CH106592A - Maschine zum Auftragen und Verreiben von Appreturmassen auf Leder. - Google Patents

Maschine zum Auftragen und Verreiben von Appreturmassen auf Leder.

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CH106592A
CH106592A CH106592DA CH106592A CH 106592 A CH106592 A CH 106592A CH 106592D A CH106592D A CH 106592DA CH 106592 A CH106592 A CH 106592A
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Switzerland
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leather
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Inventor
A-G Maschinenfabrik Turner
Original Assignee
Turner Ag Maschf
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  Maschine     zum    Auftragen und Verreiben von     Appreturmassen    auf Zeder.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma  schine zum Auftragen und Verreiben von  Farbe, 01 und ähnlichen     Appreturmassen     auf Leder.  



  Bei den Maschinen dieser Art wird bis  her die Appretur entweder von Bürstenwal  zen aufgetragen und auch von Bürstenwal  zen     verrieben,    oder von Filzwalzen aufge  tragen und von Bürstenwalzen verrieben.  Diese Einrichtungen zeigen sich jedoch für  die Bearbeitung von Leder als nicht genü  gend     zweckmässig.    Die ausschliessliche Ver  wendung von Bürstenwalzen hat den grossen  Nachteil,     dass    das Leder nicht gleichmässig  mit Appretur versehen wird,

   da die     Verreibe-          bürstenwalzen    sich im Verlaufe .des Arbeits  prozesses     immer    mehr mit     Appreturflüssig-          keit    sättigen und schliesslich nicht     ,mehr    auf  nahmefähig sind. Die Folge davon ist, dass  das Leder noch ganz mit Flüssigkeit bedeckt  ist, wenn es die Maschine verlassen hat, und  dass sich     .deshalb    auf dem Leder leicht Flecke  bilden.

   Zudem ist es unbedingt nötig,     dass     bei     Feder    die     Appretur    in den Narben ein  gepresst wird, was beim Auftragen nur .mit-         telst    Bürstenwalzen nicht erreicht werden  kann. Man hat auch schon Filzwalzen als  Auftragwalzen verwendet, ohne jedoch damit  einen besseren Erfolg zu erzielen.

   Denn wenn  man der Filzwalze eine grössere     Oberflächen-          geschwirnd-igkeit    gibt als dem Leder, so darf  sie dasselbe nur leicht berühren, weil sonst  das Leder auf seiner Unterlage verschoben  wird.     Anderseits        -wird    eine langsam laufende  Filzauftragwalze nicht die genügende Menge  von Flüssigkeit auf     das    Leder bringen.

   Um  einen gleichmässigen     Appreturauftrag    mit  voller Einfärbung des     Narbens    zu erzielen,  sind beim Gegenstand der Erfindung eine  oder mehrere Filzwalzen vorgesehen, die le  diglich durch Abwälzen auf dem Leder die  durch eine vorgelagerte angetriebene Bür  stenwalze aufgetragene     Appreturmasse    in  den Narben des Leders hineinpressen und  gleichmässig verteilen, während eine oder  mehrere nachfolgende angetriebene Bürsten  walzen die     Appreturmasse    verreiben.  



  In .der Zeichnung ist die Maschine sche  matisch in     einer    Seitenansicht beispielsweise  dargestellt.      Durch     glas    über die Trommeln b und c       ständig    umlaufende Gummiband     a    werden  die Leder von links nach rechts unter den       Bürstenwalzen    f,     g,        1a    und i hinweg geführt.

    Die     Walze    f     entnimmt    die Appretur aus dem       Trog    e vermittelst der     Übertra.gwa,lze        d    und  bürstet sie auf das Fell; die Bürstenwalzen       y-i    reiben die     Appreturflüssigkeit    ein.  Zwischen die Walzen f und     g    ist nun eine  mit Filz bekleidete antriebslose Filzwalze y  hinzugefügt, die sich auf dem Lader abwälzt.  Der Druck, mit dem sie auf dem Leder lastet,  ist regelbar     zum    Beispiel durch ein unter  dem Gummiband a     angeordnetes    abstützen  des Winkeleisen z.  



  Die Wirkung dieser Filzwalze ist fol  gende:  Nach Inbetriebsetzung der Maschine sät  tigt sieh allmählich der Filz der Walze y  mit Flüssigkeit bis zu einem bestimmten  Grade, der dem Druck entspricht, mit dem  die Filzwalze auf .das Band a presst. Sobald  diese Sättigung erreicht ist, kann man     anfan-          @en,    Leder einzuführen.

   Die Bürstenwalze f  bürstet Flüssigkeit auf das Leder; wenn  dies dann unter die Filzwalze y tritt, streift    diese den Überschuss vom Fell ab,     während     sie     gleichzeitig    die in den Filz     aufbenom-          meno    Appretur     gleichmässig    in den Narben  des Leders     hineinpresst.    Die Bürstenwalzen       g-!.    verreiben dann die     Appreturflüssigkeit     weiter.

   Für noch     sorgfältiöere    Arbeit kann  man zum Beispiel auch noch die Bürsten  walzen<I>lt</I> durch eine zweite, sieh lediglich     ab-          wälzendo    Filzwalze ersetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Auftragen und Verreiben von Appreturmassen auf Leder, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine sich auf dem Leder @ib-%viilzende, nicht angetriebene Filzwalze die durch eine vorgelagerte, an getriebene Bürstenwalze aufgebrachte Ap- preturmüsse ohne Verreiben in den Narben des Leders einpresst und auf dem Leder gleic-hmässib verteilt,
    während mindestens eine nachfolgende angetriebene Bürstenwalze die Appreturmasse verreibt.
CH106592D 1922-12-16 1923-11-22 Maschine zum Auftragen und Verreiben von Appreturmassen auf Leder. CH106592A (de)

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CH106592D CH106592A (de) 1922-12-16 1923-11-22 Maschine zum Auftragen und Verreiben von Appreturmassen auf Leder.

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