CH106026A - Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform. - Google Patents
Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform.Info
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C3/00—Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
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Description
Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform. Kapazitätsfreie Widerstandsspulen sind an sich bekannt. Sie sind für gewöhnlich dadurch gekennzeichnet, dass Drahtwicklungen a.ngeordrret sind, bei denen sich die einzelnen Windungen kreuzen. Diese Bauart lässt sich indessen nur für verhältnismässig dünne Drähte und überhaupt nur dann ausführen, ;wenn es möglich ist, die Wicklungen auf einen festen Kern aufzubringen.
Die Erfindung löst die Aufgabe der Her stellung eines induktions- und kapazitäts freien Widerstandes in Spulenform in der .Weise, dass zwei Spulen, von denen die eine aus einem rechts-, die andere aus einem links gewundenen Leiter beliebigen Querschnittes besteht, in radialer Richtung ineinanderge- schoben und derartig geschaltet werden, dass benachbarte Windungen vom Strom im ent gegengesetzten Sinne durchflossen werden.
Besonders günstig wirkt sich der Erfin dungsgedanke bei der Verwendung von Band- rnaterial aus, das in an sich bekannter Weise hochkant gewickelt ist. Derartige hochkant gewickelte Spulen sind an sich bekannt, konnten jedoch bisher als induktions- und kapazitätsfreie Widerstände nicht gewickelt werden. Diese Spezialaufgabe wird in sehr einfacher Weise dadurch gelöst, dass in die Kernräume der ineinandergeschobenen Spulen Sperrmittel eingeführt werden, die sich dann nach aussen gegen die scharfen Kanten des Bandmaterials anlegen und dadurch die Spulen in ihrer Lage festhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Spule in der Frontansicht, Fig. 2 das Wicklungsschema der gleichen Spule von oben gesehen.
Der Widerstand besteht ans zwei Einzel spulen s1 und s2, die, wie die eingezeichneten Pfeile andeuten, im entgegengesetzten Sinne gewunden sind. Die Herstellung durch Wick lung der einzelnen Spulen erfolgt in beliebiger bekannter reise, und die gewundenen Spulen werden dann, wie Fig. 1 zeigt, in radialer Richtung seitlich ineinandergeschoben. Zwi schen den Spulen bleibt in der Mitte ein Kernraum f . In diesen werden Sperrmittel eingeführt, - z.
B. gebogene Asbestplatten n, die mit Hilfe von eingeführten, ebenfalls ge bogenen Blechplatten b und eines daz4vischen- getriebenen Sperrstabes c gegen die IiLnen- kanten der Spulen gepresst werden.
Diese werden ferner dadurch gehalten, dass zwischen dem Innenumfang der einen und dem Aussen- umfang der andern Spule, d. h. in die Zw i- schenr#iume h, ebenfalls Stücke g aus iso lierendem Material eingeschoben sind.
Die isolierenden Stücke a. und<I>g</I> werden zweckmässig aus einem elastischen Material, beispielsweise Asbest, hergestellt. Sie drücken sich in die scharfen Kanten der hochkant stehenden Bänder ein und gewähren so ein Festhalten der .Windungen unter sich.
Die beiden Spulen sind derartig inein- andergeschoben, dass sieh die Windungen gegenseitig einschliel,')eri. Wird nun mittelst eines Kontaktbügels c Strom eingeleitet, so durchfliesst er die Spule s1 nach links und die Spule SZ nach rechts herum. Dadurch ist erreicht, dass ebenso wie bei einer bifilaren Wicklung die Selbstinduktion ausgeschlossen ist.
Vor einer bifilaren Wicklung hat aber die neue Anordnung den besonderen Vorteil, dass die Kapazität ausserordentlich klein, praktisch = 0, wird, und zwar aus folgenden Gründen Bekanntlich ist die Ladung eines Kon- densators abhängig vorn der Hölie des Poten tials zwischen den Belegungen. Ist dieses sehr klein, so kann auch die Ladung nur geringe Werte annehmen.
Da im vorliegen den Falle beide Spulen einander parallel ge schaltet sind, so kann zwischen zwei Win dungen nur die geringe Potentialdifferenz auf treten; die sieh aus dem Spannungsgefälle von einer Windung ergibt. Daraus ergibt sich der weitere Vorteil, dass zwischen den ein zelnen Widerstandslagen eine sehr geringe Isolationsschicht benötigt wird, um den Strom abgang von einer Windung zur andern zu vermeiden. Es genügt hierfür, wie bei einer einfachen Ausführung, die übliche Oxydhaut.
Die Erfindung gibt also die Möglichkeit, induktions- und kapazitätsfreie WidersUbide zri bauen, die überdies den Vorzug guter Haltbarkeit und billiger Herstellung haben. Die nach der Erfindung gebauten Wider standselemente können ohne weiteres als Schieberwiderstände verwendet werden, sind aber auch für alle übrigen beliebigen Zwecke brauchbar.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Induktions- und kapazitätsfreier elektri scher Widerstand in Spulenform, bestehend aus je einer rechts und links, aus einem Leiter beliebigen Querschnittes gewundenen Spule, welche beiden Spulen ineinanderge- sclioberi und derart geschaltet sind, dass be nachbarte Windungen vom Strom im ent gegengesetzten Sinne durchflossen werden.UNTERM SPRüCIIE Induktioris- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Patentanspruch, dadurch geli:ennzeichnet, dass die beiden ineinander geschobenen Spulen aus hochkant ge wickeltem Flachbandmaterial bestehen.Induktions- und l:apazitätsfreierelektrischer Widerstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spulen derart ineinaridereschoben sind, dass ihre Windungen sich gegenseitig einschliessen. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, das die beiden ineinander geschobenen Spulen in ihrer Stellung durch in ihre Kernräume eingebrachte Sperr mittel gehalten werden..l. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach C riteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass die Spulen durch in ihrem Kernraum (f) und die zwischen dein innern Umfang der einen und äussern Umfang der andern Spule verbleibenden Kernräume (h) eingesteckte Sperrmittel (a, L, <I>e,</I> g) gehalten werden.Induktions- undkapazitätsfreierelektrischer Widerstand nach L nteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ,Sperrinittel, so weit sie an den Spulen zur Anlage koni- inen, aus isolierendem Material hergestellt sind.6. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel, so- weit sie an den Spulen zur Anlage kom men, aus einem elastischen Material her gestellt sind. 7. Induktions-undkapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel, so weit sie an den Spulen zur Anlage kom men, aus Asbest hergestellt sind.B. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Stromzuführer (c), der den Strom an zwei benachbarten, ein ander gegenüberliegenden Stellen der in einandergeschobenen Spulen einführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH106026T | 1923-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH106026A true CH106026A (de) | 1924-08-01 |
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ID=4364936
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|---|---|---|---|
| CH106026D CH106026A (de) | 1923-12-01 | 1923-12-01 | Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH106026A (de) |
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1923
- 1923-12-01 CH CH106026D patent/CH106026A/de unknown
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