CH107019A - Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge. - Google Patents

Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge.

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CH107019A
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August Dr Nagel
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August Dr Nagel
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F3/38Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement having only one measuring chamber

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Description


      Brennstoffniessvorrichtung    für Fahrzeuge.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Brenn-          stoffmessvorrichtung    für Fährzeuge.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt:       Abb.    1 die     14f'        essvorrichtung    im Längs  schnitt, in der Stellung nach erfolgter Füllung,       Abb.    2 die     DIessvorcichtung    nach erfolgtem  Flüssigkeitsablauf,       Abb.    3 ein     Zahngetriebefallwerk    der     Mess-          vorrichtung    in Seitenansicht mit einem Siche  rungshebel durch     Schlagscheibenschrägflächen          zurückgedrängt,        Ventilgestängestift    freigege  ben,

   kurz vor Abwärtsbewegung des Ventil-.       gestänges,          Abb.4        denSchnitt        nachA-ddurchAbb.3.          Abb.    5 die Aufsicht auf den in     Abb.    3  veranschaulichten Mechanismus in der Stel  lung, in der durch denselben das Ventilge  stänge aufwärtsgerissen wird,       Abb.    6 den Schnitt gemäss     B-B    durch       Abb.    5.  



  Der     Messbehälter        a    ist mit Ventilsitz<I>b</I> an  seinem obern     Abschlussteile    und mit Ventil  sitz     c    am untern Teile versehen. Auf die  letzteren     wirken    Ventilkegel derart ein, dass,  wenn das obere Ventil b geschlossen werden    soll, der zugehörige Ventilkegel d sich ab  schliessend gegen den Ventilsitz presst.

   Zu  gleicher Zeit wird der Ventilkegel e vom  untern Ventilsitz     c    abgehoben und gibt Öff  nung<I>f</I> frei; so dass die in dem Behälter     a    be  findliche     Brennstoffmenge    durch die erwähnte       0ffnung    f und die     Durchbrechungen    g in der  Röhre h nach dem Vorratsbehälter     i    abfliessen  kann.

   Zur Regulierung des     Zuflusaes    der im  Tank unter Druck befindlichen Flüssigkeits  menge durch den Kanal k nach dem     Messbe-          hälter    und zur Regulierung des Abflusses der  Flüssigkeit nach dem Vorratsraum unterhalb  des     Messbehälters    dient ein Schwimmer 1, der  mit einem röhrenartigen     Fortsatz        m    versehen  ist, der durch den Teil Ja seine Führung bei  Auf- oder Niedergang erhält. Am Teile m  ist eine Zahnstange n vorgesehen, die auf ein  Zahnrad o einwirkt.

   Dabei ist der Eingriff  der Triebstange mit dem Zahnrad o so be  rechnet, dass nach Erreichung einer gewissen  Höhenlage des Schwimmers bei Auftrieb, durch       Zufluss    der Flüssigkeit in den     Messbehälter,     das Zahnrad von der Zahnstange freigegeben  wird. Dies wurde deshalb so eingerichtet,  damit das Zahnrad o und die mit ihm in      Verbindung stehenden Zahnräder o' und     p    da  bei freien Umlauf erhalten.

   Diesen freien Um  lauf des gesamten Zahnradgetriebes bewirkt  in dargestelltem Falle ein     rnit    dem Zahnrad       1)    verbundenes Fallgewicht     p1,    das, nachdem  die Zahnstange     rt    das Zahnrad o freigegeben,  seine     Totpunktlage    überschritten hat. Dadurch  findet der freie Fall des Gewichtes     p1    nach  abwärts statt. Da es nun notwendig ist, die  Ventilkegel in ihrer Wirksamkeit stets in  Wechselwirkung zu bringen, so ist mit dem  Zahnrad     p    die Schlagscheibe<I>q</I> verbunden, die  doppelte Schrägflächen q' und     q2    hat.

   Die  letzteren     wirken    auf einen Stift     r    so ein,     dass     q  nach Niedergang des Schwimmers abwärts  drückt, während q' bei Höchststellung des  Schwimmers den Stift<I>r</I> hebt. Da nun Stift     r     mit dem den Ventilkegel d und e tragenden  beziehungsweise verbindenden Gestänge s ein  Ganzes bildet, so wird demzufolge durch  Schlagfläche     q     der Ventilkegel e in den Ven  tilsitz c gepresst, während durch die Schlag  fläche q' der Ventilkegel d in den     Verrtilsitz     b     gepresst    wird.

   Da der Schwimmer beim       Ausfluss    der Flüssigkeit aus dem     Messbehä        lter          a.,    nach erfolgter     Füllung    des letzteren, sich  nach unten bewegt, so würde der Ventil  kegel d sofort seine den     Zufluss    zum     blessbe-          hälter    sperrende Lage verlassen und weiteren       Zufluss    während des Abflusses     zulassen.    Dies  darf nicht erfolgen.

   Zur Vermeidung solcher  Störungen ist ein federnder Sicherungshebel t  vorgesehen, der eine Schrägfläche t', sowie  einen Nocken     t=    hat, welch letztere die Schräg  fläche     t3    und Schrägfläche     t4    besitzt. Beim  Steigen des Schwimmers infolge Zulaufs von  Flüssigkeit und Erreichung der freien     Fall-          lage    des Gewichts     p'    stürzt das letztere nach  abwärts und dreht damit die Schlagscheibe.

    Schlagfläche     q1    trifft auf     Ventilgestängestift        r     auf, hebt diesen, indem der Stift an der       Schrägflüche        t'1    des Sicherungshebels t     ent-          langleitet.    Kurz vor Erreichung der     Schluss-          lage    des Ventilkegels<I>d</I> im Ventilsitz<I>b,</I> federt  die Schrägfläche t3 unter den Stift     r    und  wirkt pressend auf diesen ein,     11111    ganz sichern  Abschluss des     Zuflussventils    zu gewährleisten.

    Im gleichen Augenblick wird durch die starre    Verbindung der V     errtilkegel        miteinander,    der  Ventilkegel e vom Ventilsitz c abgehoben.  Die Flüssigkeit fliesst durch     Öffnungen        g    und       f'    nach dem Raume<I>i</I> ab. Dadurch bewegt  sich der Schwimmer l nach abwärts, wodurch  die Triebstange u drehend auf das Zahnrad o  einwirkt. Infolgedessen wird das mit o ver  bundene Zahnrad o' und mit letzterem wie  derum in Verbindung     gebrachtes    Zahnrad  mit seinem Fallgewicht p' ebenfalls gedreht.

         Letzteres    wird über seine     Totlage    hin  weg gebracht und Zahnstange     it    gibt darauf  das gesamte Zahngetriebe     rnit    dein Fallge  wicht zum Umlauf frei. Gewicht     p1    stürzt  nach der andern Seite nach abwärts und reisst  die Schlagscheibe q in gleicher Weise mit  sich.

   Da nun der Stift     i-    durch die Schräg  fläche     t3    des     Sicherungshebels    t festgehalten  wird, würde die Schlagfläche     q2    wohl auf dem  Stift     r    auftreffen, aber dort einen Widerstand  vorfinden, so dass kein Öffnen des     Zufluss-          ventils    und     Schliessen    des     Abflussventils    statt  finden     könnte.    Um dies auszuschliessen, ist  bei der Schlagfläche     q'    eine Schrägfläche     rt     vorgesehen, welche,

       bevor    die     Schlagfläche        q'     den Stift     r    erreicht, auf die Schrägfläche     t1     des Sicherungshebels t so einwirkt, dass die  Schrägfläche     t3    vom Stift     r    hinweggleitet, so  dass dieser mit seinem äussern Ende an dem  Nocken bei     seinerar    Niedergang     vorbeigleiten     kann. In dem der Freigabe des Stiftes fol  genden Augenblicke schlägt aber die Schlag  fläche<I>q </I> schon auf den Stift     r-    auf und reisst  das Ventilgestänge nach abwärts, so den ra  schem Abschluss des     Abflussventils    bringend.

    Damit der     Sicherungshebel    aber nicht weiter  nach dem     Ventilgestänge        etc.    zu sich vor  wärts bewegen kann und schliesslich beim  Auftrieb und neuer Wechselwirkung des Ven  tilgestänges     hemmend    auf den Arbeitsvorgang  einwirkt, ist ein     Arretierungsstift        v    vorgese  hen, der den Sicherungshebel t in seiner Ruhe  lage in entsprechender Stellung festlegt.  



  Die vorgeschriebene Zusammenwirkung der  Zahnstange mit dein Zahngetriebe und Fall  beziehungsweise Schlagwerk würde nun ledig  lieh den     Zrr-        und    Abfluss in und vom     Aless-          behälter    regulieren. Um aber auch die Regi-           strierung    der Flüssigkeit vorzunehmen, ist das  Fallwerk mit einem Stift     zv    versehen, der  auf einen doppelarmigen Hebel x einwirkt,  und zwar im Augenblicke der vollzogenen  Neufüllung.

   Durch geeignete Übertragungs  glieder, Stifte oder dergleichen y, die auf ein  mit Schlitz     versehenes    Gestänge z einwirken,  wird ein anderer doppelarmiger Hebel 1 be  tätigt, der mit einem Zug- beziehungsweise  Druckwerk 2 gekuppelt ist, durch welch letz  teres die Bewegung beziehungsweise Fort  sehaltung eines     Messwerkes    stattfindet. Vor  teilhaft ist, wie zeichnerisch wiedergegeben,  ein Zugmittel vorhanden, da dieses sicherer  bei     Fortschaltung    des Zählwerkes zur Wirk  samkeit kommt als ein Druckorgan.  



  Um die gesamte Wirksamkeit     des        Regu-          lierungs-    und     bfel:    Werkes nicht ungünstig beim       Zufluss    der Flüssigkeit in den     Messbehälter    zu  beeinflussen, wurde das Ventilgestänge s ober  halb des Schwimmers mit einem tellerartigen  Teile 3 ausgestattet, der die unter Druck zu  tretende Flüssigkeit vom Schwimmer     d    und  dem darunter vorgesehenen Zahnradgetriebe  usw. fern hält, da durch ihn die Flüssigkeit  nach den Seitenwänden des Behälters a ab  geleitet wird.  



  Ist im dargestellten Falle das Zahnrad  getriebe, Fall- und Schlagwerk, wie auch das  die Registrierung bewirkende Hebelwerk an  einem Lagerteile 1 befestigt, so ist es selbst  verständlich möglich, die miteinander zur  Wirksamkeit kommenden Teile mitsamt der  Schwimmereinrichtung in ein Traggestell ein  zubauen und zu justieren, so dass es nach  der Zusammenstellung in den     Messbehälter     eingesetzt wird.  



       Diö    Entlüftungsvorrichtung ist in dem Sam  inelraum unterhalb des     Messbehälters    in übli  cher Weise vorhanden, während für den     Mess-          behälter    dieselbe im Teile 5 sich befindet,  der gleichzeitig dem     Registriergestränge    z als  Lager dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffmessvorrichtung mittelst Fall werk für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung des Fallwerkes, welches die Ventilsteuerung, sowie die Registrierung der geförderten Brennstoffmenge hervorruft, durch Zahngetriebe erfolgt. UNTERANSPRüCHE: 1. Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine beim Zufluss der Flüssigkeit zu einem Messbehälter sich he bende und beim Ausfluss aus dem Behälter sich senkende und dabei ein Zahnradge triebe betätigende Triebstange kurz vor Ventilgestänge-Betätigung mit dem Zahn radgetriebe ausser Eingriff gebracht wird.
    z. Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge nach dem Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fallgewicht des Fallwerkes so mit dem Zahnradgetriebe in Verbindung gebracht ist, dass das Fallgewicht eine labile Tot punktlage überschreitet, bevor die Trieb= stange mit dem Zahnradgetriebe ausser Eingriff gebracht wird.
    3. Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge nach dem Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass ein Zahnrad des Zahnradgetriebes, welches nach Lösung des Eingriffes des Zahnradgetriebes mit der Triebstange vom Fallgewicht bewegt wird, mit einer Schlag scheibe gekuppelt ist, die das Aufwärts heben und Abwärtsdrücken eines das Zu fluss- und Abflussventil tragenden Ventil gestänges durch Einwirkung auf einen Stift hervorruft.
    4. Brennstoffmessvorrichtung nach dem Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zahngetriebe gekuppelte Schlagscheibe einen keilförmigen Ansatz besitzt, der mit einer Schrägfläche gegen Ende der Fall bewegung des Fallgewichtes auf eine Schrägfläche eines Sicherungshebels für den Stift für die Hochlage des Ventilge stänges so einwirkt, dass er den Siche rungshebel aus der Sicherungslage ver drängt, den Ventilgestängestift dabei frei gibt, worauf die Schlagscheibe auf diesen drückend zwecks Betätigung des Ventil gestänges einwirkt.
    5. Brennstoffmessvorrichtung nach LTnteran- sprücben 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Festhalten des Ventilgestän- gestiftes in seiner Höchstlage dienende Nocken zwei Schrägflächen besitzt, deren eine zum festen Anpressen des Zuflussven- tils auf seinen Sitz, während die andere beim Hochgang des Ventilgestängestiftes demselben als C-T'leitfläche dient.
    ü. Brennstoffmessvorrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass . das Fallwerk einen Ansatz besitzt, der auf einen Hebel während des Niederganges des Fallwerkes nach erfolgter Füllung eines Messgefässes der Messvorrichtung so ein- wirkt, dass ein Organ in Tätigkeit gesetzt wird, das mit einer Zähluhr in Verbindung steht.
    7. Brennstoffmessvorrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da?) an einem obern Abschlussventilkegel, ober halb einer Schwimmereinrichtung, die eine ein Zahnrad des Zahngetriebes betätigende Triebstange trägt, ein Fangteller vorgese hen ist, der die zufliessende Flüssigkeit nach den Seitenwänden des Messgefässes ablenkt, so dass der Schwimmer in seiner Tätigkeit beirr Zufluss der Flüssigkeit nicht ungünstig beeinflusst wird.
CH107019D 1922-11-27 1923-11-02 Brennstoffmessvorrichtung für Fahrzeuge. CH107019A (de)

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