DE388882C - Maschine zum Auftragen und Einreiben von Farbe, Beize u. dgl. auf Leder - Google Patents

Maschine zum Auftragen und Einreiben von Farbe, Beize u. dgl. auf Leder

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DE388882C
DE388882C DEM77828D DEM0077828D DE388882C DE 388882 C DE388882 C DE 388882C DE M77828 D DEM77828 D DE M77828D DE M0077828 D DEM0077828 D DE M0077828D DE 388882 C DE388882 C DE 388882C
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roller
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Maschinenfabrik Turner AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • IKaschine zum Auftragen und Einreiben. von, Farbe,-Beize u. dgl. auf Leder. Die Erfindung bezieht sich auf eine 1VIaschine zum Auftragen und Einreiben von Farbe, Beize uni ähnlichen Flüssigkeiten auf .Leder, bei der das Werkstück auf einer umlaufendenTrommel, einem Förderband o.dgl. unter einer Anzahl - von Bürstenwalzen weggeführt wird, von denen die vorderste :zum Auftragen, die übrigen zum Einreiben der Flüssigkeit dienen. Da dieBürstenwalzen bei den bekannten Maschinen sich im Sinne des in die Maschine einlaufenden Werkstückes mit einer bedeutend höheren Umfangsgeschwindigkeit als der Werkstückträger drehen, .>so neigen sie dazu, Idas hintere Ende des Leders zu erfassen -und aufzurollen, wie in Abb. q. der Zeichnung dargestellt ist. - Dadurch wird der zuletzt durch die Maschine :gehende Teil des Werkstückes auf seiner Oberfläche nicht genügend bearbeitet, d. h. dieFlüssigkeit wird nicht so in dasLeder eingerieben, wie es erforderlich ist. Zur Vermeidung dieses Übelstandes erhalten- nach vörliegender Erfindung die hinter der schnell umlaufenden Auftragbürstenwalze angeordneten Einreibbürstenwalzen eine Umfangsgeschwindigkeit, die ungefähr gleich ist der Oberflächendes Werkstückes .und gleichzeitig eine schnelle- Hin- und Herbewegung .in .der Richtung .ihrer Achsen. _ Es sind zwar schon Lederfärbmaschinen bekannt, bei .denen die Einreibbürsten eine lein und her gehende Bewegung- in Achsenrichtung erhalten. Ihre Umdrehungszahl :ist jedoch eine geringe. Da ferner ihre Oberflächengeschwindigkeit sehr viel höher ist als. diejenige des Werkstückes,. so haftet auch -diesen Bürstenwalzen der-oben geschilderte Mangel an. Durch die gemäß der Erfindung gewählten Geschwindigkeiten der Einreibewalzen kann weder der einlaufende Vorderzipfel. noch das=letzte_Ende des zu bearbeitenden Felles von den Bürsten erfaßt und emporgerissenwerden:- Die=Einreibewirkung der Brütstenwalzen=wird -einzig und -allein dadurch erzielt, @daß sie neben ihrer langsamen. Umdrehungszahl mit ,höherer Geschwindigkeit in Aohsenrichtung hin und her bewegt _.#'verden: -.: Da erfahrungsgemäß Ungleichförmigkeiten in der Farbzufuhr sich als Längsstreifen auf den gefärbten Fellen kennzeichnen, so .ist es wünschenswert, solche Ungleichförmigkeiten möglichst schnell gründlich auszugleichen. Hierfür sind nach vorliegender Erfindung Vorkehrungen getroffen, indem die Auftragwalze und die nur umlaufende an die Verreibewalzen sich anschließende Schlußbürstenwalze so verstellt werden können, daß sie .mit den in Achsenrichtung beweglichen Einreibewalzen in Berührung kommen. Überschüssige Farbtropfen werden auf diese Weise sofort über die ganze Breite der Maschine verteilt, so daß sich kein Streifen bilden kann.
  • Abb. i stellt die Maschine im Längsschnitt dar, Abb. a in Vorderansicht und Abb. 3 in Seitenansicht. Die übrigen Abbildungen betreffen Einzelheiten der baulichen Durchführung und der Wirkungsweise der Bürsten.
  • Als Werkstückträger dient .ein endloses Band a, das über zwei Trommeln b und c läuft, von denen die letztere zum Nachspannen des Bandes in verstellbaren Lagern sich dreht. Die aufzutragende Flüssigkeit wird in bekannter Weise durch eine mit Rillen versehene Walze d, die in den Farbentrog e eintaucht, auf die erste Bürste oder Auftragwalze f übertragen, die sie ihrerseits an das auf dem Förderband a .liegende Werkstück abgibt. Hinter der Auftragwalze f folgen die .in der Längsrichtung sich hin und her bewegenden Einreibwalzen g und h, deren Unfangsgeschwindgkeit ungefähr ebenso groß ist, wie die Fördergeschwindigkeit des Förderbandes. Hinter diesen Walzen g, h befindet sich eine mit größerer Geschwindigkeit sich drehende Bürstenwalze i, die dazu dient, die von den Walzen f und g erzeugte wellenartige Schattierung auf dem Leder zu beseitigen. Die Bürstenwalzen f und i erhalten ihren Antrieb von der Hauptwelle k durch Kettentrieb 1, m und n, die Bürstenwalzen g und h aber von der Achse der Trommel b, die ihrerseits durch ein nicht dargestelltes Wechselrädergetriebe von der Hauptwelle k in Drehung versetzt wird. Auf der Achse der Trommel b ist zu diesen Zweck ein Kettenrad o aufgekeilt, von welchem das mit dem Kettenrad p zusamrnengekuppelte Zahnrad q angetrieben wird. Mit dem Zahnrad q stehen in ständigem Eingriff die Ritzel r, r', die mit den Achsen der in ,der Längsrichtung hin und her gehenden Einreibwalzen g und h fest verbunden sind und sich mit diesen in Achsenrichtung hin und her bewegen.
  • Infolge der gleichen Oberflächengeschwindigkeit wird das Fell zwischen dem Förderband a und den Verreibebürsten g und h wie zwischen zwei Förderwalzen gehalten, so daß es auch bei hoher Umdrehungszahl der folgenden Bürstenwalze i von dieser nicht mitgerissen werden kann.
  • Die in der Längsrichtung hin und her gehende Bewegung der Einreibwalzen wird durch Exzenter s, s' hervorgerufen, die an den unteren Enden von zweiarmigen Hebeln t, t' angreifen, deren obere Enden durch Laschen zi, u' mit den Walzenachsen gelenkig verbunden sind. Die Exzenterwelle erhält den Antrieb von der Hauptwelle k durch ein Schraubenräderpaar v, w.
  • Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung der aufzutragenden Flüssigkeit über die ganze Breite der Maschine zu erreichen, ist es notwendig, die hin und her gehenden Bürsten mit den nur umlaufenden in Berührung zu bringen. Da der Achsenabstand sich entsprechend der Abnutzung der Bürstenwalzen ändert, so sind die Lager -der Bürstenwalzen und der Farbwalze auf Schlitten angeordnet (Abb. 5 und 6), die auf dem Maschinengestell beliebig verschoben werden können. Die Befestigung der Schlittenlager geschieht mittels Schrauben, deren Köpfe in T-Nutenx gleiten. Die gegenseitige Verstellung der Bürsten ;ist auch dann notwendig, wenn eine und dieselbe Maschine für verschiedene Arbeiten verwendet werden soll, z. B. Abölen und Zurichten. Bei ersterer Arbeit laufen die Walzen frei, bei letzterer berühren sie sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. :Maschine zum Auftragen und Einreiben von Farbe Beize u. dgl. mittels mehrerer umlaufender Bürstenwalzen auf das auf einem Förderband laufende Leder, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter der schnell umlaufenden Auftragwalze angeordneten Verreiberwalzen (g und h) eine Umfangsgeschwindigkeit besitzen, die ungefähr gleich ist der Oberflächengeschwindigkeit des Werkstückes und gleichzeitig' eine schnelle Hin- und Herbewegung in Achsenricftung. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragwalze (f) und eine der Verreiberwalze (g, h) nachgeordnete, ebenfallls schnell umlaufende Schlußwalze (a3 mit den in Längsrichtung hin und her gehenden Bürstenwalzen (g und h) durch Verschieben ihrer Lager auf den Seitenständern in Berührung gebracht wenden können.
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