CH105987A - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Metallpulvern blattförmiger, insbesondere glänzender Beschaffenheit. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Metallpulvern blattförmiger, insbesondere glänzender Beschaffenheit.

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CH105987A
CH105987A CH105987DA CH105987A CH 105987 A CH105987 A CH 105987A CH 105987D A CH105987D A CH 105987DA CH 105987 A CH105987 A CH 105987A
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Inventor
Hartstoff-Metall A G Hametag
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Hartstoff Metall Ag
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      yerfahren    und Einrichtung zum Herstellen von     Metallpulvern    blattförmiger,  insbesondere glänzender     Beschaffenheit.       Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Verfahren und eine     Einrichtung,    um feine  Metallteilchen in Blattform,     vorzugsweise     mit glänzender Oberfläche, wie dies zum       Beispiel    für die Herstellung sogenannter  Bronzefarben erforderlich ist, zu bringen.  



  Man hat     bereits    mehrfach versucht, mit  verschiedenen Hilfsmitteln, wie zum Bei  spiel Walzen und dergleichen, Metallpulver  zu plätten und zu glätten, ohne jedoch zu  dem gewünschten Erfolg zu kommen.  



  Die Ursache des     Misserfolges    lag zu  nächst in der Unzulänglichkeit der ange  wandten Werkzeuge gegenüber der ausser  ordentlichen Feinheit des Pulvers, dessen  Korngrösse beispielsweise ein     Tausencistel-          Millimeter    beträgt.  



  Selbst bei Anwendung der besten Ar  beitsmethoden ist man nicht imstande, bei  spielsweise zwei gegeneinander     wirkende     Werkzeuge, zum Beispiel Walzen von eini  ger Ausdehnung, derartig genau zu schlei  fen, dass zwischen denselben nicht Körner  von der angeführten Grössenordnung hin-    durchschlüpfen können, ohne der Bearbei  tung unterzogen zu werden.  



  Auch     :andere    Versuche, mit Hilfe beson  derer Mühlen oder dergleichen das ge  wünschte Ziel zu erreichen, blieben nicht nur  erfolglos, sondern führten auch noch andere       Übelstände    herbei durch Verunreinigung und  Zerreiben des als Ausgangsmaterial dienen  den Pulvers.  



  Demgegenüber gelingt es gemäss der Er  findung, auch sehr feine Metallpulver zu  plätten und zu glätten, man kann sogar mit  derselben gleichzeitig einen erheblichen  Oberflächenglanz erzielen.  



  Dies wird erreicht durch die gleichzei  tige Anwendung mehrerer erfinderischer  Massnahmen.  



  Gegenstand des ersten Teils der Erfin  dung ist es, die Werkzeuge zum Plätten der  Metallteilchen derartig auszugestalten, dass  trotz der vorhandenen Ungenauigkeiten bei  der Herstellung der zum Plätten     benutzten     Werkzeuge eine ausreichend innige Berüh-           rung    zwischen den Arbeitsflächen stattfin  det, die den     gewünschten    Erfolg herbeiführt.  



  Aber auch damit allein ist der volle Er  folg noch nicht zu erzielen. Noch ein wei  terer     Umstand    spielt eine wesentliche Rolle,  nämlich die Menge des     Metallpulvers,    das  im Verhältnis zur Grösse und den     Abmes-          sunaen,    insbesondere der wirksamen Ober  fläche der Apparatur, in diese hineinge  bracht wird.  



  Bringt man nämlich eine     übermässige     Menge in die Apparatur ein, so lagern sich  die einzelnen Teilchen übereinander und bil  den gewissermassen ein elastisches Kissen,  durch welches der Vorgang des     Plätten     mehr oder weniger verhindert     wird.    Die  beste Wirkung erzielt man, wenn die Plätt  werkzeuge nur mit einer ganz dünnen  Schicht Pulver, am     vorteilhaftesten    nur mit  einer Lage der Pulverteilchen, an der wirk  samen Oberfläche bedeckt sind.  



  Ferner spielt auch die Zeit, innerhalb  welcher der     Plättvorgang        durchgeführt        wird,     eine beachtenswerte Rolle.  



  Es     liegt    nahe, bei der Genauigkeit, mit       welcligr    derartige     Plä.tteinriehtungen        ans#e-          führt    werden müssen, zur Ersparnis von Ko  sten die Zahl der plättenden Organe mög  lichst zu beschränken und dafür das Metall  pulver der Einrichtung derselben     liin.-ere     Zeit zu überlassen, indem man darauf rech  nen kann, dass in letzterer ein     Durchplä        tkn     sämtlicher Teile stattfinden wird.  



  Versuche haben jedoch gezeigt, dass dies  keinen guten Erfolg ergibt. Man gelangt  vielmehr zu Pulvern, von denen ein     T#,il     überhaupt nicht geplättet ist, während ein  weiterer Teil     züi    grösseren Stückchen zusam  mengeschweisst ist und nur ein geringerer  Teil die     geiviinsehte    Form angenommen hat.  



  Um das Zusammenschweissen     einzelner     Pulverteilchen zu verhindern, ist es ferner  erforderlich, dass der zwischen den Werk  zeugen auftretende Druck oder die     Sclilag-          wirkung    der Härte     bezw.    Zähigkeit des     züi     verarbeitenden     Metallpulvers    angepasst     wird.     Es empfiehlt sich daher, den     MTerlzzeugen     eine möglichst grosse wirksame Oberfläche    zu geben,     111n    die Zeitdauer des     Arbeits-          @,anges        abzu        Kürzen,

      dadurch     ergibt    sich na  turgemäss die     Seb-,viprigkeit,        dass    die     Appa-          r'al-ur    einen     erheblichen        Umfang    annimmt.  



       CTemäss    der     Erfindung        -wird    jedoch     aueli     diese mit: einfachen Mitteln behoben.  



  Die     Fig.    1     bi,    ? dienen zur     näheren        Er-          läut-,rung    der     dargelegten        Verbältnis@    be  züglich der     Formgelnung    der Apparatur:  die     Fig'.    3 und     #1    geben     Au:.führungsbeispiele     von     Einrichtun    en zur     Ausiibung    des neuen  Verfahren.  



       Fi-.    1 zeigt in     >thematischer    Darstellung  die     Wirhungsweise        einer    Apparatur, bei wel  cher einmal die     C=riissenverliältnisse    zwi  schen den     einzelnen    Teilchen, mit     Rücksicht     auf die     lftingel    bei der Herstellung nicht in  Einklang     miteinander    stehen, das andere  Mal, wie ein     ric'Iiti@.;'es    Zusammenarbeiten er  reicht wird.  



  Bei noch so     sorgfältiger        Herstelluilb        der     Oberflächen,     zwisehen    denen das Plätten  erfolgen soll, lassen sich gewisse Ungenauig  keiten nicht vermeiden, im allgemeinen kann  man sagen, dass     bereit:;

      eine sehr grosse Ge  nauigkeit in     d##r        @el'telllllig    erreicht     ist,     wenn die     Apparatur    bis auf ein     Hllndertstel-          llillimeter    der mathematisch genauen Form  <B>-</B>     ngen-,

          -#I        äliert        ist.        das        lif#isst        die        LT        11        -en        a        iligh        e        iten     liegen unterhalb der Grenze von einem     Hun-          dertatel-1lillimeter,    sie können     daher    neun       Tausendstel        ausmachen,    das heisst,

   es kön  nen neun Körper von     CTrösse        eines        Tausend-          stel-llillimeters        gleichzeitig        liind-Lirchschlüp-          fen,    ohne     dass    eine     Einwirkung    auf dieselben  a     i_is"eiibt    wird.

   Steht einer     solehen    Uneben  heit     zufälliger 'eise    auch solch eine gleiche  Unebenheit     des        zui'    Gegenwirkung bestimm  ten Körpers gegenüber, so kann durch die  auf     diese    Meise vergrösserte     Lüelie    natürlich  die doppelte Anzahl von Teilchen hindurch  sehlüpfen, ohne erfasst     züi    ,werden.

   Je grö  sser die Flächen der     -#Verl;zeiige    sind, welche  einander     ge@@'cnübcrstehcn,    um so mehr       nächst    diese     Gefahr.    Es ist: daher     zweck-          mässi-,        -um        den        LTngen.iliigkciten    entgegen  zuwirken, den     Werkzeugen    möglichst     solche,          Form        züi        geben,    dass sie     #sicli,    mathematisch      genommen, nur in einer Linie, oder noch       besser,

      nur in einem Punkte     berühren.    Das  erstere geschieht beispielsweise, wenn eine  Walze auf eine Ebene oder gekrümmte Flä  che einwirkt, das letztere, wenn statt der  Walze eine Kugel zur Anwendung gelangt.  Aber auch damit ist der Erfolg noch nicht  sichergestellt, wenn nicht gemäss der Erfin  dung zwischen den Grössenverhältnissen       dies-,r    Organe das richtige Verhältnis be  steht. In der schematischen     Fig.    1 stellt 1  eine Platte vor, deren Unebenheiten stark  übertrieben gezeichnet sind.

   Lässt man auf  dieser Platte eine Walze oder Kugel 2 von  der dargestellten Grösse entlang rollen, so  wird es unvermeidlich sein, dass zwischen  dieser und den     Vertiefungen    in der Platte i  beispielsweise in der gezeichneten Lage, ein  Hohlraum 3 entsteht, in welchem das zu plät  tende Pulver der     Einwirkung    der Walzen  oder Kugeln 2 ganz oder teilweise entzogen  sein wird.  



       Mathematisch    ausgedrückt     beruht    dies  darauf, dass der     Krümmungsradius    der Wal  zen oder Kugel 2 grösser ist als derjenige der  Unebenheiten in der Oberfläche der Platte 1.  Die ungünstige Wirkung wird natürlich noch  verstärkt, wenn in der Walze oder Kugel 2  ebenfalls noch entsprechende Unebenheiten  vorhanden sind.  



       Zweckmässigerweise    wählt man, um eine  ausreichend!     zwischenraumfreie    gegenseitige  Berührung zwischen den Arbeitsflächen zu       erhalten,    daher den     Krümmungsra,dius    der  Walze oder Kugel entsprechend kleiner, so  wie es die Walze oder Kugel 4 zeigt. Die       Bildung    von schädlichen Hohlräumen 3 wird  alsdann auf Unebenheiten mit kleinerem Ra  dius :als die der Walze oder Kugel beschränkt  und die     .gewünschte    Einwirkung auf das Pul  ver erfolgt.  



  Ganz entsprechend liegen natürlich die  Verhältnisse, wenn, wie in     Fg.    2 dargestellt,  der Körper 1 ebenfalls eine gekrümmte Ober  fläche besitzt.  



  Es können .aber auch     elastische    Werk  zeuge Anwendung finden, welche sich derart       zusammendrücken,    dass an den Bearbeitungs-    stellen keine Lücken     bleiben.    Da es sich nur       um.    die Ausgleichung verhältnismässig gerin  ger Unebenheiten handelt, so genügt     eine     mässige Elastizität in den Arbeitsflächen der  Werkzeuge, oder es kann auch das eine Werk  zeug starr, das andere elastisch     ,ausgeführt     sein. Derartige Werkzeuge wären beispiels  weise aus nicht zu hartem Gummi oder aus  Hartgummi,     Galalith    oder dergleichen gefer  tigt.

   Zur Erzielung einer ausreichend harten  Oberfläche wird     dieser    zweckmässig ein Über  zug aus hartem Material, beispielsweise elek  trolytisch niedergeschlagenem Eisren, gegeben,  welcher nur so stark bemessen wird,     ,dass    er  eine     ausreichende    Nachgiebigkeit besitzt.  



       Diass    es notwendig ist, für den richtigen       Anpressungsdruck    zwischen den die     Plät-          tung    vornehmenden Organen, sei es durch Ge  wichtsfall oder durch     Federwirkung,    zu sor  gen, ist bereits erwähnt.  



  Man     wird    also je nach der Grösse .der Ap  paratur und je nach der     Genaaiigkeit,    mit  welcher dieselbe     hergestellt    werden     kann,    die  Abmessungen der einzelnen Organe am  besten durch Versuche festzustellen haben.  



       Darnach        richtet    sich auch die Menge des  Pulvers, welches man gleichzeitig in Bearbei  tung nehmen kann. Auch diese     Menge        wird     am besten durch Versuche     festgestellt.     



  Es ist     wichtig"dass-    zwischen den Arbeits  flächen sich nicht zu viel Pulver bildet, da  sonst der     Plättvorgang    beeinträchtigt wird  und ohne dass     anderseits    immer     wieder    neue  Pulverteilchen zwischen die     Werkzeuge    ge  langen.

   Dies     lässt    sich besonders dadurch er  reichen, dass man die einzelnen     Pulverteilchen     innerhalb einer .die Apparatur ganz     oder    teil  weise füllenden Flüssigkeit aufwirbelt, wobei  die Flüssigkeit sowohl eine tropfbare, als  auch     eine        nicht    tropfbare, wie Gas,     insbeson-          dere    Luft sein kann.

   Besonders gut     gelingt     das Verfahren, wenn die zwischen den Werk  zeugen     bearbeiteten    Teilchen im nächsten  Au     @genblick        .aufgewirbelt    werden, während  die sich ,aus den Wirbeln absenkenden Teil  chen zur Bearbeitung gelangen.  



  Eine     besonders    gute Wirkung wird er  reicht, wenn die     Pulverteilchen    nicht nur ge-      walzt oder     beschlagen        bezw.    behämmert wer  den, sondern auch     bleichzeitig    eine gleitende       Bewegung    zwischen den     Werkzeugen    statt  findet. Dadurch wird die Oberfläche     ne;lüt-          tet        und    ein erhöhter Glanz erzielt..

   Je nach  der Beschaffenheit     des    zu bearbeitenden     Me-          tallpulvers    ist es     -dabei        zweckmässig,    dein Pul  ver     geringere        Mengen    von Fett,<B>01</B> oder der  gleichen     beizumengen,    weil     dadurch    der     fTl < i.i-          tunbsv        orgaub        begünstigt    und die Gefahr des       Zusammenschweissens    herabgesetzt     wird.     



       Jedenfalls    ist eine schädliche     Reibung     zwischen den Pulverteilchen oder zwischen  den Pulverteilchen und den der Reibung die  nenden     Werkzeuge    zu     vermeiden,    welche zu  einer übermässigen     Zerkleinerung        cles    Pulvers  führen würde, da     übermässig        zerkleinerte     Teilchen eine     Schwärzung    des Pulvers her  vorzurufen     -eribnet    sind.  



  Es ist ferner     'NVert        darauf    zu     legen,    dass       zwischen    den Organen selbst,     welche    zur     Plät-          t:unb    dienen, leine     schädlichen        R.eibnnben     auftreten, welche eine     Abnutzung    und     unzu-          läsibe        Verunreinibun-    des     Pulvers    ergeben  würden.  



  Man kann zur Plättun-     Einricht=ungen    be  nutzen, bei denen     beispielsweise    eine Anzahl  von     I3ä.mmerchen    oder     dergleichen        Anwen-          eltinb    finden, die durch ihr     Schwergewiclli     oder durch Federkraft die     erforderliche    An  pressung erhalten und in     zweckentsprechender     Weise     beweglich        gelagert    sind.  



  Die     Fig.    3     zeigt    in     seliematischer    Darstel  lung als     Ausführungsbeispiel    eine     derartige          Anordnung:    In einem rotierenden,     z@@lindri-          :eben        Gehäuse    5, das innen eine     n-cllenfärmibt:          Oberfläche    besitzt, ist ein     fe@astehender        Arm          t;        a.nbeardnet,    auf welchem     nebeneins.nd:

  #r     eine Reihe     von        Blattfedern    7     angonietet    ist.  Diese     Federn    7 traben an ihrem     äussersten          Einte    kleine     Stahlwalzen    oder     hu--eln    8, wel  che in den Federn drehbar     belagert    sind. Die       -\Valzen    oder     Rubeln    leben Sieh     geben    die in  nere an dun- des     Gehäuses    5.

   Bei der     Dre-          liung#    des letzteren     werden        iilfolbe    der     welli-          "en    Beschaffenheit der     Innenoberfhiehe    die  Walzen oder     Rubeln    8     jeweils    ein     Stiichellen          angehoben    und fallen dann wieder     lieiunier,     
EMI0004.0100     
  
    um <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Wandung <SEP> zu <SEP> schlagen.

   <SEP> Sie <SEP> tref  fen <SEP> dabei <SEP> auf <SEP> das <SEP> in <SEP> das <SEP> Gehäuse <SEP> 5 <SEP> einbe  schüttete <SEP> Metallpulver <SEP> und <SEP> plätten <SEP> sie <SEP> durch
<tb>  Sclilab- <SEP> und <SEP> M"alzwirl@unb. <SEP> Im <SEP> Innern <SEP> des
<tb>  Gehäuses <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ausserdem <SEP> eile <SEP> um <SEP> die <SEP> _1^lise <SEP> 9
<tb>  elinell <SEP> rotierendes <SEP> Schaufelrad <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> einbebaut,
<tb>  welches <SEP> Luftwirb(A <SEP> erzeugt <SEP> und <SEP> dadurch
<tb>  dauernd <SEP> einen <SEP> Teil <SEP> drs <SEP> 3Jetallpulvers <SEP> auf  wirbelt.
<tb>  



  Noch <SEP> einfaiclier <SEP> und <SEP> ebenfalls <SEP> von <SEP> @utei 
<tb>  Wirksamkeit <SEP> ist <SEP> die <SEP> in <SEP> Fio#. <SEP> J <SEP> ebenfalls <SEP> sehe  matisch <SEP> dairbestellte <SEP> Einrichtung, <SEP> welche <SEP> .den
<tb>  versr#liieclenen <SEP> angegebenen <SEP> Zwecken <SEP> genügt.
<tb>  



  Die;#e <SEP> besteht <SEP> ini <SEP> wesentlichen <SEP> aus <SEP> einer
<tb>  Trommel <SEP> 11, <SEP> die <SEP> um <SEP> eine <SEP> Achse <SEP> 1? <SEP> drehbar
<tb>  angeordnet <SEP> ist. <SEP> In <SEP> dieser <SEP> Trommel <SEP> 11 <SEP> ist <SEP> eine
<tb>  Reihe <SEP> von <SEP> Zwis,henwünden <SEP> 13 <SEP> aiigeorclii.et,
<tb>  die <SEP> ein <SEP> .Stück <SEP> naeli <SEP> innen <SEP> hineinra,ben, <SEP> zweck  mässig <SEP> in <SEP> R.iehlunn <SEP> auf <SEP> clie <SEP> Achse <SEP> 1?. <SEP> In
<tb>  dieser <SEP> Trommel <SEP> wird <SEP> das <SEP> zu <SEP> plättende <SEP> Pulver
<tb>  in <SEP> entsprechender <SEP> 31eiige <SEP> finit <SEP> einer <SEP> riebtigen
<tb>  Anzahl <SEP> von <SEP> Stahll@uneln <SEP> 1.1, <SEP> die <SEP> einen <SEP> :

  .,,t-2e <SEP> i-  neten <SEP> Durchmesser <SEP> besitzen, <SEP> gefüllt. <SEP> Die
<tb>  Trommel <SEP> wird <SEP> dann <SEP> um <SEP> die <SEP> Achse <SEP> 1? <SEP> in <SEP> Dre  hung <SEP> versetzt.
<tb>  



  Die <SEP> 11h@ne <SEP> des <SEP> Pulvers <SEP> und <SEP> die <SEP> Menge <SEP> der
<tb>  St < 2hll:ubeln <SEP> n@erden <SEP> zn@chmässib <SEP> durch <SEP> Ver  suche <SEP> festbestellt. <SEP> .Jedenfalls <SEP> darf <SEP> nur <SEP> ein
<tb>  Teil <SEP> der <SEP> Trommel <SEP> 11 <SEP> durch <SEP> beide <SEP> ausgefüllt
<tb>  werden. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Drehung, <SEP> der <SEP> Trommel <SEP> 11
<tb>  werden <SEP> Pulver <SEP> und <SEP> Stahlkugeln <SEP> miteinander
<tb>  rnenlenbt <SEP> und <SEP> jeAesmal <SEP> durch <SEP> die <SEP> Zwis--hen  wände <SEP> 13 <SEP> ein <SEP> Stii,cl@ <SEP> mitgenommen, <SEP> bis <SEP> sie
<tb>  dann, <SEP> infolge <SEP> der <SEP> wachenden <SEP> Schräg.-Stellung
<tb>  der <SEP> einzelnen <SEP> Zwi>#ebenwiinde <SEP> 13 <SEP> abgeleitet
<tb>  und <SEP> nach <SEP> unten <SEP> fallen.

   <SEP> Dahf#i <SEP> findet <SEP> dann
<tb>  zwischen <SEP> den <SEP> hn;E@ln <SEP> und <SEP> der <SEP> Trommel <SEP> mit
<tb>  ihren <SEP> Zwisclientviinden <SEP> die <SEP> gewünschte <SEP> Plät  tun,; <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Pulverteilcben <SEP> silt.
<tb>  



  Bei <SEP> richti-@cr <SEP> @@',ahl <SEP> .der <SEP> Abniesaino-eii <SEP> der
<tb>  einzelnen <SEP> Teile <SEP> gegeneinander <SEP> und <SEP> der <SEP> zur
<tb>  VE.i,wencluno, <SEP> belangenden <SEP> Pulver- <SEP> und <SEP> htt@el  mengen <SEP> wird <SEP> eine <SEP> trotz <SEP> der <SEP> ausserordentlich
<tb>  einfachen <SEP> Einrieli1tillg# <SEP> ülicrralchend <SEP> bui:e <SEP> und
<tb>  vorhä.ltnimässib <SEP> schnelle <SEP> Pliii-ttiiln <SEP> der <SEP> einzel  nen <SEP> Ptilverteilclien <SEP> erreiebt.
<tb>  



  Die <SEP> Zivisf#henwä.nde <SEP> 1;3 <SEP> nebmen <SEP> auch <SEP> das
<tb>  Pulver <SEP> finit <SEP> und <SEP> s.chiitten <SEP> es, <SEP> entsprechend <SEP> wie         es mit den Stahlkugeln .geschieht, sobald sie  weit genug nach oben gedreht sind, herunter,  dadurch wird das Pulver aufgewirbelt, und  es     .gelangen        immer    neue     Teilchen    zwischen  die Stahlkugeln     bezw.    zwischen die Stahl  kugeln     und    die Wandung des Gehäuses.

   Die  Stärke     .des    Schlages, welcher durch die Stahl  kugeln     ausgeübt    wird, kann     d=abei    in weiten  Grenzen durch die     Umlaufgeschwindigkeit     der Trommel 11 mit den     Scheidewänden    13       reguliert    werden.     Im    übrigen richtet sich die  Höhe     und    Stärke des Falles der Stahlkugeln  nach der Anzahl der Scheidewände 13 und  nach deren Höhe.  



  Versuche haben gezeigt, dass mit Hilfe von  Stahlkugeln, die     einen        Durchmesser    von 3 bis  5 mm besitzen und von denen etwa 15,000  Stück auf ein Kilogramm Metallpulver zur       Anwendung        gebracht    werden, sehr gute Re  sultate liefern. Diese zahlreichen     Kugeln,    er  geben eine .grosse     Arbeitsoberflä,elie,    so dass  eine feine     Verteilung    des Pulvers zwischen       den    einzelnen     Arbeitsflächen    erfolgt.  



  Die Einrichtung kann natürlich     unter          Nahrung    des Prinzips in mannigfacher Weise       abgeändert    werden.  



  So kann zum Beispiel auch das Gehäuse  11 feststehend angeordnet werden, während  nur die Wände 13     in    Umdrehung versetzt       werden    und dergleichen mehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜUCHE: I. Verfahren zur Erzeugung von Metall pulvern von blattförmiger, insbesondere glänzender Besehaffenheit für die Her stellung von Bronzefarben aus einem nicht blattförmigen, körnigen, feinen Me tallpulver geeigneter Korngrösse, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe zwischen Werkzeugen mit sorgfältig geglätteten Arbeitsflächen,
    welche infolge ihrer kör perlichen Beschaffenheit eine ausreichend zwischenraumfreie gegenseitige Berüh- rung besitzen, um auch die Bearbeitung ganz feiner Pulverteilchen zu gestat ten unter Anwendung eines passenden Druckes bearbeitet wird,
    wobei die Menge des zwischen den aufeinander wirkenden Arheitsflächenteilchen jeweils befind- liehen zu bearbeitenden Metallpulvers so gering gewählt wird, dass eine ausrei chende Plättung erfolgen kann.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch. ge kennzeichnet, d ass wenigstens ein Teil der Werkzeuge in ihren Arbel-I#-,flälchen eine ausreichende<B>DA</B> lastizität zur Ausglsiehung der unvermeidlichen Ungenauigkeiten bei der Herstellung besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentansprueh I, da- durch gekennzeichnet, dass die wirksame Oberfläche der Werkzeuge bezw. die An zahl der Werkzeuge möglichst so gross ge wählt wird und aufeinander zur Einwir kung gebracht wird, dass der Grössen ordnung nach ebenso viel wirksame Be rührungen zwischen - diesen in einigen Stunden erzeugt werden können, als Pul verteilchen in ider zu bearbeitenden Masse vorhanden sind. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Druck zwischen den Werkzeugen so be- misst, dass einerseits ein Zusammen schweissen der einzelnen Pulverteilchen vermieden wird, anderseits aber das Plät ten bezw. das Glätten der Metallsteile durch einmalige oder nur wenig wieder holte Bearbeitung geschieht.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass man als Werk- zeuge .eine grössere Anzahl von Stahl- kugeln benutzt, welche das Pulver zwi schen einander und zwischen sich und der Gehäusewandung bearbeiten. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeich net, dass die Stahlkugeln eine Grösse von etwa 3 bis 5 mm besitzen, und dass meh- rere Tausend Stück auf ein Kilogramm zu verarbeitendes Pulver zur Anwendung gelangen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch .gekennzeichnet, dass bei @gleivIzei- tiger Bearbeitung grüsserer Pulvermengen in der Apparatur durch Aufwirbeln der Pulv erteil-ehen in einer Flüssigkeits- atmospllä.re dafür gesorgt wird, dass sich nur so viel Pulver zwischen den PUit.t;
    Werkzeugen befindet, dass der Plätt- bezw. Glättvorgang nicht schädlich be- einträchtigt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, da.ss man während des Plä tt- bezw. Glättvorganges das Metallpulver auf wirbelt.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch -eiennzeiclinet, dass wenigstens ein Teil der Werkzeuge an den Arbeits flächen aus mehr oder weniger hartem Gummi mit einem dünnen, aber harten Überzug besteht. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass .die die Schlag- und Walzwirkung ausübenden Werk- zeube federnd gelabert sind und während des Arbeitsvorganges angehoben werden, um dann auf das zu bearbeitende Pulver fallen gelassen zu werden.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass als Werkzeuge freifallende Kugeln Verwendung fi.nclen. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, @dass die Fallbewegung der Kugeln durch Bewegungen des Gehäuses selbst, in welchem die Kugeln mit dem Metall pulver eingeschlossen sind, bewirkt wird.
    11. Einrielitung nach Patentanspruch 1I 1111;l den Unteranspruiehen 9 und <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass .die Fallbewegaiag der Kum,ln rlnrch entsprechende Bewe- gitng in dem Gehäuse vorgesehener Füh- ru@gsor @@anc bewirl@t wird. 1?.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, gekennzeichnet durch eine zur Aufnah.ine des Metallpulvers und der Kugeln dienende dreliba.re Troin- niel, deren Innelifläche wellenförmig (ye- sta.ltet ist.
    1<B>F)</B>. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9 gelzennzeiehnet durch eine: zur Aufnahme des lletallpuh;
    ers und der Kugeln dienende drehbare Trommel, deren Innenfhiclie mit teilweisen nach der Dreha.ohse t-eriehteten Zwischenwänden versehen ist.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch Il, ge kennzeichnet durch eine Trommel mit Plättvorrichtung-, in welcher ein Flügel- rad zum Aufwirbeln des Metallpulvers vorgesehen ist.
    1:5. Einrichtung nach II, ge kennzeichnet durch eine Trommel mit Plättvorrichtung, welche Trommel Zwi schenwände bat, die derart ausgebildet sind, da.ss durch diese das Metallpulver aufgewirbelt wird.
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