CH107098A - Stempeldruckmaschine. - Google Patents
Stempeldruckmaschine.Info
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- G—PHYSICS
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- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B17/00—Franking apparatus
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- G07B17/00508—Printing or attaching on mailpieces
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Description
Stempeldruckmaschine. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stempeldruckmaschine mit drehbarem Stempelträger und einem Zählwerk für jeden Stempel.
Gemäss der Erfindung sind die Zählwerke in einem konzentrischen Kreise um die Welle des Stempelträgers herum angeordnet und mit je einem drehbaren Antriebsglied ver sehen, von denen jedes in einer bestimmten, jedes aber in einer andern Drehstellung des Stempelträgers im Bereich eines drehbaren Betätigungsorganes liegt und in dieser Stel lung zum Antrieb des zugehörigen Zählwer kes gedreht werden kann, während es ausser halb dieser Stellung gegen Drehung um seine Achse durch ein für alle Antriebsglieder ge meinsames Organ gesichert ist.
Auf der Zeichnung sind die zum Ver ständnis der Erfindung nötigen Teile zweier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Stirnansicht des einen Ausführungsbeispiels, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, und Fig. 4 ein Schaubild eines Teils von Fig. 2; Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Li nie V-V der Fig. 6 der zweiten Ausfüh rungsform; Fig. 6 ist ein vertikaler Achsialschnitt durch dieselbe; Fig. 7 und 8 zeigen schaubildlich Teile. derselben. Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Aus führungsform: sind in einem konzentrischen Kreise um die horizontale, einen scheiben förmigen Stempelträger 0 tragende- Welle 1 herum acht, das heisst ebensoviele Zählwerke angeordnet, als Stempel 0' vorhanden sind.
Von den Zählwerken ist in Fig. 2 nur eines teilweise ersichtlich. Jedes dieser Zählwerke hat auf einer horizontalen Welle 2, die in zwei auf der Welle 1 festsitzenden Scheiben 3 (in Fig. 2 nur die eine ersichtlich) gelagert sind, eine Anzahl Zählerscheiben 4, -von denen jede in üblicher, hier nicht erläuterter Weise bei jeder Umdrehung die Weiterschaltung der nächstfolgenden bewirkt. Von diesen Zählerscheiben ist die der auf der Zeichnung ersichtlichen Scheibe 3 zunächst befindliche an der einen Stirnseite mit einem Zahnkranz 5 versehen, mit welchem ein auf einer Welle 6 festsitzendes Zahnrädchen 7 in Eingriff stellt. Die Welle 6 trägt auf der andern Seite der Scheibe 3 ein Zahnrädchen 8 mit gerader Zähnezahl.
Diese Zahnrädchen 8 sind um eine auf der Welle 1 angeordnete, jedoch nicht drehbare, kreisrunde Scheibe 9 herum verteilt. Da die Zahnrädchen 8 breiter sind als die Scheibe 9, überragen sie diese auf der einen Stirnseite. Jeder zweite Zahn der Zahnrädchen 8 ist um die Breite der Scheibe 9 schmäler, welch letztere in die Lücke zwischen zwei breiten Zähnen hinein ragt und dadurch eine Drehung aller Zahn rädchen 8 verhindert, ausgenommen dasjenige, dlas sich dem in der Scheibe 9 angebrachten Ausschnitt 10 gegenüber befindet. Beim Einstellen des Stempelträgers in eine be stimmte Stellung, durch Drehen der Welle 1, werden die Scheiben 3 mit den Zählwerken mit der Welle 1 gedreht.
Das Zahnrädchen 8 des demn zum Abdruck zu bringenden Stem pel zugehörigen Zählwerkes befindet sich gegenüber dem Ausschnitt 10 der Scheibe 9 und im Bereich eines um eine Achse 11 dreh baren Schaltorganes 12 mit nur zwei Zähnen t auf seinem Umfang. Das Schalträdchen 12 sitzt an einem Zahnrad 13 fest, welches auf der Achse 11 lose drehbar ist und mit einem auf der Welle 1 lose drehbaren Zahnrad 14 kämmt, Das Zahnrad 14 erhält seinen An trieb durch ein Zahnrad 15. Damit dise Um- fhiche der Scheibe 9 beim Ausschnitt 10 ge wöhnlich geschlossen ist, ist der Ausschnitt 10 durch einen Schieber 16 ausgefüllt, welcher durch eine Feder 17 in seiner äussern End- stellung gehalten wird.
Letztere wird durch üb über die Stirnseiten der Scheibe 9 vorstehende Stifte 18 und am Schieber angeordnete Plätt chen 19 begrenzt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Stenmpeldruckmaschine für den Antrieb der Zählwerke ist folgende: Beim Drehen der Welle 1, zum Beispiel mittelst Handkurbel, werden die Zählwerke nmitgedrelht. Das Zahnrädchen 8 des Zähl werkes, das zu demn albzudrüclkenden Stempel gehört, befindet sich zwischen deren Aus schnitt 10 und dem Schalträdchen 12.
Mit- telst des hinter einer Deckplatte 1' liegenden Zahngetriebes 15, 14, 13 wird das Schalt- r ä dehen 12 gurlrreht, wvelehezs mit jeder rin- drehung durch seine beiden Zähne das in seinem Bereichl liegende Zahnrädchen 8 um zwei Zähne dreht, wobei dieses den Schieber 16 durch seinen in den Aussehnitt 10 ein tretenden Zahn zurückschiebt. Alle übrigen Zahnrädechen 8 sind durch die Scheibe 9 ge sperrt.
Infolgedessen kann auch nur das be treffende, zum Beispiel einem bestimmten Wertstempel zugehörige Zählwerk in Tätig- kzeit besetzt, das heisst geschaltet werden, während die übrigen, andern Wertstempeln zugehörigen Zählwerke blockiert sind.
Bei der in Fig. 5 bis 8 dargestellten Ausführungsform tragen die Wellen 6, zum Sehalten der um die Wellen 2 drehbaren Zählerscheiben 4, je eine Scheibe 20 mit einem Einschnitt 21 und zwei seitwärts vor stehenden Zähnen 222, welche bei jeder Um drehung der Scheibe 20 mit einer von der Zählscheibe 4 seitwärts abstehenden Stift verzahnung 23 (Fig. 8) in Eingriff kommen und die Scheibe 4 um zwei Zähne, bezw. um eine Zahl weiterschalten. Jeder zweite Zahn der Verzahnung 23 ist schmäler als die andern Zähne, und in den Zwischenraum zwischen zwei breiten Zähnen ragt die Scheibe 20, so dass die Zählscheibe 4 gesperrt.
ist, wenn die Zähne 22 mit der Verzahnun.- 23 ausser Eingriff sind. Auf der entgegen gesetzten Seite der Scheibe 3 ist jede Welle 6 mit ein cm kreisbogenförmigen Kopf 24 aus- < r-eriistet, der in eine zur Welle 1 konzentrisch Kreisnut 25 einer feststehenden Platte 26 hineinragt. In dieser Platte 26 ist mit glei rher Mittelentfernung von der )Vene 1 wie die Nut 25 ein drehbarer Zapfen 27 gelagert.
welcher an seinem zii einem Kopf ausgebil deten Ende eine der NTut 25 hinsichtlich des Quersehnittes und Radius entsprechende Kreisbogennut 28 aufweist, und an seinem andern Ende ein Zahnrad 29 trägt. Das Zahnrad 29 steht mit einem um die Welle 1 lose drehbaren Zahnrad 30 in Eingriff, das seinem Antrieb durch einen auf der Zeich nung nicht ersichtlichen Zahntrieb erhält. Die Zahnräder 29 und 30 befinden sich in einer flachen, auf der Rückseite der Platte 26 angeordneten Ausnehmung 31.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungs form ist folgende: Beim Drehen der Welle 1 werden die Zählwerke mitgedreht, wobei die Köpfe 24 ihrer Antriebsglieder 24 sich in der Nut 25 fortbewegen und nacheinander mit der Nut 28 des Zapfens 27 in Eingiff kommen. Wird der letztere mit Hilfe des Zahngetriebes 29, 30 gedreht, so dreht sich auch der Kopf 24 der Welle 6 des betreffenden Zählwerkes, wel ches dadurch geschaltet wird. Alle übrigen Zählwerke können nicht betätigt werden, weil sich ihre Antriebsglieder, deren Köpfe 24 sich in der Kreisnut 25 befinden, nicht drehen können.
Die beschriebenen Stempeldruckmaschinen eignen sich mit Vorteil zum Beispiel für Frankier- oder Markierzwecke, um jederzeit sofort die Anzahl der mit den verschiedenen Stempeln erzeugten Abdrücke feststellen zu können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stempeldruckmaschine mit drehbarem Stempelträger und einem Zählwerk für jeden Stempel, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählwerke in einem konzentrischen Kreise um die Welle des Stempelträgers herum an geordnet und mit je einem drehbaren An triebsglied versehen sind, von denen jedes in einer bestimmten, jedes aber in einer andern Drehstellung des Stempelträgers im Bereich eines drehbaren Betätigungsorganes liegt, in dieser Stellung zum Antrieb des zugehörigen Zählwerkes gedreht werden kann, während es ausserhalb dieser Stellung gegen Drehung um seine Achse durch ein für alle Antriebs glieder gemeinsames Organ gesichert ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Stempeldruckmaschine nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Betätigungsorgan, in dessen Bereich die Antriebsglieder der Zählwerke durch Dre hen der Welle gebracht werden können, mit einem auf der genannten Welle lose drehbaren Zahnrad zwangsläufig in Verbin dung steht. 2.Stempeldruckmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsglieder der Zähl werke Zahnrädchen mit gerader Zähnezahl sind, deren jeder zweite Zahn schmäler ist als die andern Zähne, welche Zahnräder durch eine feststehende, konzentrisch zur gemeinsamen Welle angeordnete Scheibe, die zwischen zwei breite Zähne der Räd chen hineinragt, an .der Drehung um ihre Achse verhindert sind, und die Scheibe an ihrem Umfang mit einem Ausschnitt ver sehen ist, der einem zwischen ihm und . einem Schalträdchen befindlichen Zahn rädchen eine Drehung um seine Achse er möglicht. I 3.Stempeldruckmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Querschnitt der Um fläche der die Antriebszahnrädchen der Zählwerke sperrenden Scheibe durch einen Schieber ausgefüllt ist, gegen den das im Bereich des Schalträdchens liegende An triebsrädchen anliegt, und der von diesem, der Wirkung einer Feder entgegen, radial nach innen gedrückt wird, wenn das An triebsrädchen vom Schalträdchen gedreht wird. 4.Stempeldruckmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsglieder der Zähl werke in eine zur Stempelträgerwelle konzentrische Kreisnut einer feststehenden Platte eingreifen, in welcher, in gleicher Entfernung vom Mittel der genannten Welle wie die Kreisnut, ein Zapfen dreh bar gelagert ist, welcher an seinem einen Ende eine Nut aufweist, die einen Teil der Kreisnut bildet, das Ganze so, dass durch Drehen des Zapfens ein in dessen Nut ein greifendes Antriebsglied gedrelht werden kann, während die andern Antriebsglieder durch den festen Teil des Kreisnut gegen Drehung gesichert sind. 5.Stempeldruclkmaschine nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebswellen der Zählwerke je eine zur Sperrung und zum schrittweisen Antrieb einer Zählscheibe dienende Scheibe mit einem Zahnausschnitt an ihrem Umfang und zwei seitwärts ab stehenden Zähnen tragen, mit letzteren bei jeder Umdrehung der Scheibe mit einer Verzahnung der Zählscheibe, von der jeder zweite Zahn schmäler ist, in Dingriff kom men und das Zählwerk dadurch um einen Schritt weiter drehen, während diese Scheibe, wenn ihre Zähne mit der Verzah nung der Zählscheibe nicht in Dingriff ste- lhen, zwischen zwei breitere Zähne der Z'er.zahnung der Zählscheibe eingreift und da durch das ihr zugehörige Zählwerk sperrt;
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH107098T | 1923-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH107098A true CH107098A (de) | 1924-11-01 |
Family
ID=4365992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH107098D CH107098A (de) | 1923-10-01 | 1923-10-01 | Stempeldruckmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH107098A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11366429B2 (en) | 2018-10-10 | 2022-06-21 | Blancpain Sa | Mechanical digital display for timepieces |
-
1923
- 1923-10-01 CH CH107098D patent/CH107098A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11366429B2 (en) | 2018-10-10 | 2022-06-21 | Blancpain Sa | Mechanical digital display for timepieces |
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