CH107919A - Einrichtung an Graviermaschinen zur Verstellung der Gravierspindel. - Google Patents

Einrichtung an Graviermaschinen zur Verstellung der Gravierspindel.

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CH107919A
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Deckel Firma Friedr
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Friedr Deckel Fa
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  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

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  Einrichtung an     Graviermaschinen    zur Verstellung der Gravierspindel.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung an     Graviermaschinen    zur Verstel  lung der Gravierspindel, bei welcher ein He  bel_ in zwei Richtungen beweglich angeordnet       ist,    von denen die eine die Grobverstellung  und ,die andere die Feinverstellung     bedingt.     



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel dieser     Einrichtung    darge  stellt, und zwar in     Fig.    1 an einer Gravier  maschine für geradlinige Gravuren, teilweise  im Schnitt;     Fig.    2 zeigt das Beispiel einge  richtet zum Gravieren von gekrümmten Flä  chen, und     Fig.    3 einen Schnitt durch zur       Einstellungsbegrenzung    dienende Teile.  



  In einer Bohrung des Armes 1 ist ein Ge  häuse 2, in welchem die     Gravierspindel    dreh  bar gelagert ist, in Längsrichtung verschieb  bar angeordnet. Eine Feder 3 stützt sich  gegen eine Büchse 4, welche durch eine  Schraube 5 fest in dem Arm 1     auswechselbar     gehalten ist und hält das Gehäuse 2 nach  oben. Verschraubt oder auf     sonstige    Art mit  letzterem verbunden ist eine Mutter 6, in  welcher ein Teil 7 mit einem entsprechenden       Gewindeteil    auf- und     abgeschraubt    werden    kann.

   Der Teil 7 ist durch zwei senkrecht  zueinander angeordnete Querschlitze am  obern Teile so ausgespart, dass ein Hebel 8  mit einem auf jeder Seite ein kurzes Stück  vorstehenden Stift 9 hineinpasst, dabei aber  leicht bewegt werden kann. Der Hebel 8 hat  eine Nase 10, welche gegen eine Deckplatte  11 gehalten wird, die in eine die Mutter 6  umgebende und daran geführte Hülse 12 ein  geschraubt ist. Die Deckplatte 11 hat eine  Spitze 13, welche gegen eine in     einer    zwei  ten Bohrung des Armes 1 angeordnete Druck  platte 14 liegt..

   Der Druck der Feder 3 wird  durch das Gehäuse 2 und die fest mit ihr  verbundene Mutter 6 auf den Teil 7, durch  den Stift 9 und den Hebel 8 auf die Deck  platte 11 und die fest mit dem Arm 1 ver  bundene Druckplatte 14 übertragen, so dass  beim Herabdrücken des Hebels 8 in seine  punktiert gezeichnete Lage die ganze Spindel  mit Gehäuse nach oben verschoben wird, der  Stichel also vom Werkstück abgehoben wird.  Bei Drehung :des Hebels 8 in seitlicher Rich  tung schraubt sich der Teil 7 in dem Teil 6,  je nach Drehrichtung, auf oder ab und eine      der     Gewindesteigung    entsprechende     Feinver-          stellunb    findet statt.

   Falls diese Einrichtung  zum Gravieren auf     gewölbten    Flächen     Z'er-          wendunb    finden soll, wird nach     Fib.    2 die  Spitze 13 beben ein     Formstück    15,     welches     in seiner Ausbildung     denn    zu gravierenden  Teil entspricht, behalten. Das Formstück 15  ist an einem Arm 16 befestigt, der seiner  seits am Ständer der Maschine angeordnet ist.  



  Die     Begrenzung    der Feinverstellung     be-          schieht    durch zwei kleine Schrauben 17 und       18        (Fib.    1 und 3<B>)</B>, und zwar dient die in der  Mutter 6 angeordnete Schraube 17 dazu, die  maximale Feinverstellung zu     begrenzen,     wozu im untern Ende des Teils 7 eine Aus  sparung 19 eingefräst ist, so     dass    dieser Teil,       wie    in     Fib.    3     bezeigt,

      in einer     Grenzlabe    be  ben den Ansatz der Schraube 17     stösst.    Die       Schraube        1h    ist. in eine Büchse mit     randerier-          tem        Ring    20     einbescliraubt,    welche durch  einen     geschlitzten    Halter 21 zentrisch zur  Gravierspindel behalten wird.

   Zum Einbrin  gen der     Schraube    18 ist an einer Stelle im  Halter 21 ein Loch vorgesehen und innen  eine     ringförinibe        Ausdrehung,    um den Kopf  dieser     Schraube        unbehindert        bew        e-2    n zu  können. Der Halter 21 ist durch eine       Schraube    22 fest mit. dem Arm 1 verbunden.  Durch eine     Klemmschraube    23 kann der  Ring 20 beliebig gelöst oder beklemmt wer  den. Eine auf dein obern Teil angeordnete       Skala    21 erleichtert eine genaue     Einstellung     der Schraube 18.

   Der Ansatz dieser Schraube  befindet sich in einer     Aussparung    25 der  Büchse 12,     welche,    durch den für den Hebel       ss    angeordneten Schlitz     bezwungen,    jede       Drelibeweg        inb    des Hebels mitmacht.

   Die       Aussparung    25 ist von solcher Höhe, dass  eine     Achsialbewebung    der Büchse 12     been-          über        dein    Ring 20 stattfinden     luinn.    Je nach       Firntellun!z    des Ringes 20 wird eine grössere    oder kleinere     Seitu@ärtsbeweätin,    des Hebels  8     freibegeben,    die durch anstossen der Kante  26 der     Au#ssparulnb    25 beben die     Schraube     <B>18</B>     begrenzt    wird.

   Auf diese \'eise wird eine  sehr feine     Einsiellun-    der     Tiefenbe-renzunb     ermöglicht, weil der     Weg,    den die Kante 26       zurücklegt,    sehr viel grösser ist als die ent  sprechende     Vertikalbewegung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Graviermaschinen zur Verstellung der Gravierspindel, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Hebel in zwei Rich tungen beweglich angeordnet ist, von denen die eine die Grobverstellung und die andere die Feinverstellung beding d.. VNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung an Graviermaschinen nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Hebel bei vertikaler B:,- webunb dureli eine Nase die Grobeinstc@l- lunb und bei seitlicher Bewebunä durch ein Schraubenbetvinde die Feineinstellung der Spindel bewirkt. 2.
    Einrichtung an Graviermaschinen nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn- zeiclin _t, dass zur Aufnahme des @c@isial- druekes am Maschinenständer einerseits eine ausweel,selbare Druel@plattu, ander- seits ein mit einem auswechsell,
    aren Form- stiicli versehener Arm an;-eordnet ist. 3. Einrichtung ;in Graviermaschinen n_ cli dem @at:
    entanpru @h und Unteranspruch 1, daditreli gekennzeichnet, dass zur Be- brenziinb1 der Drehbewebunb des Sehr au- benbewindcs und damit der Feineinstel lung Anschläge vorgesehen sind.
CH107919D 1923-02-19 1923-12-29 Einrichtung an Graviermaschinen zur Verstellung der Gravierspindel. CH107919A (de)

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