CH107195A - Apparat zur Elektrolyse von Wasser. - Google Patents
Apparat zur Elektrolyse von Wasser.Info
- Publication number
- CH107195A CH107195A CH107195DA CH107195A CH 107195 A CH107195 A CH 107195A CH 107195D A CH107195D A CH 107195DA CH 107195 A CH107195 A CH 107195A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- electrodes
- current
- electrolysis
- supplied
- water
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/17—Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof
- C25B9/19—Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof with diaphragms
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B1/00—Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
- C25B1/01—Products
- C25B1/02—Hydrogen or oxygen
- C25B1/04—Hydrogen or oxygen by electrolysis of water
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
- Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
Description
Apparat zur Elektrolyse von Wasser. Die einfachste Form der verschiedenen technischen Apparate zur Elektrolyse von Wasser enthält mehrere Elektroden aus Eisen oder andern Metallen, die, abwechselnd po sitiv und negativ, in ein Gefäss getaucht sind, welches durch Soda oder Ätzkali leitend ge machtes Wasser enthält. Alle positiven Pole sind mit dem positiven Pol eines direkten Stromerzeugers verbunden, alle negativen mit dem negativen Pol desselben. Es wird so an den positiven Polen Sauerstoff und an den negativen Wasserstoff entwickelt. Die be nachbarten Elektroden sind durch ein oder zwei Diaphragmen getrennt, welche beispiels weise aus Asbesttuch bestehen können.
In dieser Weise werden die Gase getrennt von einander geführt und eine Vermischung ver hindert.
Zur Erzielung einer besseren Stromaus beute und Ausnutzung des Apparates ist es wichtig, dass der elektrische Widerstand an allen Stellen zwischen zwei wirksamen Elek- trodenflächen ungefähr gleich ist, wie es in gleicher Weise wichtig ist, dass die Leit fähigkeit der elektrolytischen Schicht zwi schen zwei wirksamen Flächen an jedem Punkte konstant ist. Bei den gebräuchlichen Elektrolysatoren werden die angeführten Forderungen nicht erfüllt. Der Strom fliesst in den obern Teil der Elektroden aus und ein, so dass zwischen dem obern Teil zweier benachbarter Elektro den mit entgegengesetzten Vorzeichen die Spannung ihren höchsten Wert hat, während am Boden dieser Wert am geringsten ist.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Werten hängt von dem innern Widerstande der Elektroden ab. Ausserdem schwankt der Wert der Leitfähigkeit der elektrolytischen Schicht zwischen zwei aktiven Flächen ent sprechend der Dichte der elektrolytischen Lösung, weil die Gasblasen sich am obern Teil der Schicht sammeln und sie in eine wahre Emulsion überführen.
Der Apparat zur Elektrolyse gemäss Er findung ermöglicht, die angeführten Übel stände zu vermeiden.
In der Zeichnung sind drei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 und 3 die Vorderansicht dazu, teil weise im Schnitt, Fig. 4 in schematischer Darstellung eine Einzelheit der entgegengesetzten Flächen zweier Elektroden; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels, wozu Fig. 6 und 7 eine Vorderansicht, teil weise im Schnitt, zeigen; Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel, wozu Fig. 9 und 10 die Vorderansicht zeigen.
Zwei benachbarte Elektroden A und B entgegengesetzten Vorzeichens sind in einem Behälter C, von dem sie elektrisch isoliert sind, angeordnet. Jede Elektrode ist aus zwei an zwei Röhren 1 angelöteten Eisen platten 2 gebildet, welche zahlreiche Ein schnitte aufweisen, auf welchen nach un ten geneigte Flügelchen ragen, die den Platten das Aussehen einer Jalousie ver leihen, wie es aus der Fig. 4, die die gegenüberliegenden Flächen der Elektroden .d., <I>B</I> zeigt, erhellt. Die beiden Eisen platten 2 sind seitlich derart umgebogen, dass sie eine Art senkrechtes Kästchen bilden, welches oben und unten geöffnet ist und auf den breiteren Flächen Einschnitte aufweist.
Durch diese Ausbildung entweichen die Gase nach ihrem Entstehen unverzüglich in das Innere der Elektrode selbst.
Zur Isolation der beiden Elektroden A und B voneinander und zur Verhütung einer Vermischung der beiden Gase sind ein oder zwei poröse Diaphragmen ss, zum Beispiel aus Asbest, sehr nahe aneinander zwischen den aktiven Flächen angeordn t. Strom führer 4 leiten den Strom zu dem untern Ende der Röhren 1 der Elektrode B und gehen zu diesem Zwecke isoliert durch jede Röhre 1 der Elektrode B hindurch. Strom führer 5 leiten den Strom zu dem obern Ende der Röhren 1 der Elektrode A. Kleine Glok- ken 6 aus isolierendem Material sammeln am obern Ende jeder Elektrode die Gase ge trennt, die dann nach aussen mittelst Rohre 7 abgeleitet werden.
Das zweite Ausführungsbeispiel (Fig. 5, 6, 7) ist ähnlich dem ersten, mit dem Unter schiede, dass der Strom den Elektroden B mittelst Stromführern 4 zugeführt wird, die durch den Boden des Gefässes hindurehgeh,@n und gegen diesen isoliert sind. Den Elektro den A wird der Strom oben durch die Strom führer 5 zugeführt.
Beim dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 8, 9, 10<B>)</B> bilden die Elektroden B elektrisch mit dem Behälter eine -Einheit. Der Strom wird durch die Stromführer 4 zugeleitet. Das Ge. fä.ss trägt also zur Elektrolyse bei; es ist von den andern Elektroden isoliert durch ein poröses Diaphragma 8, womit der ganze Behälter ausgekleidet ist.
Die beschriebenen Elektrolysatoren zei gen folgende Vorteile: Der elektrische Widerstand ist ein Mi nimum, in dem die wirkenden Flächen der Elektroden möglichst nahe aneinander liegen, obgleich sie durch ein oder zwei poröse Dia phragmen getrennt sind.
Da die Gase sofort nach ihrer Entwick lung in das Innere der Elektroden entweichen, sind die einander gegenüberstehenden wirk samen Flächen stets rein und findet keine Polarisation auf den Flächen statt.
Der Energieverbrauch für jede Einheit, des Grasvolumens ist wesentlich verringert. Die erhaltenen Gase sind vollständig rein, weil an den Elektroden ihre Trennung selbsttätig stattfindet und die Diaphragmen eine Mischung der Gase verhindern.
Da zwei benachbarte Elektroden entgegen gesetzten Vorzeichens den Strom vom ent gegengesetzten Ende erhalten, wird eine gleichförmige Verteilung der Spannung -zwischen den Elektroden unter bestmöglicher Ausnutzung der wirkenden Flächen erreicht.
Die Höhe der Elektroden ist theoretisch unbeschränkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIi Apparat zur Elektrolyse von Wasser mit senkrechten, hohlgestalteten, jalousieartigen Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden sehr nahe an porösen, den anodi- sehen und kathodischen Raum trennenden Diapliragmen angeordnet sind und die Elek troden mit dem einen Vorzeichen von oben Strom zugeführt erhalten, während die Elek troden mit dem entgegengesetzten Vorzeichen den Strom am untern Ende zugeführt Pr- halten. UNTERANSPRüCEE 1.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden vom Boden des Gefässes, in dem sie sich be finden, elektrisch isoliert sind. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden, die den Strom am untern Ende zugeführt er halten, mit einer Stromleitung verbunden sind, welche durch den Bodf-ii des (re- fä sses, in dem sich die Elektroden be finden, hindurchgeht und gegen diesen elektrisch isoliert sind. 3.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden, die den Strom am untern Ende zugeführt er halten, mit dem Gefäss, in welchem sich die Elektroden befinden, elektrisch leitend verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH107195T | 1923-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH107195A true CH107195A (de) | 1924-10-16 |
Family
ID=4366100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH107195D CH107195A (de) | 1923-10-01 | 1923-10-01 | Apparat zur Elektrolyse von Wasser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH107195A (de) |
-
1923
- 1923-10-01 CH CH107195D patent/CH107195A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0189535B1 (de) | Elektrolyseapparat | |
| DE2325340A1 (de) | Vorrichtung zum sammeln und ablassen von ausgelaufener salzloesung in metallischen boeden von elektrolysezellen, insbesondere elektrolysezellen mit einer scheidewand oder membran | |
| AT101638B (de) | Vorrichtung zur Elektrolyse von Wasser. | |
| DE2412132B2 (de) | Bipolare Elektrolysezelle | |
| US1597552A (en) | Electrolytic cell | |
| DE514391C (de) | ||
| DE753434C (de) | Verfahren zur Reinigung von Loesungen, die zur Erzeugung von Perverbindungen dienen | |
| DE202019000928U1 (de) | Wasserstoff-Sauerstoff-Trennreaktor mit mehreren Zellen | |
| DE3114962C2 (de) | Elektrochemische Zelle mit einer Lithiumanode und Thionylchloriddepolarisator | |
| DE591168C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kuprisulfid fuer negative Elektroden von Trockengleichrichterzellen | |
| DE393997C (de) | Elektrolytische Zelle | |
| DE83527C (de) | ||
| DE199114C (de) | ||
| DE663080C (de) | Verfahren zum fortlaufenden Messen und Anzeigen von in stroemendem Wasser geloestem Sauerstoff | |
| CH102611A (de) | Batterie aus elektrolytischen Zellen. | |
| DE352124C (de) | Elektrolytischer Gaserzeuger | |
| US1865216A (en) | Electrode construction | |
| DE341153C (de) | Elektrolytischer Wasserzersetzungsapparat | |
| AT157689B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Zersetzung von Salzlösungen nach dem Amalgamverfahren. | |
| DE442035C (de) | Drahtelektrode fuer elektrolytische Zwecke | |
| AT17471B (de) | Elektrolytischer Elektrizitätszähler. | |
| US657012A (en) | Apparatus for electrolysis. | |
| DE499434C (de) | Elektrolytische Zelle | |
| AT122650B (de) | Elektrolysator zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff. | |
| DE585501C (de) | Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff |