CH106329A - Vorrichtung zum torsionsfreien Auf- und Abrollen aufwickelbarer, fadenförmiger Körper. - Google Patents

Vorrichtung zum torsionsfreien Auf- und Abrollen aufwickelbarer, fadenförmiger Körper.

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CH106329A
CH106329A CH106329DA CH106329A CH 106329 A CH106329 A CH 106329A CH 106329D A CH106329D A CH 106329DA CH 106329 A CH106329 A CH 106329A
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/02Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using take-up reel or drum

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Description


  Vorrichtung zum     torsionsfreien    Auf- und Abrollen     aufwickelbarer,     fadenförmiger Körper.    Mit der Vorrichtung zum     torsionsfreien     Auf- und Abrollen     aufwickelbarer,        faden-          förmiger    Körper wird die Aufgabe gelöst,  einen beliebigen, überschüssigen Teil eines  solchen Körpers, zum Beispiel einer isolierten,  ein- oder mehrpoligen elektrischen Leitung  einzuziehen und damit zu versorgen, um ihn  nach Bedarf wieder abzurollen. Dabei sind  weder Schleifringe für den Stromübergang  notwendig, noch ist mit einem freien Ende  des fadenförmigen Körpers eine Durchführung  zu passieren.

   Die Vorrichtung lässt sich im  Zuge einer ununterbrochenen Leitung an  beliebiger Stelle einfügen und wieder ent  fernen, ohne beim Gebrauch eine Verdrehung  des fadenförmigen Körpers     herbeizuführen.     Die Vorrichtung ist somit auch für das Auf  rollen endloser Schlingen, oder Teilen von  solchen, anwendbar, ohne die Kontinuität zu  unterbrechen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind in  den     Fig.    2 und 3 die möglichen Wicklungs  sinne schematisch an     Ausführungsbeispielen     dargestellt. Da das den fadenförmigen Körper    aufnehmende Organ aus einer Spule mit zwei  Wickelflächen verschiedener Durchmesser be  steht, sind die aufgewundenen Längen vom  Trommeldurchmesser abhängig. Die     Fig.    1  gibt ein Beispiel der aufgewundenen Längen  bei Anwendung gleichläufigen Wicklungs  sinnen und einem Verhältnis der Wickel  flächendurchmesser von 1:2.  



       Fig.    4 stellt ein Ausführungsbeispiel einer  nackten Doppelspule dar. Die beiden Trom  ineln, je mit Führungsrändern versehen, sind  konzentrisch angeordnet und drehen sich mit  gleicher Winkelgeschwindigkeit. Damit ist die  Vermeidung jeglicher     Torsion    des aufzuwin  denden fadenförmigen     Körpers    gewährleistet.  Wegen der Verschiedenheit der Wickelflächen  durchmesser winden sich gleichzeitig auf ihnen  zwei ungleiche Längen auf oder ab oder auf  und ab, je nach dem angewandten Wick  lungssinn.

   Soll gleichzeitig auf beiden Trom  meln nur auf- oder nur abgewickelt werden,  so ist bei beiden der gleiche Wicklungssinn  nach schematischer     Fig.    2 anzuwenden; soll  dagegen auf einer     Trommel    der     fadenförmige         Körper     aufgew        unden    werden, während er gleich  zeitig von der andern Trommel abgewickelt  wird, so gelangt der     gegenläufige        Wicklungs-          sinn.    wie er in der     Fig.    3     schematisch    dar  gestellt ist, zur Verwendung.  



  Damit die auf einer Achse drehbar ange  ordnete Doppelspule nach     Fig.    4 an     jeder     beliebigen Stelle eines     fadenförmigen        Körpers     eingeschaltet     werden        kann,    ist sie in einer       Achsialebene    entzwei geschnitten. In     dieser     Ebene liegt ein Kanal 11, der die     Ränder     der beiden     Wickelflächen    10 und 12 mit  einander verbindet.

   Er dient zur     Aufnahme     des aufzuwindenden     fadenförmigen        Körpers,     und weil er beim     Offnen    der     Verschlussvor-          richtung    und Auseinanderklappen der beiden       Spulenhälften    in seiner ganzen Länge frei  gelegt wird, kann der     fadenförmige    Körper  ohne Durchziehen eingelegt werden. Die Spule  nach     Fig.    4 wird durch eine     nicht    darge  stellte     Verschlussvorrichtung,    z. B. Riegel  oder Spannringe, im     geschlossenen    Zustand  zusammengehalten.

   Die vorhandene, in den       Fig.    4 und 5 aber nicht dargestellte     Ver-          schlussvorrichtung,    ist wegen des Entzwei  schneidens der Doppelspule 9 erforderlich.  Das in     Fig.    4 dargestellte Ausführungsbeispiel  der Doppelspule 9 (mit Ausnahme der     Ver-          schlussvorrichtung    gezeichnet) besitzt     ncu,    die  im Patentanspruch und im     Unteranspruch    1       erwähnten        Merkmale.     



       Fig.    5 veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel, welches mit eingebauter automati  scher     Aufwindvorriehtung    versehen ist,     Geie     es für isolierte elektrische Leitungen zur  Verwendung     kommen    kann. Die     zurr    Spannen  beziehungsweise zum Abrollen der Leitung  erforderliche Arbeit wird beim     A1iwinden     derselben auf Federn übertragen, die beim  Nachlassen der     Zugkraft    das     Aufwinden          selbsttiftig    vollziehen.

   Das in     Fig.    5 ange  führte Beispiel erfüllte diese Aufgabe     mittelst     einer um die Achse gelagerten schrauben  förmigen Druckfeder 1     und    einer an der       Spulenwand    gelagerten spiralförmigen Blatt  feder 2.     Während    die Blattfeder 2 beim Ab  rollen der Leitung aufgewunden wird, be-    wirkt ein     Führungsstift    3.

   der in einer       schraubenförmigen    Leitnut 4 der Welle  läuft,     dass        aufaer    der     Rotation    auch eine       achsiale        Verschiebung    entsteht,     cicrrch    welche  die Feder 1     zusarnmengedrtickt    wird. Beim       Nachlassen    der     Zuppannung    der Leitungen  wandelt der gleiche     Führungsstift    3 die Span  nung der     Feder    1     mittelst    der     1,eitmrt    4 in  ein     Drehmoment    tun.

   Im     Ausfülrrungsbeishiel     nach     Fig.    5 ist der     Spulenkörper    9, der mit       einer    Büchse 8     versehen    ist, drehbar auf dem  Teil     "r    gelagert. Die Teile 6 und 7 bilden  zusammen das     ineinanderschiebbare        Gehäuse     der Druckfeder 1.

   Die Auf     ienfläche    des     Teils6     und die beiden     Zvlinderflii.chen    des Teils 7  <B>s</B> -ind a19     Laufflächen    ausgebildet.     142h    dem  Teil 7, in welchen der Führungsstift 3 einge  setzt ist,     verschieben    sieh im Masse der Kom  pression der     Druelzfeder    1 auch die spiral  förmige Blattfeder ? mit ihrem Gehäuse und  die ganze, mit der Büchse 8 versehene Doppel  spule 9 horizontal.

   Diese Anordnung gestattet  die     Ausnützung    des Innenraumes der Doppel  spule 9, deren beide     Wickelflächen    10 und 11  auch aus einem     Stück    hergestellt werden       können,    wie dies in der     Fig.    5 als Beispiel  dargestellt ist.

   Die beiden     Wickelflächen    10  und 12 verschiedenen Durchmessers sind durch  den in einer     Aclrsialebene        gelegenen    Kanal  11 miteinander     verbunden.    Der     aufzuwickelnde          fadenförmige        Körper    kann ohne Durchziehen  durch den     Kanal    11 direkt in diesen gelegt.

         werden,    wenn die genannte V     erschlussvor-          richtung        gei-)ffrret        wird,    so dass die zwei       Spulenhälften    voneinander entfernt werden       kilrrnen    und der Kanal 11 seiner Länge nach  freigelegt wird.

       Irn    Ausführungsbeispiel nach       Fig.    5 trennt die     Zeichnungsebene    die Spule 9  in die beiden     Spulenhälften.    In der Trennungs  ebene     durch    die     zweiteilige    Spule 9 liegt  auch die Achse     des    Kanals 11, der somit       seiner    ganzem Länge nach freigelegt werden  kann.

       Dieses        Ausführungsbeispiel    (mit     Aus-          nalime    der     Versehlussvorrichtung    zum Zu  sammenhalten der beiden     Spulenhälften    ge  zeichnet.) besitzt die im Patentanspruch und  in den     Unteransprüchen    1,     ''    und 3 ange  führten     Merkmale.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCE:: Vorrichtung zum torsionsfreien Auf- und Abrollen aufwickelbarer, fadenförmiger Kör per, gekennzeichnet durch eine Spule mit zwei konzentrisch gelagerten Wicklungsflächen verschiedener Durchmesser, die sich mitgleicher Winkelgeschwindigkeit drehen und die durch einen in einer Achsialebene gelegenen, zum Einlegen des fadenförmigen Körpers ohne Durchziehen desselben geeigneten Kanal ver bunden sind. U NTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, deren Spule in der Achsialebene .der Kanalachse zum Einlegen des fadenförmigen Körpers . aufgeschnitten ist, wobei die Spulenbälften durch eine Verschlussvorrichtung in ge- schlossenem Zustand zusammengehalten werden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, deren Spule derart gelagert und mit einer Auf wickelfeder versehen ist, dass beim Ab rollen des fadenförmigen Körpers diejenige Federdeformationsarbeit geleistet wird, welche bei nachlassender Zugspannung zum Zurückdrehen der Spule erforderlich ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, bei welcher beim Drehen der Spule das Drehmoment mittelst eines in einer schraubenförmigen Leitnut laufen den Führungstiftes eine auf eine Druck feder wirkende Kraft erzeugt, welche um gekehrt das Zurüekdrehen der Spule be wirkt.
CH106329D 1923-12-29 1923-12-29 Vorrichtung zum torsionsfreien Auf- und Abrollen aufwickelbarer, fadenförmiger Körper. CH106329A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2424368A (en) * 1945-04-02 1947-07-22 George S Oberdorf Retractible leash
US4923135A (en) * 1983-02-08 1990-05-08 Schabmueller Heinz Stowing apparatus for the connection cable of a central system for power supply to aircraft
DE102014225307A1 (de) 2014-09-30 2016-03-31 Karl-Heinz Palm Vorrichtung zum Auf-und/oder Abwickeln eines Wickelguts, insbesondere eines Kabels

Cited By (4)

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DE102014225307B4 (de) 2014-09-30 2018-03-22 Karl-Heinz Palm Vorrichtung zum Auf-und/oder Abwickeln eines Wickelguts, insbesondere eines Kabels

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