CH107738A - Selbsttätig wirkende Schaum-Feuerlöschanlage. - Google Patents

Selbsttätig wirkende Schaum-Feuerlöschanlage.

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CH107738A
CH107738A CH107738DA CH107738A CH 107738 A CH107738 A CH 107738A CH 107738D A CH107738D A CH 107738DA CH 107738 A CH107738 A CH 107738A
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Minimax Export Compagnie N V
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Minimax Export Compagnie N V
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C3/00Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
    • A62C3/06Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places of highly inflammable material, e.g. light metals, petroleum products

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Description


  Selbsttätig wirkende     Schaum-Feuerlöschanlage.       Gegenstand der Erfindung ist eine selbst  tätig in Wirkung tretende     Schaum-Feuer-          löschanlage,    die wenigstens zwei Behälter  mit zur Schaumerzeugung geeigneten Stof  fen aufweist,     welche    untereinander verbun  den sind und von denen einer mit einer  Wasserleitung in Verbindung steht, von  welcher er aber unter normalen Verhältnissen  abgeschlossen ist, während der andere     Be-          hälter,durch    eine     Leitung    mit einem an .einem  zu erwartenden     Brandherd.    vorgesehenen  Organ zur Schaumzuleitung     verbtmden    ist,

    wobei der     Wassereinlass    zum Behälter, wel  cher mit der     Wasserleitung    verbunden ist,  von einer durch .die Brandhitze     betätigbaren     Vorrichtung beherrscht wird.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht beispiels  weise eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 veranschaulicht das Schema. der       Gxesamtanlage    und zeigt zugleich einen       brennbare    Flüssigkeit enthaltenden Behälter  im Schnitt;       Fig.    2 zeigt ein in der Nähe der zu er  wartenden Brandherde     angebrachtes    Schmelz  ventil im Schnitt;         Fig.    3 stellt das durch ein Druckmittel  beherrschte     Druckwasserzulassventil    für die  die schaumerzeugenden Stoffe enthaltenden  Behälter     im.    Schnitt dar, und       Fig.    4 zeigt einen offenen Flüssigkeits  behälter mit einem Schaumzuleitungsrohr im  Schnitt;

         Fig.    5 ist ein Längsschnitt durch einen Ab  schnitt einer Ausführungsform des Schaum  zuleitungsrohres, und       Fig.    6 ist ein Grundriss zu     Fig.    5.  



  Als gegen Feuer zu schützender Gegen  stand ist hier beispielsweise ein Behälter mit  brennbarer Flüssigkeit angenommen worden,  der in der Zeichnung mit a bezeichnet ist.  Zwei durch ein Rohr h     verbundene    Behälter  g und i enthalten die schaumerzeugenden  Stoffe. Der Behälter g kann zum Beispiel  mit einer     Alkalikarbonat-    oder     -Bikarbonat-          lösung    gefüllt sein,     und    der Behälter i kann  eine pulverförmige Säure oder dergleichen  enthalten, der ein pulverförmiger Schaum  bildner -beigemischt ist. An den Behälter i  schliesst sich ein Rohr d an, das den Schaum  in den Behälter a mit brennbarer Flüssig  keit überleitet.

   Die Schaumerzeugung erfolgt           dadurch,    dass aus einer     Druckwasserleitung    z  über ein Ventil     1;:        @dürcli    ein Rohr     v    in den  Behälter g Druckwasser     übergeleitet        -wird,     das den Inhalt dieses Behälters in den Be  hälter i. hinüber treibt, in welchem sieh die       Schaumbildung    vollzieht. Durch den Druck  der     Druckwasserleitung    wird dabei der er  zeugte Schaum durch das Rohr d in -den       Behälter        a    mit brennbarer     Flüssigkeit    über  geleitet.  



  Das Ventil     7c    wird, solange     die    Anlage  in Löschbereitschaft ist, durch ein Druck  mittel, zum Beispiel Pressluft, beschlossen       gehalten.    Zu diesem     Z-%-"ecke    ist, wie aus       Fib.    3 ersichtlich die Stange x des Ventil  körpers     tu    mit einer Membrane     y    verbunden,  die     dichtschliessend'    zwischen     Druc:

  kwasser-          kammer    3 und     Druckmittelkammer    4 des  Ventils     k    eingesetzt     ist.    Übersteigt der       Druckmitteldruck    in der Kammer 4 den in  der Wasserleitung z herrschenden Druck,  so bleibt der Ventilkörper     ?v    auf seinem Sitz  und sperrt die Druckwasserleitung ab. An  die     Druckmittelkammer    4 des Ventils     k    ist,  wie aus     Fig.    1 ersichtlich, eine Leitung 1 an  weschlossen, die in der Nähe der zu erwarten  den Brandherde durch Schmelzventile in     ab-          geschlossen    ist.

   Diese Leitung     l    -wird von  irgendeiner     Druckmittelquelle    aus, zum     Bei-          s;piel    mit Hilfe einer Luftpumpe, durch einen       seitlichen,    mittelst: eines Ventils     t    absperr  baren Rohrstutzen s unter Druck besetzt.

    Der in der     Leitung    l     herrschende        Druck    wird  von dem Manometer     it,        angezeigt,    .das eine     be-          stiindige,    Kontrolle über die     Betriebsbereit-          seliaft    der Anlage ermöglicht.  



  Das Schmelzventil     in    enthält einen Ven  tilkörper     nt.,    der unter Vermittlung eine  Schmelzkörpers o durch eine Schrauben  spindel     r    fest auf seinen Sitz gepresst wird.  Die Spindel     r    ist in einem durch die Bolzen  mit dem Ventilgehäuse     iit    -verbundenen       Querhaupt        q        gelagert.    .Schmilzt der     Körper     o unter der     Einwirkung    der vom     Brand-          lierde    erzeugten Wärme, so wird der Ventil  körper     it        freigegeben,

      und das Ventil in kann  sich unter dem in der     Leitung    1 herrschen  den Drucke öffnen. Infolge des Ausströmens    des Druckmittels sinkt dann der Druck in  der     Kanvmer    4 des Ventils     k,    so dass das       Drucl,:wasser    den Ventilkörper     w    von seinem  Sitze     heben,    in den. Behälter g eintreten und  somit die Anlage in Betrieb setzen kann.  



  Der dem     Rohro        d        entströmende    Schaum  -wird, wie erwähnt,     zweckmässig    nicht von       obenher    in den Behälter mit     brennbarer     Flüssigkeit einfallen gelassen, sondern einem  Rohre b     zugeführt,    das mit seitlichen, .durch       becherartige        C@ebilde    c überdeckten     Off-          nun--en    versehen ist.

   Wie aus F i-. 4 ersicht  lich, steht im Rohr b die     ztt    schützende  Flüssigkeit ebenso     hoch    wie im Behälter     ca.     Infolgedessen staut sich der im Rohr b her  abfliessende Schaum innerhalb des Rohres  über dem     Flüssig-gkeitsspiegel,    bis er aus dem  dem     Flüssigkeitsspiegel    am nächsten liegen  den Becher     bezw.    Bechern c austreten kann.       Auf    ,diese Weise wird erreicht, dass der  Schaum nur -aus     ganz        geringer    Höhe auf die  zu schützende     Flüssigkeit        hin.abgleitet.     



  Zur     Ablenkttnb    des Schaumes an die       Rohrwand        können    im Rohrinnern Leitflächen  vorgesehen sein. Diese Flächen können bei  spielsweise die Gestalt von mit dem Rohr  durch Winkel     7r,    oder     dergleichen    verbunde  nen Kegeln     g    haben, deren Achse mit der  Rohrachse     zusamnmenfällt    und die an der  Basis einen     enl:prechend        geringeren    Durch  messer als das Rohr b besitzen.

   Statt dieser       l;ebelförinigen        Ablenkungsflä.clten    können  jedoch auch     beispielsweise    einfache Leit  flächen     vorgesehen    sein, die     einseitig    an der       v@Tandung    des Rohre;     l)    befestigt sind und  den     Rohrquerschnitt    nicht     vollständig    aus  füllen.

   Solche     Leitfläelien    sind in     Fig.    5 bei       i        punktiet@ü        angedeutet.    Dieselben können,  wie aus der     Zeichnung    ersichtlich, um 180        gegeneinander    versetzt     angeordnet    sein.

   Es       hat        sich    jedoch als vorteilhaft erwiesen, diese       Schrägflächen    um einen     )@erinberen        Winkel          gegeneinander    zu versetzen, damit der Schaum   < auf einem     schraubenlinienförmigen,    also  möglichst langen     Wege    an der     Wandung    des  Rohres b     hinabgleitet,    da der Schaum, ins  besondere     wenn    er auf chemischem     Wege    er  zeugt wurde, auf einem solchen verlängerten      Wege erfahrungsgemäss seine     gonsistenz     noch verbessert.  



  Die Behälter     mit    den zur Schaumerzeu  gung geeigneten Stoffen können selbstver  ständlich durch     meherere    Leitungen mit  mehreren zu erwartenden Brandherden ver  bunden sein. Ebenso könnte der mit der       Wasserleitung    verbundene Behälter von  mehreren, durch die Brandhitze     betätigbare     Vorrichtungen beherrscht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig wirkende Schaum-Feuerlösch- anlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens zwei Behälter mit zur Schaumer zeugung geeigneten Stoffen aufweist, welche untereinander verbunden sind und von denen einer mit einer Wasserleitung in Verbindung steht, von welcher er aber unter normalen Verhältnissen abgeschlossen ist, während der andere Behälter durch eine Leitung mit ei nem, an einem zu erwartenden Brandherd vorgesehenen Organ zur Schaumzuleitung verbunden ist, wobei der Wassereinlass zum Behälter, welcher mit der Wasserleitung ver bunden ist, von einer durch die Brandhitze betätigb.a.ren Vorrichtung beherrscht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die durch die Brand hitze betätigbare Vorrichtung zur Steue rung des Wassereinlasses aus einer Druck luftleitung besteht, welche in der Nähe der zu erwartenden Brandherde durch Schmelzventile abgeschlossen ist. 2. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft auf eine, auf der Wasser leitung vorgesehene und durch eine llletn- bran abgeschlossene Kammer wirkt, wel che Membran ein Abschlussorgan der Wasserleitung betätigen kann. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem zu schützen den Behälter mit brennbarer Flüssigkeit ein den zugeführten Löschschaum auf nehmendes Rohr angeordnet ist, welches in Abständen voneinander angeordnete, durch becherartige, oben offene Gebilde überdeckte Öffnungen aufweist. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Schaum zur Oberfläche .der brennbaren Flüssigkeit hinableitenden Rohre Leitflächen abgeordnet sind, die den .Schaum der Rohrwandung zuführen. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass als Leitflächen kegelförmige Körper dienen, deren Achse mit der Längsachse des Rohres zusammenfällt und deren Basisdurchmesser geringer ist als der Rohrdurchmesser. G. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich het, dass im Innern des Rohres gegenein ander versetzt angeordnete Leitflächen an geordnet sind.
CH107738D 1922-12-07 1923-12-07 Selbsttätig wirkende Schaum-Feuerlöschanlage. CH107738A (de)

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DEM79885D DE458219C (de) 1922-12-07 1922-12-07 Schaumfeuerloeschanlage fuer Tanks u. dgl.
DEM82885D DE470291C (de) 1922-12-07 1923-10-31 Schaumfeuerloeschanlage

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CH107738A true CH107738A (de) 1924-11-17

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CH107738D CH107738A (de) 1922-12-07 1923-12-07 Selbsttätig wirkende Schaum-Feuerlöschanlage.

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AT (1) AT104439B (de)
CH (1) CH107738A (de)
DE (1) DE470291C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945892C (de) * 1950-10-14 1956-07-19 Total Foerstner & Co Ausloesevorrichtung fuer die Absperrventile der Loeschmittelzufuehrungs-leitungen und fuer die Alarmvorrichtung von selbsttaetigen Feuerloeschanlagen fuer Brennstofflagerbehaelter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945892C (de) * 1950-10-14 1956-07-19 Total Foerstner & Co Ausloesevorrichtung fuer die Absperrventile der Loeschmittelzufuehrungs-leitungen und fuer die Alarmvorrichtung von selbsttaetigen Feuerloeschanlagen fuer Brennstofflagerbehaelter

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AT104439B (de) 1926-10-25
DE470291C (de) 1929-01-11

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