CH107019A - Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge. - Google Patents
Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge.Info
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Description
Brennstoffniessvorrichtung für Fahrzeuge. Gegenstand der Erfindung ist eine Brenn- stoffmessvorrichtung für Fährzeuge.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt: Abb. 1 die 14f' essvorrichtung im Längs schnitt, in der Stellung nach erfolgter Füllung, Abb. 2 die DIessvorcichtung nach erfolgtem Flüssigkeitsablauf, Abb. 3 ein Zahngetriebefallwerk der Mess- vorrichtung in Seitenansicht mit einem Siche rungshebel durch Schlagscheibenschrägflächen zurückgedrängt, Ventilgestängestift freigege ben,
kurz vor Abwärtsbewegung des Ventil-. gestänges, Abb.4 denSchnitt nachA-ddurchAbb.3. Abb. 5 die Aufsicht auf den in Abb. 3 veranschaulichten Mechanismus in der Stel lung, in der durch denselben das Ventilge stänge aufwärtsgerissen wird, Abb. 6 den Schnitt gemäss B-B durch Abb. 5.
Der Messbehälter a ist mit Ventilsitz<I>b</I> an seinem obern Abschlussteile und mit Ventil sitz c am untern Teile versehen. Auf die letzteren wirken Ventilkegel derart ein, dass, wenn das obere Ventil b geschlossen werden soll, der zugehörige Ventilkegel d sich ab schliessend gegen den Ventilsitz presst.
Zu gleicher Zeit wird der Ventilkegel e vom untern Ventilsitz c abgehoben und gibt Öff nung<I>f</I> frei; so dass die in dem Behälter a be findliche Brennstoffmenge durch die erwähnte 0ffnung f und die Durchbrechungen g in der Röhre h nach dem Vorratsbehälter i abfliessen kann.
Zur Regulierung des Zuflusaes der im Tank unter Druck befindlichen Flüssigkeits menge durch den Kanal k nach dem Messbe- hälter und zur Regulierung des Abflusses der Flüssigkeit nach dem Vorratsraum unterhalb des Messbehälters dient ein Schwimmer 1, der mit einem röhrenartigen Fortsatz m versehen ist, der durch den Teil Ja seine Führung bei Auf- oder Niedergang erhält. Am Teile m ist eine Zahnstange n vorgesehen, die auf ein Zahnrad o einwirkt.
Dabei ist der Eingriff der Triebstange mit dem Zahnrad o so be rechnet, dass nach Erreichung einer gewissen Höhenlage des Schwimmers bei Auftrieb, durch Zufluss der Flüssigkeit in den Messbehälter, das Zahnrad von der Zahnstange freigegeben wird. Dies wurde deshalb so eingerichtet, damit das Zahnrad o und die mit ihm in Verbindung stehenden Zahnräder o' und p da bei freien Umlauf erhalten.
Diesen freien Um lauf des gesamten Zahnradgetriebes bewirkt in dargestelltem Falle ein rnit dem Zahnrad 1) verbundenes Fallgewicht p1, das, nachdem die Zahnstange rt das Zahnrad o freigegeben, seine Totpunktlage überschritten hat. Dadurch findet der freie Fall des Gewichtes p1 nach abwärts statt. Da es nun notwendig ist, die Ventilkegel in ihrer Wirksamkeit stets in Wechselwirkung zu bringen, so ist mit dem Zahnrad p die Schlagscheibe<I>q</I> verbunden, die doppelte Schrägflächen q' und q2 hat.
Die letzteren wirken auf einen Stift r so ein, dass q nach Niedergang des Schwimmers abwärts drückt, während q' bei Höchststellung des Schwimmers den Stift<I>r</I> hebt. Da nun Stift r mit dem den Ventilkegel d und e tragenden beziehungsweise verbindenden Gestänge s ein Ganzes bildet, so wird demzufolge durch Schlagfläche q der Ventilkegel e in den Ven tilsitz c gepresst, während durch die Schlag fläche q' der Ventilkegel d in den Verrtilsitz b gepresst wird.
Da der Schwimmer beim Ausfluss der Flüssigkeit aus dem Messbehä lter a., nach erfolgter Füllung des letzteren, sich nach unten bewegt, so würde der Ventil kegel d sofort seine den Zufluss zum blessbe- hälter sperrende Lage verlassen und weiteren Zufluss während des Abflusses zulassen. Dies darf nicht erfolgen.
Zur Vermeidung solcher Störungen ist ein federnder Sicherungshebel t vorgesehen, der eine Schrägfläche t', sowie einen Nocken t= hat, welch letztere die Schräg fläche t3 und Schrägfläche t4 besitzt. Beim Steigen des Schwimmers infolge Zulaufs von Flüssigkeit und Erreichung der freien Fall- lage des Gewichts p' stürzt das letztere nach abwärts und dreht damit die Schlagscheibe.
Schlagfläche q1 trifft auf Ventilgestängestift r auf, hebt diesen, indem der Stift an der Schrägflüche t'1 des Sicherungshebels t ent- langleitet. Kurz vor Erreichung der Schluss- lage des Ventilkegels<I>d</I> im Ventilsitz<I>b,</I> federt die Schrägfläche t3 unter den Stift r und wirkt pressend auf diesen ein, 11111 ganz sichern Abschluss des Zuflussventils zu gewährleisten.
Im gleichen Augenblick wird durch die starre Verbindung der V errtilkegel miteinander, der Ventilkegel e vom Ventilsitz c abgehoben. Die Flüssigkeit fliesst durch Öffnungen g und f' nach dem Raume<I>i</I> ab. Dadurch bewegt sich der Schwimmer l nach abwärts, wodurch die Triebstange u drehend auf das Zahnrad o einwirkt. Infolgedessen wird das mit o ver bundene Zahnrad o' und mit letzterem wie derum in Verbindung gebrachtes Zahnrad mit seinem Fallgewicht p' ebenfalls gedreht.
Letzteres wird über seine Totlage hin weg gebracht und Zahnstange it gibt darauf das gesamte Zahngetriebe rnit dein Fallge wicht zum Umlauf frei. Gewicht p1 stürzt nach der andern Seite nach abwärts und reisst die Schlagscheibe q in gleicher Weise mit sich.
Da nun der Stift i- durch die Schräg fläche t3 des Sicherungshebels t festgehalten wird, würde die Schlagfläche q2 wohl auf dem Stift r auftreffen, aber dort einen Widerstand vorfinden, so dass kein Öffnen des Zufluss- ventils und Schliessen des Abflussventils statt finden könnte. Um dies auszuschliessen, ist bei der Schlagfläche q' eine Schrägfläche rt vorgesehen, welche,
bevor die Schlagfläche q' den Stift r erreicht, auf die Schrägfläche t1 des Sicherungshebels t so einwirkt, dass die Schrägfläche t3 vom Stift r hinweggleitet, so dass dieser mit seinem äussern Ende an dem Nocken bei seinerar Niedergang vorbeigleiten kann. In dem der Freigabe des Stiftes fol genden Augenblicke schlägt aber die Schlag fläche<I>q </I> schon auf den Stift r- auf und reisst das Ventilgestänge nach abwärts, so den ra schem Abschluss des Abflussventils bringend.
Damit der Sicherungshebel aber nicht weiter nach dem Ventilgestänge etc. zu sich vor wärts bewegen kann und schliesslich beim Auftrieb und neuer Wechselwirkung des Ven tilgestänges hemmend auf den Arbeitsvorgang einwirkt, ist ein Arretierungsstift v vorgese hen, der den Sicherungshebel t in seiner Ruhe lage in entsprechender Stellung festlegt.
Die vorgeschriebene Zusammenwirkung der Zahnstange mit dein Zahngetriebe und Fall beziehungsweise Schlagwerk würde nun ledig lieh den Zrr- und Abfluss in und vom Aless- behälter regulieren. Um aber auch die Regi- strierung der Flüssigkeit vorzunehmen, ist das Fallwerk mit einem Stift zv versehen, der auf einen doppelarmigen Hebel x einwirkt, und zwar im Augenblicke der vollzogenen Neufüllung.
Durch geeignete Übertragungs glieder, Stifte oder dergleichen y, die auf ein mit Schlitz versehenes Gestänge z einwirken, wird ein anderer doppelarmiger Hebel 1 be tätigt, der mit einem Zug- beziehungsweise Druckwerk 2 gekuppelt ist, durch welch letz teres die Bewegung beziehungsweise Fort sehaltung eines Messwerkes stattfindet. Vor teilhaft ist, wie zeichnerisch wiedergegeben, ein Zugmittel vorhanden, da dieses sicherer bei Fortschaltung des Zählwerkes zur Wirk samkeit kommt als ein Druckorgan.
Um die gesamte Wirksamkeit des Regu- lierungs- und bfel: Werkes nicht ungünstig beim Zufluss der Flüssigkeit in den Messbehälter zu beeinflussen, wurde das Ventilgestänge s ober halb des Schwimmers mit einem tellerartigen Teile 3 ausgestattet, der die unter Druck zu tretende Flüssigkeit vom Schwimmer d und dem darunter vorgesehenen Zahnradgetriebe usw. fern hält, da durch ihn die Flüssigkeit nach den Seitenwänden des Behälters a ab geleitet wird.
Ist im dargestellten Falle das Zahnrad getriebe, Fall- und Schlagwerk, wie auch das die Registrierung bewirkende Hebelwerk an einem Lagerteile 1 befestigt, so ist es selbst verständlich möglich, die miteinander zur Wirksamkeit kommenden Teile mitsamt der Schwimmereinrichtung in ein Traggestell ein zubauen und zu justieren, so dass es nach der Zusammenstellung in den Messbehälter eingesetzt wird.
Diö Entlüftungsvorrichtung ist in dem Sam inelraum unterhalb des Messbehälters in übli cher Weise vorhanden, während für den Mess- behälter dieselbe im Teile 5 sich befindet, der gleichzeitig dem Registriergestränge z als Lager dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennstoffmessvorrichtung mittelst Fall werk für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung des Fallwerkes, welches die Ventilsteuerung, sowie die Registrierung der geförderten Brennstoffmenge hervorruft, durch Zahngetriebe erfolgt. UNTERANSPRüCHE: 1. Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine beim Zufluss der Flüssigkeit zu einem Messbehälter sich he bende und beim Ausfluss aus dem Behälter sich senkende und dabei ein Zahnradge triebe betätigende Triebstange kurz vor Ventilgestänge-Betätigung mit dem Zahn radgetriebe ausser Eingriff gebracht wird.z. Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge nach dem Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fallgewicht des Fallwerkes so mit dem Zahnradgetriebe in Verbindung gebracht ist, dass das Fallgewicht eine labile Tot punktlage überschreitet, bevor die Trieb= stange mit dem Zahnradgetriebe ausser Eingriff gebracht wird.3. Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge nach dem Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass ein Zahnrad des Zahnradgetriebes, welches nach Lösung des Eingriffes des Zahnradgetriebes mit der Triebstange vom Fallgewicht bewegt wird, mit einer Schlag scheibe gekuppelt ist, die das Aufwärts heben und Abwärtsdrücken eines das Zu fluss- und Abflussventil tragenden Ventil gestänges durch Einwirkung auf einen Stift hervorruft.4. Brennstoffmessvorrichtung nach dem Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zahngetriebe gekuppelte Schlagscheibe einen keilförmigen Ansatz besitzt, der mit einer Schrägfläche gegen Ende der Fall bewegung des Fallgewichtes auf eine Schrägfläche eines Sicherungshebels für den Stift für die Hochlage des Ventilge stänges so einwirkt, dass er den Siche rungshebel aus der Sicherungslage ver drängt, den Ventilgestängestift dabei frei gibt, worauf die Schlagscheibe auf diesen drückend zwecks Betätigung des Ventil gestänges einwirkt.5. Brennstoffmessvorrichtung nach LTnteran- sprücben 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Festhalten des Ventilgestän- gestiftes in seiner Höchstlage dienende Nocken zwei Schrägflächen besitzt, deren eine zum festen Anpressen des Zuflussven- tils auf seinen Sitz, während die andere beim Hochgang des Ventilgestängestiftes demselben als C-T'leitfläche dient.ü. Brennstoffmessvorrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass . das Fallwerk einen Ansatz besitzt, der auf einen Hebel während des Niederganges des Fallwerkes nach erfolgter Füllung eines Messgefässes der Messvorrichtung so ein- wirkt, dass ein Organ in Tätigkeit gesetzt wird, das mit einer Zähluhr in Verbindung steht.7. Brennstoffmessvorrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da?) an einem obern Abschlussventilkegel, ober halb einer Schwimmereinrichtung, die eine ein Zahnrad des Zahngetriebes betätigende Triebstange trägt, ein Fangteller vorgese hen ist, der die zufliessende Flüssigkeit nach den Seitenwänden des Messgefässes ablenkt, so dass der Schwimmer in seiner Tätigkeit beirr Zufluss der Flüssigkeit nicht ungünstig beeinflusst wird.
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| DEN21637D DE391460C (de) | 1922-11-27 | 1922-11-27 | Brennstoffmessvorrichtung an Fahrzeugen o. dgl. |
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