicht erstarrt und so Be- triebsunterbrüche verursacht. Infolgedessen braucht es dann meist längere Vorbereitun gen, bis die Pumpe arbeitet.
Diese Störung vermeidet der Apparat nach vorliegender Er findung. Bei demselben sind zu diesem Zwecke die Pumpe und ihre Leitungen so an geordnet, d.ass sie mit dem Material erwärmt werden, so dass sofort .mit Besprengen begon nen werden kann, wenn das Material im Kochkessel genügend erhitzt ist.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei spiele. .der Erfindung zwei Sprengwagen, und zwar stellt Fig. 1 den einen Wagen vertikal, Fig. 2 denselben horizontal geschnitten dar; Fig. 3 und 4 stellen den zweiten Wagen in gleicher Weise, aber ohne das Fahrgestell dar, während @ Fig. 5 ein Detail darstellt.
Bei beiden Wagen ist der Kochkessel 1 vom Mantel 2 umgeben. Zwischen 1 und 2 ist der Hohlraum 3. Unter dem Kessel be findet sich der Feuerungsraum 4 mit dem Rost- 5 und der Feuertüre 6. Der Aschenraum 7 ist mit der Aschentür 8 abschliessbar: Der Kessel 1 lässt sieb. nach Lösen der Schrauben 9 leicht ausheben.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 1 und 2 bildet der Mantel 2 eine Kammer 10, in welche die Pumpe 14 eingebaut ist. Eine Wand 11 verhindert, dass die Heizgase direkt vom Feuerungsraum 4 zur Pumpe und ins Kamin 12 strömen können, vielmehr gezwun gen sind, den Heizkessel 1 ringsum zu be streichen. Türen 13 auf beiden .Seiten der Kammer 10 ermöglichen den Zugang zur Pumpe zwecks Kontrolle derselben. Die Pum penwelle 27 durchdringt den Mantel 2 und trägt am vorstehenden Ende den Schwengel 15, so dass :die Pumpe von .aussen in Funktion gesetzt werden kann.
In die Saugleitung der Pumpe ist der Vierweghahn 16 eingeschaltet, der so eingestellt werden kann, dass die Pumpe entweder heisse Luftaus der Kammer 10 durch den Stutzen 20 ansaugt und in das Sprengrohr und die Sprengdüse drückt, oder aus dem Kessel 1 Teer oder Bitumen durch das Rohr 21 .ansaugt und durch die Spreng- düse versprengt, oder aber so, dass der Kessel 1 durch das Rohr 21 und Stutzen 17 entleert werden kann. Die Einstellung des Vierweg hahnes 16 kann von aussen mittelst des He bels 25 erfolgen.
An die Druckleitung 18, deren grösster Teil auch in der Kammer 10 so liebt, kann bei 19 das Sprengrohr mit der Sprengdüse angeschlossen werden.
Beim Beispiel nach Fig. 3 und 4 ist die Pumpe 14 im Innern des Kessels 1 angeord net, so dass sie in dem zu erhitzenden Teer oder Bitumen eingetaucht sein wird: In die .Saugleitung .der Pumpe ist der Dreiweghahn 29 eingeschaltet mit einem über dem Kessel boden ausmündenden Stutzen 34 und einem Stutzen 35, an den das Rohr 22 angeschlos sen ist, das oben im Kessel 1 so horch aus mündet, dass die Mündung immer über dem Kesselinhalt liegt.
Durch entsprechende Ein stellung des Hahnes 29 kann erreicht wer den, dass Pumpe 14 entweder durch das .Saug rohr 22 heisse Luft aus dem Raum 23 über der Flüssigkeit ansaugt und in das Spreng- rohr und die Sprengdüse drückt, oder dass sie durch den Stutzen 34 erhitzten Teer oder Bitumen ansaugt und in das Sprengrohr drückt. In letzterer Stellung des Dreiweg hahnes 29 kann auch der Kessel, nach Ab nahme des Sprengrohres, mittelst der Pumpe 14 entleert werden. Es kann aber die Ent leerung des Kessels auch durch Entleerungs stutzen 30, der mit einem Stopfen 24 ver schlossen ist, erfolgen.
Die Einstellung des Dreiweghahnes 29 erfolgt von aussen am Ue- bel 25. Die Hahnspindel, .auf der der Hebel sitzt, ist beim Durchgang durch den Mantel des Kessels 1 mit einer Stopfbüchse 26 ver sehen. Auch um die Pumpenwelle 27 ist zur Abdichtung gegen das Innere des Kessels 1 eine Stopfbüchse 28 angeordnet. Die Druck leitung führt durch den Hohlraum 3 nach unten, und bei 19 kann an dieselbe das Sprengrohr mit Sprengdüse angesohlossen werden.
Um auch Störungen der Pumpe durch im Material befindliche Unreinigkeiten zu ver meiden, befindet sich im obern Teil des Kes sels 1 bei beiden dargestellten Beispielen ein leicht abnehmbares Sieb 31, das beim Ein füllen des Teers oder Bitumens in den Kessel Unreinigkeiten zurückhält und so Verstop fungen der Saugdüsen verhindert. Bei beiden Beispielen überragt der Kessel 1 den Mantel 2 und der obere Rand des Mantels 2 bildet eine Rinne 32 mit einem in Fig. 5 darge stellten Ablaufstutzen 33,
so dass überkochen der Teer oder Bitumen aufgefangen und in ein untergestelltes odeit angehängtes Gefäss geleitet wird.
Apparate grösseren Inhaltes werden zweckmässig mit liegendem Kessel auf einem Fahrgestell mit vier Rädern angeordnet, und statt als Stosswagen, wie in Zeichnung dar gestellt, für Pferde- oder Traktorenzug ein gerichtet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Teer- und Bitumenkoch- und Sprengapparat mit Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass der Kochkessel von einem Heizmantel umgeben ist und die Pumpe und deren Saug- und Druckleitungen so angeordnet sind, dass sie beim Heizen des Kochkessels erwärmt wer den.. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Teer- und Bitiunenkoch- und Sprengappa rat nach dem Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass er fahrbar eingerichtet ist. ?.Teer- und Bitumenkoch- und Sprenga.ppa- ra.t nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizmantel eine durch Türen abgeschlossene Kammer bil det, in welche die Pumpe eingebaut ist, wobei eine \Tand im Heizmantel verhin dert, dass das Feuer direkt die Pumpe und deren Saug- und Druckleitungen treffen kann, dass ferner die Pumpenwelle nach aussen geführt ist und am vorstehenden Ende den Pumpenschwengel trägt. 3.Teer- und Bitumenkoch- und Sprengappa rat nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Pumpe im Koch raum des Kessels eingebaut und ihre 'Welle abgedichtet nach aussen geführt ist und am vorstehenden Ende den Schwengel trägt, während die Druckleitung zur Hauptsache im Heizmantel liegt. 4. Teer- und Bitumenkoch- und Sprengappa rat nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Saugleitung der Pumpe ein von aussen betätigbarer Mehr weghahn eingeschaltet ist, an den eine Zu leitung für Heissluft und eine Zu leitung für erhitztes Material angeschlos sen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH105879T | 1923-09-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH105879A true CH105879A (de) | 1924-07-16 |
Family
ID=4364772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH105879D CH105879A (de) | 1923-09-04 | 1923-09-04 | Teer- und Bitumenkoch- und Sprengapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH105879A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094283B (de) * | 1953-10-15 | 1960-12-08 | Straba Handels Ag | Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser Bindemittel |
-
1923
- 1923-09-04 CH CH105879D patent/CH105879A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094283B (de) * | 1953-10-15 | 1960-12-08 | Straba Handels Ag | Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser Bindemittel |
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