CH106692A - Reibungspuffereinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Reibungspuffereinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge.

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CH106692A
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A-G Waggon-Fabrik
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Waggon Fabrik Ag
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      Reibungspuffereinrichtung    für Eisenbahnfahrzeuge.    Bei langen     Eisenbahnfahrzeugen    ist für  die     Kurvendurchfahrt    der Ausgleich der  Kräfte der beiden Puffer eine Notwendigkeit.  Bisher wurden sämtliche auf die Puffer wir  kenden Kräfte auf einen am Untergestell an  gelenkten     Ausgleichhebel    geleitet, wodurch  die Einstellung der beiden Puffer jeder Fahr  zeugstirnseite gesichert war.

   Durch die Ver  wendung von Reibungspuffern     wurden:    diese  Kräfte aber so gross,     da.ss    sich die Hebel ver  bogen     bezw.    rissen, und da unter den gege  benen Platzverhältnissen eine Verstärkung  der Hebel nicht mehr möglich war, so     musste     die Aufnahmefähigkeit der Puffer beschränkt        =erden.     



       Gegenstand    der Erfindung ist nun     eine          Reibun.gspuffereinrichtung    für Eisenbahn  fahrzeuge, welche sich von     bekannten    Ein  richtungen dieser Art mit Ausgleich der       Kräfte    der beiden Puffer dadurch     unter-          seheidet,    dass bei Pufferstössen die in Tätig  keit gesetzten Reiborgane auf die     Puffer-          hülsen    wirken und daher die Reibung und  damit die lebendige Kraft der Stösse durch  den entsprechenden Brustbalken des Fahr-         zeuges    auf das Untergestell des Eisenbahn  fahrzeuges geleitet wird.

   Es     wirkt    also ledig  lich die Kraft der sich gegen den Ausgleich  hebel anlegenden Pufferfedern auf den Aus  gleichhebel, da die Pufferstösse durch die  Reiborgane aufgefangen und aufgezehrt  werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der neuen     Reibunc"spuffereinrich-          tung    in       Fig.    1 im Längsschnitt eines Puffers dar  gestellt;       Fig.    2 zeigt das Ende eines mit der neuen  Einrichtung versehenen Eisenbahnfahrzeuges  im     Grundriss.     



  Der     im    Punkt b drehbare     Ausgleichhebel          a    liegt mit beiden Enden an den Pufferfedern  l an. Zwischen den Federn     b    und den Reib  vorrichtungen der Puffer sind Druckrohre     7n     geschaltet.

   Die dargestellte Reibvorrichtung  besteht aus den Reibbacken     g,   <I>h, i,</I> die bei       achsialer    Verschiebung des Pufferschlüssels       bezw.    des gegen die     Pufferfeder    l anliegen  den Druckrohres na durch die konischen Tel  ler c, e     bezw.    die Ringe<I>d, d</I> an die Puffer-           büke    f     angepresst    werden.

   Pufferstösse wer  den also durch die     Reibvorrichtung        aufge-          fangen    und durch die Pufferhülsen auf den  entsprechenden     Brustbalken        k:

      des     Fahrzeuges     geleitet,     dagegen        wirkt    die     Kraft    der beider  seits des     Ausgleichhebels    a an diesen.     anlie-          gPnden    Pufferfedern     L    einerseits     gegen    den       Ausgl.eichhebel    und anderseits durch das       1)ruckrolrr   <B>je</B>     gegen    den Teller c der     Reibvor-          rie.htung.    Hierdurch wird erreicht,

   dass bei  vollkommenem     Pufferausglcich    der     Aus-          eichhebel        .r.    nur durch die Kraft der Feder  l belastet wird,     während    die     Reibung        unmit-          t.elbar    in das     Untergestell    geleitet wird.

   Dies  ermöglicht die     erwünschte    Erhöhung der  Reibkraft und,     gleichzeitig    die     Verwendung     eines     schwächerer.        Ausgleichhebels,    was eine       f_rlrebliclre        Betrirbserleichterung    bedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungs.puffereinrichtung für @iserr- bahnfahrzeuge, mit Ausgleichl.ebel für die beiden Puffer jeder Stirnseitd des Fahr- z(Iuges, dadurch gekennzeiehnet, dass lediglich die Kraft der sich gegen den Ausgleichhebel anlegenden Pufferfedern auf den Ausgleieh- hebel wirkt,
    dagegen Pufferstösse von den Reiborganen auf-efan-en werden und auf die Pufferhülsen wirken, die die Reibungskräfte dureh den Brustbalken auf das Untergestell des Fahrzeuges leiten.
    UNTERANSPRUCH: Reibungspuffereinriehtung nach Patent anspruch, dadurch geliennzeielmet, dass beim Abfangen eines Stosses die Reiborgane (g, h, i) jedes Puffers gegen die )Wandung der den Pufferkopf ira.genrlen Hülse (f) gepresst wer den, die dadurch clie @ic-ibun ,@ und damit die lebendige KrAt:
    der Stö13e aufnimmt und auf das Untergestell des Fahrzeuges leitet, -wo- die Pufferfedern (7) einerseits -C#gen den. Ausgleiehhebel (n) und anderseits infolge des Anliegens des Druckrohres (m.) am koni schen.
    Teller (e) gegen. die R.eiborba.ne wir ken, so dass bei volllzo,rrr.menern Ausgleich der Kräfte beider Puffer lediglich die Federkraft auf den Aus-,leiehlrebel geleitet wird.
CH106692D 1922-10-31 1923-07-28 Reibungspuffereinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge. CH106692A (de)

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