CH106690A - Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen. - Google Patents

Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen.

Info

Publication number
CH106690A
CH106690A CH106690DA CH106690A CH 106690 A CH106690 A CH 106690A CH 106690D A CH106690D A CH 106690DA CH 106690 A CH106690 A CH 106690A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
condenser
water
locomotive
tank
container
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Angturbin Aktiebol Ljungstroms
Original Assignee
Ljungstroms Angturbin Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ljungstroms Angturbin Ab filed Critical Ljungstroms Angturbin Ab
Publication of CH106690A publication Critical patent/CH106690A/de

Links

Landscapes

  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


  Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen.         Zun    Erzielung einer im Verhältnis zur  Anzahl der Treibräder     .möglic-hst    grossen Zug  kraft müssen die     Drücke    der Treibräder auf  die Schienen     konstant    und von höchster zu  lässiger Grösse sein. Aus diesem Grunde wur  den zum Beispiel :die variablen Kohlen- und  Wasservorräte auf einem besonderen Tender  angeordnet.

   Bei einer     Lokomotive    mit     Kon-          densator    und zwei Wagen, von denen der  eine den     Dampfkessel    und der andere den       Kondensator    und einen diesem. angehörenden,  gegebenenfalls unter Vakuum stehenden  Wasserbehälter trägt, wobei der     Konden-          satorwagen    sämtliche Treibräder der Loko  motive enthält, können Schwankungen des  Druckes der Treibräder auf die Schienen da  durch entstehen, dass die     Wassermenge    des       Kondensatorbehälters    schwankt.

   Entnimmt  man das Speisewasser des Dampfkessels die  sem Behälter, so tritt eine     Verminderung    der  Wassermenge des Wasserbehälters und damit  eine Verminderung des     Raddruckes    des     Kon-          densatorwagens    ein.

   Da die Wassermenge  des     Dampfkessels    etwa. konstant gehalten  werden     muss,    verursacht der Wasserverlust,    der     durch        Dampfleckage    an Wellendichtun  gen .oder dergleichen, oder     dadurch    entstehen  kann, dass der für den Betrieb     gewisser        Hifs-          maschinen,    der Wärmeleitung des Zuges usw.

         verwendete    Dampf nicht ausgenutzt wird,  eine Verminderung der     Wassermenge    des  Flüssigkeitsbehälters und somit eine Vermin  derung der Raddrücke des den Flüssigkeits  behälter tragenden     Wagens,    wodurch die  Zugkraft der     Lokomotive        entsprechend    herab  gesetzt     wird.     



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Lo  komotive oben angegebener Art und     be-          z.>eckt    etwaige Verluste an Wasser im     Kon-          densatoibehälter    auszugleichen, so dass der  Raddruck der Treibräder des     Kond'ensator-          wagens    annähernd konstant gehalten werden  kann. Die Erfindung besteht darin, dass .der  Wasserbehälter auf dem     gondensatorwagen     mit     einer        Zuflussleitung    für Zusatzwasser mit  einem auf dem Kesselwagen angeordneten  Hilfsbehälter versehen ist.  



  In beigefügter Zeichnung sind zwei bei  spielsweise Ausführungsformen     einer        naeh     der Erfindung     ausgeführten    Lokomotive in           Fig.    1 und 2 schematisch dargestellt. Auf  dem Kesselwaben 1 sind der     Dampfkessel    3,  das Führerhaus 4 und der     Kohlenbunker    5  angeordnet, während ein der     Kondensator-          anlag    e     angehörender,        luftgekiihlter    Teil 6,  der Wasserbehälter 7 und der     Antriebsmotor     sich auf dem Treibradwegen 2 befinden.

   Der  Antriebsmotor besteht bei den dargestellten  Ausführungsformen aus einer Dampfturbine  9, von der in bekannter     MTeise    mittelst des       Zahnradgetriebes    10 und der     Nurbelvorrich-          tung    11 die Bewegung auf die Treibräder 12  übertragen wird.  



  Die beiden Wagen der     Lokomotive    sind  mittelst einer     Gelenkkupplung    14 derart     zu-          sa.mmer2gel_i?ppeIt.    dass ein bestimmter idealer  Drehpunkt erhalten     -wird.    Der Dampf aus  dem     Dampfkessel    wird der     Turbine    9 durch  die     Hochdruckdampfleitung    13 zugeführt, die  sich mit Hilfe eines federnden, gebogenen  Teils oder mittelst einer gelenkigen Kupplung  nach der     Stellum,,    der     Wagen    1 und 2     ztt-          cina.nder    einstellen kann.  



  Nach der Ausführungsform     gemäss        Fig.    1  strömt der Abdampf der Turbine zu einem  Kondensator 21, der in der in     Fig.    1 darge  stellten Ausführungsform als Oberflächen  kondensator gedacht ist.

   Das     l-,ondensat    mit  dem Kühlwasser wird durch das Rohr 22 dem       Flüssigkeitsbehälter    7 zugeführt. von wel  chem das Wasser mittelst der     Pumpenvor-          richtung    23     durch    das Rohr 24 zum luft  gekühlten Teil 6 der     Kondensaloranlage    auf  gepumpt wird, wo das Wasser sich abkühlt  und von wo es durch das Rohr     \?5    wiederum  dem     Oberflächenkondensator    21 zugeführt  wird.     Anstatt    eines Oberflächenkondensators  21. kann     natürlich    jede andere Kondensator  type verwendet werden. z.

   B. ein Mischkon  densator, ein     Stra.hlkondensator.     



  Bei der in     Fig.    2     dargestcIlten    Ausfüh  rungsform ist der     Iiondensatrrr    21 weggelas  sen und der Abdampf der Turbine wird un  mittelbar in den Wasserbehälter 7 hineinge  fÜhrt, der in .diesem Falle unter     Vakuum     stellt. Der     Danlpf    wird hierbei über die im       Behälter    7 vorhandene     Flüsigkeit    geführt. In  gewissen Fällen strömt die ganze Dampf-    menge in den luftgekühlten Teil 6 hinein,  wo der Dampf sich kondensiert und von     wo     das Kondenswasser in der.

   Flüssigkeitsbehäl  ter zurückströmt, während in andern Fällen  eine grosse Menge des Dampfes sieh im Was  ser des Behälters 7 kondensiert. der in sol  chem Falle als ein     -Tisch-    oder     Str.ahlkonden-          sa,tor    wirkt.  



  Bei beiden     Ausführungsformen    ist     ein     Hilfsbehälter 20 auf dem     Kesselwagen    1 an  geordnet, und dieser Behälter steht durch eine  Rohrleitung 18, ein     Ventil   <B>16</B> und die       Schwimmervorrichtung    17 mit dem Behälter  7 in Verbindung.     Bei    den     dargeatellten    Aus  führungsformen ist der Zusatzbehälter unter  halb des     Dampfkessels    3 vor der     Feuerung     angebracht.  



  Angenommen der richtige     Treibraddruclz     sei dann vorhanden, wenn der     Wasserbehälter     7     eine    so grosse     Wassermenge    enthält, wie  der in der Zeichnung     gezeigten    Wasserober  fläche 15 entspricht, und     Leckage    oder Ver  lust an Dampf zufolge der     @Värmeleitun#z          verursa.ch@@    ein     Fallen        di,-er    Oberfläche.     ro     öffnet sieh das Ventil 16     vermittelst    der       Schwimmervorrichtung    17.

   Das     tun    Behälter  7 etwa, vorhandene Vakuum saugt Wasser  durch die Rohrleitung 1.8 vom     Hilfsbehälter     20 ein, bis die Was     seroberfldiche        wiederum          bis    auf die     gewünschte    Höhe     cinporgestiegen     ist. worauf das     Schwimmerventil    den     Wiasser-          zufluss    wieder schliesst. Ist kein Vakuum im  Wasserbehälter 7 vorhanden, kann     demselben     Wasser mittelst einer     Pum:penv        oiriehtung     oder dergleichen zugeführt werden.

   Die     V        er-          bindtingsleitung    18 ist zwischen den Wagen  mit einer federnden     oder    gelenkigen Kupp  lung versehen, die     deren        Biegung    bei ver  schiedenen     @V'inkelstellun-en    der     "#'iTagen        gzx-          geneinander        ermöglicht.     



  Das Speisewasser     rles    Dampfkessels kann  auch unmittelbar dem     Zusatzbehälter    ent  nommen werden.  



  Dieser Hilfsbehälter 20 ist ebenso wie  sonstige     Vorräte    auf dein     Nesselwagen        a.nge-          bra.eht,    da die Raddrücke des     1iesselwa-ens     ohne     Nachteil    schwanken     dürfen    und ja ohne  hin wegen des veränderlichen     Kohlenvorrates         schwanken müssen.

   Der     Treibradwagen    da:  gegen, der den Flüssigkeitsbehälter trägt, be  hält immer einen     lwnstanten        Raddruck,    den       in,iii        ,u        gross    wie möglich wählen wird.  



  plan     erreicht    also den Vorteil, dass ein       konstanter    maximaler Raddruck der Treib  räder beibehalten wird, so dass die Lokomo  tive immer die gleiche Zugkraft behält und       finit    einer begrenzten Anzahl von Treibrädern       ausgerüstet    sein kann. Man ist auch im  stande,     IÄTasservorrat    für erheblich längere  Fahrten als bisher der Fall war, mitzuneh  men, indem der     Kesselwagen    derart gebaut  werden kann, dass die Schwankungen der       Wassermenge    im Hilfsbehälter 20 und folg  lich diejenigen der Raddrücke ohne Bedeu  tung bleiben.

   Der Hilfsbehälter 20 befindet  sieb unter atmosphärischem Druck und steht  mittelst eines Ventils mit der äussern Luft  in Verbindung. Dieses Ventil steht zweck  mässigerweise mit der Schwimmervorrichtung  1 7 derart     in    Verbindung, dass es     jedesma.l    ge  schlossen wird, wenn der Hilfsbehälter 20  durch die Rohrleitung 18 etwa entleert  wird, um zu verhindern, dass Luft in den  Flüssigkeitsbehälter 7 eingesaugt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen, von denen der eine den Dampfkessel und der andere den Kondensator und einen diesem angehörenden Wasserbehälter trägt, wobei der gondensatorwagen sämtliche Treib räder der Lokomotive enthält, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wasserbehälter auf dem Kondensatorwagen mit einer Zufluss- leitung für Zus-atzwa sser von einem auf dem Kesselwagen angeordneten Hilfsbehälter ver sehen ist, zum Zwecke, etwaige Verluste an "#Ä,
    Ta.sser im gondensatorbehälter auszuglei chen, so dass der Raddruck der Treibräder des gondensatorwagens annähernd konstant ge halten werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Leitung zwischen dem auf dem Kesselwagen angeordneten Hilfsbehälter (20) und dem Kondensator behälter (2) in letzteren hineinragt und mit einem darin vorgesehenen Schwimmer ventil versehen ist. 2. Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Kessel wagen angeordnete Hilfsbehälter (20) un terhalb des Dampfkessels der Lokomotive vor der Feuerung angeordnet ist.
CH106690D 1922-08-17 1923-08-16 Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen. CH106690A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE106690X 1922-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH106690A true CH106690A (de) 1924-09-16

Family

ID=20292672

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH106690D CH106690A (de) 1922-08-17 1923-08-16 Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH106690A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH106690A (de) Lokomotive mit Kondensator und zwei Wagen.
AT98191B (de) Lokomotive od. dgl. mit Kondensator.
AT124372B (de) Kesselspeiseeinrichtung für Lokomotiven mit Schlepptender.
DE390750C (de) Standrohreinrichtung fuer Dampfheizungsanlagen
CH103952A (de) Mit Kondensation arbeitende Dampflokomotive.
DE431646C (de) Kondensationslokomotive mit einer Haupt- und einer Hilfsspeisepumpe
AT154252B (de) Vorrichtung zur Nutzbarmachung des Reservebrennstoffes von Kraftfahrzeugen.
DE690129C (de) Anlage zum Vorwaermen des Kesselspeisewassers fuer Dampflokomotiven
AT56866B (de) Verfahren zur Entfernung von im Wasser enthaltenem Eisen oder anderen durch Belüftung ausfällbaren Stoffen.
DE809513C (de) Schiffsantriebsanlage
DE687497C (de) Hubroller
DE583365C (de) An eine Unterdruckquelle angeschlossener Fluessigkeitsstandmesser, insbesondere Brennstoffstandmesser fuer Kraftfahrzeuge
DE528228C (de) Staubsaugevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE418794C (de) Kesselspeisepumpe fuer Kondensationslokomotiven
DE558097C (de) Brennstoffoerdervorrichtung an Vergasermaschinen
DE363931C (de) Turbinenlokomotive mit einer Vorrichtung zur Dampfentnahme fuer Heizzwecke
DE438430C (de) Kondensator fuer Lokomotiven und aehnliche Fahrzeuge
DE647723C (de) Mittels Dampfkraftmaschine betriebenes Fahrzeug, insbesondere Schienentriebwagen hoeherer Geschwindigkeit mit stromlinienfoermiger Verkleidung und Kondensationseinrichtung
DE598255C (de) Antrieb von Hilfsmaschinen bei Auspufflokomotiven durch eine mit Abdampf betriebene Kondensationskraftmaschine
DE516591C (de) Viehtraenke fuer Eisenbahnwagen
DE389285C (de) Mit Kondensation arbeitende Dampfturbinenlokomotive
DE427549C (de) Kraftsprengwagen
DE393413C (de) Vorrichtung zum Speisen von Lokomotiv- und anderen Kesseln
DE423546C (de) Turbinenlokomotive mit einer auf einem Beiwagen angeordneten Hilfsturbine
DE411372C (de) Turbinenlokomotive