CH107263A - Dichtungseinrichtung an Regenerativ-Heizvorrichtungen für Flüssigkeiten oder Gase. - Google Patents

Dichtungseinrichtung an Regenerativ-Heizvorrichtungen für Flüssigkeiten oder Gase.

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CH107263A
CH107263A CH107263DA CH107263A CH 107263 A CH107263 A CH 107263A CH 107263D A CH107263D A CH 107263DA CH 107263 A CH107263 A CH 107263A
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Angturbin Aktiebol Ljungstroms
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Ljungstroms Angturbin Ab
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  Dichtungseinrichtung an     Regenerativ-Heizvorrichtungen    für Flüssigkeiten oder Gase.    Bei     Regenerativ-Heizvorrichtungen,    wo zwi  schen einem mit     Durchströmkanälen        versehe-          nen,    den Wärmeaustausch bewirkenden Kör  per und den Zu- und Ablässen der     Fluida,     die Wärme abgeben beziehungsweise auf  nehmen sollen, eine Relativbewegung statt  findet, sind bereits Dichtungen vorgeschlagen,  um die Strömung der Fluida von dem einen  Kanal in den andern in möglichst guter  Weise zu verhindern.

   Dies wird besonders  dann erforderlich, wenn das vorgewärmte  Fluidum für solche Zwecke     verwendet    werden  soll, wo es ganz frei von fremden Verunreini  gungen sein soll, z. B. wenn     vorgewärmte     Luft zum Trocknen von     Zellstoff    oder ähnli  chem Material verwendet wird. Diese Dich  tungen bestanden aus lose eingelegten Teilen,  die sich einerseits an die festen und ander  seits an die beweglichen Teile der     Heizvor-          richtung    anlegten und dadurch die Dichtung  bewirkten.

   Es stellte sich aber in der Praxis  heraus, dass diese Dichtungsteile keine befrie  digende Dichtung erzeugen konnten, ganz ab  gesehen davon, dass sie ein starkes Geräusch    verursachten und durch Reibung die Bewe  gung der . beweglichen Teile bremste, was  eine erhöhte Antriebskraft erforderte.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Dichtungseinrichtung an Regenerativ  Heizvorriebtungen oben beschriebener- Type,  bei der die oben angegebenen Nachteile be  seitigt sind und eine gute Dichtung bewirkt  ist. Die Erfindung besteht darin, dass an  wenigstens einem der relativ zueinander be  weglichen Teile gegen den andern Teil vor  springende Dichtungslamellen derart angeord  net sind, dass sie die Spielräume, die zwischen       dpn    im Verhältnis zueinander beweglichen  Teilen vorhanden sind, abschliessen.

   Wenn  die     Regenerativ-Heizvorrichtung,    wie dies ge  wöhnlich der Fall ist, einen eine regenerative  Masse tragenden, zylindrischen Rahmen auf  weist, der von einem Gehäuse umgeben ist  und sich einerseits in dem wärmeabgebenden,  anderseits in dem     wärmeaufzunehmenden     Fluidum dreht, während das Gehäuse still  steht, stehen die Dichtungslamellen am einen  der genannten     Teile    zweckmässig mit dem      andern in Berührung, so dass sie bei der Dre  hung des Rahmens     abgeschliffen    werden.  



  Eine     Ausführungsform    der Erfindung ist  auf der beigefügten Zeichnung dargestellt.       Abb.    1 und 2 zeigen eine Seitenansicht  beziehungsweise eine Draufsicht eines Vor  wärmeraggregates, das zum Beispiel einer       Dampfkesselanlage    bekannter Art angeschlos  sen werden kann.     Abb.    3 zeigt einen Schnitt  nach der Linie     III-III    in     Abb.    2.  



  Das     Vorwärmeraggregat    besteht in bereits       bekannter    Weise aus einem zylindrischen,  drehbaren Rahmen 1, der durch radial ver  laufende Wände 2 irr Segmente unterteilt ist,  in welchen die     zweckmässig        aas    gewellten       Jletallblechen    bestehende     Regenerativ-Masse     (nicht gezeigt) in beliebiger Weise angeordnet  ist.

   Dieser Rahmen, der Rotor genannt ist,  ist durch ein Gehäuse 3 umgeben, das unter  halb und oberhalb des Rotors durch je eine  Zwischenwand 4 beziehungsweise 5 irr zwei  Hälften unterteilt ist, die gegen der) Rotor 1  mit je einem     Abschlussteil    6 beziehungsweise  7 enden, der ein     Rotorsegment    ganz     decken     kann, zum Zwecke, die Strömung der ver  schiedenen Fluida von dem einen Kanal zum  andern in bekannter Weise zu verhindern.  In dem oberhalb des Rotors 1 gelegenen Teil  des Gehäuses 3 sind zwei Ventilatoren 8 und  9 angeordnet, um die Strömung der Fluida  zu erleichtern. Der die Abgase von der       Feuerung    führende Kanal ist an die Öffnung  10 im     Rotorgehäuse    3 angeschlossen.

   Die  Abgase strömen durch den     Vorwärrner    in der  Richtung des Pfeils 11, um     dann    durch den  Ventilator 9 in den     Schornstein    getrieben zu  werden, und zwar durch einen Kanal, der an  die Öffnung 12 des Gehäuses 3 angeschlossen  ist. Die vorzuwärmende Luft wird durch den  Ventilator 8 in der Richtung des     Pfeils    13  angesaugt und durch den Vorwärmen auf der  andern Seite der Wände 4 und 5 in einen  Kanal getrieben, der an die Öffnung 14 des  Gehäuses 3 angeschlossen ist.  



  Am äussern Umfang des Rotors 1 sind  nun gegen das feststehende Gehäuse 3 vor  springende     Dichtungslamellen    15 angeordnet,  die die Spielräume abschliessen, die zwischen    dein Rotor 1 und dem Gehäuse 3 vorhanden  sind. Ferner sind an sämtlichen radialen Zwi  schenwänden 2 des Rotors 1     Diclrtungsla-          rnellen    16 angeordnet, die gegen die Ab  schlussteile 6 und 7 dichten.

   Die Dichtungs  lamellen bestehen, wie in der Zeichnung dar  gestellt, aus     dünnen    Platten, die     mittelst     Schraubenbolzen an dem Rotor lösbar befestigt  sind und mit den     betreffenden        Gehäuseteilen     irr Berührung stehen beziehungsweise stehen  können, so dass sie bei der     Drehung    des  Rahmens     abgeschliffen    werden.  



  Durch Ausdehnungen zufolge Temperatur  erhöhung können weitere     Abschleifungeu          stattfinden,    bis der Rotor sich mit den Dich  tungsteilen derart angepasst hat, dass nur ein  verschwindend kleiner Spielraum zwischen  den festen und den rotierenden Teilern vor  handen ist.  



       Abb.    3 stellt, wie bereits erwähnt, einen  Schnitt nach Linie     III-III    in     Abb.    2 dar,  und zwar eben in dem Augenblick, wo eine  radiale Wand 2 unter,     beziehungsweise    über  den     segmentförmigen        Abschlussteilen    6 und 7  der Zwischenwände 4 und 5 steht. Der Ro  tor dreht sich zum Beispiel in der Richtung  des Pfeils 17. Wie ersichtlich, wird die be  zweckte Abdichtung dadurch bewirkt, da?)  die aus mittelst Nieten befestigten Platten  16 bestehenden Dichtungslamellen keinen  Spielraum an     den        Abschlussteilen    6 und 7  freilassen.  



  Werden die Dichtungslamellen 15, wie  oben beschrieben angeordnet, kann eine ra  diale Erweiterung des Rotors     eintreten,    ohne  dass die Dichtung schlechter wird. Der Rotor,  der immer Temperaturschwankungen unter  worfen ist, und in seiner) verschiedenen Teilen  verschiedene Temperaturen hat, kann jedoch  auch eine     schräge    Stellung einnehmen. Hier  bei kann der Fall entstehen, dass die Dich  tungslamellen so     abgeschliffen    werden, dass  sie unzureichend abdichten. Deshalb ist es  auch zweckmässig, die Dichtungslamellen am  Umkreis des Rotors, am stillstehenden Ge  häuse, anzuordnen.

   Die     Dichtungslamellen     dagegen, die gegen die     Abschlussteile    6 und  7 abdichten sollen, legen sich immer an      dieselben Teile an, wie aus     Abb.    3 ersichtlich  ist, und werden deshalb leichter für die rich  tige Lage     abgeschliffen.     



  Durch die     Erfindung    wird die Möglichkeit  erreicht,     einerseits    den Durchtritt der     Fluida     von einem Kanal in einen andern und ander  seits den Austritt der     Fluida    an der Seite  des Rotors zu verhindern. Hierdurch wird  selbstverständlich die     Ventilatorenarbeit    ver  mindert, wodurch der Wirkungsgrad des ge  samten Aggregates erhöht wird, was von be  sonderer Bedeutung bei solchen Anlagen ist,  wo die Kraftkosten hoch sind.

   Das Aggregat  wird zweckmässig durch einen kleinen     elek-          trisehen    Motor angetrieben, so dass die     Re-          generativvorrichtung    von den übrigen Aggre  gaten der Anlage unabhängig gesteuert wer  den kann.  



  Mehrere Modifikationen der Erfindung  können selbstverständlich gedacht werden,  ohne den Rahmen derselben zu überschreiten.  Die Erfindung ist zum Beispiel von der Weise  unabhängig, in welcher die Dichtungskanten  hergestellt werden. Sie können zum Beispiel  unmittelbar von dem     11laterial    hergestellt  werden, wo sie anzuordnen sind, oder aus  angeschweissten oder festgenieteten Platten  oder dergleichen bestehen. Zweckmässig be  stehen jedoch die     Dichtungskanten    aus Plat  ten, die in lösbarer Weise, z. B. mittelst  Bolzen oder dergleichen, an den     betreffenden     Teilen befestigt sind, so dass sie ersetzt wer  den können, z. B. in dem Fall, dass sie zu  sehr abgeschliffen worden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dichtungseinrichtung an Regenerativ-Heiz- vorrichtungen für Flüssigkeiten oder Grase, bei welchen zwischen einem mit Durchströ- mungskanälen versehenen, den Wärmeaus tausch bewirkenden Körper und den Zu- und Ablässen der Fluida, die Wärme abgeben, beziehungsweise aufnehmen sollen, eine Re lativbewegung stattfindet, dadurch gekenn zeichnet, dass an wenigstens einem der relativ zueinander beweglieben.
    Teile gegen den an- denn Teil vorspringende Dichtungslamellen derart angeordnet sind, dass sie die Spiel räume, die zwischen den im Verhältnis zu einander beweglichen Teilen vorhanden sind, abschliessen. UNTERANSPRMHE 1.
    Dichtungseinrichtung nach Patentanspruch für Regenerativ-Heizvorrichtungen, bei denen ein eine Regenerativ-Masse enthal tender, zylindrischer Rahmen von einem Gehäuse umgeben ist und sich einerseits in dem w.Irmeabgebenden, anderseits in dem wärmeaufzunehmenden Fluidum dreht, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs lamellen an einem der genannten Teile mit dem andern in Berührung stehen, so dass sie bei der Drehung des Rahmens abgeschliffen werden. 2. Dichtungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1; dadurch . gekenn zeichnet, dass die Dichtungslamellen aus Platten bestehen, die mittelst Schrauben bolzen mit dem betreffenden Teil lösbar verbunden sind.
CH107263D 1922-12-23 1923-12-22 Dichtungseinrichtung an Regenerativ-Heizvorrichtungen für Flüssigkeiten oder Gase. CH107263A (de)

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