DE607965C - Kurzschriftschreibmaschine - Google Patents

Kurzschriftschreibmaschine

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DE607965C
DE607965C DE1930607965D DE607965DD DE607965C DE 607965 C DE607965 C DE 607965C DE 1930607965 D DE1930607965 D DE 1930607965D DE 607965D D DE607965D D DE 607965DD DE 607965 C DE607965 C DE 607965C
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DE
Germany
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typewriter
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DE1930607965D
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WALTER SCHULLER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/26Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for stenographic writing

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Description

  • Kurzschriftschreibmaschine Die neue Kurz schriftschreibmaschine dient zum Schreiben einer dem Gabelsberger- oder Einheitssystem nachgebildeten, zur Anwendung auf der Maschine vereinfachten Kurzschrift.
  • Es ist eine Stenographiermaschine bekannt, die mit doppelter Umschaltung und demzufolge drei Typen auf jedem Typenhebel versehen ist und bei der die Zeichen sämtlich auf die Hauptlinie zu stehen kommen.
  • Ferner sind Stenographiermaschinen bekannt, deren Typen . wie die der üblichen Schreibmaschinen zwei Zeichen tragen und die demzufolge mit einer einfachen Umschalteinrichtung ausgerüstet sind. Diese Maschinen haben außer der Umschalteinrichtung noch Mittel zur Höhenverschiebung jedes Zeichens um eine halbe Stufe nach unten oder oben, um dadurch einen Teil der Vokale auszudrüeken. Solche Maschinen sind wegen ihrer drei Höhenverschiebungen nicht nur verwickelt in ihrem Aufbau, sondern auch ziemlich schwierig zu bedienen.
  • Bei dieser Stenographierwaschine sollen einzelne Selbstlaute durch Verstärken der Buchstaben ausgedrückt werden, was ein doppeltes Vorhandensein der Mitlauttypen (in starker und schwacher Ausbildung) voraussetzt.
  • Bei der neuen Kurzschriftschreibmaschine werden die Selbstlaute teils durch die Höhenlage, teils durch die Schriftstärke ausgedrückt. Zum Unterschied von der bekannten Maschine entsteht aber gemäß der Erfindung die Verschiedenheit der Schriftstärke durch verschieden starken Typenanschlag, und die Selbstlaute sollen nicht durch drei verschiedene Höhenlagen und zwei verschiedene Schriftstärken, sondern durch zwei Höhenlagen und drei .Schriftstärken ausgedrückt werden. In beiden Fällen hat man für jeden Mitläut sechs Erscheinungsformen, durch die der zugehörige Selbstlaut ausgedrückt werden kann. Darüber hinaus gewinnt man bei Verwendung der an sich bekannten doppelten Umschaltung die Oberzeile für besondere Zeichen, die entweder allein oder zusammen mit den Zeichen der Hauptlinie als Kürzel dienen können, Die Erfindung besteht darin, daß die Höhe der in bekannter Weise doppelten Umschaltung etwas geringer ist als der Abstand zwischen der; auf jeder Type befindlichen drei Zeichen, derart, daß die obersten dieser Zeichen auf die Oberzeile und die untersten auf die Unterzeile zu stehen kommen, während die mittleren Zeichen auf die Hauptzeile gelangen, wobei die Flanken der die Zeichen druckenden Teile der Typen stark abgeschrägt sind, derart, daß beim Anschlagen auf der mit verhältnismäßig weichen Gummi bekleideten Papierwalze je nach der Stärke des Anschlags ein mehr oder weniger breiter Abdruck entsteht.
  • Um dem .Schreiber die richtige Bemessung der Anschlagstärke zu erleichtern, wird an den Tasten je ein nach hinten ragender, in einen kleinen Knopf auslaufender Fortsatz und ein nach vorn gerichteter, nach unten abgebogener breiter Ansatz angebracht. Diese Gestaltung der Tasten führt den Schreiber unwillkürlich dazu, beim Anschlagen des kleinen Knopfes weniger Kraft und beim Anschlagen des breiten Ansatzes mehr Irraft anzuwenden als beim Anschlagen der eigent-.. liehen Taste. In derselben Richtung wirkt auch die Verschiedenheit des Hebelarmes der drei Anschlagpunkte.
  • Die neue Maschine ist in denjenigen Teilen, in denen sie von den bekannten Schreibmaschinen mit doppolter Umschaltung abweicht, in der Zeichnung in vergrößertem Maßstäbe veranschaulicht.
  • Es ist Abb. i eine Seitenansicht des Typenhebelkopfes in der Anschlagstellung Abb. 2 zeigt die Lage der Abdrücke der drei Zeichen einer Type und Abb.3 einen Schnitt durch den Typenhebelkopf. Die Abb. q. und 5 zeigen eine Taste in Seitenansicht und Grundriß.
  • Es ist c der Typenhebelkopf und d die in bekannter Weise durch Löten- darauf befestigte Type; a, bi, b2 sind die auf ihr angebrachten drei-Zeichen. Die Maße, um die der Schlitten und damit die Mittelebene der Schreibwalze durch .die beiden Umschaltungen gehoben und gesenkt werden kann, sind mit x und y bezeichnet. Da die. Maße x und y etwa um die Zeichenhöhe kleiner sind als die- Abstände zwischen den auf der Type angebrachten Zeichen, so kommt bei entsprechender Umschaltung das Zeichen a (wie aus Abb. a ersichtlich) auf die Oberzeile und das Zeichen.b2 auf die Unterzeile zu stehen. In dem gezeichneten Beispiel sind die Typen bi undb2 gleich; man kann also durch die Stellung der b-Zeichen Vokale ausdrücken. Die Abb. ¢ und 5 zeigen. die erfmdungsgemäße Ausbildung der Tastene mit ihrem in einen kleinen Knopf auslaufenden Ansatz f und ihrem breiten, nach vorn. gerichteten und nach unten gebogenen Fortsatz g.
  • Die neue Schreibmaschine ist nicht nur zum Stenographieren in deutscher Sprache, sondern insbesondere auch für romanische Sprachen eeignet. Man braucht natürlich dafür ein beeignetes Stenographiersystem.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurzschriftschreibmaschine, bei der die Selbstlaute teils durch. Höhenverschiebung, teils durch Verstärkung der Mitlautzeichen ausgedrückt werden,. dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der in bekannter Weise doppelten Umschaltung etwas geringer ist als der Abstand zwischen den auf jeder Type befindlichen drei Zeichen, derart, daß die obersten dieser Zeichen (a) auf die Oberzeile und die untersten (b.) auf die Unterzeile zu stehen kommen, während die mittleren Zeichen (bl) auf die Hauptzeile gelangen, wobei die Flanken der die Zeichen druckenden Teile der Typen stark abgeschrägt sind, derart, daß beim Anschlagen auf der mit verhältnismäßig weichem. Gummi bekleideten-Papierwalze je nach der Stärke des Anschlags ein mehr oder weniger breiter Abdruck- entsteht. z. Maschine nach. Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstufung. der Anschlagstärke jeder Taste (e) ein nach hinten ragender, in einen kleinen Knopf (f) auslaufender Fortsatz und eine nach vorn und nach unten gerichtete breite Anschlagfläche (g) angebracht ist.
DE1930607965D 1930-03-30 1930-03-30 Kurzschriftschreibmaschine Expired DE607965C (de)

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