CH106725A - Fensterstore mit selbsttätigem Ausstellbügel. - Google Patents
Fensterstore mit selbsttätigem Ausstellbügel.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/56—Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
- E06B9/92—Means allowing the closures to be shifted out of the plane of the opening
Landscapes
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- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
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Description
Fensterstore mit selbsttätigem Ausstellbügel. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fensterstore mit selbsttätigem Ausstellbügel und einer Fallstange, welche beide an zwei zueinander parallelen LI-Schienen geführt sind, deren untere Enden zu Rasten ausge bildet sind, die beim Herablassen der Store die freien Enden des Ausstellbügels aufhalten, worauf dieser selbsttätig auswärts schwingt.
Bei bekannten Storen dieser Art sind die genannten LG-Schienen zwecks Bildung der erwähnten Rasten am untern Ende einwärts, d. h. in der Richtung gegen den abzuschlie ssenden Raum abgebogen. Dies bedingt die Anordnung der L-Schienen ziemlich weit aussen am Fenstergewände, wodurch die Store einen grossen Abstand vom Fenster erhält. Überdies ist es wegen der Abbiegung nicht angängig, diese L1-Schienen im Fenster- gewände versenkt anzubringen. Sie stehen also in ihrer ganzen Ausdehnung seitlich über das Gewände vor.
Dies wirkt unschön und beschränkt die Breite des Storentuches, so dass dieses nicht die ganze Breite des Licht raumes derFensteröffnung auszufüllen vermag.
Um diese verschiedenen Mängel und Nach teile beseitigen zu können, sind nach vor- liegender Erfindung die die Führungen für den Ausstellbügel und die Fallstange bilden den L-Schienen der ganzen Länge nach gestreckt. Die Rast am untern Ende wird dadurch erhalten, dass man den einen der parallelen Schenkel der Schiene gegen den andern hin abbiegt und zwischen den beiden Schenkeln einen Absatz bildet, der einer Nase, die sich an dem in der Schiene ge führten Ende des Ausstellbügels befindet, als Anschlag dient.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs form der Store als Beispiel dargestellt.
Fig. 1 ist -die Aussenansicht davon, die Store hochgezogen, Fig. 2 ein zugehöriger, mittlerer Vertikalschnitt; Fig.3 zeigt im mittleren Längsschnitt und in grösserem Massstabe eine der L-Schie- nen mit den darin geführten Teilen des Aus stellbügels und der Fallstange; Fig. 4 ist eine gegen Fig. 3 um 90 ge drehte Vorderansicht der Führungsschiene mit Seitenansicht eines der Schenkel des Ausstellbügels je mit teilweisem Schnitt dieser und benachbarter Teile;
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B von Fig. 3 in grösserem Massstab.
1 ist die zum Aufwickeln des Storen- tuches 3 bestimmte, in Lagern 2 abgestützte Walze, 4 der Ausstellbügel, 5 sind die zwi schen Gewände 12 und Blindrahmen 13 ver senkt angebrachten, durch Schrauben 6 be festigten LI-Schienen. Diese sind der ganzen Länge nach gestreckt, ihre Schenkel 51, 5= leicht gegeneinander gebogen, um ein Her ausfallen des zwischen ihnen geführten, kugel förmigen Endes 91 der Fallstange 9 zu ver hindern. Um ein Einführen dieses Endes 91 in die Führungen 5 zu ermöglichen, sind die Schenkel der letzteren, wie Fig. 4 erkennen lässt, an ihrem obern Ende etwas weniger stark gegeneinander umgebogen.
In der untern Hälfte der LI-Schienen 5 befindet sich eine verengte Stelle 11, an der die Ränder der Schienenschenkel sich einander so stark nähern, dass die Fallstange 9 nicht mehr zwischen ihnen durchgehen kann.
Am untern Ende der Schiene 5 ist der innere Schenkel 51 ein Stück weit gänzlich weggeschnitten, der äussere Schenkel, 52, vom Steg losgelöst und gegen den Schenkel 51 um eine zur Stegfläche senkrechte Achse umgebogen und von aussen an ihn ange schweisst (Fig. 4), und zwar so, dass zwischen den beiden Schenkeln ein Absatz 7 vorhan den ist. Dieser dient, wenn sich der Aus stellbügel 4 in seiner Tiefstlage befindet, als Anschlag für eine Nase 8 eines Zapfens 10, mittelst dessen der Ausstellbügel 4 in der Schiene 5 geführt ist.
Denn durch Anschlag dieser Nase 8 am Absatz 7 wird verhindert, dass der Ausstellbügel, wenn in seiner Tiefst- lage ein Zug auf ihn ausgeübt wird, sich annähernd parallel zu dieser Lage aufwärts verschiebt, statt sich zu drehen. Jedoch hin dert die Nase 8 nicht das Auf- und Ab wärtsschieben des Ausstellbügels in der rich tigen Stellung, d. h. Steg oben, Zapfen 10 unten.
Zwecks Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Fallstange 9 (die durch ein Rohr mit an dessen Enden befestigten Führungszapfen gebildet ist) sind am obern Ende der Scllie- nen 5 beide Schenkel vom Steg weggeschnit ten und gegeneinander gebogen.
Die Arme des Ausstellbügels 4 besitzen oben hakenartige Fortsätze 41, die ihnen als Anschläge an der Fallstange 9 dienen, wenn der Bügel aufwärts geklappt und hochge zogen wird.
Wie namentlich aus Fig. 5 ersichtlich ist, lassen sich die Schienen 5 in Neubauten zwischen Fenstergewände 12 und Blindrahmen 13 vollständig versenkt und damit versteckt anordnen, so dass sie nicht nur für das Auge unauffällig sind, sondern auch die Lichtweite der Fensteröffnung nicht verringern. Der Storenrand liegt näher am Blindrahmen als der die Lichtöffnung begrenzende Rand 14 des Fensterrahmens (Fig. 5). Es wird also die grösstmögliche Abdeckung der Lichtöffnung erzielt, jeder Sonnenstrahl abgehalten. Da durch, dass die Schienen 5 unten nicht nach innen abgebogen sind, kommt die Store be deutend näher an das Fenster zu liegen als bisher möglich war.
Dadurch verringern sich die Einwirkungen des Windes auf das Storen- tuch, so dass dieses viel weniger flattert.
Bei bestehenden Bauten können die Schie nen 5 wie bei bekannten Storen am Ge- wände angebracht werden. An der ganzen beschriebenen und dargestellten Store be findet sich kein einziger Gussteil.
Die Vorgänge beim Betätigen der Fenster store sind ähnlich den bei bekannten Storm.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fensterstore mit selbsttätigem Ausstell- bügel und einer Fallstange, welche beide an zwei zueinander parallelen LJ-Schienen ge führt sind, deren untere Enden Rasten für die freien Armenden des heruntergelassenen Ausstellbügels bilden, dadurch gekennzeich net, dass diese U-Schienen der ganzen Länge nach gestreckt sind und die genannte Rast gebildet ist durch Umbiegung des einen der beiden Schienenschenkel unten herum gegen den andern Schenkel hin, wobei zwischen den beiden Schenkeln ein Absatz vorhanden ist,der in der Tiefstlage des Ausstellbügels einen Anschlag bildet für einen Ansatz an dem in der Schiene geführten Ende des Aus stellbügels. UNTERANSPRt1 CHE 1. Fensterstore nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Ränder der Schenkel der EJ-Schienen ihrer ganzen Länge nach - mit Ausnahme am obern Ende - gegeneinander umgebogen sind, um einem an ihrem obern Ende hinter sie eingeführten, verdickten Ende der Fall stange als Führung und Anschlag zu dienen. 2.Fensterstore nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stelle der untern Hälfte der Führungsschienen durch stärkere Ein biegung der Schienenschenkel eine Ver engung gebildet ist, um- die Abwärts bewegung der Fallstange aufzuhalten. 3. Fensterstore nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel der Führungsschienen an ihrem obern Ende vom Stege losgelöst und gegeneinander gebogen sind und da durch einen Anschlag bilden für die sich aufwärts bewegende Fallstange. .4.Fensterstore nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme des an den 1J-Schienen geführten Ausstellbügels über den Bügelsteg hinaus hakenförmig ver längert sind, um beim Hochziehen des Bügels gegen die Fallstange anschlagen und dadurch die Einwärtsbewegung des Bügels begrenzen zu können. 5. Fensterstore nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schienen voll ständig zwischen Fenstergewände und Blindrahmen versenkt sind und der Seiten rand der Store dem Blindrahtnen näher liegt als der die Lichtöffnung begrenzende Rand des Fensterrahmens.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH106725T | 1923-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH106725A true CH106725A (de) | 1924-09-16 |
Family
ID=4365605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH106725D CH106725A (de) | 1923-11-13 | 1923-11-13 | Fensterstore mit selbsttätigem Ausstellbügel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH106725A (de) |
-
1923
- 1923-11-13 CH CH106725D patent/CH106725A/de unknown
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