CH106020A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband.

Info

Publication number
CH106020A
CH106020A CH106020DA CH106020A CH 106020 A CH106020 A CH 106020A CH 106020D A CH106020D A CH 106020DA CH 106020 A CH106020 A CH 106020A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mandrel
hose
insulating material
axis
tape
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Isola-Werke Schweizerische
Original Assignee
Schweizerische Isolawerke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Isolawerke filed Critical Schweizerische Isolawerke
Publication of CH106020A publication Critical patent/CH106020A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B19/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing insulators or insulating bodies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/34Electrical apparatus, e.g. sparking plugs or parts thereof
    • B29L2031/3412Insulators

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


      Verfahren    und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem     Diagonalisolierband.       Bei der Verwendung von Isolierband zu       Wicklungen    in der     elektrotechnisehen    Indu  strie ist es     von        Wichtigkeit,    :dass das dünne  Band ausser     guter    Isolation     eine    starke me  chanische     Festigkeit    und eine     -gewisse    Elasti  zität besitzt.

   Dies     wird        bis        heute    teilweise  dadurch     erreicht,        :dass    die Stoffbahn, welche  zur Herstellung des Isolierbandes dient, vor       Imprägnierung    mit     einer    Isoliermasse in dia  gonaler     Richtung    in     Bandstücke        zerschnitten     wird und diese     End    an     End        derart    zusammen  genäht werden,

   dass die     Kett-        und        Schussfäden     zur     Längsrichtung    des zusammengesetzten       Bandes    eine diagonale Richtung erhalten, so  dass sowohl die Schuss, als auch die     gettf        ädere     zur     Widerstandsleistung    bei der     Streckung     des     Bandes    herangezogen werden.  



  Ein grosser     Nachteil    bei diesem Verfahren  ist jedoch die Verwendung einer Naht zwi  schen den Bandstücken, welche ein öfteren  Reissen des Bandes zur Folge hat     und    auch  bezüglich der Isolierung     :gewisse    Nachteile in  sich birgt.  



  Durch das vorliegende neue Verfahren  werden diese Nachteile     dadurch    beseitigt,    dass man zur Erzielung von nahtlosem       Diagonalisolierband    eine     Isolierstoffbahn    in  Schlauchform auf einen drehbaren Dorn auf  laufen lässt und sie in zur Drehachse dessel  ben schräger Richtung zerschneidet und ab  zieht,     währendd m    der Dorn um seine Achse  in Umdrehung versetzt wird, so dass man ein  kontinuierliches, schraubenförmig ablaufen  des Band erhält, bei welchem die     Kett-    und  die     Schussfäden    eine zu dessen Längsrich  tung diagonale Lage haben.  



  Die Einrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens besitzt- einen drehbar gelagerten  Dorn, welcher in einer Walze, einem Haspel,  einem     Brett    usw. bestehen kann und zum  Aufziehen einer in Schlauchform zugebrach  ten     Isolierstoffbahn        dient,    sowie eine mit  diesem Dorn kombinierte Schneid- und Ab  ziehvorrichtung solcher Anordnung, dass die       Schneidvorriclitung    die in Schlauchform auf  den Dorn aufgezogene     Isolierstoffbahn    bei  dessen Drehung in schräger Richtung fort  laufend zerschneidet und die Abziehvorrich  tung das Schnittgut als kontinuierlich ab  laufendes Band vom Dorn nach der Seite  hin abzieht.

        Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht rein schematisch zwei Ausführungs  beispiele einer solchen Einrichtung.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  und 2 kommt als Dorn zur Aufnahme der  schlauchförmigen     Isolierstoffbahn    eine dreh  bare zylindrische Hohlwalze     a    zur Anwen  dung. Auf diese Hohlwalze wird die       schlauchförmige        Isolierstoffba.hn    b, die von  einer Lieferwalze c kommt, aufgezogen. Letz  tere dreht sich um ihre eigene Achse er und       ist    mittelst derselben in einer Trägergabel d  gelagert, die um eine in derselben Längs  flucht mit der Achse der Walze     c.    liegende  Achse     dl    drehbar ist. Am Umfang ist die  Walze a. mit einer Ringrille e versehen, in  deren Grund ein Ringmesser feingesetzt ist.

    Mit diesem Ringmesser wirkt ein zur Achse  der Walze     a,    schrägstehendes Kreismesser     g     derart scherenartig zusammen, dass die  Schlauchbahn b, die zwischen diesen     Nes-          sern    durchgeht und in Richtung des Pfeils     l     abgezogen wird, bei Umdrehung der Walze     a     in schräger Richtung zerschnitten und in  ein kontinuierliches, schraubenförmig ab  laufendes Band x aufgelöst wird, bei wel  chem die Keafäden sowohl als auch die       Schussfäden    eine diagonale Lage zur Längs  richtung aufweisen und daher im Gebrauch  in annähernd gleichem Masse     beansprucht     werden können.

   Die Lieferwalze c führt da  bei, während sie sich um ihre eigene Achse  dreht, gleichzeitig mit der Walze     a    eine Um  laufbewegung um die Achse     d'    aus. Das  Abziehen des Bandes x     erfolgt    mittelst eines       seitlichen,    zwangsläufig getriebenen Abzug  walzenpaares     1a,    durch dessen Wirkung sich  auch das Aufziehen der von der Walze c  kommenden Schlauchbahn<I>b</I> auf den Dorn     a,          sowie    auch dessen Umlauf vollzieht.  



  Um das Aufziehen der Schlauchbahn auf  den Dorn zu erleichtern, kann es zweck  mässig sein, demselben die Form     eines        Ha-          spels    zu geben und zwischen zwei benach  barten Längsstäben desselben vor der       Schneidstelle    eine auf die Schlauchbahn  ziehend wirkende,     mitherumgehende        För-          dervorrichtung    einzubauen, oder vor dem Ab-         zurswalzenpar        lr.    an der Kante.

       y    der Stoff  bahn     Kluppenglieder    anzubringen in der  Anordnung eines Ringes oder einer endlosen  Kette, die die Stoffhahn erfassen und dem       Abzugswalzenpaar    in einer immer gleich  bleibenden Linie zuführen, um dadurch  einen richtigen Nachzug der Ware und  gleichmässige Schnittbreite der Stoffbahn zu  ermöglichen.  



       Während    die     Ausführungsform    gemäss       Fig.    1 und 2 für kontinuierlichen     Betrieb          geeignet    ist, lässt die Ausführung gemäss       Fig.    3 und 4 nur ein absatzweises Zerschnei  den der     Stoffbahn    zu.

   Hier wird die     scliiauch-          förmige        Stoffba,lin   <I>b</I> auf ein Brett     d    als  Dorn aufgezogen, während das Zerschneiden  des Stoffes     mittelst    einer     niederführbaren     Messerklinge     an    erfolgt, die mit einer in den  Brettseiten eingesetzten Messerkante     7a.    zu  sammenwirkt.

   Nach jedem Schnitt wird die  Messerklinge in, angehoben und erhält das  Brett     a'    eine Drehung um 180  , worauf die  Messerklinge in, wieder niedergeführt wird,  um an der derselben zugekehrten     Brett-          mr#sserkante    das Zerschneiden der Stoffbahn  herbeizuführen. Die Arbeitsstellungen des  Brettes     d    können     mittelst    eines Riegels s       festgelegt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von naht losem Diagonalisolierband, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Isolierstoff bahn in Schlauchform auf einen dreh baren Dorn auflaufen lässt und sie in zur Drehachse desselben schräger Rich tung zerschneidet und abzieht, während dem der Dorn um seine Achse in Um drehung versetzt wird, so dass man ein kontinuierliches, schraubenförmig ab laufendes Band erhält, bei welchem die K ett- und die Schussfä.den eine zu dessen Längsrichtung diagonale Lage haben.
    1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem dreh bar gelagerten Dorn, der zum Aufziehen einer in Schlauchfom zugebrachten Isolierstoffbahn dient, sowie aus einer mit diesem Dorn kombinierten Schneid- und Abziehvorrichtung solcher Anord nung besteht,
    dass die Schneidvorrichtung die in Schlauchform auf den Dorn auf gezogene Isolierstoffbahn bei dessen Drehung in schräger Richtung fort- J laufend zerschneidet und die Abziehvor richtung das Schnittgut als kontinuier lich ablaufendes Band vom Dorn nach der Seite hin abzieht. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Isolierstoff bahn in Schlauchform von einer mit dem Dorn gleichachsig drehbaren Lieferwalze dem Dorn zugeführt wird.
CH106020D 1923-11-13 1923-11-13 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband. CH106020A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH106020T 1923-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH106020A true CH106020A (de) 1924-08-01

Family

ID=4364932

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH106020D CH106020A (de) 1923-11-13 1923-11-13 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH106020A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2319426A1 (de) Biegemaschine fuer stab- oder bandfoermiges material
AT101251B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband.
DD159401A5 (de) Verfahren zum zusammenfuegen von wendeln aus metall-bzw.kunststoffdraht zu flaechengebilden
CH106020A (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband.
DE398165C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von nahtlosem Diagonalisolierband
DE6902723U (de) Wirk- oder strickmaschine.
AT140496B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Stoffen, insbesondere Textilstoffen mit haariger Decke.
DE1410796A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Annaehen eines Bundes an ein Kleidungsstueck
DE1561434C3 (de) Verfahren zum fortlaufenden Herstellen von Tragtaschen oder -beuteln mit zwei Traggriffen und Maschine zum Ausüben des Verfahrens
DE2417299A1 (de) Altpapier-ballenpresse
CH693383A5 (de) Vorrichtung zum Abschneiden eines Nähfadens in einer Nähmaschine und Verwendung der Vorrichtung, um den Oberfaden nach unten zu ziehen.
DE1685037C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Falten und Verfestigen von Längs- und/oder Querkanten von aus fortlaufenden Bahnen geschnittenen Gewebestücken oder dergleichen
DE1037240B (de) Naehmaschine
DE624531C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pakettraegern
AT32170B (de) Maschine zur Herstellung von Hohlkörpern, insbesondere als Einlage für Betonkonstruktionen.
AT354794B (de) Anordnung zum befestigen von hopfenfuehrungen im boden
DE1782076U (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen aufrollen von stoffbahnen, insbesondere von papierbahnen, polyaethylen-folien od. dgl.
DE581187C (de) Schaltgesperre fuer die angetriebene Zugrolle eines Zugrollenpaares an Naehmaschinen
DE2731004A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung mehrschichtiger gewebe
DE1948453A1 (de) Automatische Wickelmaschine,insbesondere fuer extrudierte Kunststoffbaender
DE934138C (de) Verfahren zum Pikieren von Textilmaterial und Foerdervorrichtung zu Pikiernaehmaschinen zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2009974A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von verstärkten Kunststoffzylindern
DE442163C (de) Maschine zur Herstellung von Schnuersenkeln mit durch plastische Masse versteiften Enden
DE2929640A1 (de) Maschine zum abtrennen von zuvor auf lange girlanden aufgezogenen tabakblaettern
DE92926C (de)