CH107223A - Typensatz zur Herstellung von der Druckschrift nachgebildeter Schreibmaschinenschrift. - Google Patents

Typensatz zur Herstellung von der Druckschrift nachgebildeter Schreibmaschinenschrift.

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CH107223A
CH107223A CH107223DA CH107223A CH 107223 A CH107223 A CH 107223A CH 107223D A CH107223D A CH 107223DA CH 107223 A CH107223 A CH 107223A
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CH
Switzerland
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letters
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type set
typewriter
reproduced
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Application number
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English (en)
Inventor
N V Machina Maatscha Industrie
Original Assignee
Machina Mij Voor Handel En Ind
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies

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  • Record Information Processing For Printing (AREA)
  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)

Description


  Typensatz zur Herstellung von der Druckschrift nachgebildeter  Schreibmaschinenschrift.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Typensatz zur Herstellung von der Druck  schrift nachgebildeter Schreibmaschinenschrift.  



  Die der Druckschrift nachgebildeten  Schreibmaschinenschriften haben den Nach  teil, dass die     Zwischenräume    zwischen den  einzelnen Typen verschieden gross werden,  weil der Schreibmaschinenwagen nach jedem  Abdruck um das gleiche Stück vorgeschoben  wird, während die verschiedenen Buchstaben  verschieden breit sind. Die Zeichen i, l, t, f, j  gebrauchen auf dem Papier in der Breite nur  halb so viel Raum wie n, o, a, s und die  meisten andern, während     7n    und     2o    den drei  fachen Raum und mehr beanspruchen.

   Das  bedeutet ausserdem unschönes Aussehen, eine  grosse Raum-     bezw.    Papierverschwendung,  weil der Wagenvorschub so gross genommen  werden muss, dass auch die breitesten Schrift  zeichen Platz finden.     hm    die Raumverschwen  dung nicht zu weit treiben zu müssen, werden  die breitesten Buchstaben möglichst eng zu  sammengequetscht, was den Nachteil hat, dass  sie sich leicht mit Farbe verstopfen.    Es ist auch der Vorschlag gemacht wor  den, den Vorschub des Schreibmaschinen  wagens der verschiedenen Breite der Buch  staben anzupassen. Das bedingt jedoch eine  erhebliche Komplikation des Schaltwerkes  und einen Verzicht auf die Annehmlichkeiten,  die der stets gleiche Vorschub beim Tabellen  schreiben und andern Arbeiten mit sich bringt.  



  Die bisherigen     Schreibmaschinenschriften     haben ausserdem den Nachteil, dass die einzel  nen Typen bei gleichmässig starkem Anschlage  auf dem Papier sehr verschieden stark ge  färbt erscheinen, weil ein     M    und ein W ent  sprechend der viel grösseren Oberfläche dieser  Buchstaben zum klaren Abdruck eine erheb  lich grössere Kraft erfordern als z. B. ein  <I>i, 1</I> oder     t.     



  Das Wesen der vorliegenden Erfindung  besteht nun darin, dass alle kleinen und  grossen Buchstaben die gleiche Breite haben.  Dies wird     zweckmässigerweise    dadurch er  reicht, dass die an sich breiteren Buchstaben  nach Art der Blockschrift, also ohne wag  rechte Querstriche gezeichnet sind, während      die schmalen Buchstaben oben und unten mit  Querstrichen versehen werden. Diese Quer  striche werden so lang gemacht, dass die  sonst schmalsten Typen dieselbe Breite er  halten wie die mittelbreiten. Um auch die  Typen solcher Buchstaben, die mehr als zwei       senkrechte    Schriftlinien besitzen, auf diese  Breite zu bringen, werden die mittleren Buch  stabenteile zwecktnässigerweise verkürzt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Typensatzes    durch eine  mit ihnen hergestellte Schrift.  



  Fig. 1 zeigt ein zusammenhängendes Wort,  während  Fig. 2-4 einzelne Buchstaben darstellen.  In dem in Fig. 1 dargestellten Wort "Ma  schinenschrift" zeigt der erste Buchstabe M  die erwähnte Verkürzung des mittleren Bal  kens, wodurch die Deutlichkeit des Buch  stabens trotz des seitlichen Zusammen  drückens der beiden äussern senkrechten  Striche erhöht ist. Die kurze Andeutung des  mittleren Striches genügt, um den Buchstaben  deutlich kenntlich     ztt    machen. Der Buchstabe  enthält, entsprechend der Blockschrift, keine  wagrechten Grundstriche. Abweichend hiervon  zeigen die Buchstaben i, f und t verhältnis  mässig breite wagrechte Striche, während die  übrigen Buchstaben infolge ihrer eigenartigen  Form eine seitliche Ausdehnung auf die  Breite der oben erwähnten Buchstaben er  möglichen.

   Infolge Infolge der erwähnten Gestaltung  der Typen besitzen sämtliche Buchstaben die  gleiche Breite.  



  Die Gestaltung der Typen für die Buch  staben W, w und in ist ersichtlich aus Fig.  2-4. Die ausserordentliche Einfachheit der  dargestellten Zeichen macht die Schrift gut  leserlich, und bewirkt, dass die Typen sich    nicht so leicht mit Farbe verstopfen, und  dass sich klarere und schärfere Durchschläge  in grösserer Zahl herstellen lassen. Da die  Gesamtlänge der Linien, aus denen sich die  einzelnen Buchstaben     zusammensetzen,    nicht  so grosse     Verschiedenheiten    wie bei den bis  herigen Maschinenschriften aufweist, ent  stehen bei gleichstarkem Tastenanschlag  gleichmässigere Abdrücke.

   Die gegenüber  früher     geringere    Breite der dargestellten  Buchstaben in, w,M,W erlaubt einen geringe  ren Papiervorschub nach jedem     Abdruck    und  bewirkt dadurch Raum- bezw. Papierersparnis  und ein     geschlossenes,        übersichtliches    Schrift  bild.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Typensatz zur Herstellung von der Druck schrift nachgebildeter Schreibmaschinenschrift, dadurch gekennzeichnet, dass alle Grossbuch- staben und hleinbuclistaben die gleiche Breite besitzen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Typensatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Typensatz aus Typen verschiedener Schriftarten besteht, wobei die Typen für die breiten Buch staben der Blockschrift nachgebildet, also ohne wagrechte Querstriche ausgeführt sind, während die Typen für die schmalen Buchstaben mit wagrechten Querstrichen a 11,geführt sind. Typensatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass bei Buchstaben mit mehr als zwei senkrechten Schriftlinien die mittleren Buchstabenteile verkürzt sin,l.
CH107223D 1918-08-17 1923-11-23 Typensatz zur Herstellung von der Druckschrift nachgebildeter Schreibmaschinenschrift. CH107223A (de)

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DEG47035D DE428298C (de) 1918-08-17 1918-08-17 Typen fuer Schreibmaschinenschrift
US684077A US1579694A (en) 1918-08-17 1924-01-02 Typewriter type

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Publication Number Publication Date
CH107223A true CH107223A (de) 1924-10-01

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US3045794A (en) * 1960-01-22 1962-07-24 Hawkins Merrill Lawrence Apparatus for organic typography
BE636232A (de) * 1962-08-21

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US1579694A (en) 1926-04-06
FR576634A (fr) 1924-08-23

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