DE403832C - Vorrichtung zur Verstellung von Gravierspindeln - Google Patents

Vorrichtung zur Verstellung von Gravierspindeln

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DE403832C
DE403832C DED43217D DED0043217D DE403832C DE 403832 C DE403832 C DE 403832C DE D43217 D DED43217 D DE D43217D DE D0043217 D DED0043217 D DE D0043217D DE 403832 C DE403832 C DE 403832C
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arm
engraving
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screw
spindle
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DED43217D
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Friedrich Deckel AG
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Friedrich Deckel AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/06Accessories, e.g. tool or work holders
    • B44B3/061Tool heads

Landscapes

  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Vorrichtung Verstellung von Gravierspindeln.
    Graviermaschinenspindeln, welche durch ein Pantographensystem einer Schablone gemäß in demselben oder verändertem Maßstab geführt werden, werden bei bekannten Ausführungen durch eine Schraube oder ähnliche Anordnung mit gleicher Geschwindigkeit für jede herzustellende Gravur gegen das «-erkstück geführt, die Schnittiefe eingestellt und nach Beendigung der Teilgravur gehoben. Es sind ebenfalls Anordnungen bekannt, bei denen zum schnellen Heranführen an das bzw. Abheben von dem Werkstück neben der einen Feinverstellung zum Einregulieren der Schnitttiefe eine zweite Grobverstellung zum Heranführen des Stichels an das 'Material angeordnet ist. Dies bedingt ein stetes Wechseln der Handstellung. Bei den meistens üblichen Schraubenverstellungen ist es gleichfalls erforderlich, öfters nachzufassen, um -die notwendige Bewegung zu erreichen.
  • im Gegensatz hierzu sind bei der vorliegenden Erfindung die Grob- und Feinverstellung in einem Organ vereinigt, so daß ein Hebel bei vertikaler Bewegung die Grobverstellung und bei seitlicher Bewegung die Feinverstellung der Spindel bewirkt. Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß sie sowohl für Gravuren auf ebenen wie auf gekrümmten Flächen Verwendung finden kann, und zwar wird dies dadurch erzielt, daß die in dem Stichelarm angeordnete, den Achsialdruck aufnehmende Druckplatte leicht durch einen am Ständer befestigten, ein auswechselbares Formstück tragenden Arm ersetzt werden kann.
  • Auf denZeichnungen wird einAusführungsbeispiel dieser Maschine gezeigt, und zwar ist Abb. i eine Graviermaschinenspindel mit der neuen Verstellvorrichtung für geradlinige Gravuren, teilweise im Schnitt; Abb. 2 zeigt dieselbe Spindel im Gebrauch für gekrümmte Flächen; Abb.3 zeigt einen Schnitt durch die zur Tiefenbegrenzung dienenden Teile.
  • In einer Bohrung des Armes i ist ein Gehäuse 2, 2', in welchem die Gravierspindel drehbar gelagert ist, in Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Eine Feder 3 stützt sich gegen eine Büchse d., welche durch eine Schraube 5 fest in dem Arm i gehalten ist, und sucht das Spindelgeliäuse vermittels des verstärkten Teiles 2 nach oben zu heben. Verschraubt oder auf sonstige Art mit diesem Gehäuseteil 2 verbunden ist eine Mutter 6, in welcher ein Teil ? mit einem entsprechenden Gewindeteil auf- und abgeschraubt werden kann. Der Teil 7 ist durch zwei senkrecht zueinander angeordnete Ouerschlitze am oberen Teile so ausgespart, daß ein Hebel 8 mit einem auf jeder Seite ein kurzes Stück vorstehenden Stift 9 hineinpaßt, dabei aber leicht bewegt werden kann. Der Hebel 8 hat eine Nase io, welche gegen eine Deckplatte i i gehalten wird, ilie in eine die Mutter 6 umgebende und daran gefiihrte Hülse 12 eingeschraubt ist. Die Deckplatte i i hat eine Spitze 13, welche gegen eine in einer zweiten Bohrung des Armes i angeordnete Gegenplatte 14 anliegt. Der Druck der Feder 3 wird durch das Spindelgehäuse 2 und die fest mit letzterem verbundene :Mutter 6 auf den Teil 7, durch den Stift g und den Hebel 8 auf die Deckplatte i i und,die fest mit dem Arm i verbundene Gegenplatte 14 übertragen, so daß beim Herabdrücken des Hebels 8 in seine punktiert gezeichnete -Lage die ganze Spindel nach oben verschoben wird, der Stichel also vom Werkstück abgehoben wird. Bei Drehung des Hebels 8 schraubt sich der Teil 7 in dein Teil 6 je nach der Drehrichtung auf oder ab,und eine der Gewindesteigung entsprechende Feinverstellung findet statt. Falls dieselbe Vorrichtung zum Gravieren auf gew-lbten Flächen Verwendung finden soll, wird nach Abb. 2 die Spitze 13 gegen ein Formstück 15, welches in seiner Ausbildung dem zu gravierenden Teil entspricht, gehalten. Das Formstück 15 ist an einem Arm 16 befestigt, der seinerseits am Ständer der Maschine angeordnet ist. Die Begrenzung der Feinverstellung geschieht durch zwei kleine Schrauben i7 .und 18 (s. Abb. z und 3), und zwar dient die in der Mutter 6 angeordete Schraube 17 dazu, die Feinverstellung nach oben hin zu begrenzen, wozu im unteren Ende des Teiles 7 .eine Aussparung i9 eingefräst ist, so daß dieser Teil, wie in Abb.3 gezeigt, in der Grenzlage gegen den Ansatz der Schraube 17 stößt. Die Schraube 18 ist in eine Büchse mit randgiriertem Ring 2o eingeschraubt, welche durch einen geschlitztenHalter-2i zentrisch zur Gravierspindel gehalten wird. Zum Einbringen der Schraube 18 ist an einer Stelle im Falter 21 ein Loch vorgesehen und innen eine ringförmige Ausdrehung, um den Kopf dieser Schraube unbehindert bewegen zu können. Der Halter 2 1 ist durch eine Schraube 22 fest mit dein Arm i verbunden. Durch eine Klemmschraube 23 kann der Ring 2o beliebig gelöst oder geklemmt werden. Eine auf dem oberen 'feile des Ringes angeordnete Skala 2..1 erleichtert eine genaue Einstellung der Schraube 18. Der Ansatz dieser Schraube befin(let sich in einer Aussparung 25 der Büchse 12, welche durch den für den Hebel 8 angeordneten Schlitz bezwungen, jede Drehbewegung des Hebels mitmacht. Die Aussparung 25 ist von solcher Höhe, daß eine Achsialbewegung der Büchse 12 gegenüber dein Ring 2o stattfinden kann. Je nach Einstellung des Ringes 2o wird eine größere oder kleinere Seitwärtsbewegung des Hebels 8 freigegeben, die durch Anstoßen der Kante 26 der Aussparung 25 gegen die Schraube 18 begrenzt wird. Auf diese Weise wird eine sehr feine Einstellung der Tiefenbegrenzung ermöglicht, weil der Weg, den die Kante 26 zurücklegt, sehr viel größer ist als die entsprechende Vertikalbewegung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verstellung von Graviermaschinenspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (8) bei ver t i *kaler -»ev#"c-ting b durch eine'- Nase (io) die Grobeinstellung und bei seitlicher Bewegung durch ein Schraubengewinde (6, 7) die Feineinstellung,der Spindel bewirkt.
  2. 2. V orfichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme rles Achsialdruckes einerseits im Stichelarm eine Druckplatte (1.I) und anderseits am Maschinenständer ein mit einem auswechselbaren Formstück (i5) versebener Arm (i6) angeordnet ist, welche unter sich leicht auswechselbar sind.
DED43217D 1923-02-20 1923-02-20 Vorrichtung zur Verstellung von Gravierspindeln Expired DE403832C (de)

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