CH106026A - Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform. - Google Patents

Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform.

Info

Publication number
CH106026A
CH106026A CH106026DA CH106026A CH 106026 A CH106026 A CH 106026A CH 106026D A CH106026D A CH 106026DA CH 106026 A CH106026 A CH 106026A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
capacitance
coils
induction
free
electrical resistance
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G Ringsdorff-Werke
Original Assignee
Ringsdorff Werke A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ringsdorff Werke A G filed Critical Ringsdorff Werke A G
Publication of CH106026A publication Critical patent/CH106026A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/02Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids arranged or constructed for reducing self-induction, capacitance or variation with frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


      Induktions-    und     kapazitätsfreier        Widerstand    in     Spulenform.       Kapazitätsfreie     Widerstandsspulen    sind  an sich bekannt. Sie sind für gewöhnlich  dadurch gekennzeichnet, dass Drahtwicklungen       a.ngeordrret    sind, bei denen sich die     einzelnen     Windungen     kreuzen.    Diese Bauart lässt sich  indessen nur für verhältnismässig dünne Drähte  und überhaupt nur dann ausführen,     ;wenn    es  möglich ist, die Wicklungen auf einen festen  Kern aufzubringen.  



  Die Erfindung löst die Aufgabe der Her  stellung eines     induktions-    und kapazitäts  freien Widerstandes in     Spulenform    in der  .Weise, dass zwei Spulen, von denen die eine  aus einem rechts-, die andere aus einem links  gewundenen Leiter beliebigen Querschnittes  besteht, in radialer     Richtung        ineinanderge-          schoben    und     derartig    geschaltet werden, dass  benachbarte Windungen vom Strom im ent  gegengesetzten Sinne durchflossen werden.  



  Besonders günstig wirkt sich der Erfin  dungsgedanke bei der     Verwendung    von     Band-          rnaterial    aus, das in an sich bekannter Weise  hochkant     gewickelt    ist. Derartige hochkant  gewickelte Spulen sind an sich bekannt,  konnten jedoch bisher als     induktions-    und  kapazitätsfreie     Widerstände    nicht gewickelt    werden. Diese Spezialaufgabe wird in sehr  einfacher Weise dadurch gelöst, dass in die  Kernräume der     ineinandergeschobenen    Spulen  Sperrmittel eingeführt werden, die sich dann  nach aussen gegen die scharfen Kanten des  Bandmaterials anlegen und dadurch die Spulen  in ihrer Lage festhalten.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 eine Spule in der Frontansicht,       Fig.    2 das Wicklungsschema der gleichen  Spule von oben gesehen.  



  Der Widerstand besteht ans zwei Einzel  spulen     s1    und     s2,    die, wie die eingezeichneten       Pfeile    andeuten, im entgegengesetzten Sinne       gewunden    sind. Die Herstellung durch Wick  lung der einzelnen Spulen erfolgt in beliebiger  bekannter      reise,    und die gewundenen Spulen  werden dann, wie     Fig.    1 zeigt, in radialer       Richtung    seitlich     ineinandergeschoben.    Zwi  schen den Spulen bleibt in der Mitte ein  Kernraum     f    . In diesen werden Sperrmittel  eingeführt, - z.

   B. gebogene Asbestplatten     n,     die mit Hilfe von eingeführten, ebenfalls ge  bogenen Blechplatten b     und    eines daz4vischen-      getriebenen Sperrstabes     c        gegen    die     IiLnen-          kanten    der Spulen gepresst werden.

   Diese  werden ferner dadurch gehalten, dass zwischen  dem Innenumfang der einen und dem     Aussen-          umfang    der andern Spule, d. h. in die     Zw        i-          schenr#iume        h,    ebenfalls     Stücke    g aus iso  lierendem     Material    eingeschoben sind.  



  Die isolierenden     Stücke        a.    und<I>g</I> werden       zweckmässig    aus     einem        elastischen    Material,  beispielsweise Asbest, hergestellt. Sie     drücken     sich in die scharfen Kanten der     hochkant     stehenden Bänder ein und gewähren so ein  Festhalten der .Windungen unter sich.  



  Die beiden     Spulen    sind derartig     inein-          andergeschoben,    dass sieh die Windungen  gegenseitig     einschliel,')eri.    Wird nun mittelst  eines     Kontaktbügels    c Strom eingeleitet, so  durchfliesst er die Spule     s1    nach links und  die Spule     SZ    nach rechts herum. Dadurch ist  erreicht, dass ebenso wie bei einer     bifilaren          Wicklung    die Selbstinduktion ausgeschlossen  ist.

   Vor einer     bifilaren    Wicklung hat aber  die neue Anordnung den besonderen Vorteil,  dass die     Kapazität    ausserordentlich     klein,     praktisch = 0, wird, und zwar aus folgenden       Gründen     Bekanntlich ist die     Ladung    eines     Kon-          densators    abhängig vorn der     Hölie    des Poten  tials     zwischen    den Belegungen. Ist dieses  sehr klein, so     kann    auch die Ladung     nur     geringe Werte annehmen.

   Da im vorliegen  den Falle beide Spulen einander parallel ge  schaltet sind, so kann zwischen zwei Win  dungen nur die geringe Potentialdifferenz auf  treten; die sieh aus dem Spannungsgefälle  von einer Windung ergibt. Daraus ergibt sich  der weitere Vorteil, dass zwischen den ein  zelnen Widerstandslagen eine sehr geringe  Isolationsschicht benötigt wird, um den Strom  abgang von einer     Windung    zur andern zu  vermeiden. Es genügt hierfür, wie bei einer  einfachen     Ausführung,    die übliche     Oxydhaut.     



  Die     Erfindung    gibt also die     Möglichkeit,          induktions-    und kapazitätsfreie     WidersUbide          zri    bauen, die überdies den Vorzug guter  Haltbarkeit und billiger Herstellung haben.  Die nach der Erfindung gebauten Wider  standselemente     können    ohne weiteres als         Schieberwiderstände    verwendet werden, sind  aber auch für alle     übrigen    beliebigen     Zwecke     brauchbar.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Induktions- und kapazitätsfreier elektri scher Widerstand in Spulenform, bestehend aus je einer rechts und links, aus einem Leiter beliebigen Querschnittes gewundenen Spule, welche beiden Spulen ineinanderge- sclioberi und derart geschaltet sind, dass be nachbarte Windungen vom Strom im ent gegengesetzten Sinne durchflossen werden.
    UNTERM SPRüCIIE Induktioris- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Patentanspruch, dadurch geli:ennzeichnet, dass die beiden ineinander geschobenen Spulen aus hochkant ge wickeltem Flachbandmaterial bestehen.
    Induktions- und l:apazitätsfreierelektrischer Widerstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spulen derart ineinaridereschoben sind, dass ihre Windungen sich gegenseitig einschliessen. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, das die beiden ineinander geschobenen Spulen in ihrer Stellung durch in ihre Kernräume eingebrachte Sperr mittel gehalten werden.
    .l. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach C riteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass die Spulen durch in ihrem Kernraum (f) und die zwischen dein innern Umfang der einen und äussern Umfang der andern Spule verbleibenden Kernräume (h) eingesteckte Sperrmittel (a, L, <I>e,</I> g) gehalten werden.
    Induktions- undkapazitätsfreierelektrischer Widerstand nach L nteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ,Sperrinittel, so weit sie an den Spulen zur Anlage koni- inen, aus isolierendem Material hergestellt sind.
    6. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel, so- weit sie an den Spulen zur Anlage kom men, aus einem elastischen Material her gestellt sind. 7. Induktions-undkapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel, so weit sie an den Spulen zur Anlage kom men, aus Asbest hergestellt sind.
    B. Induktions- und kapazitätsfreier elektrischer Widerstand nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Stromzuführer (c), der den Strom an zwei benachbarten, ein ander gegenüberliegenden Stellen der in einandergeschobenen Spulen einführt.
CH106026D 1923-12-01 1923-12-01 Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform. CH106026A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH106026T 1923-12-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH106026A true CH106026A (de) 1924-08-01

Family

ID=4364936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH106026D CH106026A (de) 1923-12-01 1923-12-01 Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH106026A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102016109768A1 (de) Magnetkern für einen Elektromotor
DE1204314B (de) Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom
CH106026A (de) Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand in Spulenform.
AT151224B (de) Spule für elektrotechnische Zwecke, insbesondere Erregerspule.
DE525006C (de) Verfahren zur Herstellung von Spulen aus Flachbaendern fuer elektrische Zwecke
AT100394B (de) Induktions- und kapazitätsfreier Widerstand.
DE1764087A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Faltwicklungen fuer elektrische Geraete
DE518497C (de) Aus Metallfolie und festem Isolierstoff bestehender zylindrischer Wickelkondensator,dessen Wickel zwischen zwei Metallzylindern eingeschlossen ist
DE2005849A1 (de) Kommutatormotor
DE802578C (de) Wickelkondensator
DE269547C (de)
DE760943C (de) Blechstreifen zum Zusammenspannen von Blechpaketen fuer elektrische Maschinen
AT89042B (de) Hochkantspulenwicklung für elektrische Maschinen und Apparate.
DE398408C (de) Elektrisches Widerstandselement aus Band oder Draht
AT220705B (de) Transformatorschleifenwicklung
AT258405B (de) Kriechwegverfestige, aus Scheibenspulen bestehende Hochspannungswicklung für Transformatoren oder Paralleldrosseln
AT58988B (de) Elektrischer Widerstand mit einem Leiter aus Metalldraht oder -Band.
DE679123C (de) Transformatorwicklung, deren Spannung lagenweise anwaechst
AT132479B (de) Elektrischer Kondensator, insbesondere aus gewickelten Elementen aufgebauter Kondensator mit parallelgeschalteten Kondensatorelementen.
DE384670C (de) Befestigung von in Spulenform hochkant gewickeltem Widerstandsband
DE577110C (de) Laeufer fuer Asynchronmotoren
AT143883B (de) Elektrolyt-Kondensator für höhere Spannungen.
DE568303C (de) UEbertrager, Relaisspulen o. dgl. mit mehreren paarweise symmetrischen Wicklungen
DE319558C (de) Fuellkoerper
DE897741C (de) Elektrischer Wickelkondensator mit beidseitig metallisierten dielektrischen Streifen