AT109444B - Achs- und Motoranordnung bei elektrischen Lokomotiven mit Achsvorgelegemotoren. - Google Patents

Achs- und Motoranordnung bei elektrischen Lokomotiven mit Achsvorgelegemotoren.

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AT109444B
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AT
Austria
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axle
motors
locomotive
countershaft
motor arrangement
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English (en)
Inventor
Walter Kleinow
Hans Georg Lindner
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Achs-und Motoranordnung bei elektrischen Lokomotiven mit   Achsvorgelegemotoren.   
 EMI1.1 
 der von ihm ausgeübten Zugkraft zum Aehsdruek den Wert des Reibungskoeffizienten zwischen Rad und
Schiene überschreitet. Eine vollständige Ausnutzung des Reibungsgewichtes ist bei solchen Lokomotiven nur möglich, wenn dafür gesorgt wird, dass bei Ausübung der grössten Zugkraft, das ist beim Anfahren, eine Achsdruckverminderung auch nur einer einzigen   Treibachse   vermieden wird. 



   Gegenstand der Erfindung bildet eine Achs-und Motoranordnung für elektrische Lokomotiven mit Einzelachsantrieb durch   Aehsvorgelegemotoren,   welche dieser Forderung für   Vorwärts-und Rück-   wärtsfahrt genügt. 



   Es sind bereits Ausführungen bekannt, bei denen eine Veränderung des Achsdruckes dadurch vermieden wird, dass   die Hängeeisen der Vorgelegemotoren nicht,   wie bisher üblich, unmittelbar am Fahrzeugrahmen wirken, sondern durch ein bewegliches System von Hebeln, Stäben und Federn mit auf die Treibachsen sich stützenden Lagern verbunden sind. Die erzielbaren Erfolge werden jedoch hiebei durch verwickelt und teuren Aufbau erkauft. Auch diese Nachteile vermeidet der Erfindungsgegenstand, bei welchem die bisher übliche Bauart beibehalten wird. 



   In der Zeichnung ist an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung erläutert. Zuvor sei an Hand von Fig. 1 und 3 das Kräftespiel am gefederten Lokomotivrahmen klargelegt. 



   Die sechsachsige Lokomotive nach Fig. 1 enthält vier in einem durchlaufenden Rahmen gelagerte Treibachsen c und an jedem Ende eine Laufachse   d.   deren Tragfedern e mit den Tragfedern f der anliegenden Treibachse durch Ausgleichhebel g verbunden sind. Die beiden Vorgelegemotoren i einer Lokomotivhälfte sind von der angetriebenen Achse c aus gesehen in der gleichen Richtung nach dem Lokomotivende, d. h. auf die Laufachse   d   zu, am Lokomotivrahmen n aufgehängt. 



   Eine Achsdruckänderung beim Anfahren kommt bei jeder Lokomotive dadurch zustande, dass die Zugkraft, welche am Zughaken ausgeübt wird. ihre Gegenwirkung in den Kräften zwischen Rad und Schiene findet, also mit diesen zusammen ein Drehmoment bildet, welches die in'Fahrtrichtung vorderen Achsen der Lokomotive zu entlastet und die hinteren Achsen zusätzlich zu belasten sucht. 



   Die Grösse dieses Momentes ist in dem gegebenen Beispiel : 4. Z. h, wenn mit Z die von jeder Achse ausgeübte Zugkraft und mit h der Abstand des Zughakens von Schienenoberkante bezeichnet wird. 



   Sollen nun die   Treibachsen   keine   Aehsdruckänderung   erfahren, so muss das Moment durch Entund Belastungen der Laufachse allein aufgebracht werden. Da die Lokomotive als Ganzes im Gleichgewicht ist, gilt bei einem Gesamtradstand 2   l   für die Entlastung P der vorderen Laufachse und die gleich grosse zusätzliche Belastung der hinteren Laufachse die folgende Gleichung : 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 der Lokomotive einer Gleichung   genügen,   die aus dem Gleichgewicht der   Kräfte   am   Lokomotiv1'ahmen   abzuleiten ist. 
 EMI2.2 
 fordert, dass dann an der Motoraufhängung eine auf den Motor nach oben, auf den Lockomtiverahmen nach unten wirkende Kraft F nach der Momentengleichung : 
 EMI2.3 
 auftritt.

   Bei einem in Fahrtrichtung vor der von ihm angetriebenen Achse liegenden Motor wirkt eine ebenso grosse Kraft an der Aufhängung auf den Rahmen nach oben (siehe rechte Lokomotivllälfte der. 



  Fig. 1). 



   Ausser den Kräften F, die sich aus   Gleichung   2 ergeben, greifen am   Rahmen   (gefederten Teil) 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 
 EMI2.8 
 verhältnis u zwischen den Tragfedern der   Lauf-und Treibachsen   wird die   zusätzliche   Federkraft an diesen P. u. 



   Das Moment der Federzusatzkräfte am Rahmen ergibt sich damit : 
 EMI2.9 
 und aus (4) und (3) wird : 
 EMI2.10 
 Durch Division von (5) und   (1)   ergibt sich die gesuchte Bedingungsgleichung : 
 EMI2.11 
 oder : 
 EMI2.12 
 
 EMI2.13 
 
 EMI2.14 
 
 EMI2.15 
 
 EMI2.16 
 
 EMI2.17 
 mehrachsige Drehgestelle zu verwenden und den einfachen Ausgleichhebe] durch Winkelhebel oder andere Ausgleichvorrichtungen zu ersetzen. Stets ergibt sich eine der oben entwickelten   ähnliche     Bedingungs-   gleichung für volle Ausnutzung des Reibungsgewichtes. 



   Genau die gleichen Verhältnisse bleiben auch bestehen, wenn die Lokomotive für bessere Kurben- 
 EMI2.18 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Achs-und Motoranordnung für elektrische Lokomotiven mit Achsvorgelegemotoren und einer oder mehreren Laufachse an jedem Lokomotivende, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragfedern der Laufachsen mit den Tragfedern der Treibachsen jeder Lokomotivhälfte durch ein Ausgleichsystem verbunden und die Achsvorgelegemotoren auf der der Lokomotivmitte abgekehrten Seite der Treibachsen aufgehängt sind.
    2. Achs-und Motoranordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für die Motoraufhängung, für das Übersetzungsverhältnis des Ausgleichsystems zwischen Lauf- und Treibachsen und EMI3.1 EMI3.2
AT109444D 1925-11-23 1926-11-22 Achs- und Motoranordnung bei elektrischen Lokomotiven mit Achsvorgelegemotoren. AT109444B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2550690A (en) * 1945-04-14 1951-05-01 Goodman Mfg Co Mine locomotive motor torque arm

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2550690A (en) * 1945-04-14 1951-05-01 Goodman Mfg Co Mine locomotive motor torque arm

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