CH106478A - Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe. - Google Patents

Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe.

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CH106478A
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CH
Switzerland
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pump
rotor
gear
fluid change
housing
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Inventor
Schneider Heinrich
Original Assignee
Schneider Heinrich
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Publication date
Application filed by Schneider Heinrich filed Critical Schneider Heinrich
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/22Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type with liquid chambers shaped as bodies of revolution concentric with the main axis of the gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description


  Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe.    Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe mit  treibender und getriebener Pumpe, welche  mit ihren Arbeitskammern so zusammenge  baut sind, dass die Arbeitsübertragung von  jeder einzelnen Kammer der einen Pumpe un  mittelbar, ohne Zwischenschaltung festste  hender Teile, auf eine entsprechende Arbeits  kammer der andern Pumpe erfolgt.  



  Das Flüssigkeitswechsel- und Wendege  triebe nach vorliegender zusätzlicher Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwecks  Einführung von Triebmittel in das Gehäuse  zum Auffüllen des letzteren und zum Erset  zen der Leckverluste ein Doppelsitzventil  vorgesehen ist, welches für das ihm unter  Druck zugeführte Triebmittel automatisch  den Zutritt zu den Arbeitskammern einer  Pumpe, in welchen jeweils Saugdruck  herrscht, herstellt.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes, bei welchem die Pumpen  als Flügelkolbenpumpen ausgebildet sind,  sind auf beiliegender Zeichnung dargestellt;  sie unterscheiden sich dadurch voneinander,  dass im ersten Ausführungsbeispiel der Rotor    der innern Flügelkolbenpumpe und im zwei  ten der Rotor der äussern Flügelkolbenpumpe  angetrieben wird. Im einzelnen stellen dar:  Fig. 1 einen Längsschnitt,  Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie  II-II in Fig. 1,  Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie  III-III in Fig. 1, und  Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie  IV-IV in Fig. 1 des ersten Ausführungs  beispiels;  Fig. 5 ist ein Längsschnitt, und  Fig. 6 ein Querschnitt nach Linie VI-VI  in Fig. 5 des zweiten Ausführungsbeispiels.

    Im ersten Ausführungsbeispiel treibt die  Welle 31 über Zahnräder 32 und 33 den Ro  ter 40 der innern Flügelkolbenpumpe an,  welcher in den beiden Rollenlagern 35 und  36 gelagert ist. Rotor 40 ist mit Schlitzen  41 versehen, in welche Flügel oder Schieber  42 eingebaut sind. Rotor 40 wird vom Rotor  50 der äussern Flügelkolbenpumpe umschlos  sen, welcher in den beiden Rollenlagern 45  und 46 im Gehäuse 37     exzentrisch    zur zylin  drischen Gehäusebohrung gelagert ist. Auch  Rotor 50 ist mit Schlitzen 51 versehen, in      welche Schieber 52 eingebaut sind. Im Rotor  50 sind Verbindungskanäle 55 vorgesehen,  durch welche das Triebmittel zwischen den  beiden Rotoren (ohne Zwischenschaltung fest  stehender Teile) hin- und herfliessen kann.

    Im Gehäuse 37, welches die beiden Rotoren  umschliesst, sind Ausgleichskanäle 57 und 58  57 und 58  angeordnet, durch welche das Triebmittel  einerseits sämtliche Arbeitskammern der  Druckseite beider Rotoren unter sich und an  derseits sämtliche Arbeitskammern der Saug  seite unter sich verbindet. Die Schieber 42  sind mit ihren seitlich vorspringenden     End-          teilen    in einer zur Rotationsachse des Rotors  50 zentrischen, im Rotor 50 vorgesehenen  Nut 44 geführt, während Schieber 52 mit  ihren seitlich vorspringenden Endteilen in  einer im Gehäuse 3 7 vorgesehenen und zur  Bohrung des letzteren zentrischen Nut 54  geführt sind. Rotor 50 ist mit einem Zahn  kranz 53 versehen, welcher in ein Zahnrad  56 der Welle 60 eingreift.  



  Eine Hilfspumpe 63, als Zahnradpumpe  ausgebildet, welche von Zahnrädern 32 und  62 angetrieben wird, dient zum Auffüllen  des Getriebes und zur Ersetzung der Leck  verluste; sie saugt das Triebmittel aus Ge  häuse 37 und drückt dasselbe durch Druck  kanal 65 und durch ein Doppelsitzventil 70  in die Saugseite des Getriebes. Der eine Ven  tilteller des Doppelventils 70 beherrscht die  Durchströmung der von der Hilfspumpe ge  förderten Flüssigkeit nach dem Ausgleichs  kanal 57 und der andere nach dem Aus  gleichskanal 58. Das Doppelventil öffnet sich  nach der Seite, auf deren Ventilteller der  kleinere Druck von aussen her herrscht und  stellt somit eine automatische Verbindung  des Druckkanals 65 mit der jeweiligen Saug  seite des Getriebes her. Die beiden Aus  gleichskanäle 57 und 58 sind durch Kanäle  mit Sicherheitsventilen 181 miteinander ver  bunden.  



  Rotor 40 ist mit Rollenlagern 35 und 36  in zwei Schwenkhebeln 71 und 72 gelagert,  welche um die im Gehäuse 37 gelagerten  Zapfen 74 und 75 drehbar sind. Hebel 71  und 72 sind mit Zugstangen 76 und 77 an    Exzenterzapfen 78 und 79 einer Welle 80  angehängt, so dass durch Drehen der Welle  80 mit Handhebel 73 in der einen oder an  dern Richtung der Rotor 40 gehoben oder ge  senkt und dadurch die Exzentrizität des Ro  tors 40 gegenüber Rotor 50 und Gehäuse 37  in positiver und negativer Richtung geändert  werden kann.  



  Je nach der Drehrichtung und der Lage  des Rotors 40, d.h. je nach seiner Exzentri  zität zum Rotor 50, drückt die eine Hälfte  der Arbeitskammern der innern Flügelkol  benpumpe mehr oder weniger Triebmittel  durch die Kanäle 55 in die Arbeitskammern  der einen oder andern Seite der äussern Flü  gelkolbenpumpe und bewirkt eine Drehung  derselben in der einen oder andern Richtung,  während die Arbeitskammern auf der andern  während die Arbeitskammern auf der andern  Seite der innern Flügelkolbenpumpe durch  Kanäle 55 das Triebmittel wieder ansaugen.  Wird die Exzentrizität des Rotors 40 gegen  über Rotor 50 gleich Null gemacht, so tritt  keine Förderung auf, das Getriebe läuft leer.

    Bei grösster positiver Exzentrizität dreht Ro  tor 50 mit grösster Drehzahl vorwärts, bei  grösster negativer Exzentrizität dreht Rotor  50 mit der grössten Drehzahl rückwärts, wäh  rend in den Zwischenlagen jede beliebige  Drehzahl eingestellt werden kann. Dement  sprechend kann bei konstanter Geschwindig  keit der treibenden Welle 31 durch entspre  chende Einstellung der Exzentrizität inner  halb bestimmter Grenzen jede beliebige Dreh  zahl der getriebenen Welle 60 in beiden  Drehrichtungen erhalten werden.  



  Im zweiten Ausführungsbeispiel ist der  Rotor 110 der innern Flügelkolbenpumpe  direkt mit dem Wellenende 101 verbunden  und in den beiden Rollenlagern 105 und 106  im Gehäuse 170 gelagert. Rotor 110 ist mit  Schlitzen 111 und Schiebern 112 versehen  und vom Rotor 120 der äussern Flügelkolben  pumpe, mit den Schlitzen 121 und Schiebern  122, umschlossen. Rotor l20 ist in Rollen  lagern 115 und 116 gegenüber Rotor 110  exzentrisch ebenfalls im     C-reliäuse    170 gela  bert. Es sind, wie im ersten Ausführungs  beispiel, Verbindunskanäle 125 und Aus  <B>Z,</B>      gleichskanäle 127 und 128, sowie entspre  chende Schieberführungen 114 und 115 vor  gesehen. Rotor 120 treibt vermittelst Zahn  kranz l23 und Zahnräder 126 auf Welle 130.

    Es ist ebenfalls eine als Zahnradpumpe     aus-          Hilfspumpe    138 angeordnet, von  welcher ein Druckkanal 135 zu einem auto  matischen Doppelsitzventil 140 führt. Beide  Rotoren sind von einem radial verschiebbaren  Gehäuse 107 umschlossen, welches zur Än  derung der Hubmengen der äussern Flügel  kolbenpumpe vermittelst Handhebel 143 Ex  zenterwelle 150 und Zugstange 146 gehoben  oder gesenkt werden kann. Gehäuse 107 ist  mit Führungen 141 und 142 im Gehäuse 170  geführt. Sicherheitsventile 151 verhindern  ein zu starkes Ansteigen des Druckes im Ge  triebe. Durch Verändern der Lage des Ge  häuses 107 wird die gleiche Wirkung erzielt  wie durch Verändern der Lage des Rotors 40  im ersten Ausführungsbeispiel.  



  Die beschriebenen Getriebe eignen sich  besonders zum Antrieb von Werkzeugma  schinen und Hebezeugen aller Art und zeich  nen sich besonders durch geringen Raumbe  darf, einfache Bauart und Unverwüstlichkeit  im Betriebe, sowie durch leichte Einstellbar  keit jeder beliebigen Drehzahl aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, das zwecks Einfüh rung von Triebmitteln in das Gehäuse zum Auffüllen des letzteren und zum Ersetzen der Leckverluste ein Doppelsitzventil vorgesehen ist, welches für das ihm unter Druck zuge führte Triebmittel automatisch den Zutritt zu den Arbeitskammern einer Pumpe, in wel chen jeweils Saugdruck herrscht, herstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flüsigkeitswechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch mit Flügelkolben pumpen, dadurch gekennzeichnet, dass der dem einzuführenden Triebmittel erteilte Druck durch eine in das Getriebegehäuse einge baute Hilfspumpe erzeugt wird, welche von einem mit dem Rotor einer der Flügelkolbenpumpen festen Zahnrad aus angetrieben wird. 2.
    Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welchem die Exzentrizität des Ro tors der innern Flügelkolbenpumpe zum Rotor der äussern verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs pumpe von einem Zahnrad aus angetrie ben wird, das mit einem Zahnrad des ver stellbaren Rotors der innern Flügelkolben pumpe im Eingriff ist und auf einer der nach aussen führenden Getriebewellen festsitzt. 3.
    Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welchem die Exzentrizität des Ro tors der äussern Flügelkolbenpumpe durch Verstellen des Gehäuses verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfspumpe von einem mit dem Rotor der äussern Flügelkolbenpumpe festen Zahn rad aus angetrieben wird, mit welch letz terem ein auf der getriebenen Welle festes Zahnrad im Eingriff ist, während der Ro tor der innern Flügelkolbenpumpe direkt mit der treibenden Welle verbunden ist.
CH106478D 1921-09-16 1923-09-12 Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe. CH106478A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212811B (de) * 1960-07-14 1966-03-17 Coal Industry Patents Ltd Regeleinrichtung fuer hydrostatische Getriebe
CN111750061A (zh) * 2019-11-26 2020-10-09 田永胜 一种可改变压强的液压环流泵无级变速装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1212811B (de) * 1960-07-14 1966-03-17 Coal Industry Patents Ltd Regeleinrichtung fuer hydrostatische Getriebe
CN111750061A (zh) * 2019-11-26 2020-10-09 田永胜 一种可改变压强的液压环流泵无级变速装置
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